Es vergeht eigentlich kaum ein Transferfenster, ja kaum ein Transfermonat, in dem Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche nicht Thema bei der Frankfurter Eintracht ist. Während die meisten Sportvorstände und Sportbosse in den Transferfenstern in den Medien sind, weil sie Zu- und Abgänge eintüten, ist Krösche auch selbst immer wieder Teil von Spekulationen und Gerüchten. Immer wieder sind es die verschiedensten Top-Klubs aus dem In- und Ausland, die Interesse am 45-Jährigen haben sollen.
Gewiss, diese Gerüchte und Spekulationen sind ein Ergebnis der Arbeit, die Krösche bei der SGE leistet. Seit Jahren ist er der Macher hinter dem Kader und lag hier immer wieder goldrichtig. Durch Transfers wie denen von Randal Kolo Muani, Omar Marmoush, Willian Pacho und Hugo Ekitiké machte er sich einen Namen und brachte der SGE Einnahmen im Wert von mehreren hundert Millionen Euro. Zuletzt soll die AC Mailand heftig um Krösche gebuhlt haben und mit dem Posten des „Head of Football“ gelockt haben. Krösche hätte beim italienischen Traditionsklub der mächtige Mann im sportlichen Sinne werden sollen, ein Gehalt von 40 Millionen Euro wurde genannt. Krösche aber sagte ab und wird den erneuten Umbruch bei der SGE formen dürfen, dieses Mal mit Adi Hütter an seiner Seite. Sowieso hätten die Mailänder mit der SGE noch in Verhandlungen gehen müssen, denn es wurde bekannt, dass Krösche zwar eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag, der bis 2028 läuft, stehen hat, diese aber für einen Wechsel zur kommenden Saison schon hätte gezogen werden müssen.
Die „Sport Bild“ will nun Details zu eben jener Klausel erfahren haben. Dem Bericht zufolge muss sie jeweils im Winter-Transferfenster gezogen werden, danach läuft sie ab. Im Jahr 2027 nun soll sie im unteren einstelligen Millionenbereich liegen – aber auch nur für bestimmte Vereine. Zu diesen gehören laut dem Bericht verschiedene englische Top-Klubs und auch die beiden deutschen Fußball-Schwergewichte FC Bayern München und Borussia Dortmund.
Fest steht nun aber, dass Krösche auch in der kommenden Spielzeit in Frankfurt die sportliche Fäden zieht. Hier wird die SGE auch gegen einige der Klubs, die Krösche per Klausel verpflichten könnten, spielen – und Krösche kann gleichzeitig weiter beweisen, dass das Interesse an ihm nicht grundlos erfolgt.






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