Die Frankfurter Eintracht hat gegen den FC Heidenheim einen hart erkämpften 1:0-Heimsieg eingefahren. Auch wenn die Partie über weite Strecken für die Zuschauer sehr zäh war, tüten die Hessen wichtige drei Punkte im Kampf um die europäischen Plätze ein. Kurz nach der Pause erzielte Arnaud Kalimuendo mit einem sehenswerten Seitfallzieher den Treffer des Tages. Wir haben die Stimmen nach dem Spiel zusammengetragen:
Nnamdi Collins (Eintracht Frankfurt): „Wir haben heute wieder zu Null gespielt und anders als gegen Pauli ein Tor geschossen und damit das Spiel gewonnen. Es war definitiv ein Schritt nach vorne. Aber natürlich gibt es auch viele Sachen, die wir aufarbeiten müssen. An erster Stelle fühlen wir uns defensiv alle sehr wohl. Wir haben alle unsere Aufgaben und wissen, was wir zu tun haben. Wenn wir das alles umsetzen und dem Plan des Trainers folgen, dann schaffen wir es auch zu Null zu spielen. Egal, wer da kommt.“
Albert Riera (Cheftrainer Eintracht Frankfurt): „Ich habe nach dem Tor mit unserem Standard-Trainer gesprochen. Standards sind 30 Prozent im Fußball. Offensiv und defensiv. Das bedeutet, wir müssen alle drei Spiele ein Standard-Tor machen. Wir haben fünf Spiele gebraucht. Das ist nicht gut genug, wir müssen besser werden. Ich verlange von jedem mehr. Ich will, dass sich jeder verantwortlich fühlt und jeder besser sein will. Ich bin immer der erste, der sich selbst kritisiert. Wie kann ich meine Spieler noch weiter verbessern? Das erwarte ich vom ganzen Team. Ich habe hohe Erwartungen an alle, um jeden Tag besser zu werden. Ich will nicht, dass sich jemand entspannt. Das ist der beste Weg, um sich zu verbessern.“
Frank Schmidt (Cheftrainer FC Heidenheim): „Bezeichnend, dass es ein Standard war. Wir haben aus dem Spiel nichts zugelassen. Beim Tor verhalten wir uns natürlich nicht gut. Ärgerlich, dass wir dadurch ein gutes Auswärtsspiel verlieren. Man hat glaube ich gesehen, dass wir Mannschaften wie Frankfurt von unserem Tor fernhalten können. Ihnen ist glaube ich wenig eingefallen. Dafür standen sie hinten aber sehr kompakt. Wir hatten weite Wege. Wir müssen so weiter spielen und versuchen unsere Chancen zu nutzen. Dann müssen wir uns ankreiden lassen in Überzahl zu ungenau gewesen zu sein.“
Benedikt Gimber (FC Heidenheim): „Sehr bitter. Ich glaube, wir haben ein ordentliches Auswärtsspiel hingelegt. Wir haben auch die eine oder andere Chance gehabt. Es ist dann bitter, dass wir als Verlierer vom Platz gehen. Beim Gegentor ist es schwierig zu beurteilen, ob es ein Foul von Robin Koch an mir war. Ist eine Fifty-Fifty-Entscheidung.“
Sirlord Conteh (FC Heidenheim): „Heute war schon mehr zu holen. Also auf jeden Fall einen Punkt. Auch nach der roten Karte haben wir viel Druck nach vorne gemacht. Aber wir waren in entscheidenden Momenten nicht da. Das zieht sich durch die Saison. Es fühlt sich gut an wie die Fans und unterstützen. Darauf sind wir stolz. Der Schiedsrichter muss mir auf jeden Fall erklären, wo ich da im Abseits stehe. Mit dem Arm kann ich keine Tore schießen. Die automatische Abseitsfunktion ist völliger Blödsinn. Es liegt nicht daran, dass wir das Spiel heute verloren haben. Der Schiedsrichter kann auch nichts dafür, das passiert ja im Keller. Aber sorry. Das ist nicht mehr Fußball, das ist einfach nur traurig. Wir müssen jetzt weiter machen. Dann werden wir auch Siege holen.“
Quelle: Sky






7 Kommentare
Auf den Fall angebracht, aber die Spielweise muss auch angepasst werden, immer noch zu langsam
Tut mir leid die erste Halbzeit.. So schleiche ich auf der Arbeit montags rum wenn ich kein Bock habe.
Egal wie das Ergebnis ist ich erwarte von jedem das er brennt.
Zumindest richtig Einsatz zeigt.
Das positive ist das wir zu 0gespielt haben.
Bitte jetzt noch die Offensive verbessern.
Es ist spielerisch derzeit absolut schwach. Der Harakiri Fussball ausm Winter und Spätherbst war aber noch unerträglicher. Wird bestimmt bald besser, auch wenn offensive Alternativen zurückkehren. Die erste Prio war bestimmt defensiv gut zu stehen, wahrscheinlich kann man nicht erwarten gleichzeitig auch offensiv top zu sein.
Immerhin war in der zweiten Halbzeit eine Steigerung zu erkennen. Die 0 steht und drauf lässt sich weiter aufbauen. Solche Spiele muss man gewinnen und das haben wir. Weiter geht's.
Wenn das der versprochene tolle Riera-Fußball ist und das nach drei Wochen viel Trainingszeit und zu Hause im eigenen Stadion - dann Gute Nacht, wenn größere Gegner kommen. Das ist einfach nur einschläfernd, langweilig, emotionslos und alles andere, als er zu Beginn so großspurig angekündigt hat. Ein großer Effekt durch den Trainerwechsel und eine Mannschaft die oben noch mal angreifen möchte, habe ich heute nicht gesehen. Und nein, wir haben keine Zeit und nein, es liegt nicht an Toppmöller und nein, er kann auch keine Wunder bewirken! Aber da muss mit diesem Kader mehr gehen - nach heute sogar viel mehr!
Wahi steht bei Nizza wieder im Kader. Hoffe er kann bald wieder Eigenwerbung betreiben
Gebt den Jungs noch etwas Zeit. Ich finde es beachtlich wie Riera es in der kurzen Zeit geschafft hat, sie aus dem mentalen Loch und der Lethargie zu holen. Das ist für mich schon ein riesiger Sprung nach vorne. Auch das die Defensive endlich besser steht (lange Zeit haben wir alle darüber gemeckert, das wir zuviel fangen) ist ein riesiger Sprung.
Doch jetzt wird gemeckert das wir defensiver arbeiten, vergessen aber dabei das unsere richtige Offensive erst nach und nach Fit wird (zB Uzun, Ebnoutalib).
Ich finde statt an allem zu meckern, sollte man die kleinen Fortschritte sehen, die seit Ankunft Rieras entstanden sind, allen voran das die Kämpfermentalität zurückkehrt (es wird versucht die zweiten Bälle zu holen geht besser in Zweikämpfe) ist!
Es geht voran und so gerne ich Dino mochte, doch der jetzige Weg war der richtige!
Natürlich ist dieses Defensive langweilig, da hoffe ich auch auf etwas mehr in Zukunft dennoch sollte man auch die positiven Änderungen sehen und anerkennen!
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