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Dennis Schmitt betreut seit Sommer 2024 die U21 von Eintracht Frankfurt. Foto: IMAGO / Hartenfelser

Nach Hessenliga-Triumph: SGE-U21-Coach Schmitt peilt Punkterekord an

Kürzlich krönte sich die U21 der Frankfurter Eintracht zum Hessenliga-Meister. Damit gelang der Mannschaft von Cheftrainer Dennis Schmitt der direkte Wiederaufstieg in die Regionalliga. Bevor es in die Sommerpause und anschließend in die Vorbereitung auf Deutschlands vierthöchste Spielklasse geht, stehen jedoch noch zwei Ligaspiele auf dem Programm. Am kommenden Samstag empfängt die SGE im letzten Heimspiel der Saison den SV Hummetroth und wird im Anschluss die Meisterschale erhalten. Zum Abschluss der Spielzeit gastieren die Adlerträger dann noch beim CSC 03 Kassel.

Im vereinseigenen Podcast „Aufstehen mit der Eintracht“ gab Schmitt nun die Marschroute für die letzten beiden Hessenliga-Spiele 2025/26 an: „Das haben wir auch in den letzten beiden Spielen nach der feststehenden Meisterschaft gezeigt. Dass wir nichts abschenken wollen, dass wir weiter Gas geben wollen. Wir können immer noch den Punkterekord knacken, wir können 90 Punkte holen. Das ist natürlich schon noch einmal ein kleiner Antrieb. Das wäre eine coole Sache zum Schluss“, sagte der 32-Jährige und ging dann auf das kommende Heimspiel noch einmal genauer ein: „Am Samstag ist das letzte Heimspiel. Wir haben bislang jedes Heimspiel gewonnen. Da wollen wir dann auch das 17. Heimspiel gewinnen. Die Meisterschale wird überreicht, das sind ja schon noch ein paar Sachen, die einen schönen Rahmen bieten. Und da wollen wir auf jeden Fall noch mal eine gute Leistung zeigen.

100 Saisontore? „Die Bayern haben es jetzt in der Bundesliga vorgemacht

Nach 32 Spieltagen steht die Frankfurter U21 mit 23 Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Den direkten Verfolger aus Eddersheim besiegte das Schmitt-Team erst kürzlich mit 3:1. Den Punkterekord in der Hessenliga hält seit 2004 der SV Darmstadt 98 mit 88 gesammelten Zählern, die Eintracht liegt derzeit bei 84 Punkten. Neben dem möglichen Rekord könnten sie auch die Marke von 100 Saisontoren erreichen. Bisher erzielten die Hessen exakt 90 Treffer. „Die Bayern haben es jetzt in der Bundesliga vorgemacht, was außergewöhnlich ist. Aber jetzt damit zu rechnen, in zwei Spielen fünf oder mehr Tore zu machen, das wäre, glaube ich, vermessen. Wir wollen gut spielen. Wenn es am Ende klappt, dann wäre es etwas Besonderes. Wenn nicht, dann ist das auch kein Drama“, ordnete Schmitt das Thema ein.

Neben all dem sportlichen Erfolg freue es ihn auch, dass er und sein Trainerteam die Entwicklung vieler junger Spieler vorantreiben konnten. Die Jugendarbeit genieße bei Eintracht Frankfurt inzwischen einen hohen Stellenwert: „Wir haben zehn Jungs aus der U19 Minuten gegeben. Und das ist, glaube ich, sehr, sehr wichtig. Das zeigt auch den Weg des Vereins, den wir letztes Jahr eingeschlagen haben. Da gab es auch überhaupt keine Diskussion, dass wir diesen weitergehen“, sagte der gebürtige Aschaffenburger. Deshalb könne es das Nachwuchsleistungszentrum am Riederwald auch als Gewinn verbuchen, wenn junge Talente anderswo den Durchbruch in den Profibereich schaffen.

Dieser Fall treffe nun nämlich bei Daniel Starodid ein. Der 22-jährige Stürmer sammelte in dieser Saison in 29 Hessenliga-Partien 27 Scorerpunkte. Ab der kommenden Saison wird er für Alemannia Aachen in der 3. Liga auflaufen. Mit Joel da Silva Kiala und Mehdi Loune bewiesen zwei ehemalige SGE-Talente bereits, dass sich der Schritt vom Main nach Aachen als sinnvoll erweisen kann. Beide entwickelten sich bei den „Kartoffelkäfern“ inzwischen zum Stammpersonal. „Da sind wir stolz darauf, weil der Staro jetzt seit drei Jahren bei der U21 ist. Er ist in dem Jahr vor mir als Backup von Noel Futkeu und Nacho Ferri gestartet, hat dann letztes Jahr in der Regionalliga auch immer Höhen und Tiefen gehabt. Und dieses Jahr hat er dann mehr oder weniger den Durchbruch geschafft, hat viele Tore gemacht, hat sich diesen Schritt verdient“, sagte Schmitt über Starodid.

Regionalliga-Abstieg 2024/25: „Es war ein Betriebsunfall

Auf das Stürmertalent wird der Fußballlehrer also ab der kommenden Regionalliga-Saison verzichten müssen. Besonders mit seinen 19 eigenen Treffern hatte Starodid großen Anteil am Wiederaufstieg der Frankfurter Eintracht. Der erste Tabellenplatz sei für Schmitt zwar in der Art und Weise erfreulich, allerdings sei dieses Ziel bereits im Sommer klar formuliert worden. Über den Abstieg 2024/25 und die darauffolgende Reaktion sagte er: „Es war ein Betriebsunfall, den wollten wir unbedingt korrigieren. Ich glaube auch, dass es irgendwo Pflicht war, das zu schaffen. Wenn du als einzig professionelle Mannschaft antrittst, solltest du auch Erster werden. Aber die Art und Weise und das Auftreten der Jungs war am Ende schon sehr gut.

Mittlerweile ist die Meisterschaft und damit auch der Aufstieg perfekt. Bereits jetzt freue sich Schmitt auf das erneute Abenteuer in der Regionalliga Südwest: „Qualitativ eine sehr, sehr gute Liga. Ich glaube, es gibt keine Mannschaft, die von vornherein als Absteiger feststeht. Sondern viele Mannschaften, die sehr ambitioniert Richtung 3. Liga blicken. Das ist die Plattform, wo wir hinwollten, wo wir unsere Jungs auch sehen. Und da gilt es, sich am Ende durchzusetzen“, ordnete er die anstehende Aufgabe ein. Nun gelte es für die U21 von Eintracht Frankfurt, sich langfristig in der Regionalliga zu etablieren.

3 Kommentare

Fallback Avatar 1. Werner 21. Mai 26, 09:39 Uhr

Auf gehts und den lilien rekord knacken.

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Fallback Avatar 2. Werner 21. Mai 26, 09:40 Uhr

Warum ist noch kein sandro Wagner erwähnt worden.
Zumindest kenn er die Liga.

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Fallback Avatar 3. Werner 21. Mai 26, 11:54 Uhr Zitat - Werner Warum ist noch kein sandro Wagner erwähnt worden. Zumindest kenn er die Liga. Path

Das war ironisch gemeint... Sorry nicht dazu gesagt.

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