Hätte man einem Drehbuchautor gefragt, wie ein erfolgreiches und gleichzeitig spannendes Debüt für Albert Riera mit Eintracht Frankfurt aussähe, würde die Geschichte wie folgt ablaufen: Lange steht es 0:0, beide Kontrahenten liefern sich ein offenen Schlagabtausch ab. Die SGE präsentiert sich insgesamt, vor allem defensiv deutlich verbessert, die Spieler wirken selbstbewusster und in der 83. Minute schießt Nene Brown das goldene Tor zum ersten Sieg im neuen Jahr. Dass sich die Eintracht dann noch ein unnötiges Gegentor fängt und die Führung aus der Hand gibt, wäre sicherlich nicht Teil dieser Geschichte und würde dem Konzept des „Happy Ends“ gehörig widersprechen. Nun, da die Realität aber kein Film ist und sie eine andere Sprache spricht, steht am Ende ein leistungsgerechtes, aus Adler-Sicht dennoch ein bitteres, ärgerliches 1:1 gegen Union Berlin zu Buche. Zwischen neuer Euphorie und erneuter Ernüchterung lagen nur zwei Zeigerumdrehungen, ein Spiegelbild der bisherigen Eintracht-Saison.
Keine Rüge für Højlund: „Ich liebe meine Spieler“
Kaum bejubelte Albert Riera den vermeintlichen Siegtreffer, zeigte Sören Storcks nicht nur zu Recht auf den Punkt, sondern schickte den bereits gelb-vorbelasteten Oscar Højlund nach einem Klammergriff an Rani Khedira vorzeitig zum Duschen. Umso bitterer, da der Däne eigentlich bis dahin eine ansprechende Leistung gezeigt hatte. „Ich kann ihn nicht für sowas bestrafen. Ich liebe meine Spieler. Ich muss sie unterstützen. Ich muss ihnen Lösungen geben, und nicht ihnen die Fehler unter die Nase reiben. Nein, ich zeige ihnen Möglichkeiten. Ich habe ihm gesagt, dass er daraus lernen soll“, nahm Riera seinen Schützling in Schutz. Über Einzelaktionen wie über einzelne Spieler wolle der Fußballlehrer ohnehin nicht reden. „Fehler gehören zum Fußball dazu. Derjenige gewinnt, der weniger Fehler macht. Wir versuchen anhand von Konzepten die Fehler, die wir machen, zu reduzieren.“ Genau der eine Fehler war aber einer zu viel, der den Hessen zum wiederholten Male wichtige Punkte kostete. Wieder brachte sich die Eintracht durch einen individuellen Patzer selbst um den Lohn, und am Ende muss man sogar noch froh sein, dass man nach dem Platzverweis nicht komplett mit leeren Händen dasteht. Das ist das Paradoxe an der Geschichte. „Wir waren nah dran, das Spiel zu gewinnen. Wir haben es nicht gewonnen, weil wir ein Geschenk verteilt haben. Wir hätten das Spiel gewinnen können“, ärgerte sich auch der Spanier. Trotz eines verbesserten Auftritts, vor allem defensiv, ist es nur ein magerer Punkt, den die Adler aus der Hauptstadt entführen. Für den Trainer, der nicht nur auf Ergebnisse schaut, war die gestrige Leistung trotzdem ein Schritt nach vorne. „Ich habe meinen Spielern in der Kabine gesagt, dass ich es liebe, zu sehen, wie sie das Spiel genießen. Lange Zeit hatten sie nicht das Gefühl, der Boss, der Protagonist und dominant auf dem Platz zu sein“, schwärmte Riera.
„Selbstbewusstsein ist die Basis“
Die Einstellung stimmte, die Spieler wirkten deutlich selbstbewusster, befreiter und agierten erstmals seit Langem als Mannschaft. „Das ist die Basis, weil sie das, was sie machen, genießen müssen. Das Zweite, was ich von ihnen will, ist, dass sie mit dem Ball selbstbewusst sind. Wir haben den Gegner viel laufen lassen.“ Der Coach habe viele positive Dinge gesehen, aber „natürlich können wir es noch besser machen. Wir sind auf dem Weg, es besser zu machen. Wir haben den Gegner analysiert. Wir mussten den tiefen Abwehrblock knacken. Ich finde, du hast viele Momente, viele Positionswechsel gesehen. Wir sind ein Team, dass nicht auf die Struktur achtet, sondern darauf, auf dem Platz Überlegenheit zu schaffen.“ Defensiv war die Abwehrreihe um Brown, Arthur Theate, Robin Koch und Rasmus Kristensen über weite Phasen sattelfest, offensiv fehlte es aber an Durchschlagskraft. In der ersten Halbzeit gaben die Gäste zudem keinen Torschuss ab. „Ich finde, dass die Spieler ruhiger agieren können. Sie hätten ein wenig mehr Chancen kreieren können. Aggressivität ist nicht nur ohne den Ball, sondern auch mit dem Ball wichtig, um mehr zu provozieren.“ Dass es seiner Mannschaft in den kommenden Spielen gelingt, davon ist Riera überzeugt. „Das kommt mit der Zeit, wenn du positive Ergebnisse erzielst, wenn du ein positives Gefühl hast. Ich bin mir sicher, dass sich die Spieler verbessern werden.“
Mit der gesamtmannschaftlichen Leistung und vor allem mit der Umsetzung seines Konzeptes, worauf Riera unheimlich viel Wert legt, ist der 43-Jährige zufrieden. „Generell war das ein Spiel, das wir unter Kontrolle hatten.“ Diese Kontrolle zeichnete sich bereits in den ersten 45 Minuten ab, sodass der Ex-Profi nur Kleinigkeiten anpassen musste. „In der Halbzeit haben wir die Struktur geändert, weil wir viel Platz hatten und wenn du viel Platz hast, dann kannst du den Gegner locken, indem er presst. Deshalb haben wir gesagt, dass Højlund offener und Götze mehr als Zehner agiert, weil wir ihn für den letzten Pass finden mussten.“ Ansonsten war der Coach mit allem, „mit der Energie, mit der Leidenschaft, die meine Spieler gezeigt haben, denn das ist das Mindeste, was ich verlange“, sehr zufrieden. Der Schlüssel ist, und das hat Riera mehrmals klargemacht, ist das Selbstvertrauen, dass die Spieler brauchen und zurück erlangen müssen. „Allgemein ist es schön, wenn die Spieler das Gefühl haben, dass sie das Spiel kontrollieren. Nochmal, sie brauchen Selbstbewusstsein, wenn man bedenkt, wo sie herkommen. Wir brauchen das.“ Das sei die Grundlage, „den Spielern das Selbstbewusstsein zu geben, um den Gegner wehzutun und laufen zu lassen. Das haben wir über weite Strecken getan, bis zum Gegentor und dem Platzverweis.“ Die Einstellung, die Mentalität, das Frankfurter Selbstverständnis, alles scheint beim Europa League-Sieger von 2022 zu wieder stimmen. Jetzt müssen diese Errungenschaften in positive Resultate, sprich in Siege, münden. Am kommenden Samstag können die Adler mit kriselnden Fohlen aus Mönchengladbach den nächsten Gegner wehtun, um es mit Rieras Worten zu sagen.






27 Kommentare
Das Spiel nächste Woche wird unheimlich wichtig. Gegen Gladbach muss ein Sieg her, danach geht es gegen die Bayern.
Vielleicht ist ja Jonny dann zumindest eine Alternative und Knauf wird wieder dabei sein. Ich bin jetzt mal ganz vorsichtig um nicht zuviel Kritik zu äußern....mit Doan, Götze und Chaibi war das offensiv schon sehr behäbig und ungefährlich. So eine Aktion wie von Jupp vor dem 1:0 habe ich von keinem gesehen. Deshalb und Achtung nur meine Meinung, vielleicht mal Jupp für Doan gegen Gladbach, kann aber jeder gerne anders sehen
Zitat Albert Riera:"Ich liebe meine Spieler. Ich muss sie unterstützen. Ich muss ihnen Lösungen geben, und nicht ihnen die Fehler unter die Nase reiben."
Die Lösungen müssen der Trainer und sein Team geben. Aber ansonsten wäre es schön, wenn sich viele hier seine Worte zu eigen machen würden.
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich zum Deppen mache, aber wer ist Jupp?
Heute schaue ich die Konferenz seit langer Zeit unter anderen Vorzeichen...früher habe ich mich über die Patzer von BvB, Stuttgart, Leipzig etc. gefreut. Jetzt bin ich eher dankbar, wenn die Mannschaften hinter uns verlieren würden und gerade sieht das nicht so gut aus ;-)
ayoube-amaimouni-echghouyab
Genannt Jupp....
So schreiben ihn die Heynckes-Fans ;) :-D
Da er Ayoube heißt, find ich 'Youb' macht mehr Sinn. Kann natürlich jeder machen, wie er will...'Ayoube' ist auch nicht sooo schwierig.
Ayoube Amaimouni-Echghouyab, unser neuer Mann auf dem Flügel. Macht jedes Mal, wenn er reinkommt, tierisch Alarm. Und ist in dieser Zeit meist gefährlicher als Doan. Klasse Typ.
Klingt zwar abgedroschen, aber wenn gegen Gladbach (natürlich alles andere als einfach) nicht gewonnen wird...wann dann? In München, daheim gegen Freiburg, in Pauli und dann erst daheim gegen Heidenheim? Leider machen seit Wochen die Narren aus Rheinlandpfalz vor, wie man aus der Krise kommt.
Gestern war ein guter Neubeginn (zwei Bundesligaspiele zu spät), Vertrauen in den neuen Trainer, aber hoffentlich haben wir dann auch das notwendige Spielglück und hoffentlich ist Jonny am Samstag schon wieder einsatzfähig. Viel hoffentlich, aber hoffentlich klappt's auch.
Ayoube Amaimouni-Echghouyab, kurz "Jupp". Wobei "Amaimouni" eigentlich auch noch ganz flüssig über die Lippen geht.
-„Ich habe meinen Spielern in der Kabine gesagt, dass ich es liebe, zu sehen, wie sie das Spiel genießen. Lange Zeit hatten sie nicht das Gefühl, der Boss, der Protagonist und dominant auf dem Platz zu sein“, schwärmte Riera.
Ich hoffe mit diesem positiv verrückten Fußball- Lehrer aus Spanien kommt die Wende. An Motivation mangelt es ihm jedenfalls nicht. Und gg Union lief auch schon vieles besser, bevor wieder so ein Totalaussetzer kam. Das unnötige Holjund Foul und das anschließende Nicht- halten des haltbarsten Elfmeter ever, das alles kommt einem irgendwie vor wie verhext.
Ein Sieg gg Gladbach wäre so wichtig...
Man kann natürlich auch überall etwas hineininterpretieren..)
Ich war mal beim Training und da haben ihn die Mitspieler halt immer Jupp gerufen.
Glaube, dass es tatsächlich intern so als Gag gerufen wird, 'youb' würde man dann wohl etwas weicher aussprechen. Vielleicht diskutiert ihr das mal direkt mit den Spielern aus. Ich bin da raus...)
In der jetzigen Verfassung (man reißt sich alles mit dem Hintern ein) brauchen wir gar nicht von Europa reden. Der Blick sollte eher nach hinten gerichtet werden
Jawohl Herr Lehrer!
Wir werden jetzt nur noch Gedichte und Aufsätze schreiben, die Deinem Gemüt schmeicheln, das Team lieben und den Trainer bewundern.
Besser so?
Auch ich kannte, wie die anderen Wissbegierigen hier, auch nicht den Spieler Jupp.
Jupp find ich gut, als Namen und als Spieler. Wenn der so weiter macht, haben Krösche und Co. sehr gut gescoutet. Der machte gestern in wenigen Minuten so richtig Alarm.
Ich versuche immer Verständnis zu haben, wenn Spieler schlechte Leistungen bringen. Aber Doan, jetzt nicht mehr mit den zu großen Defensivaufgaben betrachte, spielt weiterhin unterirdisch. Riera wird's mitbekommen haben.
Ich hab es letzte Woche schon gesagt und nach den Spielen heute gilt das jetzt erst Recht. Der Blick muss auch nach unten gehen, die Mannschaften von hinten kommen immer näher. Jetzt gewinnt auch St. Pauli noch, Mainz sowieso. Aber unsere Offiziellen reden immer von Europa. Ich hoffe, dass sie das intern erwas realistischer sehen. Gegen Gladbach entscheidet sich der weitere Verlauf.
Ich Blicke doch nicht 13, in Worten dreizehn, Spieltage vor Schluss auf die Mannschaften vor und hinter uns. Das macht man 2-3 Spiele vor Saisonende. Es gibt noch 39 Punkte zu holen. Daher schaue Ich nur auf uns. Und schon in Spiel eins unter Riera sah man vieles was weitaus besser war, als davor. Also werden noch einige der 39 möglichen Punkte auf unserem Konto landen. Wir können auch ein Jahr ohne Europa. Aber nicht noch eine spielerisch so absurde Saison wie diese hinlegen. Daher sollte, und wird glaube ich auch von den Veranwortlichen so gesehen, der Fokus auf das antrainieren und einspielen der neuen Taktiken liegen. Damit die nächste Saison wieder eine richtige SGE auf dem Platz steht.
Dazu muss dann aber halt auch mal die Mannschaft gehalten werden, ansonsten bringt das anlernen jetzt für die nächste Saison nicht viel.
Tatsächlich denkt man ohne Europa werden uns einige verlassen wollen, auf der anderen Seite nach so einer Saison auch für den Spieler nicht die besten Voraussetzungen für den nächsten Schritt....eigentlich ist für Larson und Co erst mit Sitzenbleiben angesagt
Mal was anderes, habt ihr den Elfer von Mainz gesehen?
Vergleicht mal diese Berührung (wenn überhaupt) mit der von Andrich gegen uns....Das ist Wahnsinn
Hab ich mir vorhin auch gedacht, der Augsburger hat ihn gar nicht getroffen und nach 3 Minuten VAR gibt's Elfer für Mainz. Unerklärlich wie die Szene Andrich gegen Kali anders entschieden werden konnte!
4 oder wieviele Tage hatte Riera?
Trotz aller Tristesse nach vorne (und ich habe mich während des Spiels geärgert) habe ich einige Fortschritte gesehen. Augenscheinlich: Wir haben nur ein Tor kassiert, durch einen Elfer. Wenig zugelassen, außer als Robin oder Santos Union eingeladen haben.
Zudem waren wir vertikaler (nicht in allen Phasen), haben aber sehr wenig nach vorne geschafft.
Dennoch haben wir den Torhüter deutlich weniger ins Abwehrspiel eingebunden und mehr Passoptionen angeboten, also mehr Laufarbeit,Tempowechsel einiger etc.
Negativ sind mir dabei Doan aufgefallen, der sich oft versteckt und wenig bewegt hat - er sollte durch den deutlich gradlinigeren Amaimouni ersetzt werden, zudem Chaibi, quasi als Geist unterwegs, Larsson - deutlich neben Hojlund abgefallen.
Über Bahoya und Santos brauchen wir nicht mehr zu reden. Die Liga und Welt weiß, dass wir quasi die einzige Truppe sind, deren Torwart in jedem Spiel mehrfach patzt. So hat er einen lächerlichen Elfer reingelassen und am Ende durch seinen Fehlpässe fast noch das Spiel verloren. Auch vorher schon im Strafraum rumgeirrt. Hier muss ein Wechsel erfolgen!
Insgesamt habe ich trotzdem sehr viel Positives gesehen.
Ich würde mir wünschen, dass Brown auf der 6 neben Hojlund spielt, da beide Spieler überlaufen und so für Freiraum sorgen können, Kosugi nach links geht und rechts außen Amaimouni für Doan spielt, genauso wie Zetterer für Santos reinsollte.
Das Spiel war ein deutlicher Schritt nach vorne.
Ayoube Amaimouni-Echghouyab hat den Spitznamen "Jupp" seiner Zeit in Erkenschwick erhalten. Dat geht hier ´n bissken flüssicher über de Lippen.
Von Auftritten auf Pressekonferenzen können wir uns natürlich nichts kaufen. Aber ich möchte trotzdem mal erwähnen, dass ich eine Sache bei unserem neuen Trainer wirklich sehr feiere. Er weigert sich beharrlich, über einzelne Spieler zu sprechen, er möchte lieber über das Team, über das Kollektiv sprechen. Das tut echt gut, auch wenn es einige Journalisten noch nicht verstanden haben.
Zum Beispiel Herr Durstewitz, den ich zugegebenermassen nicht besonders leiden kann, weil er immer so hinterhältig fragt. Auch gestern wieder: Können Sie uns erklären, warum Santos den Ball nicht gehalten hat. So eine saublöde Frage. Schön, dass Riera da nicht drauf einsteigt.
Und noch was finde ich wohltuend. Im Gegensatz zu vielen Leuten möchte Riera nicht so gerne über Probleme sprechen oder über das was nicht funktioniert, sondern lieber über Lösungen und Möglichkeiten.
Eckhart von Hirschhausen hat mal sinngemäss gesagt, dass es viel effizienter ist, an seinen Stärken zu arbeiten und darin zu investieren als sich mit seinen Mängeln zu beschäftigen. Ich weiß nicht, ob man das komplett auf Fußball übertragen kann. Geht wahrscheinlich nicht ganz, aber die Idee dahinter finde ich richtig gut. Und Riera scheint auch in die Richtung zu gehen.
Danke hatte es eben auch gegoogelt. Dachte mir bevor ich jetzt als Bauer dastehe und mich belehren lassen muss, dass es doch vielleicht abwertend gegen ihn ist( man sollte ja vorsichtig sein).
Scheint auch neben dem Platz ein geiler Typ zu sein, nach dem Bericht den ich gefunden habe, kam er beim ersten Training in Hoffenheim an und stellte sich als Jupp vor.
Wer hat dir denn in den Frühstückskaffee gespuckt?
Fürn Uffpasser haste erstaunlich wenig uffgepasst
Ingo Durstewitz ist eine Schande für den Sportjournalismus.
Keine Ahnung, wie er seinen Job behält, obwohl er schon seit Jahren einen absurden ahnungslosen Stuss zusammenschreibt
Da gebe ich Dir und Hirschhausen recht und ich glaube auch, dass unser neuer Trainer vor allem auch diesen Ansatz wählt, um schnell das Selbstvertrauen zu stärken. Ich glaube tatsächlich, dass dies auch das größte Problem ist, wahrscheinlich auch in kaum einem Bereich so wichtig wie im Sport.
Allerdings wird intern zukünftig natürlich anders gesprochen, denn genau zb Højlund zeigt in aller Brutalität, dass es vor allem gilt an Fehler zu arbeiten. Der beste Spieler wurde durch einen Fehler zur tragischen Figur. Und nüchtern betrachtet ist natürlich jedem Sportler klar, dass Santos wenn er sich nicht fängt nach der Saison einen Schnitt braucht. Egal welche Brille man auf hat, einen solchen unruhe Herd im eigenem Tor habe ich in der Bundesliga selten gesehen. Dies sage ich mit großem bedauern, da ich ihn sehr mag und er mir irgendwie auch leid tut.
Ich glaube dies wird vom Trainer schon sehr gut gemacht, nach außen alle stärken und selber etwas polarisieren. Kann natürlich für ihn sehr blöd ausgehen.
Sorry sollte auf Nr.21 sein , hat er irgendwie nicht übernommen
Habe gerade das Leverkusen Spiel in Gladbach gesehen. Das ist wohl der Ballbesitzfussball, den Toppmöller eigentlich spielen wollte. Wenn ich dieses triste Ballgeschiebe sehe, will ich bei allem Erfolg, den Leverkusen meisten damit hat, nie nie nie, dass unsere Eintracht so spielt - grausam. Auch hier hat das hintenrum gespiele mit dem Torwart nicht geklappt, wie so oft bei uns auch. Ich verstehe diese Taktik einfach nicht, habe sie auch bei Toppmöller nie verstanden.
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