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Riera greift durch. Foto: IMAGO / Schüler

SGE kompakt: Riera zieht die Zügel an – Zurechtweisung an Team-Betreuung?

Riera greift durch: Unlängst machten Gerüchte die Runde, nach denen unter Ex-Trainer Dino Toppmöller einige Ungereimtheiten durch den Verein gingen. Disziplinlosigkeiten wie zum Beispiel Zuspätkommen wären vermehrt vorgekommen. So etwas soll auch bei Neu-Trainer Albert Rieras erstem Spiel gegen den 1. FC Union Berlin passiert sein. Demnach seien nicht alle Spieler nach der Partie zum vereinbarten Zeitpunkt im Bus gewesen. Daraufhin habe der Spanier der Team-Betreuung laut einem Bericht der „Sport Bild“ eine Ansage gemacht. Konkret soll der Coach gesagt haben, dass in Frankfurt ab sofort ein anderer Wind wehen werde.

Trio fehlt weiter: Auf der Pressekonferenz am heutigen Freitagnachmittag gab Cheftrainer Albert Riera Auskunft über die drei verletzten Offensivspieler Can Uzun, Younes Ebnoutalib und Michy Batshuayi. Für das Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli am Sonntag wird keiner dieser Spieler eine Option sein. Allerdings sind die drei Spieler wieder zurück auf den Platz gekehrt und konnten einige Trainingseinheiten absolvieren. „Jetzt ist es noch zu früh. Aber in der nächsten Woche können sie vielleicht wieder vollständig mittrainieren“, so der Trainer. Sobald sie wieder bereit wären, richtige Zweikämpfe ohne Schonung zu spielen, so wären sie wieder Kaderkandidaten.

Verzichtete Doan auf viel Geld für die SGE? Ritsu Doan ist einer der Königstransfers der Frankfurter Eintracht aus dem vergangenen Sommer. 21 Millionen Euro sollen sich die Hessen die Dienste des Japaners haben kosten lassen. Wie „Absolut Fussball“ jetzt berichtet, soll Doan allerdings wesentlich attraktivere Angebote auf dem Schreibtisch gehabt haben als die Eintracht – zumindest was den finanziellen Aspekt angeht. So sei der Saudi-Klub Al-Nassr FC an einer Verpflichtung interessiert gewesen sein. Nicht nur hätte Doan dort mit Superstar Cristiano Ronaldo zusammen spielen-, sondern wohl auch deutlich mehr Gehalt beziehen können.

Ex-Trainer Verkehrssünder? Wie die englische Nachrichtenagentur „The Sun“ berichtet, wurde Ex-Eintracht-Trainer und Europa League-Macher Oliver Glasner in London geblitzt. Das führt nun dazu, dass er seinen Führerschein für ein halbes Jahr abgeben muss. Da es in England ein relativ kompliziertes System hinter Fahrverboten gibt, heißt diese Strafe nicht automatisch, dass Glasner mit exorbitanter Geschwindigkeit gefahren sein muss. In der Tat fuhr der Trainer von Crystal Palace mit 47 km/h (29 mp/h)  in einer Zone, in der 32 km/h (20 mp/h) erlaubt waren. Das ist deutlich zu schnell, aber nicht vollkommen übertrieben. Allerdings war es nicht das erste Verkehrsvergehen des Spielleiters. Somit rechtfertigte man die harte Strafe. Der Bericht bezieht sich auf Gerichtsunterlagen, die vorliegen sollen. Zusätzlich müsse Glasner wohl umgerechnet 760 Euro, zuzüglich Gebühren und eine Opferentschädigung in Höhe von 450 Euro bezahlen. Glasner hat derweil vor dem Willesden Magistrates‘ Court (sozusagen das Amtsgericht in London für Verkehrsdelikte) ein vollständiges Geständnis abgelegt: „Ich übernehme die volle Verantwortung für meine Handlungen und verstehe die Ernsthaftigkeit des Falls“, so der Ex-Adlertrainer.

10 Kommentare

Fallback Avatar 1. vex 06. März 26, 18:10 Uhr

Hatte kurz nen Schock weil ich "anderer Wind" mit "die Uhren gehen ab heute anders" verwechselt hatte...

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Avatar 2. 1899international 06. März 26, 19:11 Uhr Zitat - vex Hatte kurz nen Schock weil ich "anderer Wind" mit "die Uhren gehen ab heute anders" verwechselt hatte... Path

Da kann man mal sehen, wie wir konditioniert sind. Ich hab tatsächlich auch an Heynckes und sein leicht gerötetes Gesicht gedacht. Zum Glück nur ein kleiner Anflug von Alptraum.

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Fallback Avatar 3. frankfurter jung 06. März 26, 19:11 Uhr Zitat - vex Hatte kurz nen Schock weil ich "anderer Wind" mit "die Uhren gehen ab heute anders" verwechselt hatte... Path

Echt gut, für "Osram" wurde es dann selbst schnell dunkel.
Riera's wind of Change, das passt.

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Fallback Avatar 4. culo blanco 06. März 26, 19:11 Uhr

Sehr faire Worte von Riera über Toppi, muss man mal erwähnen. Klar haut er ihn nicht in die Pfanne aber das war schon sehr gut. Dass das Problem war, dass einfach ewig nicht gewonnen wurde, die Spieler also blockiert waren und nicht alle gar nix können, war ja jedem klar aber das hat er schon schön formuliert. Einen schlauen Trainer haben wir da jezzt, Chapeau.

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Fallback Avatar 5. DerScheich 06. März 26, 19:25 Uhr

Soso, „…der englische Nachrichtendienst „The Sun“ berichtet,…“
Nachrichtendienst?
Ist „The Sun“ eine Unterabteilung eines britischen Nachrichtendienstes oder ein britisches Boulevardblatt? Ist der MI5 in GB zuständig für Temposünder?
Oder der MI6, weil der "Ex-Trainer" ist ja Österreicher?!
Was ist der Unterschied zwischen einem NachrichtenDIENST und einer NachrichtenAGENTUR?
Sollte man den Unterschied kennen, wenn man entfernt mit Medien zu tun hat?
Verfassungsschutz oder dpa - Hauptsache Italien!

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Der User hat SGE4EVER.de finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 6. Folke Müller 06. März 26, 20:39 Uhr Zitat - DerScheich Soso, „…der englische Nachrichtendienst „The Sun“ berichtet,…“ Nachrichtendienst? Ist „The Sun“ eine Unterabteilung eines britischen Nachrichtendienstes oder ein britisches Boulevardblatt? Ist der MI5 in GB zuständig für Temposünder? Oder der MI6, weil der "Ex-Trainer" ist ja Österreicher?! Was ist der Unterschied zwischen einem NachrichtenDIENST und einer NachrichtenAGENTUR? Sollte man den Unterschied kennen, wenn man entfernt mit Medien zu tun hat? Verfassungsschutz oder dpa - Hauptsache Italien! Path

Respektvolle Kritik ist etwas anderes. Der Inhalt natürlich richtig. Ich habe das angepasst. Tatsächlich können einem mal Fehler unterlaufen. Man hätte das ganze aber auch wesentlich konstruktiver formulieren können.

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Fallback Avatar 7. DerScheich 06. März 26, 22:00 Uhr

Journalismus ist sicher etwas anderes. So ist es beispielsweise üblich, IM betreffenden Artikel selbst auf die Änderung und den ursprünglichen, fehlerhaften Text hinzuweisen. Zudem ist es befremdlich, wenn sich der Autor zuallererst angegriffen fühlt, den Fehler klein redet und vielmehr die Form der Kritik beanstandet, anstatt sich primär an die eigene Nase zu fassen und den Fauxpas einfach einzugestehen. Insbesondere, da wir hier über drei (!) Fehler bei zwei (!) Begrifflichkeiten reden! Ein paar Basics: „The Sun“ ist weder ein „Nachrichtendienst“, wie zuerst behauptet und auch KEINE „Nachrichtenagentur“, wie offenbar bereits ursprünglich fälschlicherweise gemeint und demzufolge nun fehlerhaft behauptet / "korrigiert". Eine Nachrichtenagentur ist beispielsweise „Reuters“. „The Sun“ ist schlicht ein Boulevardblatt (Yellow Press at its worst) und definitiv keine Nachrichtenagentur!
Wo kann man z.B. reißerische Überschriften um Privates von Prominenten "Ex-Trainern" noch sehen?

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Avatar 8. SGE-SCOPE 06. März 26, 22:07 Uhr

Dass ich mir die Pressekonferenzen bei Dino nicht mehr angesehen habe, weil sie mich "eingelullt" haben und wie ein langweiliger Wirtschaftsvortrag daherkamen, habe ich schon öfter geschrieben. So langsam kommt raus, dass ihm scheinbar im Verein auch die Autorität gefehlt hat. Mir fehlte auch immer die Vorstellungskraft, dass er richtig streng und auch mal wütend sein kann. Wie ein Erwachsener/Lehrer der mit Kindern schimpft und und Konsequenzen androht, von dem jeder weiß, dass er sie eh nicht einhält. "Ich zähle bis 3!... 1...2...2,5... und die letzte Zahl heiiiiiiiißt...." Schade, fachlich hat er wohl was drauf, aber er muss da dann an seiner Rolle arbeiten, sonst tanzt man ihm bei der nächsten Station auch auf der Nase herum. Vielleicht erstmal wieder mit Jugendmannschaften an der Souveränität feilen.

Gruß SCOPE

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Fallback Avatar 9. einesgehtnochrein 06. März 26, 22:20 Uhr Zitat - DerScheich Journalismus ist sicher etwas anderes. So ist es beispielsweise üblich, IM betreffenden Artikel selbst auf die Änderung und den ursprünglichen, fehlerhaften Text hinzuweisen. Zudem ist es befremdlich, wenn sich der Autor zuallererst angegriffen fühlt, den Fehler klein redet und vielmehr die Form der Kritik beanstandet, anstatt sich primär an die eigene Nase zu fassen und den Fauxpas einfach einzugestehen. Insbesondere, da wir hier über drei (!) Fehler bei zwei (!) Begrifflichkeiten reden! Ein paar Basics: „The Sun“ ist weder ein „Nachrichtendienst“, wie zuerst behauptet und auch KEINE „Nachrichtenagentur“, wie offenbar bereits ursprünglich fälschlicherweise gemeint und demzufolge nun fehlerhaft behauptet / "korrigiert". Eine Nachrichtenagentur ist beispielsweise „Reuters“. „The Sun“ ist schlicht ein Boulevardblatt (Yellow Press at its worst) und definitiv keine Nachrichtenagentur! Wo kann man z.B. reißerische Überschriften um Privates von Prominenten "Ex-Trainern" noch sehen? Path

Okay, das mit dem Nachrichtendienst und der Nachrichtenagentur haben wir jetzt verstanden. Hast du abseits davon noch etwas sinnvolles beizutragen oder hast du dich im Forum verirrt?

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Fallback Avatar 10. adelaar 07. März 26, 00:27 Uhr Zitat - DerScheich Journalismus ist sicher etwas anderes. So ist es beispielsweise üblich, IM betreffenden Artikel selbst auf die Änderung und den ursprünglichen, fehlerhaften Text hinzuweisen. Zudem ist es befremdlich, wenn sich der Autor zuallererst angegriffen fühlt, den Fehler klein redet und vielmehr die Form der Kritik beanstandet, anstatt sich primär an die eigene Nase zu fassen und den Fauxpas einfach einzugestehen. Insbesondere, da wir hier über drei (!) Fehler bei zwei (!) Begrifflichkeiten reden! Ein paar Basics: „The Sun“ ist weder ein „Nachrichtendienst“, wie zuerst behauptet und auch KEINE „Nachrichtenagentur“, wie offenbar bereits ursprünglich fälschlicherweise gemeint und demzufolge nun fehlerhaft behauptet / "korrigiert". Eine Nachrichtenagentur ist beispielsweise „Reuters“. „The Sun“ ist schlicht ein Boulevardblatt (Yellow Press at its worst) und definitiv keine Nachrichtenagentur! Wo kann man z.B. reißerische Überschriften um Privates von Prominenten "Ex-Trainern" noch sehen? Path

Ääh, dann weißt du offenbar nicht, dass die Verantwortlichen sich als ehrenamtliche Freizeitschreiberlinge betrachten. Dafür ist das tagtäglich Gebotene grundsätzlich überaus beachtlich - oder etwa nicht?
Und selbst ggü. professionellen Journalisten wäre so ein großmäulig-humorfreies Gehabe normalerweise deplatziert.

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