Makoto Hasebe absolviert eine Trainerausbildung. (Bild: Heiko Rhode)

Hasebe bildet sich zum Trainer fort: Seit sieben Jahren (2014) spielt Makoto Hasebe bereits für die Eintracht und gilt als routinierter Abwehrchef. Doch mit seinen inzwischen 37 Jahren neigt sich seine Karriere als aktiver Spieler dem Ende entgegen, der aktuelle Vertrag in Frankfurt läuft noch bis zum 30. Juni 2022. Zuletzt musste der Japaner öfters pausieren und individuell „aus Gründen der Belastungssteuerung“ trainieren. Wie es danach weitergeht, ist nun anscheinend klar: Seit Oktober ist „Hase“ Teil des neuen „Players Pathway“-Programms des DFBs, das sich gezielt an aktive Profis und Spieler richtet, „die gerade ihre Karriere beendet haben“. Ziel der Ausbildung ist der Erwerb einer „Trainer B+“-Lizenz sowie „der Einblick in die Management-Tätigkeiten im Profifußball“. Die Lizenz ermöglicht das Coachen in den Leistungszentren und DFB-Stützpunkten. Während der aktuellen Länderspielpause hielten sich die Teilnehmer des Programms – zu denen u. a. auch Sami Khedira, Christoph Kramer und Ex-Adlerträger Johannes Flum gehören – in Frankfurt auf. Bei einer Einheit mit den U14- und U15-Junioren der SGE konnte die zwölfköpfige Gruppe „das Gelernte umgehend praktisch anwenden“, wie der DFB mitteilte. Auch Timothy Chandler und Sebastian Rode überlegen, im nächsten Jahr an einer Trainerschulung teilzunehmen. Chandler sagte in dieser Woche über die Trainerambitionen von Hasebe: „Wer Makoto kennt, weiß, dass eine Karriere als Trainer zu ihm passt. Ich freue mich, ihn irgendwann auf einer Trainerbank zu sehen.

40.000 gegen Antwerpen und Union: Bei den beiden Heimspielen gegen Royal Antwerpen und Union Berlin darf Eintracht Frankfurt bis zu 40.000 Zuschauer ins Stadion lassen. Das Gesundheitsamt Frankfurt habe einen entsprechenden Antrag genehmigt, teilte der Bundesligist am Freitag mit. Maximal zehn Prozent der Besucher haben auf Basis eines negativen PCR-Tests Zutritt, der Rest muss geimpft oder genesen sein. Für Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 17 Jahren reichen ein Antigenschnelltest oder das Schultestheft. Kinder bis einschließlich sechs Jahren werden Geimpften gleichgestellt.

Kohr konzentriert sich auf Mainz: Dominik Kohr ist von Eintracht Frankfurt an Mainz 05 ausgeliehen und spielt hier in der bisher starken Saison der Rheinhessen eine gute Rolle. Im Interview mit der „Bild“ sagte er, dass die Rückkehr nach Frankfurt nach dieser Saison noch nicht in seinem Kopf sei: „Ich fokussiere mich ganz aufs Hier und Jetzt. Man sieht, wie ich einer Mannschaft helfen kann, wenn ich im Rhythmus bin. Und ich bin überzeugt, dass ich in der Entwicklung noch nicht am Ende bin, dass ich noch Luft nach oben habe!“ In Mainz laufe es bisher wie am Schnürchen für den defensiven Mittelfeldspieler, der bei der SGE noch Vertrag bis 2024 hat: „Ich bin froh, dass ich hier bin, weil ich meine Spielzeiten bekomme, bei einem sehr guten Trainer bin, der mich jeden Tag weiter bringt – und in der Mannschaft stimmt’s.“

Jakic mit Kantersieg, Trapp und Kostic auf der Bank: Guter Start in die Länderspielpause für die SGE-Nationalspieler. Mittelfeldmann Kristjian Jakic landete mit seinen Kroaten beim 7:1-Sieg in Malta einen echten Kantersieg. Der Sechser wurde dabei zur zweiten Halbzeit eingewechselt. Am Sonntag wird es erneut ernst, wenn es für die kroatische Mannschaft gegen Russland um den Gruppensieg geht. Kevin Trapp blieb beim 9:0 der deutschen Elf gegen Liechtenstein auf der Bank, genauso wie Filip Kostic, der beim 4:0-Sieg seiner Serben gegen Katar nicht zum Einsatz kam. Rafael Borré saß bei Kolumbiens 0:1-Niederlage in Brasilien nur auf der Bank.

 

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