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Frankfurts Schlussmann ärgert sich über zwei verlorene Punkte. Foto: Imago / Sven Simon

Zetterer: „Es ist auf jeden Fall Enttäuschung da!“

und

Ganz spät sichert sich die Frankfurter Eintracht einen Punkt gegen den VfL Wolfsburg. Gegen die „Wölfe“ erzielt Stürmer Michy Batshuayi den 1:1-Ausgleich per Elfmeter in der Nachspielzeit. Aufgrund der Vorzeichen vor der Partie – die Wolfsburger waren im Abstiegskampf – ist es aber trotzdem zu wenig für die SGE.

Wie immer hat SGE4EVER.de zusammengefasst, was Spieler und Verantwortliche zu sagen hatten.

Michael Zetterer (Eintracht Frankfurt): „Es ist auf jeden Fall Enttäuschung da. Wir hatten uns vorgenommen, dass wir das Spiel gewinnen und im Gegensatz zum Spiel unter der Woche ein anderes Gesicht zeigen. Defensiv war es ok, wir haben gegen eine offensivstarke Mannschaft wenig zugelassen. In der Offensive hat gefühlt etwas gefehlt. Jonny Burkardt ist super wichtig für uns, aber wir haben es als Mannschaft gut aufgefangen, aber der letzte Punch hat gefehlt, um zwingender vors Tor zu kommen. Ich versuche immer den Jungs von hinten zu helfen und das habe ich heute auch gemacht. Beim Gegentor kommen wir nicht in die Zweikämpfe und wir können es vorher besser verteidigen. Da müssen wir uns verbessern. Nach dem Auftritt unter der Woche waren wir den Fans etwas schuldig und wir wollten mehr Emotionalität und Leidenschaft reinbringen. In der Defensive hat das gut geklappt aber vorne haben wir da etwas vermissen lassen. Wir wollen unsere Heimspiele gewinnen, das ist uns nicht gelungen. Der Punkt ist nicht so schlecht, auch weil die anderen gepatzt haben. Jetzt müssen wir in den letzten Spielen noch mehr zeigen und mehr gewinnen, um uns oben festzubeißen. Wir haben jetzt unter der Woche kein Spiel, das wollen wir nutzen, um in der Offensive noch mehr zu arbeiten.“

Rasmus Kristensen (Eintracht Frankfurt): „Wenn du ein so spätes Tor machst, musst du eigentlich zufrieden sein. Aber nach dem Spiel finde ich es nicht gut, dass wir nicht gewonnen haben. Wolfsburg hat es ordentlich gemacht, aber in unserem eigenen Wohnzimmer müssen wir so ein Spiel eigentlich gewinnen. Die Flanke beim Gegentor kommt auf den langen Pfosten und er kommt vor mich und schießt das Tor. Das ist Fußball, Fehler passieren.“

Ansgar Knauff (Eintracht Frankfurt): „Ich habe schon öfter als Stürmer gespielt. Der Ausfall von Jonathan Burkardt tut uns sehr weh und wir versuchen es mannschaftlich aufzufangen. Das haben wir heute großteils gut gemacht, es ist sehr ärgerlich, dass wir das Gegentor bekommen, denn Wolfsburg hatte nicht viele Möglichkeiten. Dann haben wir aber weitergemacht und am Ende wenigstens einen Punkt mitgenommen. Aber wir ärgern uns trotzdem, dass wir nicht gewonnen haben. Wir müssen einfach mehr Tore machen aus den vielen Chancen, die wir haben.“

…zum nicht gegebenen Elfmeter: „In dem Moment nehme ich den Ball an, hole aus zum Schießen und merke den Kontakt. Das ist für mich ein klarer Elfmeter. Der Schiedsrichter hat es mir nicht begründet.“ 

Harm Osmers (Schiedsrichter):

…zur ersten Szene zwischen Majer und Knauff: „Die Szene habe ich eindeutig gesehen und gut wahrnehmen können. Also für mich ist es so, dass der Spieler Majer gar nicht so die aktive Bewegung in den Spieler macht, sondern Knauff will ausholen, dann gibt es unten am Fuß minimalen Kontakt. Aber der wird nicht ursächlich ausgelöst durch Majer, der keine aktive Bewegung in den Gegenspieler macht. Wenn man es so sieht, ist die Entscheidung vertretbar und richtig. Es gab eine kurze Kommunikation (mit dem VAR, Anm. d. Red.), aber er hat es soweit bestätigt. Ich muss auch sagen, nach den Videobildern ist die Szene sogar für mich nahezu eindeutig mit Weiterspielen  korrekt gelöst. Wenn man diese Szene auf dem Spielfeld pfeifen würde, dann wäre es auch kein Sachverhalt für den Videoassistenten, weil der Gegenspieler nicht den Ball spielt und natürlich einen kleinen Kontakt am Fuß hat. Die Entscheidung würde dann auf dem Feld bleiben.“

…zur zweiten Szene zwischen Theate und Vavro: „Das habe ich erstmal auf dem Spielfeld gar nicht wahrgenommen. Ich war eher auf den ersten Pfosten fokussiert, da beim Keeper. Keine Wahrnehmung dazu. Das war für den VAR der Grund, zu intervenieren, weil hier zwei Vergehen stattfinden und beides unclever waren an der Stelle würde ich sagen. Für mich war das Fußvergehen am Ende deutlich und das Haareziehen ist jetzt auch nicht gerade geschickt. Das Fußvergehen ist deutlich, die Bilder sprechen eine klarere Sprache verglichen mit der ersten Szene nach 55 Minuten und deshalb ist es am Ende Strafstoß.“

…über die Kommunikation mit Sven Jablonski: „Ich sage erstmal den Sachverhalt, da hat sich der Spieler auch beschwert. Ich schildere erstmal, dass ich dazu keine Wahrnehmung hatte und dann prüft der Videoassistent den Sachverhalt. Er sagt, was die Bilder zeigen und empfiehlt dann den sogenannten On-Field-Review.“

Christian Eriksen (VfL Wolfsburg): „Ich denke wir haben zwei Punkte verloren. Wenn der Elfmeter ein Elfmeter ist, haben wir zehn Elfmeter jedes Spiel und die Spiele werden sehr lustig zu schauen.“

Aaron Zehnter (VfL Wolfsburg): „Vor dem Spiel hätte ich den Punkt unterschrieben, aber nach dem Spiel ist es bitter. Frankfurt hat gedrückt, das ist normal. Man kann am Ende nicht alles verhindern. Dass wir das 1:1 dann so kassieren, ist sehr bitter. Ich hatte beim Tor das Gefühl, dass ich reinstechen muss. Dann hat mein Gegenspieler kurz gepennt und es hat gut geklappt.“ 

Daniel Bauer (Trainer VfL Wolfsburg): „Der klare Plan und das Ziel war, dass wir gewinnen. Das hätte die Mannschaft verdient gehabt. Wir waren in der zweiten Halbzeit die für mich klar bessere Mannschaft und haben dreißig Minuten lang dominiert. Wir hätten das Spiel zu Nummer gewonnen, wenn der VAR nicht wieder eingreift. Das ist sehr schwer zu akzeptieren. Es ist sehr zweifelhaft, wenn der VAR eingreift und es so lange dauert. Wir reden über klare Fehlentscheidungen. Es war ein Kontakt, aber kein aktiver Tritt. Wir fragen uns, warum in der ersten Halbzeit das Handspiel von Frankfurt nicht gecheckt wird. Es tut mir sehr weh für die Mannschaft.“ 

Quellen: Eigene, DAZN

Tor: M. Zetterer23
∅ 3,0
Abwehr: N. Brown21
∅ 3,5
Abwehr: R. Koch4
∅ 3,5
Abwehr: R. Kristensen13
∅ 3,5
Mittelfeld: M. Götze27
∅ 4,0
Mittelfeld: E. Skhiri15
∅ 4,5
Mittelfeld: F. Chaibi8
∅ 4,0
Mittelfeld: R. Doan20
∅ 3,5
Sturm: A. Knauff7
∅ 4,0
Sturm: J. Bahoya19
∅ 4,5
BANK
: K. Santos40
: E. Baum2
: A. Amenda5
: N. Collins34
∅ 4,0
: O. Hojlund6
: M. Dahoud18
: T. Chandler22
: M. Batshuayi30
∅ 3,0
: J. Ngankam32
∅ 3,5
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Bundesliga 2025/26 - 17. Spieltag

VfB Stuttgart – Eintracht Frankfurt 3:2 (2:1)
647 Teilnehmende
ToreEigentorVorlagenGelbGelb-RotRotEin-/Auswechslung
Santos, Kaua∅ 4,5
123456-
Theate, Arthur∅ 3,5
123456-
Koch, Robin∅ 4,0
123456-
Amenda, Aurèle∅ 4,0
123456-
Kristensen, Rasmus∅ 3,0
1x
123456-
Knauff, Ansgar∅ 4,0
66.
123456-
Hojlund, Oscar∅ 3,5
66.
123456-
Skhiri, Ellyes∅ 4,5
77.
123456-
Doan, Ritsu∅ 4,0
77. 1x
123456-
Ebnoutalib, Younes
20.
123456-
Kalimuendo, Arnaud∅ 3,0
123456-
Bahoya, Jean-Matteo∅ 4,5
20.
123456-
Götze, Mario
66.
123456-
Dahoud, Mo
66. 1x
123456-
Amaimouni-Echghouyab, Ayoube
77. 1x
123456-
Collins, Nnamdi
77.
123456-

59 Kommentare

Fallback Avatar 51. Adlertussi 01. Dezember 25, 17:35 Uhr

Krösche ist für die Kaderzusammenstellung verantwortlich. Das hat für diese Saison nicht optimal geklappt, siehe als Beispiel Wahy und Abgabe der Topstürmer. Daher hat das Team im Moment einen Entwicklungsstillstand. Es kann auch nicht immer bergauf gehen, Rückschläge gehören dazu, daraus kann das Team nur lernen. Das ist bei den meisten Teams auch so, siehe VfB und Leipzig letzte Saison. Dann auf den Trainer draufzugehen wie es hier viele machen, ist zu einfach und stImmt m. E. auch nicht.

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Fallback Avatar 52. Adlertussi 01. Dezember 25, 20:33 Uhr Zitat - dale Ich spreche da mal für mich und sage dir das stimmt 0,0. ich hab seit 20 Jahren eine DK in 40B und habe immer das Verhältnis gesehen zwischen allen Komponenten und habe danach Kritik geäußert. Beispielsweise war ich einer derjenigen die lange bis zum Ende zu funkel gehalten haben. Allerdings ist es jetzt so dass wir den teuersten Kader aller Zeiten haben und gleichzeitig einen Trainer der nur das mindeste aus Spielern rausholt. Da ist keine Offensive Spielidee zu erkennen. Keine Selbstkritik und keinerlei Einsicht wenn Kritik von außen kommt. Langsam habe ich das Gefühl MK will Ja-Sager um sich herum haben. Glasner hat den Mund aufgemacht und musste gehen. Und daher kritisiere ich DT weiter und weiter. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, aber ich sehe das einfach nicht mehr Path

Dein Kommentar hört sich so an als ob wir nur Mist gespielt haben die letzten 2,5 Jahre. Dabei haben wir aufsteigende, einstellige Tabellenplätze gehabt bis jetzt. Kann am Ende dieser Saison wieder so sein. Du musst halt auch die Gesamtsituation sehen und beurteilen und nicht alles auf DT abwälzen. Fakt ist, wir haben einen Kader der in der Breite nicht stark genug für die CL und Buli besetzt ist, auf Kante genäht ohne Verletzte, aktuell mit Verletzten ist es schwer begeisternden Offensiv Fussball zu spielen, wie wir es lieben und auch schon unter DT getan haben, siehe letzte Saison, Dazu fehlt schlicht im Moment das Personal. Da hat diesmal die Kadergestaltung von MK nicht so gut funktioniert. DT holt nicht nur das mindeste aus den Spielern, sondern hat einige Spieler nach und nach besser gemacht, siehe Uzun, Larsson, Brown, Collins, Koch, Theate etc. Diese Saison sind unsere Spieler mehr erschöpft weil sie letzte Saison immer am Limit gespielt haben. Alles am Trainer festzumachen ist zu einfach und zu billig und wird DT nicht gerecht. Oder bist du immer beim Training und den Besprechungen dabei? Ich gehe auch seit über 20 Jahren ins Stadion, aber den Fussball unter DT mit dem unter Funkeln zu vergleichen ist schon eher eine Frechheit. Selbst unter Glasner wären wir vom Tabellenplätze nicht besser

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Fallback Avatar 53. Adlertussi 01. Dezember 25, 20:55 Uhr Zitat - dale Stimmt weil Freiburg, Hoffenheim und Stuttgart ja alle samt jeweils einen Kane und Kimmich haben… Aber was haben sie denn tatsächlich? Richtig - einen schlechteren Kader als wir, weniger finanzielle Mittel, haben in den letzteren Jahren nicht so oft international gespielt wie wir und ja richtig sie haben jeweils halt einfach einen Trainer, der etwas aus dem vorhanden Material macht ohne unterschiedsspieler zu haben. Path

Der VfB ist aber genauso wie wir jetzt, in der CL Saison in der Buli abgerutscht. Doppelbelastung, bester Stürmer weg. Geld haben die auch, selbes Modell Stürmer für viel Geld verkaufen, siehe Guirrasy, Woltemade, Ito...
Mercedes und Porsche als Sponsoren... Das kann man 1:1 mit uns in der jetzigen Situation vergleichen. Waren sogar schlechter am 12. Spieltag, 17 Punkte.

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Fallback Avatar 54. Adlertussi 01. Dezember 25, 21:00 Uhr Zitat - stadtwaldadler528 Ja wir sind 3. geworden, ebenso 6. im Vorjahr… Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir uns die jeweilige Endplatzierung nicht (nur) selbst erspielt haben, sondern uns die anderen Mannschaften gestattet haben diese Plätze zu behalten. Wir haben letzte Saison im Endspurt in Bremen verloren, gegen Mainz und in Augsburg nur Unentschieden gespielt und am Ende als es darauf ankam in Freiburg das direkte Duell gewonnen, jetzt könnte man sagen, ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss, aber es war grob fahrlässig, die gesamte Saison 3 & 4 und am Ende fast alles verkackt… In der Vorsaison ebenso, auch hier haben wir den 6. Platz nur behalten, weil damals Freiburg und Hoffenheim nicht wollten oder konnten und beide parallel mit gepunktet haben… Aus diesem Grund ist der HSV zum Beispiel über Jahre hinweg nicht abgestiegen, einmal haben sie es sogar mit gerade mal 25 Punkten in die Relegation geschafft und die auch noch überstanden, weil damals Nürnberg und Braunschweig nicht in der Lage waren in den letzten Spielen zu punkten, hätte einer von beiden mal gewonnen oder 2 x Unentschieden gespielt, wäre der HSV bereits einige Jahre früher abgestiegen, aber beide haben immer brav mit verloren, was den HSV letztendlich gerettet hat. Auch hier wurde durch die HSV verantwortlichen immer das positive gesehen und man hätte ja den Relegationsplatz verteidigt, so ein Blödsinn und Realitätsverlust kennt man sonst eigentlich nur aus der Politik… Kurzum, ich halte diese Schönfärberei für brandgefährlich und auch nicht zielführend, je nachdem wie im Winter nachgelegt werden kann was den Transfermarkt betrifft und wie die Saison endet muss unabhängig davon eigentlich einiges auf den Prüfstand so wie es 2016 nach erfolgreicher Relegation gegen Nürnberg der Fall war…das war der Grundstein für alles Weitere bis heute, weil man begriffen hatte, dass es so nicht weitergehen kann und alles überprüft wurde und vieles neu ausgerichtet wurde, hätten wir dies nicht getan, bin ich mir ziemlich sicher, das wir im Folgejahr oder danach abgestiegen wären - langfristige Zukunft ungewiss. Die aktuelle Situation finde ich durchaus vergleichbar, wenn auch auf einem anderen Niveau…wir haben einen nicht optimalen Transfersommer hinter uns (fehlender 6er), der Staff in der medizinischen Abteilung ist ein anderer (Stichwort Muskelverletzungen), Spieler, welche schon deutlich besser und konstanter performt haben, sind diese Saison in einem fast schon unerklärlichen Tief und das seit Monaten (Larsson, Collins, Bahoya), auch nach 2,5 Jahren mit demselben Übungsleiter gibt es unerklärliche Aussetzer, taktische Fehler und Unzulänglichkeiten die eigentlich nicht mehr vorkommen dürften, eine gewisse Konstanz muss man von allen Beteiligten einfach erwarten können und dürfen, auch wenn man einige Verletzte hat, wir haben mittlerweile den viertwertvollsten Kader und das Gehaltsgefüge dürfte auch nicht so viel geringer sein… Gut möglich, dass es sich in dieser Saison entscheiden wird, ob wir den erfolgreichen Weg mit regelmäßigen internationalen Wettbewerben (gerne auch Conference League oder EL) weitergehen werden, oder ob es uns wie den Gladbachern ergeht und wir am Ende für die nächsten Jahre die graue Maus geben müssen. Fehlendes internationales Geschäft heißt weniger Einnahmen, weniger TV Gelder, Spieler wollen gehen und werden gezwungen transferiert, um die fehlenden Einnahmen irgendwie auszugleichen, sofern es gelingt, weniger Geld um bestimmte Wunschsspieler zu verpflichten, bzw. ohne internationales Geschäft fehlende Attraktivität für potenzielle Neuzugänge, die gehen dann bspw. nach Stuttgart zum VFB, weil die sich womöglich international qualifiziert haben etc…. Ich jedenfalls mache mir durchaus Sorgen, dass das mühsam aufgebaute aus den letzten Jahren binnen einer Saison wieder eingerissen wird, wenn dann ist es so, ich bin ja schon seit Jahrzehnten dabei, damals die Jeansjacke mit den Aufnähern von Muttern angenäht und bei Wind und Wetter im G-Block gestanden und ganz andere Zeiten erlebt und meine Zufriedenheit hängt Gottseidank nicht nur von der Eintracht ab, aber es wäre sehr schade, wenn die letzten 7 Jahre erst einmal für unbestimmte Zeit vorbei wären… Path

'Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir uns die jeweilige Endplatzierung nicht (nur) selbst erspielt haben, sondern uns die anderen Mannschaften gestattet haben diese Plätze zu behalten.'

Zur Wahrheit gehört auch das der Tabellenstand jeder teilnehmenden Mannschaft von den anderen Mannschaften abhängen und nicht nur unser Tabellenstand. 3. sind wir geworden weil 15 andere Teams schlechter waren. Das ist halt so

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Fallback Avatar 55. Adlertussi 01. Dezember 25, 21:12 Uhr Zitat - hansei Bei der Eintracht kommen derzeit einige Dinge zusammen: Erstens ist die hervorragende medizinische und physiotherapeutische Betreuung, die uns einige Jahre einen Vorteil verschafft hatte, nicht mehr da. Zwei wichtige Abgänge im Stab haben hier massiv Qualität gekostet. Dadurch ist das Team als Ganzes bezüglich Fitness derzeit deutlich unter dem Durchschnitt. Das kann man sehen an den vielen Muskelverletzungen und beim regelmäßig wiederkehrenden Leistungseinbruch in den letzten 25 Minuten der Spiele. Die vielen Verletzten als Folge des Phänomens oben haben eine beträchtliche Wirkung. Die verbleibende Mannschaft ist dann eben Bundesliga-Durchschnitt und damit mit Platz 7 schon gut dabei. Dann hat die unglücklich Konstellation mit überschweren Gegnern in der Champions League viele Spieler (und auch den Trainer) total frustriert. Diese Stimmung hallt nach. Kaum ein Spieler traut sich mehr, kreative Momente zu generieren, irgendwie ins Risiko zu gehen. Das Selbstbewusstsein hat gelitten. Man kann das an der schlechten Entscheidungsfindung sehen bei Bahoya und anderen Youngstern. Das war bei denselben Spielern schon wesentlich besser. Es ist eine Rückentwicklung durch fehlendes Selbstvertrauen zu sehen. Weil die Fitness nicht so da ist, wie in den vergangenen Spielzeiten, muss der Trainer spätestens ab der 70. Minute Wechsel vornehmen. Die Bank ist aber aufgrund er Verletztenliste dünn besetzt. Dazu gehört, dass es nach Muani, Marmoush und Etikité auch mal einen Wahi geben muss. Das ist einfach eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Man kann nicht immer nur 6-er Würfeln. Einige Abgänge der vergangenen Spielzeit drücken uns jetzt. Es fehlen uns Alternativen wie Tuta und Aaronson – eben wegen der Verletztenliste. Deren Länge war so nicht abzusehen vorher. Der Abgang des immer coolen Kevin Trapp schmerzt. Dieser Mann mit seinem Charisma war für viele Junge Spieler ein Vorbild und ein mentaler Stabilisator. Nicht, das Santos und Zetterer schlechtere Torhüter seien. Er fehlt wegen seiner Siegermentalität. Der Kader ist insgesamt schlechter als vorher. Abgänge wie Marmoush und Etikité sind nicht aufzufangen. Götze wird auch nicht jünger. Er kommt leider in eine Phase seines Profilebens, wo er nicht mehr dauerhaft so stabilisieren und lenken kann, wie bisher. Das wird sich auch nicht mehr ändern. Der Spaß ist weg. Das kostet bei vielen Spielern auch Leistungspunkte. Dass man einen Wahi auspfeift und den Trainer in den Foren beschimpft, ist ein wesentlicher Punkt. Die Mannschaft hat in den vergangenen Jahren oft überperformed. Der Grund war der Rückhalt der Fans, in das Mannschaft und Trainer immer vertrauen konnten. Das hat Kräfte freigesetzt und auch in Krisenzeiten Ruhe verliehen. Was wir jetzt hier sehen bei den Fans ist nicht das alte Eintracht Frankfurt. Die Fans schaden der Mannschaft und nicht nur die Ultras mit Ihren Gewaltaktionen, sondern auch die pfeifenden Edelfans, die vermutlich nie in Ihrem Leben in einer besseren Fußballmannschaft waren - geschweige denn eine trainiert haben - verhalten sich illoyal und selbstgefällig. So etwas kennt man von den Bayernfans aber nicht von der SGE Familie der Vergangenheit. Es macht die aktuellen Probleme fast unlösbar. Diese dezimierte und frustrierte Mannschaft braucht nun Zeit und Unterstützung. Dann muss man ggf. mit einem 11-ten Platz zufrieden sein (im Moment ist es aber noch der siebte 😊) Es wäre auch Größenwahn, das nicht zu sein – man denke an andere Traditionsmannschaften wie Hertha, den 1.FCN oder Schalke. Die SGE hat keinen Scheich und keinen Konzern im Hintergrund. Die medizinische Abteilung wieder besser zu besetzen tut mehr Not als den Trainierstuhl. Ich kann nur empfehlen, sich der Schwere der Situation, in der der Verein gerade steckt, klar zu werden. Es kommen gerade viele verzwickte Situationen zusammen. Ich persönlich werde jedenfalls Mannschaft und Trainer bedingungslos unterstützen. Wenn seine Vorgesetzten entscheiden, dass ein anderer Trainer kommen wird, dann werde ich den nächsten SGE Trainer genauso bedingungslos unterstützen. Weil es dann der Trainer meiner SGE ist und nicht, weil mir seine Nase gefällt. Path

100% Zustimmung, toller Kommentar, so ist es

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Fallback Avatar 56. hansei 02. Dezember 25, 00:00 Uhr Zitat - Italo-Hesse "Langsam habe ich das Gefühl MK will Ja-Sager um sich herum haben. Glasner hat den Mund aufgemacht und musste gehen." Das ist keine Vermutung...das ist Fakt... Path

Ich glaube nicht, dass das Fakt ist. Man kann es so interpretieren, ja, da gebe ich Dir recht.

Ich selbst hatte es damals aber anders empfunden. Glasners Aussage "Qualität lässt sich nicht trainieren" war nach meinem damaligen Verständnis im Klartext die Aussage: "Ich vertraue meinem Team nicht. Du - Manager - hast zu schlecht eingekauft und ich kann aus der Mannschaft nicht mehr rausholen."
Wenn ich Manager gewesen wäre, hätte ich Glasner darauf hin auch entlassen, um jemanden zu finden, der hinter der Mannschaft steht und der glaubt, sie bezüglich Qualität entwickeln zu können.

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Fallback Avatar 57. Grabi2014 02. Dezember 25, 04:29 Uhr Zitat - hansei Ich glaube nicht, dass das Fakt ist. Man kann es so interpretieren, ja, da gebe ich Dir recht. Ich selbst hatte es damals aber anders empfunden. Glasners Aussage "Qualität lässt sich nicht trainieren" war nach meinem damaligen Verständnis im Klartext die Aussage: "Ich vertraue meinem Team nicht. Du - Manager - hast zu schlecht eingekauft und ich kann aus der Mannschaft nicht mehr rausholen." Wenn ich Manager gewesen wäre, hätte ich Glasner darauf hin auch entlassen, um jemanden zu finden, der hinter der Mannschaft steht und der glaubt, sie bezüglich Qualität entwickeln zu können. Path

Da hat Glasner nur die Tatsachen gesagt.
Glasner kam mit dem Kader wenigstens noch ins Pokalendspiel nach Berlin.
Und ein Jahr zuvor mit Borre' als einzigen Stürmer holte er den EuroLeague Sieg.
Er hat das Optimale aus dem Kader, den er von Krösche bekam, herausgeholt.
Dies kann man von Toppmöller schwerlich behaupten.
Aber das werden die Dino Jünger sicherlich anders sehen.
Dann hoffen wir mal auf Besserung was das Spiel angeht.

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Fallback Avatar 58. Adlertussi 02. Dezember 25, 13:01 Uhr

DT hat Spieler besser gemacht, nicht alle, aber immerhin wichtige Spieler wie Marmoush, Ekitike, Uzun, Larsson, Brown, Collins. Also kann man schon behaupten das es unter ihm Fortschritte gab. Es wurde ihm jede Saison die wichtigsten Spieler entrissen und er musste neu aufbauen. Das war unter Glasner nicht so. Daher hatte er nicht das Problem neu zu formieren.

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Fallback Avatar 59. Adlertussi 02. Dezember 25, 13:04 Uhr

Glasner gab es keine großen Wechsel bei den Stammspielern von Eintracht Frankfurt, sondern eher die Ankunft neuer Spieler. Ein bemerkenswerter Neuzugang unter Glasner war der offensive Mittelfeldspieler Mario Götze, der von Eindhoven nach Frankfurt wechselte, um die Champions League zu erreichen. Glasners Vertrag wurde schließlich nach dem DFB-Pokal-Finale am 3. Juni 2023 aufgelöst, aber er hatte bereits davor im März 2023 mit der Vereinsführung wegen der Qualität des Kaders in Konflikt geraten, was zu Spekulationen über seinen Abgang führte.

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