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Michy Batshuayi steht wohl vor einem Wechsel in die Saudi Pro League. Foto: IMAGO / HMB-Media

Bericht: Batshuayi vor Wechsel nach Saudi-Arabien

Die Zeichen verdichten sich, dass Michy Batshuayi Eintracht Frankfurt schon bald verlassen wird. Wie die saudische Tageszeitung „Okaz“ berichtet, steht der belgische Stürmer unmittelbar vor einem Wechsel zu Al Shabab. Demnach befinden sich die Verhandlungen zwischen beiden Vereinen auf der Zielgeraden. Zwar seien noch einige Details zu klären, in den wesentlichen Punkten sollen sich die Klubs jedoch bereits einig sein. Der saudische Erstligist möchte den Transfer möglichst zeitnah abschließen, um den Angreifer schnell vor dem Saisonstart in den Kader integrieren zu können. Seit Juli wird Al Shabab vom früheren Bochum-Trainer Thomas Letsch betreut. In der vergangenen Saison belegte der Klub den dreizehnten Tabellenplatz der Saudi Pro League.

Unter Hütter ohne sportliche Perspektive

Ein Abschied des 32-Jährigen hatte sich seit längerer Zeit angedeutet. Bereits im Trainingslager in Grassau verzichtete Trainer Adi Hütter auf den Belgier. Stattdessen blieb der Angreifer in Frankfurt und trainierte gemeinsam mit weiteren Wechselkandidaten individuell beziehungsweise im Umfeld der U21. Am vergangenen Wochenende gehörte Batshuayi zudem beim Testspiel der U21 gegen den SV Wehen Wiesbaden zum Kader.

Schon vor einigen Wochen war der Stürmer mit einem Wechsel in die Türkei in Verbindung gebracht worden. Damals galt Corum FK, bei dem inzwischen auch Ex-Eintracht-Profi Hrvoje Smolčić unter Vertrag steht, als möglicher Interessent. Nun scheint sich jedoch ein Wechsel nach Saudi-Arabien deutlich zu konkretisieren.

Die Erwartungen nie erfüllt

Batshuayi wechselte im Winter 2025 für rund drei Millionen Euro von Galatasaray Istanbul an den Main. Der 55-fache belgische Nationalspieler sollte die Offensive durch seine Erfahrung verstärken, konnte die Erwartungen jedoch nie nachhaltig erfüllen. Verletzungen warfen ihn immer wieder zurück, doch auch in seinen Einsätzen gelang es ihm nur selten, dauerhaft zu überzeugen. Eine feste Rolle im Angriff konnte er sich nie erarbeiten. Insgesamt absolvierte Batshuayi 21 Pflichtspiele für die Hessen und erzielte dabei vier Tore.

Neben der sportlichen Komponente könnte sich ein Transfer auch wirtschaftlich auszahlen. Medienberichten zufolge zählt Batshuayi mit einem Jahresgehalt von rund drei Millionen Euro zu den Topverdienern im Frankfurter Kader. Durch einen Verkauf würde die Eintracht nicht nur Gehalt einsparen, sondern möglicherweise auch zusätzlichen finanziellen Spielraum für weitere Verstärkungen schaffen. Dieser könnte unter anderem bei der angestrebten Verpflichtung von Arnaud Kalimuendo hilfreich sein. Noch ist der Wechsel nach Saudi-Arabien zwar nicht offiziell bestätigt, doch vieles spricht dafür, dass Batshuayis Kapitel bei Eintracht Frankfurt schon in den kommenden Tagen enden könnte.

5 Kommentare

Fallback Avatar 1. Spiderschwein 06. August 26, 12:37 Uhr

Ich glaube ja nicht das da noch groß Ablöse gezahlt wird. Wir können froh sein wenn wir das Gehalt nicht mehr zahlen müssen.

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Fallback Avatar 2. mainesge 06. August 26, 12:39 Uhr

So viel Gehalt, für so wenig sportlichen Mehrwert. Dieses Kapitel muss aus wirtschaftlichen Gründen schnellstens beendet und besser angelegt werden.

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Avatar 3. lewwerworscht 06. August 26, 12:53 Uhr

Die Champions League für Manager ist immer wieder der Verkauf von teuren Spielern mit Altverträgen, oder Verträgen mit nur noch kurzen Laufzeiten.

Bin gespannt, wie Markus und Timmo das hinbekommen....

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Avatar 4. Hooliganverachter 06. August 26, 12:56 Uhr

@ 1 & 2

Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.

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Fallback Avatar 5. Meintracht 06. August 26, 14:02 Uhr Zitat - lewwerworscht Die Champions League für Manager ist immer wieder der Verkauf von teuren Spielern mit Altverträgen, oder Verträgen mit nur noch kurzen Laufzeiten. Bin gespannt, wie Markus und Timmo das hinbekommen.... Path

Hier liegt kein "Altvertrag" vor, er ist seit kurzem erst bei uns. Die, die jetzt Deiner Meinung nach Champions League spielen müssen, um ihn zu verkaufen, haben diesen durchaus teuren (zu teuren?) Spieler auch verpflichtet. Demnach ist es eher " die eigene Suppe auslöffeln" angebracht :-)

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