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Ansgar Knauff kommt diese Saison immer besser in Fahrt. Foto: Imago/Revierfoto

Meister-Träume für Knauff „noch ein bisschen sehr früh“

Ansgar Knauff ist neben Kevin Trapp und Tuta der letzte verbliebene Europa-Pokal-Held, der in Sevilla auf dem Feld stand, im Eintracht-Kader. Der 22 Jahre alte Außenspieler zeigte sich zuletzt in aufsteigender Form, traf gegen Besiktas und legte gegen Gladbach und den FC Bayern zwei Tore vor. Nun will der gebürtige Göttinger auch mit der U21 die Qualifikation für die U21-EM klarmachen. Vor dem Duell am Freitag (18 Uhr) sprach Knauff in einer Medienrunde.

Ansgar Knauff über…

… seine bisherige Saison: „Ich bin zufrieden. Es läuft insgesamt sehr gut bei uns im Verein. Wir sind mit dem Start sehr zufrieden. Ich hatte die ersten Wochen noch etwas gesundheitliche Probleme. Ich bin jetzt wieder fit und voll im Saft, habe viel gespielt. Ich will diesen Schwung mitnehmen und auch zur U21 zu transportieren.“

… seine Entwicklung und die Arbeit mit SGE-Trainer Dino Toppmöller: „Wir haben in der Offensive viel an unseren Abläufen gearbeitet, an Themen vor dem Tor. Dino hat uns viel mitgegeben. Das sieht man bei mir als auch bei anderen Spielern. Wir gucken, dass wir unsere Chance nutzen. Das gelingt uns bisher sehr gut, aber es ist ein laufender Prozess. Aber wir sind aktuell auf einem sehr guten Weg.“

…den Fan-Traum vom Meistertitel: „Das ist noch ein bisschen sehr früh. Da können wir uns ein paar Spieltage vor Ende drüber unterhalten“.

…die verpasste U21-EM: „Ich habe viele Quali-Spiele vor der letzten EM gemacht und mich dann vor dem letztmöglichen Zeitpunkt verletzt. Deswegen will ich umso mehr die Quali am Freitag klar machen, damit dann auch meine EM spielen kann. Bei der letzten EM wurde ich operiert, war die ersten Tage vom Turnier noch im Krankenhaus und hab die Spiele während meiner Reha dann im Fernsehen verfolgt.“

…seine Rolle als erfahrenster Spieler der U21: „Wir sind alle in ähnlichem Alter, aber ich versuche natürlich meine Stärken und die Erfahrung, die ich schon mit der U21 gemacht habe, einzubringen, damit wir als Team erfolgreich sein können. Das Ziel ist klar: am Freitag sich für die U21-EM zu qualifizieren. Wir haben es bisher gut gemacht in der Runde und wollen es gut abschließen.“

…die A-Nationalmannschaft: „Die ghanaische Nationalmannschaft ist für mich kein Thema. Ich will für Deutschland spielen. Ich will nicht viel dazu sagen. Ich werde mein Bestes geben und alles dafür tun, um irgendwann dabei zu sein. Aber ich bin nicht derjenige, der es entscheidet.“

…seine Rolle als klassischer Außenverteidiger: „Ich bin vom Spielertyp nicht der klassische Außenverteidiger. Am Ende spiele ich dort, wo der Trainer mich aufstellt. Und wenn mich jemand dort aufstellt, nehme ich das an. Die Umstellung vom Schienenspieler zum Außenverteidiger wäre sicher nicht einfach, aber eine Aufgabe, die es gilt anzunehmen, daran zu arbeiten, sich die Position anzueignen. Wenn es soweit kommt, werde ich das annehmen.“

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