Der Transferpoker um Louey Ben Farhat bleibt weiter offen. Zwar besteht zwischen Eintracht Frankfurt und dem Offensivtalent des Karlsruher SC bereits seit längerem eine grundsätzliche Einigung, bei der Ablöse liegen beide Vereine allerdings weiterhin auseinander. Während die SGE zuletzt rund sechs Millionen Euro geboten haben soll, fordert der KSC mindestens eine zweistellige Ablösesumme wie die „Badische Neusten Nachrichten“ berichtet.
Englische Konkurrenz mischt mit
Die festgefahrenen Verhandlungen könnten nun anderen Interessenten in die Karten spielen. Mehrere Vereine aus England, unter anderem der AFC Sunderland und der AFC Bournemouth, beobachten die Entwicklung offenbar genau und wären in der Lage, die finanziellen Forderungen der Karlsruher zu erfüllen, so schreibt das Blatt weiter. Sollte ein entsprechendes Angebot eingehen, könnte Ben Farhat trotz seiner grundsätzlichen Zusage an die Eintracht auf die Insel wechseln.
Für die Frankfurter Verantwortlichen um Sportvorstand Markus Krösche ist die Situation gleich in mehrfacher Hinsicht kompliziert. Zum einen lauern finanzstarke Vereine aus England auf ihre Chance und könnten die Forderungen des KSC ohne größere Probleme erfüllen. Zum anderen muss die Eintracht zunächst selbst Platz im Kader und auf der Gehaltsliste schaffen. Vor weiteren größeren Investitionen sollen zunächst Spieler abgegeben werden, um zusätzliche finanzielle Spielräume zu schaffen. Das könnte den Hessen im Poker um Ben Farhat wertvolle Zeit kosten.
Entscheidung sollte zeitnah fallen
Gleichwohl dürrfte der Karlsruher SC auf Planungssicherheit drängen, auch weil die neue Saison unmittelbar bevorsteht. Der Zweitligist wird kaum das Risiko eingehen wollen, seinen besten Offensivspieler erst am Deadline Day zu verlieren und anschließend nur noch wenig Zeit für eine adäquate Nachbesetzung zu haben. Gleichzeitig hofft die SGE weiterhin, dass die Einigung mit Ben Farhat am Ende den Ausschlag gibt. Sollten jedoch die Verhandlungen weiter stocken oder ein englischer Klub die finanziellen Forderungen des KSC erfüllen, könnte Frankfurt im Rennen um eines der spannendsten Offensivtalente Deutschlands doch noch leer ausgehen. Entsprechend dürfte in den kommenden Tagen Bewegung in den Transfer kommen.






12 Kommentare
Wenn der Markus den an der Angel hat, dann fischt er ihn auch aus dem Teich.
Was nützt eine gute Angel,wenn ab und an die Schnur reißt. 😉
Was nützt der Angler Markus, wenn die englische Fischfangflotte mit ihren Fangnetzen durchfährt.
Ich dachte die Spielerseite hätte sich schon mit der SGE geeinigt? Ja, ich weiß das liebe Geld.
Ich weiß nicht,... ja, der Junge Mann hat sehr vielversprechende Ansätze. Aber auf seiner Position sind wir doch ohnehin schon breit aufgestellt. Es würde m.M.n. mehr Sinn machen auf der Abgabenseite Initiative zu entwickeln. Sollte er zwei Wochen vor Schluss des Transferfensters noch verfügbar sein, und unser Kader schlank, könnte man ja noch mal in die Portokasse schauen. Und ja, seine Spielweise scheint Hütter-Style zu sein. In der Reihenfolge bin ich dafür.
Er gilt ja als hängende Spitze.
Wen soll er da bei uns verdrängen?
Burkardt? Ebnoutalib? Uzun? Knauff? Doan? Chaïbi?
Das sind eh schon Einige, die sich da um wenige Plätze balgen. Götze hab ich noch net genannt, Arrhov auch nicht. Bahoya auch nicht.
Oder wird er als Backup eingeplant?
Dann isser vielleicht n bissi teuer..
Bin grundsätzlich bei @5.
Wenn sich auf der Abgabenseite bis Transferschluss noch was tut, dann kann man überlegen.
Wenn Ben Farhat kommt, dann müssen wir wohl selbst nen Jungen wie bspw Arrhov verleihen.
Dann wird ja immer gefordert, wir sollen auf unsere Jugend setzen. Gegen wen der Genannten sollen die sich denn durchsetzen? Da bleibt maximal die Position des Backups vom Backup.
Wir kaufen ihn einfach und verleihen ihn dann aus Mangel an Spielzeit an Sunderland oder Bournemouth. Ich dachte immer, der wäre Ersatz für Uzun. Aber der soll/MUSS ja bleiben. Weiß nicht, ob er sich ein Jahr auf die Bank setzen möchte.
Ansonsten frage ich mich, ob Vertragsabschlüsse nicht einfacher wären, wenn der ganze Kontinent nicht schon Monate davor darüber berichten würde. Wissen die Engländer überhaupt, wo Karlsruhe liegt. At the foot of the Black Forest.
Da bin ich bei euch. Im Mittelfeld haben wir momentan wirklich genug. Und auf der Payroll sogar deutlich zu viel. Glaube wiederum kaum, dass in der IV nur mit Koch, Collins und Otavio geplant wird. Bei Kali wird denke ich (zurecht) noch etwas gepokert aber der Fokus sollte noch etwas mehr auf der Defensive liegen.
Wennwir in der IV nur mit Otavio und den beiden Underperformern planen, dann wird mir schon ein bisserl bange … zumal wir keine verlässliche Torhüter haben.
Ein Daumen hoch….von wem der wohl ist😜😜😜
Ben Farhat wäre eine Alternative zu Uzun und/oder Kali.
- Sollte Uzun gehen, sofort her mit ihm.
- Sobald Wahi weg ist, Kali holen. Wenn zu teuer eben Louey.
- Wenn alle denkbaren Abgänge inkl. Chaibi und Bahoya Realität werden, kann man über ihn nachdenken.
Ich sehe aktuell auch nur wenig Platz im Kader für ihn.
Tja, schwierige Kiste. Eigentlich ist er prädestiniert für Hütters Ansatz.
Kommt durch die Mitte, wendig, schnell, guter Abschluss, gute Laufwege.
Aber in der Tat sind wir da schon sehr breit aufgestellt.
Selbst wenn Chaibi und Bahoya noch gehen, haben wir mit Uzun, Doan, Götze, Knauff und Arrhov genug Spieler für die Position(en) hinter der Spitze.
Eventuell ist er als Alternative zu Kali gedacht, falls wir den Preis nicht drücken können. Kann ihn mir auch als zweite Spitze neben Burkardt oder Ebnou vorstellen.
Aber erstmal muss etwas auf der Abgangsseite und in der IV passieren.
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