Nach dem 4:0-Heimsieg gegen den FC Nordsjaelland war die Ausgangslage für die Eintracht Frauen im Viertelfinale des Europa Cups mehr als zuversichtlich. Am heutigen Mittwoch machte das Team von Niko Arnautis den Einzug in das Halbfinale mit einem 3:2-Sieg klar.
Das Trainerteam wollte im Vorfeld von einer Vorentscheidung jedoch nichts wissen und erklärte vorab: „Wir starten mit dem Spiel bei 0:0 und wollen es gewinnen.“ Und so trat die SGE auch in den ersten Anfangsminuten auf. Bereits nach fünf Minuten gab es den ersten Treffer der Partie zu bejubeln. Eine Flanke über links von Ereleta Memeti fand am zweiten Pfosten Julia Veit, die die Kugel für Remina Chiba abtropfen ließ. Die Japanerin nutzte den Moment eiskalt zur Führung. Die Gastgeberinnen aus Dänemark zogen sich bereits früh zurück und lauerten auf Kontermöglichkeiten. Der Eintracht war zwar spielbestimmend, im letzten Drittel fehlte aber die Genauigkeit. Durch einen Fehler im Spielaufbau der Däninnen gab nach 22 Minuten dann aber das 2:0. Jarne Teulings verlagerte schlau auf Geraldine Reuteler, die den Treffer erzielte. Nordsjaelland wollte sich in der Folge aber nicht aufgeben, sondern kam nur acht Minuten später zum Anschlusstreffer. Die ghanaische Nationalspielern Princess überwand Lina Altenburg mit einem strammen Schuss. Die Adlerträgerinnen ließen es aber auch nach dem Anschlusstreffer weiter zu locker angehen und wären beinahe mit dem Ausgleichstreffer vor der Pause bestraft worden. Anschließend ging es mit der 2:1-Führung im Rücken in die Kabine.
Ein Tor auf jeder Seite nach dem Wechsel – Frankfurt setzt sich durch
Mit einem Doppelwechsel ging es in die zweite Hälfte der Partie. Pia-Sophie Wolter und Torschützin Reuteler blieben in der Kabine. Dilara Acikgöz und Hayley Raso kamen für das Duo rein. Und Letztgenannte legte direkt los wie die Feuerwehr und traf zum ersten Mal im Eintracht-Trikot. Die Australierin wurde von Elisa Senß klug geschickt und vollendete im besten Stürmerinnen-Manier. Anschließend verlor die Partie ein wenig an Geschwindigkeit und Schärfe. Frankfurt sah sich bereits mit mehr als einem Bein in der Runde der letzten Vier und Nordsjaelland schien sich nicht mehr aufbäumen zu können. Mit einer tollen Einzelaktion und einem absoluten Traumtor meldete Anna Walter aber nochmal den Anschlusstreffer an. Der sehenswerte Treffer bildete am Ende aber den Schlusspunkt dieses Abends, an welchem sich Frankfurt nach Hin- und Rückspiel völlig verdient mit 7:2 durchsetzte.
Im Halbfinale wartet auf Frankfurt nun aller Voraussicht nach BK Häcken. Die Schwedinnen gewannen das Hinspiel bereits mit 7:0 gegen Breidablik aus Island. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels stand es 2:0 zur Pause für Häcken.






3 Kommentare
Schönes Erfolgserlebnis mit der ganzen Verletzungs-Misere grad…
Glückwunsch an die Damen zum Halbfinale
2:3, in der Summe dann 7:2 Tore für uns. Sauber, so kann es weitergehen.
Gruß SCOPE
Die sollten vielleicht die Anna Walter von den Däninnen verpflichten. Was die mit unserer Abwehr gemacht hat. Wolter und Riesen sahen aus wie Anfängerinnen. Aber Hauptsache wir sind weiter.
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