Die Frauen von Eintracht Frankfurt sind siegeshungrig. (Bild: imago images / Kessler-Sportfotografie)

Wiedergutmachung ist am Freitagabend angesagt. Zu Beginn des 7. Spieltages der Saison 2020/2021 empfangen die Eintracht-Frauen am Freitagabend den SC Freiburg, der aktuell den 9. Platz belegt. Das Spiel wird ab 19:15 Uhr live auf „Eurosport“ übertragen. Nach dem Last-Minute-Remis gegen Bayer 04 Leverkusen und der Niederlage beim SC Sand will das Team von Cheftrainer Niko Arnautis vor der Länderspielpause endlich wieder die volle Punkteausbeute einfahren. „Wir wollen im Flutlichtspiel weiterhin mutig nach vorne agieren und dominant auftreten, müssen aber die kleinen individuellen Unachtsamkeiten abstellen, die uns Punkte gekostet haben. Wir wollen leidenschaftlich und kompromisslos spielen. Wenn wir all diese Attribute zeigen, können wir gegen Freiburg auch gewinnen“, erklärte der 40-Jährige. Seit zwei Spielen wartet die SGE auf einen Dreier.

Besondere Historie

Ex-Freiburgerin Merle Frohms trifft bei der Partie auf alte Bekannte. Zwei Jahre stand die Torfrau für die Breisgauer zwischen den Pfosten und kennt den SC daher noch sehr gut. „Freiburg sucht bei Balleroberung das schnelle Spiel in die Tiefe. Wenn wir den Ball im Gegenzug gut laufen lassen, werden wir zu unseren Chancen kommen“, verriet die 25-jährige Torfrau. Der SC Freiburg war Gegner beim letzten Spiel des 1.FFC Frankfurt vor der Fusion mit der SGE und verdarb dem FFC den Abschied mit einem 2:0-Auswärtssieg. Die Gesamtbilanz spricht mit 23 Siegen in 38 Bundesligapartien aber eindeutig für Frankfurt. Jedoch gelang der letzte Heimsieg vor sechs Jahren. Damals gewannen die Hessinnen mit 7:0.

Vorsicht vor Freiburg

Als erstes Team in der Frauen-Bundesliga gelang es Freiburg, dem amtierenden Double-Sieger diese Saison Punkte abzunehmen. Vergangenen Sonntag trennte man sich vom VfL Wolfsburg 1:1 unentschieden und erzielte den Ausgleich erst in der Nachspielzeit. Auch gegen Vize-Meister München verlor der SC Freiburg mit 0:1 nur knapp. Dafür kam das Team von Trainer Daniel Kraus beim Vorletzten aus Duisburg nicht über ein 0:0 hinaus. Wenn die Eintracht ihr Maximum abruft, sollten den drei Punkten nichts im Wege stehen. In Sand gelang dies bekanntlich nicht über die vollen 90 Minuten. Weiterhin im Kader fehlen Laura Feiersinger, Saskia Matheis und Letícia Santos. Shekiera Martinez und Theresa Panfil waren zuletzt angeschlagen, dürfen aber auf einen Einsatz von der Bank aus hoffen.

Die Startelf der Eintracht:

Frohms – Kirchberger, Kleinherne, Störzel, Aschauer – Pawollek (C), Mauron – Dunst, Nüsken, Reuteler – Freigang

Auf der Bank nehmen Platz:

Heaberlin (ETW), Hechler, Küver, Köster, Panfil, Prasnikar, Martinez

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2 Kommentare

  1. Auch bei den Frauen muss halt jedes Spiel erst gespielt und gewonnen werden, selbst mit einem 11 Meter.
    Trotzdem Kopf hoch und
    Forza SGE !

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