Halbzeitfazit: Die erhoffte Offensivpower und schnelles Tempo suchte man in diesem ersten Durchgang vergebens. Die Frankfurter Eintracht präsentierte sich ideenlos und fand kein Mittel gegen die Heidenheimer Hintermannschaft. So steht nach den ersten 45 Minuten lediglich ein Torschuss von Hugo Larsson zu Buche, den Diant Ramaj locker aufnehmen konnte. Die SGE hat zwar viel mehr Ballbesitz, kann aber kein Kapital daraus schlagen. Cheftrainer Albert Riera wird sich in der Pause etwas einfallen lassen müssen, um seine Mannschaft auf Kurs zu bringen. Denn der bisherige Auftritt gegen den Tabellenletzten der Bundesliga wirkt uninspiriert und einer Mannschaft, die eigentlich nach Europa will, nicht würdig.
Für die Frankfurter Eintracht steht heute der 26. Spieltag in der Fußball-Bundesliga auf dem Programm. Im Frankfurter Waldstadion empfangen die Adlerträger den FC Heidenheim. Zumindest auf dem Papier sind die Rollen klar verteilt. Im Kampf um die europäischen Plätze hilft der SGE heute nur ein Sieg. Bereits neun Punkte trennen die Hessen vom sechstplatzierten Team aus Leverkusen. Cheftrainer Albert Riera blieb im Vorfeld seiner Linie treu und betonte, dass er von seiner Mannschaft in jedem Spiel denselben Willen und Einsatz fordere. Zudem kündigte er mögliche Überraschungen an, ließ sich aber ansonsten nicht weiter in die Karten schauen. Am vergangenen Wochenende gegen St. Pauli fehlte der SGE schlicht der nötige Einfallsreichtum und so blieb die Offensive über 90 Minuten blass. Gegen die schwächste Defensive der Liga und vor den eigenen Fans muss die Diva vom Main ein anderes Gesicht zeigen. Bei den Gästen aus Heidenheim hingegen schwinden allmählich die letzten Hoffnungen auf einen Verbleib in der ersten Liga. Mit zehn Punkten Abstand auf den Relegationsplatz steht die Mannschaft von Cheftrainer Frank Schmidt abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Der 52-Jährige selbst machte bereits öffentlich deutlich, dass man auch intern nicht mehr wirklich mit dem Klassenerhalt plane. Seit mittlerweile zwölf Spielen warten die Baden-Württemberger auf einen Sieg. Der letzte war am 6. Dezember gegen Freiburg. Für die Eintracht macht das die Partie umso gefährlicher, denn man trifft auf einen Gegner, der eigentlich nicht viel zu verlieren hat. Trotzdem darf man in Frankfurt nach Abpfiff nur mit einem Sieg zufrieden sein.
Kali im Zentrum, Bahoya und Amaimouni auf den Außen
Das Tor der SGE hütet weiterhin Michael Zetterer. Auch in der Kette vor dem Schlussmann bleibt alles beim Alten. Robin Koch und Aurèle Amenda besetzen die Innenverteidigung. Nathaniel Brown und Nnamdi Collins starten auf den Außenverteidiger-Positionen. Wer auf welcher Seite spielen wird, wird sich beim Anpfiff zeigen. In der Zentrale sollen Fares Chaibi und Hugo Larsson die Fäden ziehen. Im Vergleich zum Pauli-Spiel bleibt Oscar Højlund zunächst draußen. Für ihn rotiert Ritsu Doan in die Mannschaft. In der Offensive wird, wie schon in den vergangenen Partien, Jean-Mattéo Bahoya auf der linken Seite für Gefahr sorgen. Sein Pendant auf rechts ist dieses Mal Ayoube Amaimouni-Echghouyab, der heute von Beginn an ran darf. Arnaud Kalimuendo zieht dafür von der rechten Seite ins Zentrum und soll als Mittelstürmer für Furore sorgen. Jonathan Burkardt nimmt zunächst auf der Ersatzbank Platz. Der Stürmer könnte aber natürlich im späteren Spielverlauf noch eine Rolle spielen.






109 Kommentare
Ist nix neues das gegen uns die karten eher gezogen werden.
Machen es zu 10. fast besser. Vielleicht weil die Räume jetzt da sind.
Ja, man darf bei Pauli und Heidenheim nicjt vergessen, das die massiv Beton anrühren. Wir haben in der ganzen Saison kein Offensivkonzept gehabt, das braucht ne Weile.
Hauptsache gewonnen….
Ja, das denke ich auch. Zumal der Fokus auch erst mal auf der Stabilisierung der Defensive lag. Und das ist ja schon mal ganz gut gelungen. Und die drei Punkte sind unsere. Puh.
Sehr gut!
Treffen sich zwei graue Mäuse auf der Straße…
Egal, Hauptsache gewonnen und eine Woche einigermaßen Ruhe.
Schade mit Bruder Robin…
Nicht schön aber Hauptsache gewonnen…
7 Punkte auf Platz 6 wären theoretisch zu schaffen, müssen wir sonst eher auf Conf League durch Glück hoffen
Top! 3 Punkte!
Und schon wieder kein Gegentor. Seit drei Spielen steht die "Null" bei uns. Mal was Neues...
Es bleibt dabei: Wenn man das Bayernspiel herausnimmt, haben wir gegen Union, Gladbach, Freiburg, Pauli und Heidenheim kein Gegentor aus dem Spiel heraus bekommen, nur den Elfer in Berlin. Und wenn du keinen hinten reinkriegst, nimmst du Minimum einen Punkt mit.
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