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Younes Ebnoutalib und Jonathan Burkardt befinden sich beide in bestechender Form. Baut Hütter für eine Doppelspitze das System um? Foto: IMAGO / osnapix

SGE kompakt: Hütter vor kniffliger Stürmer-Frage

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Doppelspitze trotz Dreierkette? Am kommenden Wochenende startet die Frankfurter Eintracht zurück in den Bundesliga-Alltag. Dabei geht es am kommenden Samstag zum Auswärtsspiel nach Leipzig. Dabei wird es erneut spannend zu sehen sein, welche Startelf Cheftrainer Adi Hütter aufbieten wird. Noch scheint der Österreicher seine absolute Top-Elf  nicht gefunden zu haben. Das liegt auch daran, dass der Kader erst in den letzten Tagen des Transferfensters komplettiert wurde. Eine große Frage ist die Stürmer-Position. Laut der „Bild“ soll Hütter überlegen, trotz Dreierkette auf eine Doppelspitze zu setzen. Da Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib beide in bestechender Form sind, wird es schwer einen von beiden auf der Bank zu lassen. Deshalb hat sich der Frankfurter Trainer schon gegen Freiburg erneut für eine Systemumstellung entschieden haben. Aus dem Bericht geht aber auch hervor, dass Ebnoutalib intern noch knapp hinter seinem Sturmpartner eingeordnet wird. Burkardt sei unersetzbar und solle, wenn fit, immer spielen. Sollte es gegen Leipzig tatsächlich zu einer Aufstellung mit Dreierkette und zwei Stürmern kommen, wären wohl andere Offensivkräfte die Leidtragenden. So könnten beispielsweise Can Uzun oder Ritsu Doan zunächst auf die Bank rotieren.

Interesse an Salzburg-Stürmer? Laut einem Bericht des Portals „Fussball-news.de“ ist Angreifer Karim Konate von RB Salzburg in der Bundesliga heiß begehrt. Demnach soll vor allem Borussia Dortmund starkes Interesse am Mann von der Elfenbeinküste zeigen. Der 22-Jährige gilt in Österreich als starker Knipser, in dieser Saison erzielte er in sechs Spielen bereits vier Treffer. Neben den Dortmundern sollen laut dem Journalisten Ekrem Konur auch die SGE und Bundesliga-Konkurrent Leipzig interessiert sein, auch Klubs aus England sollen den Stürmer auf der Liste haben. Der Marktwert des 1,78 Meter großen Offensivmanns liegt bei rund 12 Millionen Euro.

Experte ordnet SGE-Marktwertverluste ein: Beim letzten Update der Marktwerte auf „transfermarkt.de“ mussten einige Spieler der SGE erhebliche Verluste hinnehmen. Insbesondere die Abstufungen von Noah Atubolu und Raphael Onyedika sorgten bei Fans für Unverständnis. So sank Zweitgenannter trotz ordentlicher Leistungen von 23 auf 17 Millionen Euro ab. Tobias Kröger, Marktwert-Koordinator bei „transfermarkt.de“, hat bei „Absolut Fussball“ die Entwicklungen erklärt: „Die Abwertung von Onyedika liegt in erster Linie an seiner geringen Ablösesumme.“ In Belgien wurde der Nigerianer mit einem Marktwert von 23 Millionen eingeschätzt. „Da er nur noch ein Jahr Restvertrag beim FC Brügge hatte, war es uns bewusst, dass die Ablöse unter dem Marktwert sein wird. In diesem Fall hat die Eintracht aber nur neun Millionen Euro bezahlt. Das ist ein Schnäppchen, aber auch ein sogenanntes Marktsignal.“ Daher wurde der Mittelfeldspieler abgewertet. Auch Atubolu sank von 25 auf 18 Millionen Euro. Hier sei der Marktwert sowohl vom Portal als auch von der Spielerseite im Sommer überschätzt worden. „Er war lange auf dem Markt und konnte keinen Verein finden, der die Ablöseforderung der Freiburger erfüllen wollte. Man muss festhalten, dass Atubolu bei weitem nicht so gefragt war, wie es vor der Transferphase den Anschein hatte.“

Adlerträgerinnen auf Reisen: Während sich bei den Männern die Länderspielpause langsam dem Ende nähert, stehen jetzt für die Damen Reisen mit ihren Nationalmannschaften an. Dabei sind gleich 19 Spielerinnen von Eintracht Frankfurt für ihre Nationen nominiert worden. International vertreten wird die SGE von Laura Freigang, Larissa Mühlhaus (beide Deutschland), Lina Altenburg, Janne Krumme, Dilara Acikgöz (alle Deutschland U23), Eva Hell, Katharina Jeppe, Anni Kuhl (alle Deutschland U17), Jamilla Rankin, Hayley Raso (beide Australien), Jarne Teulings (Belgien), Emma Babic (Kroatien U19), Ereleta Memeti (Kosovo), Danique Tolhoek (Niederlande U23), Marthine Ostenstad (Norwegen), Hanna Bennison, Amanda Ilestedt (beide Schweden), Noemi Ivelj (Schweiz) und Eli Demirbas (Türkei).

Nürnberg-Spiel terminiert: Nach dem souveränen 6:1-Sieg gegen den Regionalligisten Karlsruher SC in der ersten Pokalrunde geht es für die Eintracht-Frauen im Achtelfinale zum 1. FC Nürnberg. Nun steht auch fest, wann die Partie ausgetragen wird. Der Deutsche Fußball-Bund hat das Duell im Max-Morlock-Stadion für Sonntag, 1. November, um 14 Uhr angesetzt. Die Begegnung wird live bei DFB.TV übertragen. Zusätzlich gibt es auch eine neue Ansetzung im Bundesliga-Betrieb. Das Auswärtsspiel am 15. November gegen RB Leipzig wurde zeitlich und örtlich verlegt. Neue Anstoßzeit ist 16 Uhr. Dazu wird die Partie in der Red Bull Arena stattfinden. Für die Damenmannschaft von RB ist es in ihrer Geschichte erst das dritte Pflichtspiel in der Arena, in der sonst nur die Männermannschaft antritt.

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