Bei der Frankfurter Eintracht scheint die Zeit von Torwart Simon Simoni zu Ende zu gehen. Der Torwart, der am 1. Januar 2023 zur SGE wechselte und als großes Talent kam konnte sich in Frankfurt nie durchsetzen. Das war seinerzeit die Hoffnung gewesen. „Wir sind von seinem Potenzial überzeugt und trauen ihm zu, dass er bei der Eintracht die nächsten Schritte gehen kann„, sagte Sportvorstand Markus Krösche bei Simonis Wechsel ans Mainufer. Nach dreieinhalb Jahren und zwei eher enttäuschenden Leihstationen muss konstatiert werden, dass die erhofften Schritte nicht gegangen wurden. Jetzt soll der Keeper nach Medienberichten vor einem Wechsel zum FC Luzern stehen.
Wenig erfolgreiche Zeit in Deutschland
Zunächst spielte Simoni bei der zweiten Mannschaft der Eintracht. In den Saisons 2022/2023 und 2023/2024 sammelte er zunächst 22 Einsätze. Verletzungen warfen ihn immer wieder ein Stück zurück. Vor allem eine Blessur am Ellbogen im Herbst 2023 kostete ihn insgesamt über 34 mögliche Spiele für die Eintracht und die albanische Nachwuchsnationalmannschaft. Nach der Verletzung hatte er seinen Stammplatz eingebüßt und stand auch nach seiner Genesung im Jahr 2024 nur noch sieben Mal für die Nachwuchs-Hessen auf dem Rasen. Zu wenig für die Eintracht, aber vor allem auch zu wenig für Simoni. Daher wurde eine Leihe angestrebt. Zunächst ging es im Sommer 2024 zum FC Ingolstadt in die dritte Liga. Insgesamt konnte Simoni dort aber nur einen einzigen Einsatz sammeln. Beim 1:1 Ingolstadts gegen Alemannia Aachen stand er über 90 Minuten auf dem Platz. Insgesamt war das natürlich ebenfalls zu wenig für den talentierten Nachwuchskeeper. Daher wurde die Leihe nach 19 Spieltagen beendet und Simoni wechselte zum 1. FC Kaiserslautern in die zweite Bundesliga. Hier konnte er immerhin 181 Minuten spielen. In Summe war aber auch dies nicht genug. In 14 von 17 Spielen saß der Albaner ohne Einsatz auf der Ersatzbank. Dies änderte sich auch in der jetzt abgelaufenen Saison 2025/2026 nicht. Ebenfalls bei Kaiserslautern unter Vertrag konnte er nur ein einziges Spiel absolvieren.
Neuanfang in der Schweiz? Simoni trainiert bereits in Luzern
In Lautern ging die Leihe jetzt im Sommer zu Ende, sodass der Torhüter zur Eintracht zurückgekehrt ist. Trotz der brisanten Situation im Frankfurter Tor, in der weder Kaua Santos noch Michael Zetterer eindeutig als Nummer 1 ins Rennen gehen werden, hat Simoni in Frankfurt keine Zukunft. Der Vertrag des Albaners läuft nur noch bis zum nächsten Sommer. Jetzt soll der FC Luzern Interesse am 195 Zentimeter großen Torwart haben. Dies berichtet die Schweizer Zeitung „Blick“. Demnach soll Simoni sich schon in Luzern befinden und dort mit der Mannschaft trainieren. Eine Entscheidung zur festen Verpflichtung wird wohl in Kürze gefällt werden. Klar ist: Die SGE wird dem Spieler wohl keine Steine in den Weg legen. Wenn eine Ablöse fließen sollte, wäre diese wohl im niedrigen sechsstelligen Bereich anzusiedeln.






3 Kommentare
Persönliche Einschätzung: Trotz der schwierigen Situation im Eintracht-Tor wird Simoni jetzt vermutlich abgegeben. Zudem konnte er sich weder in der 2. noch 3. Liga nachhaltig durchsetzen. Das spricht in meinen Augen Bände, weswegen eine Trennung wohl nur sinnvoll ist.
Er wird bei uns keine Chance bekommen. Für alle besser wenn man sich trennt.
Kann halt nicht jeder Perspektiv-Transfer einschlagen. Und bei ihm war das Risiko denkbar gering. Also abgeben und abhaken.
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