Bleibt Filip Kostic der Eintracht ein weiteres Jahr erhalten? (Foto: imago images / Jan Huebner)

Bleibt Kostic wegen Corona bei der SGE? Filip Kostic ist vielleicht der Schlüsselspieler bei Eintracht Frankfurt. Sein Abgang im kommenden Sommer aus Frankfurt galt in den letzten Monaten so gut wie sicher. Aber das Coronavirus könnte den 27-jährigen Linksfuß dazu bewegen, bei der Frankfurter Eintracht zu bleiben. Die andauernde Krise beeinflusst natürlich auch den Sport. Fraglich sei, ob Inter Mailand weiter an Kostic interessiert ist. Er sei bei den Italienern nicht die Wunschlösung auf dem linken Flügel, wie die „Sport Bild“ schreibt. Somit stehen die Chancen wieder besser, dass Kostic noch eine Saison länger in Frankfurt bleibt und abwartet, bis sich der Markt wieder erholt hat. Der Vertrag des Serben läuft am 30. Juni 2023 aus.

Stendera meldet sich fit: Nils Stendera hat seine langjährigen Leistenprobleme hinter sich gebracht und will schon bald wieder an seine Leistungsgrenze gehen. „Natürlich kann ich noch nicht bei 100 Prozent sein. Wichtig ist für mich deshalb in erster Linie, über einen längeren Zeitraum beschwerdefrei zu bleiben“, sagte der 20-jährige Mittelfeldspieler auf der Website der Eintracht. Außerdem will er sich in vielen Bereichen noch verbessern: „Speziell im physischen Bereich noch mehr zu arbeiten: Stabilisation und Mobilisation“, so Stendera.

Sow will Ostereier selbst verstecken: Eintracht-Mittelfeldmann Djibril Sow macht angesichts der Corona-Krise das beste aus dem anstehenden Osterfest. „Wahrscheinlich werde ich selbst ein paar Eier verstecken und dann suchen“, sagte der Schweizer in einem Interview auf der vereinseigenen Seite. „Es ist natürlich nicht ideal. Sonst ist man immer mit der Familie zusammen, und jetzt kann man höchstens facetimen.“ Neben seiner in der Schweiz lebenden Familie hat er vor allem seine Mitspieler vermisst: „Deshalb sind wir sehr glücklich darüber, dass wir einige Spieler unter Einhalten des Sicherheitsabstandes wiedersehen und uns richtig unterhalten können.“ 

FIFA verändert Regularien: Der Weltverband FIFA hat neue Regularien auf den Weg gebracht. Demnach sollen Spielerverträge angesichts der Corona-Krise laut FIFA-Mitteilung solange gültig sein, wie die Spielzeit nach Ende der Corona-Pause andauert. Normalerweise endet die Saison und die Verträge der Spieler bis 30. Juni. Doch angesichts der Pandemie wird mit einem späteren Saisonende gerechnet. „Ablaufende Spielerverträge enden normalerweise mit Saisonende“, schrieb die FIFA. „Da der Spielbetrieb in den meisten Ländern eingestellt wurde, endet die laufende Saison nicht wie ursprünglich angenommen. Aus diesem Grund sollen Verträge bis zum effektiven Ende der Saison verlängert werden.“

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9 Kommentare

  1. Wie ich schon früher geschrieben habe, das ist ein klitzekleiner Schritt der FIFA und wirklich nur weil es anders gar nicht geht. Mir fehlen genau wie bei UEFA und DFL die innovativen Ideen um aus der Krise Lehren zu ziehen neue Chancen zu entwickeln. So ist es doch absolut keine Chancengleichheit, dass die VW Radkappen und die Pillen praktisch aufgrund der Abführungsverträge mit ihren Konzernen niemals pleite gehen können und auch mit Krise zügellos einkaufen können.
    Oder wo ist die Korrektur mit den Beraterhonoraren?
    Wo ist die Begrenzung der Leihverträge?
    Wieso hält man in dieser für viele Clubs in Europa existenziellen Gefahr an dem ungerechten Verteilerschlüssel der Fernsegelder aus CL und EL fest, genauso wie die DFL in der BL?
    Noch viel mehr Fragen könnten gestellt werden und noch viel mehr Anregungen für einen wieder ehrlicheren Fussball entwickelt werden.
    Wo ist da der Wille?
    Statt dessen höre ich immer nur so schnell wie möglich zurück zu Geliebten und Gehabten. Nein, das reicht mir nicht.
    Forza SGE!

  2. Zu den Spielerverträgen:
    …… Demnach sollen Spielerverträge angesichts der Corona-Krise laut FIFA-Mitteilung solange gültig sein, wie die Spielzeit nach Ende der Corona-Pause andauert. …..

    Ist die FIFA jetzt zuständig für Bundesligaverträge?
    Für Verlängerungen von Laufzeiten und dergleichen?
    Nach meinem Rechtsverständnis haben hier zunächst mal 2 (max. 3) Parteien ein Wörtchen mitzureden.
    Der Stammverein, der Spieler und ggf. noch der Berater.
    Selbst der DFB ist hier nur Wächter der Statuten.
    Wie und auf welcher Rechtsgrundlage kommt die FIFA auf die Idee, hier „regulierend“ einzuschreiten?
    Was würde passieren, wenn sich Verein oder Spieler dagegenstellt und sagt: den Spieler wollen wir nur exakt bis zum vertraglich festgelegten Zeitpunkt beschäftigen und bezahlen oder der Spieler sich weigert, länger als über den vertraglich fixierten Zeitpunkt hinaus, für den Verein zu kicken?
    Das hört sich für mich doch sehr abenteuerlich an und würde möglicherweise Gerichte beschäftigen.

  3. Wie sich die Lage entwickelt kann überhaupt noch keiner vorher sehen, deswegen braucht man auch nicht mit großen Vorschlägen für die Zeit in drei Monaten daherkommen.,da keiner weiß wie es sich insgesamt entwickelt.Die o.a. Maßnahmen der FIFA versuchen einfach nur mehr Luft zu verschaffen, mehr ist gar nicht möglich momentan, bzw. kann die Fifa gar nicht veranlassen, da sie selbst keine Ahnung hat, was noch alles kommt. Die tolle innovative Idee von heute kann in drei Wochen schon obsolet sein.Von daher Ruhe bewahren und Schock bekämpfen. Viel wichtiger ist es momentan Vereine zu unterstützen die in wirtschaftliche Not geraten sind oder geraten. Auch von Seiten der Fussballverbände. Hier gilt es solidarisch zu sein und zusammen zu stehen. Ich könnte mir da auch einen Fond für bedrohte Vereine von Seiten der Verbände vorstellen. Leider hört man da , auch national z.B. vom DFB oder der DFL doch sehr wenig bis gar nichts. Einzig tolle Aktionen von Fans oder Unterstützern und teilweise auch Spielern gibt es.

  4. Hertha (punktgleich) hinter uns rüstet sich schon mal für die mögliche Wiederaufnahme des Spielbetriebs und ersetzt Nouri durch Bruno Labbadia.

    Gruß SCOPE

  5. @5. SGE-SCOPE:
    Das der Herr Labbadia regelmäßig so „Schleudersitz-Posten“ antritt…… 😉

  6. Wir steigen ab und komm’n nie wiedah
    Wir haben Bruno Labbadia!

    Er ist halt ein typischer Feuerwehrmann und Kurzzeitmotivator. Aber als Mensch schwierig, nach kürzester Zeit überwirft er sich mit der Vereinsführung, kann die Finger nicht von Spielerfrauen lassen… Es wird spannend.

    Gruß SCOPE

  7. Sow hat wohl noch nichts von Osterhasen gehört …
    und auf der anderen Seite weiß ich auch nicht, ob sich die Spieler für solche Aktionen ordentlich einen knettern dürfen 😉

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