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Trotz guter zweiter Halbzeit fliegen die Frauen von Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal-Viertelfinale raus. Foto: IMAGO / Darius Simka

DFB-Pokal: Mutige SGE-Frauen fliegen in Wolfsburg raus

Die Frauenmannschaft von Eintracht Frankfurt hat sich in dieser Spielzeit viel vorgenommen. Mit dem dritten Platz in der Bundesliga, bleibt die Qualifikation für die Champions League in der kommenden Saison realistisch. Auf internationaler Bühne steht das Team von Cheftrainer Niko Arnautis im Women’s Europa Cup im Halbfinale. Auch im DFB-Pokal wollte die SGE unter die besten vier Teams kommen. Im Viertelfinale ging es dafür am Mittwochabend zum VfL Wolfsburg. Jedoch konnte das Team den eigenen Erwartungen nicht gerecht werden und verlor den Pokalabend mit 0:1 in Wolfsburg.

Im Vergleich zum 3:0-Sieg über den SC Freiburg in der Bundesliga startete Eintracht Frankfurt mit nur einer Veränderung in den Pokalabend. Jella Veit, die am vergangenen Samstag ihr Debüt im DFB-Dress gegen Norwegen (4:0) gab, rotierte aus der Startelf. Für sie spielte die Norwegerin Marthine Østenstad in der Innenverteidigung. Østenstad war fit, da sie für das Länderspiel gegen Deutschland nicht im Kader stand.

DFB-Pokal: Umkämpfte Anfangsphase in Wolfsburg

Die Gäste zeigten einen mutigen Start im Wolfsburger AOK Stadion. Bereits in der vierten Spielminute schoss SGE-Kapitänin Laura Freigang das erste Mal aufs gegnerische Tor. Nach dem Steckpass von Geraldine Reuteler war jedoch der Schusswinkel zu spitz. Danach eroberten sich die Wölfinnen immer weiter die Spielkontrolle, jedoch zunächst ohne echte Torgefahr. In der 23. Spielminute wurden auf der anderen Seite die Adlerträgerinnen erneut gefährlich. Nach Zuspiel von Nicole Anyomi verpasste Außenverteidigerin Nina Lührßen, die im Konter vorgestoßen war, knapp das Tor. Reuteler sah circa eine Minute später die Gelbe Karte, weil sie einen Freistoß im Mittelfeld von der ausführenden Alexandra Popp blockierte. Nationalspielerin Janina Minge glich die Gelben Karten auf beiden Seiten wieder aus, indem sie ein taktisches Foul gegen Elisa Senß beging.

Dann sollten allerdings die Gastgeberinnen das Spiel eröffnen. Nach einem Hin und Her vor dem Eintracht-Strafraum nahm sich Svenja Huth ein Herz. Der Schuss prallte unglücklich an Lührßen ab und fand daraufhin den Weg ins Netz. Damit lagen die SGE-Frauen mit 0:1 hinten. Fast hätte VfL-Stürmerin Lineth Beerensteyn dann sogar nachgelegt, doch SGE-Torhüterin Lina Altenburg konnte den langen Ball der Wölfinnen abfangen. Obwohl sich die Eintracht weiterhin motiviert zeigte, änderte sich bis zum Halbzeitpfiff von Schiedsrichterin Franziska Wildfeuer nichts mehr am Spielstand.

Offensiver SGE-Wechsel änderte nichts am Spielstand

Obwohl Wolfsburg zunächst auch in der zweiten Halbzeit das bessere Team war, blieb Frankfurt stets motiviert. Immer wieder versuchten sie, den Ball schnell nach vorne zu passen. Cheftrainer Arnautis wollte diesen Pokalabend definitiv nicht herschenken: In der 62. Spielminute wechselte der 45-Jährige offensiv. Für Mittelfeldspielerin Senß kam Stürmerin Rebecka Blomqvist in die Partie. Die Schwedin reihte sich neben Anyomi im Doppelsturm ein. Besonders im Gegenpressing wurde die SGE daraufhin griffiger. Dadurch verschoben sich auch die Spielanteile mit Ball, doch große Chancen entstanden lange Zeit zu selten. In der Schlussphase des Spiels lauerte der VfL auf Kontersituationen. Fast hätte Popp in der 82. Minute dann auch das Spiel entschieden. Nach einem sehenswerten Solo von Huth über die rechte Seite kam das Zuspiel in die Mitte, das Popp verpasste. Bis auf lange Bälle in den gegnerischen Strafraum wussten die Adlerträgerinnen sich in den letzten Minuten nicht wirklich zu helfen.

So lief der SGE bei Rückstand die Zeit von der Uhr. Trotz mutigem Auftritt fliegt Eintracht Frankfurt im Viertelfinale des DFB-Pokals raus. Nun wird sich das Team auf die verbleibenden Wettbewerbe konzentrieren müssen. Am kommenden Samstagvormittag geht es in der Frauen-Bundesliga in Bremen um wichtige Punkte im Kampf um Europa. Elf Tage später kommt BK Häcken ins Stadion am Brentanobad zum Hinspiel im Europa Cup.

Ein Kommentar

Avatar 1. SGE-SCOPE 11. März 26, 21:11 Uhr

Die Chancen waren da und überlegen war Wolfsburg nicht. Ohne Tor kommt man nun mal nicht in die Verlängerung. Schade, sie haben gut gekämpft. Ein eventuelles Elfmeterschießen wäre wohl auch das Aus gewesen. Stina hält immer mal ein bis zwei Elfer und außerdem kennt sie die ehemaligen Mitspielerinnen und ihre Schüsse noch zu gut.

Gruß SCOPE

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