Unter Albert Riera hat sich die Frankfurter Eintracht defensiv stabilisiert. Zwei Heimspiele in Folge konnte die SGE ohne Gegentor gewinnen. Gegen Heidenheim sollten die Adler weiter Punkte sammeln um im Kampf um die europäischen Plätze dabei zu bleiben. Das aktuell Bundesliga-Schlusslicht konnte in sechs Duellen noch nie gegen die Hessen gewinnen, die im Hinspiel aber nicht über ein 1:1 hinauskamen. Mit 35 Punkten steht die Eintracht auf Platz sieben und damit neun Punkte hinter Bayer Leverkusen.
Anpfiff ist am Samstag, 14. März um 15:30 im Deutsche Bank Park. Die Leitung der Partie übernimmt Schiedsrichter Harm Osmers. „Sky“, „DAZN“ (nur in der Konferenz) und „Eintracht FM“ übertragen live.
Das sagen die Trainer
Albert Riera: „Ich habe es meinen Spielern schon gesagt: Es spielt keine Rolle, gegen wen wir spielen. Wir brauchen immer dieselbe Energie und Bereitschaft auf dem Platz. Wenn ich nach dem Spiel in ihre Gesichter schaue, sollen alle so aussehen, dass sie ihr Bestes gegeben haben. Morgen müssen wir die Tabellensituation vergessen, weil es auf jeden Fall schwierig wird. Wir spielen um Europa, aber sie spielen darum, nicht abzusteigen. Es kommt auf die Mentalität an, egal gegen wen wir spielen.“
Frank Schmidt: „Ich finde, wenn wir über den Gegner sprechen, dann ist es jetzt nicht meine Aufgabe, das zu bewerten oder zu analysieren. Fakt ist, dass sie da deutlich stabilisiert sind und kontrolliert spielen, auch nicht Mann gegen Mann über den ganzen Platz, sondern meistens mit einer Überzahl in der letzten Reihe. Das scheinen sie unter dem neuen Trainer augenscheinlich in den Griff bekommen zu haben. Auch was die Grundordnung betrifft, wie sie spielen. Wenn man die Defensive nimmt, mit Ausnahme vom Bayern-Spiel, haben sie jetzt eine Formation gefunden, die funktioniert.“ (Quelle: 1.FC Heidenheim)
Fakten zum Spiel
Zuletzt blieb die SGE erstmals in dieser Bundesliga-Saison zweimal in Folge ohne Gegentor. Mit drei Zu-Null-Spielen in Serie würden die Hessen bereits ihren Vereinsrekord in der Bundesliga einstellen. Von sechs Begegnungen konnte die SGE fünf für sich entscheiden.
Formkurve
Eintracht Frankfurt: U S N S U
1. FC Heidenheim: N N U N N
Wer fällt aus?
Eintracht Frankfurt: Mishy Batshuayi (Trainingsrückstand), Younes Ebnoutalib (Trainingsrückstand), Ansgar Knauff (Trainingsrückstand), Rasmus Kristensen (Sprunggelenk-OP), Kaua Santos (Innenbandanriss im Knie), Arthur Theate (Meniskusverletzung) und Can Uzun (Trainingsrückstand) fehlen der SGE.
1. FC Heidenheim: Leart Paçarada (Kreuzbandriss), Tim Siesleben (krank) und Leonidas Stergiou (Muskelfaserriss) fehlen den Heidenheimern.
Player to watch
Bei den abstiegsbedrohten Heidenheimern sticht mit Diant Ramaj ein ehemaliger Adlerträger etwas heraus. Der 24-Jährige hat noch keine Minute in dieser Saison verpasst und hat sein Team mit starken Paraden vor noch mehr Gegentoren bewahrt. Seine 81 Paraden sind die viertmeisten aller aktuellen Bundesligatorhüter. Auch im Hinspiel konnte Ramaj die Heidenheimer vor einer Niederlage retten und das 1:1 sichern. Zudem ist er gut im Aufbauspiel und verleiht seiner Mannschaft Stabilität.
Aussicht: Mehr Zugriff in der Offensive gefordert
Gegen St. Pauli war die Defensive sehr sicher, hat nur vier Schüsse aufs Tor zugelassen. Die Offensive hat allerdings darunter gelitten und war über 90 Minuten hinweg ungefährlich. Riera fordert mehr: „Um Spiele zu gewinnen, musst du natürlich Tore schießen und Chancen kreieren. Wir haben diese Woche viel daran gearbeitet und trainiert, wie wir Chancen erarbeiten können. Diesen Fortschritt werden wir morgen hoffentlich sehen. In der letzten Zone will ich keinen ängstlichen Spieler sehen. Wir brauchen auch riskante Bälle in unserem Angriffsspiel.“ In der Defensive wird die SGE nichts verändern und mit Nnamdi Collins, Robin Koch, Aurele Amenda und Nathaniel Brown in die Partie gehen. Hugo Larsson wird auf der Sechs spielen. Auf dem rechten Flügel wird Arnaud Kalimuendo spielen und mit Jean-Matteo Bahoya die zweite Spitze stellen.
In der offensiven Zentrale geben sich Riera mit Ritsu Doan, Mario Götze und Oscar Højlund drei gute Optionen. Jonathan Burkardt wird im Sturmzentrum spielen und soll von seinen Mitspielern gefüttert werden: „Gegen Pauli war das Problem, dass wir die Offensive nicht genug gefüttert haben. Aber ich spiele mit den Flügeln als zweite Stürmer. Ich will, dass er die Gegner mit Läufen überrascht. Das haben wir gegen Pauli nicht geschafft.“
Mögliche Aufstellungen
Eintracht Frankfurt: Zetterer – Brown, Amenda, Koch, Collins – Larsson – Kalimuendo, Doan, Højlund, Bahoya – Burkardt
1. FC Heidenheim: Ramaj – Traoré, P. Mainka, Gimber, Behrens – Schöppner – Kerber – Dinkci – S. Conteh, C. Conteh – Zivzivadze






5 Kommentare
Ohne Sieg wird es eng, was ist das für eine Überschrift ?
Eng auf was, Europapokal ?, der ist nach dem Unentschieden gegen St. Pauli illusorisch. 9 Punkte auf Leverkusen aufholen in 8 Spielen, da müssten wir fast alles gewinnen und Leverkusen 3 mal patzen, hört doch auf. Leverkusen kann zwar heute gegen Bayern verlieren, aber wer dann noch glaubt die brechen ein, ist ein Träumer.
Im besten Fall bleibt (berümter Ulli Spruch) nur noch der Ober-"Loosercup" Conference League.
Es wurden diese Saison zu viele Fehler der Verantwortlichen gemacht, denn das spielerische Potenzial haben wir unter die ersten 6 zu kommen.
Lieber Peter Fischer "alles Gute zum 70."! Wünsche viel Gesundheit und das Du mit Deiner Eintracht wieder im Reinen bist. Persönlich vermisse ich Deine Eintracht-Statement, auch wenn ich nicht immer gleicher Meinung war. Ein bisschen mehr Kritik, auch nach Außen, fehlt mir in der Eintracht-Familie.
Es ist bereits eng und zwar ausschließlich um Platz 7.
Ob das Wunder mit einem zusätzlichen 5 CL Platz doch noch am Ende klappt können wir nur hoffen, dazu müssten alle Bayer,Bayern,Freiburg, Stuttgart, Mainz im nächsten Spiel erstmal liefern.
Kämpfen wir erstmal um diesen 7.Platz wird schwierig genug. Conference L. ist besser als nichts.
Möge die Macht mit uns sein.
Ich erwarte ein ähnlichen Spiel wie gegen Pauli, könnte zäh werden. Aber zu Hause müssen wir Heidenheim klar schlagen. Für "sonst wird's eng mit EL" ist es meiner Meinung nach schon 4-5 Spiele zu spät, dass muss man auch mal akzeptieren. Sollten wir verlieren wird es höchsten eng mit der Conference League. Also einfach mal die eigenen Hausaufgaben machen und schauen was um uns herum noch passiert
Bissi Realismus, weniger Träumerei tut hier gut...Leverkusen wird keine 9 Punkte (plus das weitaus bessere Torverhältnis) hergeben. Für die EL müssen wir den 7. Platz halten (wird anspruchsvoll genug) und können nur beten, dass die anderen Faktoren (Nationenwertung, DFB-Pokal) eintreffen.
Ich gehöre zu denen, die einen 7. Platz, mit Teilnahme an nem europäischen Wettbewerb gerne mitnehmen, speziell bei der ganzen Verletzten Seuche die wir haben.
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