Noel Futkeu verlässt Eintracht Frankfurt und wechselt zur SV Elversberg. Dort unterschreibt er einen Leihvertrag bis zum 30. Juni 2027.
Seit Beginn der Transferperiode suchte die Frankfurter Eintracht einen Abnehmerverein für den zurück transferierten Noel Fukteu. Der Stürmer hatte bei der SpVgg Greuther Fürth durch insgesamt 20 Tore auf sich aufmerksam gemacht in der vergangenen Saison. Nicht nur hatte er dadurch einen beachtlichen Anteil am Klassenerhalt der „Kleeblätter“. Auch reichten die 19 Tore im regulären Zweitliga-Betrieb (Ein weiteres Tor erzielte er in der Relegation) für die Torjägerkanone der zweiten Liga. Dass diese Trophäe an einen Spieler von einem abstiegsbedrohten Verein geht, ist durchaus beachtlich. Meist gehen viele erzielte Tore schließlich auch mit sportlichem Erfolg einher. Dass Futkeu diese Marke mit Fürth erzielte, spricht also deutlich für die individuelle Klasse des Spielers.
Die Hessen witterten gegen Ende der vergangenen Spielzeit einen finanziell lukrativen Deal und aktivierten die Rückkaufoption, um den Spieler gewinnbringend zu veräußern. Dies gestaltete sich mangels Interessenten dann aber als fortwährend schwierig. Jetzt ist wohl mindestens eine Übergangslösung gefunden worden: Futkeu verlässt die SGE mit sofortiger Wirkung und schließt sich den Aufsteigern der SV Elversberg an. Im Saarland starteten schon einige Spieler vollends durch. Nicht zuletzt Elias Baum und Younes Ebnoutalib schafften bei der SV Elversberg ihren ersten Durchbruch. Der 23-jährige Futkeu trifft also auf ein fruchtbares Umfeld, in dem er aller Voraussicht nach viel Spielzeit wird sammeln können.
Sportdirektor Timmo Hardung äußerte sich wiefolgt zum Deal: „Noel Futkeu ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich junge Spieler bei Eintracht Frankfurt über verschiedene Wege zum Profi entwickeln können – sowohl über die U21 als auch über einen Zwischenschritt in einer anderen Liga. In Elversberg findet Noel vielversprechende Voraussetzungen vor, um nun auch in der Bundesliga Fuß zu fassen.“
Auch der Stürmer selbst ist sehr zufrieden mit dem Wechsel: „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe bei der SVE. Nach den vergangenen beiden Jahren in Fürth ist der Wechsel in die Bundesliga für mich der nächste Schritt, den ich unbedingt gehen wollte. Ich habe in den Gesprächen schnell gemerkt, dass die Vorstellungen des Vereins und meine sehr gut zusammenpassen. Jetzt möchte ich mich schnell in die Mannschaft integrieren und meinen Teil dazu beitragen, dass wir gemeinsam eine erfolgreiche Saison spielen.“
Bei dem Transfer handelt es sich um eine Leihe mit anschließender Kaufoption, deren Höhe nicht von offizieller Seite beziffert wurde. Somit bleibt der erhoffte Geldregen, zumindest vorerst, aus. Gleichzeitig kann Futkeu auf höchstem Niveau weiter Spielpraxis sammeln und sich für künftige Deals ins Schaufenster spielen.






Ein Kommentar
Für mich bleibt die spannendste Frage offen: Haben wir wieder eine Rückkaufoption vereinbart?
Ansonsten finde ich Leihe mit Kaufoption nicht sehr attraktiv für uns.
Das angeblich attraktive Schaufenster bringt uns wenig.
Entwickelt sich Futkeu richtig gut, kauft Elversberg ihn, für möglicherweise kleines Geld.
Entwickelt er sich nicht gut, haben wir den Spieler wieder zurück und es dann vermutlich schwer, ihn zu veräußern.
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