Rettete die SGE in letzter Minute: Laura Freigang. (Bild: imago images / Hartenfelser)

Die SGE bleibt auch im fünften Saisonspiel ungeschlagen. Mit 2:2 (1:1) trennte sie sich am 5. Spieltag von Bayer 04 Leverkusen vor 250 Zuschauern. Laura Freigang sorgte schon nach vier Minuten für das 1:0, aber Milena Nikolic glich noch in der Anfangsviertelstunde für die Gäste aus (9.). In Halbzeit zwei war es wieder Nikolic, die Leverkusen mit 2:1 in Führung brachte (61.). Freigang rettete ihr Team per Foulelfmeter in der 90. Minute. Weil Potsdam seine Hausaufgaben erfüllt hat, rutscht Eintracht Frankfurt auf den 4. Platz ab.

Frühe Tore auf beiden Seiten

Von Beginn an entwickelte sich ein hektisches Spiel mit vielen Zweikämpfen im Stadion am Brentanobad. Den Rückenwind aus dem jüngsten 4:0-Erfolg in Meppen nahm die SGE von Sekunde eins an mit in ihr nächstes Heimspiel. Und der erste Angriff der Gastgeberinnen saß direkt. Eine flache Hereingabe von Janina Hechler wehrte Leverkusens Torfrau Anna Klink direkt vor die Füße von Freigang ab. Die Stürmerin fackelte nicht lange und erzielte ihren bereits sechsten Saison-Treffer (4.). Aber die Führung hielt nicht lange: Leverkusen meldete sich in der 9. Minute durch Nikolic zurück. Die Frankfurter Defensive bekam den Ball nicht aus dem eigenen Sechzehner geklärt, was Leverkusen eiskalt mit dem Ausgleich bestrafte. Wenige Minuten später hatte Ivana Rudelic das 2:1 für die Gäste auf dem Fuß. Freistehend vor Eintracht-Keeperin Merle Frohms setzte sich die Adlerträgerin mit einem klasse Reflex durch und verhinderte den Rückstand.

Leverkusen trifft die Latte – Frankfurt den Pfosten

Die Gäste zogen sich nach dem 1:1 zurück und lauerten auf Konterchancen. Frankfurt bestimmte zu Mitte der ersten Hälfte die Partie, kam aber überwiegend durch Standardsituationen zu Torgelegenheiten. Barbara Dunst probierte es mal aus der Distanz (24.), aber verfehlte das Leverkusener Gehäuse genau wie Theresa Panfil (29.). Die beste Torchance seit dem Ausgleich hatten aber die Gäste: Dora Zeller zog aus gut 20 Metern ab und traf den Querbalken (39.). Glück hatte die Eintracht auch eine Minute später als Frohms im Eins-gegen-eins gegen Rudelic cool blieb und das 1:2 verhinderte. Im direkten Gegenzug lauerte Panfil am langen Pfosten, den sie mit ihrem Kopfball aus kurzer Distanz auch traf (41.). Nach dieser Aktion war für die 24-Jährige Feierabend. Sjoeke Nüssen kam noch vor dem Seitenwechsel für sie ins Spiel.

Eintracht wechselt offensiv und kassiert das 1:2

In der Halbzeitpause tauschte Niko Arnautis ein zweites Mal: Stürmerin Lara Prasnikar ersetze die angeschlagene Mittelfeldspielerin Sandrine Mauron. In den zweiten 45 Minuten ereigneten sich Großchancen im Minutentakt: Zuerst setzte Leverkusens Rudelic den Ball knapp über die Latte (50.), danach köpfte Freigang die Kugel um Haaresbreite über das Tor (52.) und im direkten Gegenzug parierte Frohms einen Distanzschuss zur Ecke ab (53.). Nach einer kleinen Ruhephase brachte Nikolic die Gäste in Führung. Eine Flanke von Rudelic verwandelte die Offensivfrau per Volley zum 2:1 (61.).

Freigang rettet SGE vom Punkt

Eintracht Frankfurt suchte nach einer Antwort. Dunst scheiterte in der 68. und 74. Minute an Bayer-Torfrau Klink. Frankfurt drängte auf den Ausgleich, aber auch weder Freigang noch Nüsken schaffte in einer Doppelchance den Ausgleich (77.). Erst in der 90. Minute kamen die Hessinnen zum verdienten Ausgleich. Freigang verwandelte einen eindeutigen Strafstoß in die linke Ecke zum 2:2. Aber noch war nicht Schluss. Frohms, die eine bärenstarke Leistung zeigte, hielt das Remis in der Nachspielzeit fest. Nächsten Sonntag um 14 Uhr müssen die Adlerträgerinnen beim SC Sand ran.

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6 Kommentare

  1. @1, @2, @3:
    Volle Zustimmung!

    Respekt und Daumen hoch für unsere Eintracht Frankfurt Fußball Frauen!

  2. @ Redaktion
    Ich finde Eure Berichterstattung über die Eintracht Frauen sehr gut, schön wäre aber wenn Ihr dazu auch die passende Tabelle einblendet. Musste mich doch eben wundern das die armen Schalker auch bei den Damen auf dem letzten Platz stehen… 😀

  3. Diesem Wunsch von dem Kollegen „der mit dem Bembel tanzt“ kann ich mich nur anschließen.

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