Mit dem 2:1-Auswärtssieg beim FC Midtjylland stellte Eintracht Frankfurt einen Europapokal-Rekord ein. Die Hessen sind nun seit 18 Pflichtspielen in Folge gemeinsam mit dem FC Chelsea ungeschlagen. Bei einem weiteren Sieg oder Unentschieden wäre der Klub sogar alleiniger Rekordhalter. Doch zurück zum Spiel: Auch für dreckige Siege gibt es am Ende drei Punkte auf dem Haben-Konto und die nimmt die Mannschaft am Ende mit. Über weite Strecken tat sich die Mannschaft aber schwer und profitierte von einer VAR-Entscheidung. Der Sieg in Dänemark sorgte derweil für einen weiteren großen Schritt in Richtung Achtelfinale.
Auf vier Positionen gab es im Vergleich zur Bundesliga Veränderungen. Niels Nkounkou und Fares Chaibi durften sich abermals beweisen. Zudem bestand das zentrale Mittelfeld aus Mo Dahoud und Hugo Larsson. Rasmus Kristensen kehrte rechtzeitig an alter Wirkungsstätte zurück in den Kader nach seiner Verletzung.
An der Leser-Bewertung gemessen, betrug die durchschnittliche Mannschaftsleistung gegen FC Midtjylland der elf zensierten Spieler den Wert 2,77. Die Leistungen innerhalb einer Kategorie sind von oben nach unten zu bewerten. Der erste Spieler einer Kategorie hatte das beste Gesamtergebnis, der letzte Spieler das Schlechteste innerhalb der Kategorie.
Die Einzelnoten der über 310 abstimmenden SGE4EVER.de-User im Überblick:
– Spieler des Spiels – Arthur Theate: Theate erlebt eine sehr erfolgreiche Woche und schnappt sich zum zweiten Mal die Auszeichnung „Spieler des Spiels“. Seine Qualität nach Ballgewinnen schnell die gegnerischen Ketten auszuhebeln, ist bemerkenswert. Hinten geht er mit der nötigen Mentalität zu Werke und wirkt immer hoch konzentriert. Beinahe wäre dem ehemaligen Stürmer auch sein erstes Tor gelungen
Hugo Larsson: Getroffen hat derweil aber sein Kollege Larsson vor den Augen der Familie, die extra nach Dänemark angereist kam. Gerade in der ersten Halbzeit war er extrem fokussiert, lauffreudig und spritzig. Im späteren Spielverlauf ließ er sich aber ein wenig in die Lethargie seiner Teamkollegen reinziehen.
Robin Koch: Bockstarker Abend für Koch, der knapp 90 Prozent seiner Zweikämpfe für sich entschied. Sorgte gerade zum Ende hin mit seiner Ruhe für enorme Stabilität.
Omar Marmoush: War natürlich an beiden Treffern beteiligt. Das 1:0 leitete er nach einem tollen Doppelpass mit Larsson ein. Den Siegtreffer per Elfmeter verwandelte er eiskalt. Und na klar: Den Elfmeter holte er natürlich auch selbst raus. Kurz vor der Halbzeit hatte er Pech bei einem tollen Chipball. Da hätte er auch aus dem Spiel heraus treffen können, wenn nicht sogar müssen. Sei es drum: Am Ende sorgte sein Elfmetertor für den Sieg.
Tuta: -Ín der Nachbetrachtung ist einem Tuta vielleicht nicht wirklich aufgefallen. In diesem Falle aber ein gutes Zeichen. Es gab kaum brenzlige Situationen, stattdessen erledigte er einfach seinen Job und das sehr zufriedenstellend.
Kevin Trapp: Beim Eigentor musste er tatenlos zugucken. Eine starke Parade gegen den Polen Adam Buksa bleibt in Erinnerung. Da zeigte er wieder seine Klasse.
Nnamdi Collins: Bitter, dass der abgefälschte Ball im eigenen Tor landete. Hin und wieder reihten sich auch ein paar Wackler ein. Doch in Summe war sein Auftritt sehr reif und stabil.
Mo Dahoud: Bekommt immer mehr Spielkontrolle in seinem Spiel. Deutlicher Fixpunkt, anders als es Skhiri in vielen Spielen nicht gelingt. Vor allem seine Zweikampf-Mentalität ist nennenswert.
Hugo Ekitiké: Wirkte an diesem Abend zu laissez-faire in seinem Auftreten. War kein Spiel für feine Techniker, das muss dazu gesagt werden. Dennoch kann man von ihm mehr Körperlichkeit erwarten.
Fares Chaibi: Kam vor allem gut über den Kampf in die Partie. Hier ein Nachsetzen, da ein Zurücklaufen. Man merkte dem Algerier an, dass er weiß, welche Stunde für ihn geschlagen hat. Offensivaktionen waren aber dennoch Mangelware bei ihm und daran wird er zu großen Teilen eben auch gemessen.
Niels Nkounkou: Nutzte seine Startelf-Chance in Abwesenheit von Brown nicht. Zu viele technische Unzulänglichkeiten, die im Spiel nach vorne zum Problem werden. Als Linker Schienenspieler dieses Mal also in Summe deutlich zu harmlos.
Keine Aufstellungen gefunden.







3 Kommentare
Wahnsinn, dass Krösche und Co. Theate ausgegraben haben. Der hat nicht nur Mentalität und Einsatz, sondern auch viel Spielintelligenz, Klasse.
Man hat bei Kristensen sofort gesehen wie wichtig er für das Team ist. 1 Monat hat er nicht gespielt und in den 20 Min ist der marschiert als ob er nicht weg gewesen ist.
Das sieht bei Einigen anders aus wie z.B. Nkounkou oder Chaibi die aktuell zu kämpfen haben. Wenn eine Mannschaft im Flow ist kann sie auch diese Spieler wieder aufpeppeln. Irgendwann in der Saison werden wir auch diese Spieler und deren Toplevel brauchen.
Ich möchte Chaibi und Nkounkou noch nicht abschreiben, die sind noch so jung, ich vertraue da dem Trainerteam, die die zwei ja nicht fallen lassen, was Chaibi kann hat er ja schon gezeigt. Das wird schon.
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