Zum Inhalt Zum Hauptmenü

Skhiri ist auf Nationalmannschaftebene der erfahrenste Spieler der SGE. Foto: IMAGO / DeFodi Images

Bis zu acht Adler für die Weltbühne: Diese Eintracht-Profis fahren zur WM 2026

Eintracht Frankfurt wird bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko prominent vertreten sein. Sechs Spieler aus dem aktuellen SGE-Kader stehen nach jetzigem Stand in den WM-Aufgeboten ihrer Nationalmannschaften. Zwei weitere Adlerträger stehen mindestens im erweiterten Kader für das Endrunden-Turnier auf dem nordamerikanischen Kontinent. Damit unterstreicht die Eintracht einmal mehr ihren internationalen Stellenwert und die grundsätzliche Qualität im eigenen Kader. Besonders bemerkenswert: Die Frankfurter Profis reisen für bis zu acht unterschiedliche Nationen an und repräsentieren damit die globale Ausrichtung des Vereins eindrucksvoll. Bei der letzten WM in Katar nahmen übrigens sieben Frankfurter am Wettbewerb teil: Mario Götze und Kevin Trapp für die DFB-Elf, Daichi Kamada für Japan, Kristijan Jakic für Kroatien, Jesper Lindström für Dänemark, Djibril Sow für die Schweiz und Randal Kolo Muani, der es bis ins Finale schaffte und sich dort Argentinien geschlagen geben musste.

Nathaniel Brown – Deutschland (3 Spiele // 0 Tore)

Für Deutschland wurde Brown nominiert. Der 22-Jährige hat sich mit starken Leistungen auf der linken Seite in den Fokus von Bundestrainer Julian Nagelsmann gespielt und gilt als einer der großen Gewinner der vergangenen Monate. Nagelsmann adelte den Frankfurter zuletzt sogar öffentlich und lobte Browns Athletik, Kreativität und Lernbereitschaft. Nach nur drei Länderspielen gehört der ehemalige Nürnberger plötzlich zu den spannendsten deutschen WM-Fahrern und könnte bei der Endrunde sogar eine größere Rolle einnehmen als viele erwartet hatten.

Can Uzun – Türkei erweiterter Kader (4 Spiele // 0 Tore)

Mit Uzun steht auch eines der größten Offensivtalente der Bundesliga im erweiterten Aufgebot der Türkei. Der technisch starke Offensivspieler sorgte gerade in den ersten Spielen der Saison immer wieder für Furore ehe ihn im Verlauf des Jahres zwei Verletzungen ausbremsten. Im Endspurt war er dann wieder einer der Hoffnungsträger im Kader der SGE. In der Türkei gelten die Erwartungen an den jungen Adlerträger bereits als enorm. Die WM könnte für Uzun endgültig die internationale Bühne werden, auf der er seinen Durchbruch weltweit bestätigt.

Ellyes Skhiri – Tunesien (81 Spiele // 4 Tore)

Skhiri gehört dagegen längst zu den erfahrenen Gesichtern auf internationalem Niveau. Der Tunesier ist seit Jahren Führungsspieler seines Nationalteams und wird auch bei der WM wieder eine zentrale Rolle im Mittelfeld übernehmen. Es wird spannend zu beobachten sein, wie der Frankfurter im Rahmen der Nationalmannschaft auftritt, nachdem er auf Vereinsebene seit Monaten seiner Form hinterherhinkt. Es wird bereits seine dritte Weltmeisterschaft sein, an der er teilnimmt. Besonders spannend: Tunesien trifft im Turnierverlauf ausgerechnet auf Japan mit Ritsu Doan, womit es sogar zu einem direkten Frankfurter WM-Duell kommen könnte.

Ritsu Doan – Japan (64 Spiele // 11 Tore)

Der Japaner zählt seit Jahren zu den wichtigsten Spielern seines Landes und hat seine Qualität bereits bei großen Turnieren nachgewiesen. Ber der letzten WM in Katar war er mit einem Treffer beim 2:1-Sieg über Deutschland einer der Matchwinner für Japan. Mit Tempo, Technik und Abschlussstärke soll Doan auch diesmal eine tragende Rolle übernehmen, nachdem seine Leistungen in Frankfurt ebenfalls seit Wochen stagnierten.

Aurele Amenda – Schweiz (6 Spiele // 0 Tore)

Amenda darf sich auf seine erste Weltmeisterschaft freuen. Der Schweizer Innenverteidiger sammelte in dieser Saison zunehmend Einsatzzeiten bei der Eintracht und entwickelte sich Schritt für Schritt weiter. Seine Ruhe im Spielaufbau und seine körperliche Präsenz machten ihn schnell interessant für die Schweizer Nationalmannschaft. 2025 musste er die Spiele der Schweiz noch von der Ersatzbank aus verfolgen, nachdem er in Frankfurt zum Stammspieler wurde gab es dann auch wieder Einsätze auf dem Rasen der Nationalmannschaft. Für Amenda ist die WM die bislang größte Bühne seiner Karriere und gleichzeitig die Chance, sich international endgültig zu etablieren.

Fares Chaibi – Algerien (28 Spiele // 3 Tore)

Chaibi wird Algerien vertreten. Der offensive Mittelfeldspieler bringt enorme Kreativität, Technik und Spielwitz mit und zählt trotz seines jungen Alters bereits zu den wichtigsten Offensivakteuren seines Nationalteams. Bei der Eintracht zeigte Chaibi in dieser Saison immer wieder seine Klasse zwischen den Linien und gehörte damit zu den besten Scorern (10 Vorlagen, 3 Tore) der Hessen.

Arthur Theate – Belgien (32 Spiele // 1 Tor)

Mit Theate fährt zudem einer der defensiven Führungsspieler der SGE zur Weltmeisterschaft. Der Belgier gehört trotz kleinerer Verletzungspausen im Verlauf des Jahres weiterhin zum festen Stamm der „Roten Teufel“ und bringt internationale Top-Erfahrung mit. Gerade seine Vielseitigkeit macht ihn für Belgien extrem wertvoll: Theate kann sowohl innen als auch auf der linken Seite verteidigen und verleiht seiner Mannschaft enorme Stabilität.

Ayoube Amaimouni-Echghouyab – Marokko erweiterter Kader (0 Spiele // 0 Tore)

„Jupp“ steht im erweiterten Kader Marokkos. Das Talent aus dem Frankfurter Nachwuchs gilt intern als Spieler mit enormem Potenzial und durfte in dieser Saison bereits erste Erfahrungen im Profi-Umfeld sammeln. Schon die Berufung in den erweiterten WM-Kreis ist ein starkes Zeichen für seine Entwicklung und könnte für den jungen Adlerträger erst der Anfang sein. Ob er endgültig dabei sein wird, entscheidet sich nach dem Kurztrainingslager, das der Nationalverband bis 26. Mai absolviert.

Ein Kommentar

Fallback Avatar 1. toniyeboah 22. Mai 26, 14:08 Uhr

Nicht zu vergessen: Wahi

0

Du musst eingeloggt sein, um einen Kommentar zu schreiben.