Zum Inhalt Zum Hauptmenü

Zweites Tor im zweiten Spiel unter Albert Riera. Nathaniel Brown blüht wieder auf. Foto: IMAGO / HMB-Media

Brown glänzt mit Top-Note und ebnet den Weg zum Riera-Premierensieg

Ein Befreiungsschlag im Deutsche Bank Park! Eintracht Frankfurt hat unter Albert Riera endlich wieder einen Sieg eingefahren und Borussia Mönchengladbach klar mit 3:0 bezwungen. Die SGE präsentierte sich deutlich strukturierter, griffiger in den Zweikämpfen und effizienter vor dem Tor, obwohl die Gäste gerade zwischen den Strafräumen deutlich mehr Ballhoheit genossen. Vor allem nach den zuletzt schwachen Auftritten war diese Reaktion wichtig, um neues Selbstvertrauen zu tanken. Mit dem Heimerfolg klettert Frankfurt in der Tabelle auf Rang sieben und meldet sich im Rennen um die internationalen Plätze zurück. Rieras Handschrift war in Ansätzen erkennbar, die Mannschaft wirkte defensiv deutlich sicherer. Zeit also, die Leistungen der Adlerträger im Detail zu bewerten.

Das Verletzungspech der SGE ist weiterhin allgegenwärtig. Arthur Theate, der sich am Meniskus verletzte, fehlte ebenso wie Fares Chaibi, der unter der Woche angeschlagen kürzertreten musste. Zudem musste das Team auf Oscar Hojlund aufgrund seines Platzverweises verzichten. Dafür kam Ayoube Amaimouni-Echghouyab zu seinem Startelf-Debüt. Außerdem rückten Aurelé Amenda und Jean-Matteo Bahoya in die Startelf.

An der Leser-Bewertung gemessen, betrug die durchschnittliche Mannschaftsleistung gegen Borussia M’Gladbach der zwölf zensierten Spieler den Wert 3,64. Die Leistungen innerhalb einer Kategorie sind von oben nach unten zu bewerten. Der erste Spieler einer Kategorie hatte das beste Gesamtergebnis, der letzte Spieler das Schlechteste innerhalb der Kategorie.

Die Einzelnoten der über 540 abstimmenden SGE4EVER.de-User im Überblick:

-Spieler des Spiels – Nathaniel Brown: Brown steht aktuell sinnbildlich für den neuen Elan unter Neucoach Albert Riera. Der Nationalspieler erzielte bereits sein zweites Tor unter dem Spanier und blüht in seiner neuen Rolle mit größeren Spielanteilen im Zentrum deutlich auf. Er war ständig anspielbar und strahlte enorme Sicherheit aus. Auch defensiv war er kaum zu überwinden. Das zu implementierende neue Selbstbewusstsein der Adlerträger ist bei ihm schon stark fortgeschritten.

Ayoube Amaimouni-Echghouyab: Einer, der schon seit Wochen mit einer gewissen Unbekümmertheit zu Werke geht und damit großen Erfolg hat. Startelf-Debüt direkt mit einem sehenswerten Treffer zurückbezahlt. Hier und da im Zweikampf noch etwas zu zögerlich und zu devot im Pressing, aber die Ansätze sind sehr vielversprechend.

Aurelé Amenda: Was Spielpraxis so alles mit einem anstellen kann! Amenda kommt immer besser in den Flow, vermutlich aktuell seine beste Zeit in Frankfurt. Bei Standardsituationen offensiv noch ohne Glück, aber auch da wird er bestimmt irgendwann seinen ersten Treffer erzielen.

Kaua Santos: Ein Auftritt, der Hoffnung macht! Sein erstes Spiel zu Null in dieser Saison. Seine Rettungstat beim Schuss von Wael Mohya war spitze. Zudem mit einer Vorlage beim wohl entscheidenden 3:0 durch Ansgar Knauff. Darauf lässt sich aufbauen.

Jean-Matteo Bahoya: Sein bestes Spiel in dieser Saison seit dem Saisonstart. Mutig nach vorne. Keine halbherzigen Zweikämpfe. Sammelte zudem noch zwei Scorerpunkte ein. Auch er profitiert aktuell vom Trainerwechsel.

Mo Dahoud: Nach der Verletzung durch Kalimuendo als Stürmer aufgeboten. Wie sagte Riera so schön: Ein guter Spieler kann überall spielen. Fremdelte sicherlich ein wenig mit dieser neuen Position. Nach dem Seitenwechsel dann zurück im Mittelfeld, wo er sich deutlich wohler fühlte. Trotzdem eine absolut engagierte Leistung.

Robin Koch: Manche Unsicherheit schlich sich bei ihm noch ein. Trotzdem ziemlich konstant und abgeklärt. In der Defensive sind deutlich die Änderungen zu sehen. Die Spieler bekommen mehr Optionen, wählen die einfachen Wege und gehen viel resoluter zu Werke. Das kann der Schlüssel zu einer stabilen Mannschaft sein.

Hugo Larsson: Wie mutig die Aufstellung war, bewies die Aufstellung. Mit Larsson gab es nur einen wirklichen Sechser. Dementsprechend musste der Schwede auch ziemlich viel Aufräumarbeit erledigen, weshalb das Spiel nach vorne bei ihm eher Bonus war. Schmiss sich aber überall rein und auch ihm war anzumerken, dass er die Zeichen der Zeit erkannt hat.

Nnamdi Collins: Engagierte Vorstellung mit einigen guten defensiven Aktionen. Schaltete sich phasenweise nach vorne ein, blieb dort aber ohne großen Einfluss. Defensiv meist zuverlässig, mit kleinen Unsicherheiten im Stellungsspiel. Deutlich mehr mit defensiven Aufgaben betraut als unter Toppmöller. Kommt ihm erstmal zugute, wenn er sich darauf besinnen kann.

Rasmus Kristensen: Der Pechvogel der Hessen! Kam nicht gut in die Partie und verletzte sich dann ohne Gegnereinwirkung am Sprunggelenk. Hielt noch bis zur Pause durch und fällt möglicherweise bis zum Saisonende aus. Bitterer Tag für den Dänen.

Mario Götze: Der Weltmeister fremdelt noch ein wenig mit dem Riera-Fußball. Seine Rolle ist noch nicht wirklich klar. Mehr offensiv, mehr defensiv? Who knows! Sein Spiel war zumindest nicht prägend und gerade zu Beginn verlor er einfach viel zu schnell den Ball. Sehen wir noch einmal den Prime-Eintracht-Götze?

Ritsu Doan: Auch bei Doan wird noch der Schub nach vorne erwartet. Sicherlich holte er sich viel Fleißarbeit ab. Kämpfte und rannte auch enorm viel. In den Strafraum-Momenten dann aber mit wenig Fortune und ohne Zielstrebigkeit. Ihm fehlt einfach noch die Lockerheit wie zu Saisonbeginn.

Tor: K. Santos40
∅ 2,5
Abwehr: R. Koch4
∅ 3,0
Abwehr: R. Kristensen13
∅ 3,0
Mittelfeld: N. Brown21
∅ 1,5
Mittelfeld: H. Larsson16
∅ 3,0
Mittelfeld: M. Götze27
∅ 3,5
Mittelfeld: R. Doan20
∅ 3,5
Sturm: J. Bahoya19
∅ 2,5
Sturm: A. Kalimuendo25
Sturm: A. Amaimouni-Echghouyab29
∅ 2,0
BANK
: M. Zetterer23
: J. Grahl31
: E. Baum2
: A. Knauff7
: E. Skhiri15
: M. Dahoud18
∅ 3,0
: K. Kosugi26
: L. Arrhov31
: N. Collins34
∅ 3,0
logo copy

Gib hier deine Benotung zum aktuellen Spiel ab:

Bundesliga 2025/26 - 22. Spieltag

Eintracht Frankfurt – Borussia M’Gladbach 3:0 (2:0)
549 Teilnehmende
ToreEigentorVorlagenGelbGelb-RotRotEin-/Auswechslung
Santos, Kaua∅ 2,5
1x
123456-
Amenda, Aurèle∅ 2,5
123456-
Koch, Robin∅ 3,0
123456-
Kristensen, Rasmus∅ 3,0
46.
123456-
Brown, Nathaniel∅ 1,5
1x
123456-
Larsson, Hugo∅ 3,0
79.
123456-
Götze, Mario∅ 3,5
70.
123456-
Doan, Ritsu∅ 3,5
123456-
Bahoya, Jean-Matteo∅ 2,5
2x
123456-
Kalimuendo, Arnaud
17.
123456-
Amaimouni-Echghouyab, Ayoube∅ 2,0
79. 1x
123456-
Dahoud, Mo∅ 3,0
17.
123456-
Collins, Nnamdi∅ 3,0
46.
123456-
Knauff, Ansgar
70. 1x
123456-
Arrhov, Love
79.
123456-
Skhiri, Ellyes
79.
123456-

Ein Kommentar

Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 250 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Ob Stehblock, VIP-Loge, Currywurst oder Handkäs-Häppchen - Hauptsache SGE4EVER.de! Denn der User unterstützt das Onlinemagazin mit einem monatlichen oder jährlichen Betrag und genießt zudem besondere Vorteile: Werbefreiheit, Gewinnspiele etc. 1. huiwaeller50 16. Februar 26, 19:38 Uhr

Auch ich hatte Doan und Götze als die schwächsten gesehen.
Was mir aber im Nachhinein aufgefallen ist: Beide haben sehr gute Laufleistungen. Götze 10,34km (nach 70 Minuten!), Doan 12,17km (Quelle: Kicker). Das heißt für mich, dass sie sich zumindest so richtig reingehangen haben. Man kann ihnen also bestimmt nicht vorwerfen, nicht zu wollen. Bei beiden sieht es manchmal so aus, als würden sie gemütlch über das Spielfeld traben. Die Statistik sagt aber dann doch was anderes.
Es bedeutet aber auch, dass die Laufleistung nicht der alleinige Faktor für eine gute Gesamtleistung ist.

0

Du musst eingeloggt sein, um einen Kommentar zu schreiben.