Ein leichter Aufwärtstrend war sichtbar in den letzten fünf Ligaspielen für die U21 der SGE: ein Sieg, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen, trotzdem noch Tabellenplatz 17. Auch diese Woche traf die Reserve der Eintracht erneut auf ein deutlich höher platziertes Team, und zwar auf die zweite Mannschaft eines Bundesligakonkurrenten: Die U23 von Hoffenheim präsentierte sich als eiskalt vor dem Tor, erzielte in Halbzeit eins drei Tore, ließ es im zweiten Durchgang deutlich entspannter angehen, gewann verdient mit 3:1 und sorgte so für die neunte Saisonniederlage der Jungadler.
Eintracht-Trainer Dennis Schmitt startete mit drei Veränderungen ins Duell gegen die Reserve von Hoffenheim. Phinees Bonianga, Paul Wünsch und Aiden Harangi rotierten für Jaden Korzynietz, Junior Awusi und Joel da Silva Kiala in die Startelf.
Die Jungadler starteten denkbar schlecht in die Partie: Bereits nach drei Minuten mussten die Jungs von Coach Schmitt einem Rückstand hinterherlaufen. Ein Angriff über rechts, bei dem der Frankfurter Verteidiger nicht regionalligagerecht verteidigte, der Hoffenheimer Angreifer unbedrängt in die Mitte spielen konnte und Mittelfeldspieler Paul Hennrich nur noch einschieben musste. Die seit zehn Spielen ungeschlagenen Hoffenheimer machten in der nächsten Spielphase weiter Druck auf den Frankfurter Kasten und die Jungs der SGE konnten für kaum Entlastung sorgen. Mit einem absoluten Traumtor nach elf Minuten konnte die Eintracht einen etwas unerwarteten Ausgleich erzielen: Freistoß aus circa 25 Metern, Marcel Wenig nahm sich der Sache an und schweißte das Ding ganz genau unter die Latte.
Hoffenheim blieb die klar spielbestimmende Mannschaft. So ergab sich für Hoffenheim nach Frankfurter Ecke eine gute Konterchance, bei der Keeper Nils Ramming auf Höhe der Mittellinie (!) den Ball mit dem Kopf klären wollte, den Ball aber verfehlte, den Weg auf das Tor der Frankfurter völlig frei machte und dem Hoffenheimer Ayoube Amaimouni so zu seinem vierten Saisontor verhalf. Wie so oft in dieser Saison kam es dann wieder Schlag auf Schlag für die Jungadler: Ein Ballverlust an der eigenen Eckfahne in Minute 25, eine präzise Flanke eines Hoffeheimers, die dann den sträflich freistehenden Hennrich fand, der mit einem schönen Kopfball ins lange Eck zur 3:1-Führung für die Hoffenheimer einnickte. Die Eintracht präsentierte sich trotz des Zwei-Tore-Rückstandes nicht so chancenlos wie noch in anderen Partien, nur wurde beim letzten Pass immer wieder die falsche Entscheidung getroffen. Auch nach Standards wurde die SGE immer mal wieder gefährlich, fand aber ein ums andere Mal ihren Meister in TSG-Keeper Lukas Petersson. So ging es nach einer der besseren ersten Halbzeiten dieser Saison trotzdem mit einem 1:3-Rückstand für die Jungadler in die Kabinen.
Keine Offensivaktionen in Hälfte Zwei für SGE
Die zweite Halbzeit begann mit einigen Halbchancen der Hoffenheimer Reserve, die U21 der SGE hatte Schwierigkeiten, wieder in Fahrt zu kommen. Ein Doppelwechsel bei der SGE sollte noch mal Schwung in die Partie bringen: Moses Otuali und Alessandro Gaul Souza kamen für die blassen, aber bemühten Paul Wünsch und Alexander Staff. Nachdem es in Halbzeit eins nach 26 Minuten bereits viermal geklingelt hatte, blieb die zweite Hälfte ziemlich chancenarm. Die TSG aus Hoffenheim blieb die dominante Mannschaft, konnte diese Überlegenheit aber nicht in zwingende Torchancen umwandeln. Die Jungadler blieben im zweiten Abschnitt offensiv komplett unscheinbar. Auch der nächste Doppelwechsel brachte nicht den erhofften finalen Offensivdrang: Kaan Inanoglu und der auffällige Marcel Wenig verließen den Platz für Junior Awusi und Mehdi Loune. Keeper Ramming konnte zehn Minuten vor Abpfiff die SGE mit einer starken Doppelparade vor dem Drei-Tore-Rückstand bewahren. Die Eintracht nutzte auch den fünften Wechsel und Louis Kolbe kam für Aiden Harangi. Jegliche Aktionen nach vorne blieben aus in Hälfte zwei und so verlor die U21 der Adlerträger verdient mit 1:3. Mit dieser Niederlage liegen die Jungadler auf dem letzten Platz der Regionalliga Südwest. Am Freitag, den 01. November geht es im Kellerduell gegen den 17. Der Bahlinger SC wird zu Gast sein. Anpfiff ist um 19:00.






3 Kommentare
So langsam wird es bedenklich. Hoffentlich bekommen die bald die Kurve.
Klassenerhalt als großes Ziel. Über mehr brauchen wir nicht mehr sprechen.
Ohje, der Klassenerhalt wird schon ein hartes Stück Arbeit. Vielleicht in der Winterpause ein paar alte Haudegen holen, die Jungs brauchen Hilfe.
Ständig verlieren und Absteigen ist nicht die beste Art zu lernen
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