22 Jahre jung und schon einer der besten auf seiner Position. Nathaniel Brown ist wohl momentan das beste Beispiel dafür, wie die Frankfurter Eintracht ihre Arbeit mit Talenten vorantreibt. Erst kam er nicht zum Einsatz, jetzt ist er der nächste Senkrechtstarter. Jetzt traf Sportvorstand Markus Krösche in der „Bild“ interessante Aussagen über Brown und verglich ihn mit einem Linksverteidiger, der seinem Verein eine große Summe einbringen konnte.
Brown weckte bei der Eintracht große Begehrlichkeiten und soll bereits auf dem Zettel mehrerer Top-Klubs stehen. So groß wie die Vereine, soll auch die Ablösesumme ausfallen. Hier zog Krösche vergleiche zu Marc Cucurella, der sich dem FC Chelsea für eine Ablösesumme von 65,3 Millionen Euro anschloss. Einen Betrag in ähnlicher Höhe soll der Frankfurter Eintracht winken, wenn Brown die SGE verlassen sollte. „Weil er drei außergewöhnliche Fähigkeiten hat, die du nicht lernen kannst. Er ist schlau und spielintelligent, hat eine tolle Technik und ist sehr schnell. Und all das ist nötig, um eine große Karriere vor sich zu haben“, so Krösche. Brown wechselte im Sommer 2024 von Nürnberg nach Frankfurt. Bislang kommt er auf wettbewerbsübergreifend 48 Einsätze und sammelte in vier Auftritten Erfahrungen in der Champions League.
Neu-Nationalspieler Brown: „Will einfach Gas geben“
Auch in der eigenen Mannschaft überzeugt Brown. Auf und neben dem Platz. Jonathan Burkardt, der sich zurzeit zusammen mit Brown bei der Nationalmannschaft befindet, beschrieb Brown als „gechillt, locker und freundlich. Und in den richtigen Momenten dann auch fokussiert auf dem Platz“. Im Luftzweikampf könne er jedoch noch zulegen. Inzwischen duelliert er sich mit den besten Spielern auf seiner Position. Sein Ziel? „Ich will einfach Gas geben, zeigen, was ich kann und mich nicht verstecken. Aber klar: Ich weiß, dass ich ein paar Konkurrenten habe“, sagte Brown in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau selbstbewusst über seine Entwicklung , die momentan rasant ansteigt. Schon am Montag könnte er beim Länderspiel gegen die Slowakei zum Einsatz kommen.






16 Kommentare
Jeder, der sich, meist nur eine sehr kurze Zeit, positiv hervortut, wird sogleich verkauft oder aktiv auf dem Spielermarkt angeboten. Ist das das Ziel? Wo bleibt das ganze Geld, welches anderen Vereinen gleicher Dimension in den letzten Jahren nicht annähernd zur Verfügung stand? Wenn wir weiter nach oben oder dauerhaft dort bleiben wollen, sollten wir so einen Spieler nicht mal zwei Jahre halten wollen? Das System kann ja auch einmal nicht funktionieren, siehe Wahi.
Diese Saison ist bis jetzt aus meiner Sicht ja eher so lala gelaufen. Bundesliga und CL eher mittelmäßig, Pokal raus.
eine schöne Vorstellung das Spieler mal länger bleiben. Ehrlich - was hätte wir ne Mannschaft. Sie müssten es aber auch wollen.
Wenn die Insel ruft werden die Jungs doch Verrückt.
Die Spieler zwingend zu halten kann auch schief gehen.
Und zu Wahi, das ein Transfer mal nicht klappt passiert. Klar reden wir von viel Geld. Aber auch nur von Menschen.
Ich finde auch, dass das Rad mit dem öffentlichkeitswirksamen Spielerverkauf nicht überdreht werden darf. Ja, wir leben von Transfererlösen. Aber jedem Spieler, der mal ein paar (Bahoya) oder ein paar mehr (Uzun, Brown) gute Spiele macht, direkt ein tonnenschweres Fantastillionen-Preisschild umzuhängen... Damit läuft es sich doch viel beschwerter auf dem Platz.
So langsam wird es Zeit, auch mal gute Spieler zu halten. Jedes Jahr gehen die besten Spieler weg, die Mannschaft muss neue Spieler integrieren, und bevor man zusammengewachsen ist,
it die Hinrunde vorbei, und es reicht maximal und viel Glück zu Platz 5. Warum nicht jedes Jahr mit einer besseren Mannschaft auf CL gehen, dort verdient man doch auch viel Geld. Das Publikum braucht auch Spieler wie früher Körbel und Rode, die für die SGE stehen. Und was Brown betrifft ... der soll sich erstmal bis Ende der Saison beweisen, bevor man ihm gleich wieder ein Preisschild umhängt.
Mich nervt es auch, dass wir Spieler regelmäßig nach relativ kurzer Zeit verkaufen, aber es gibt ein paar Gründe, warum das sinnvoll sein kann.
1. Wollen die Spieler nicht verlängern sinkt mit kürzer werdender Vertragslaufzeit die Ablöse. Sind es dann nur noch zwei Jahre wollen die Spieler teilweise gar nicht mehr wechseln, weil sie wissen, dass ihnen bei einem ablösefreien Wechsel ein Handgeld in Millionenhöhe winkt - siehe N'Dicka, Kanada, Rode.
2. Spieler können auch wieder ihren Flow verlieren. Lindström hatte vor seinem Wechsel eine Halbserie lang eine schlechte Phase, hat seitdem nie wieder zu alter Stärke gefunden. Hätten wir ihn gehalten, hätte er uns nicht so viel weiter gebracht und die Ablöse wäre auch futsch gewesen. Ob Jovic, Haller und RKM bei uns keinen Absturz gehabt hätten ist völlig offen.
Bei Seferovic wurde damals zu lange gewartet (Gladbach bot 10 Mio. - heute völlig undenkbar übrigens. Für uns sind 10 Mio. fast Peanuts, Gladbach kann solche Summen überhaupt nicht mehr in die Hand nehmen).
3. Angenommen wir halten die Spieler trotz marktgerechter Angebote gegen ihren Willen. Sagen wir mal ein großer Klub aus England oder Spanien bietet 60 Mio. und Brown will wechseln - mehr Geld Aussicht auf Titel, tolle Erfahrungen - und wir sagen nein.
Was sind die Folgen? Kommen dann noch Spieler wie Brown, Uzun, Ekitiké und Co.?
@Brown:
Ich hoffe, dass er selbst sehr vorsichtig ist, was einen Wechsel angeht. Real und Arsenal werden ja immer als Interessenten genannt. Er sollte sich mal ansehen, wer da LV spielt. Die sind dort über Jahre doppelt hochwertig besetzt. Selbst wenn er seine Leistung halten könnte, kann er da schnell auf der Bank oder Tribüne landen und dann war es das mit der Nationalmannschaft.
Gerade für die englischen Vereine sind 50, 60 Mio. nur noch Spielgeld.
Liverpool holt Ekitiké für 95 Mio., der trifft in den ersten Spieler, aber sicherheitshalber holen sie dann noch für 145 Mio. Isak - Geld war halt da. Einer von beiden wird über kurz oder lang in der Versenkung verschwinden, weil zusammen stehen sie so gut wie nie auf dem Platz.
Letztendlich sagt MK doch immer, wenn ein Spieler sich schneller entwickelt wie der Verein muss man über einen Verkauf nachdenken.
Ich mag die Philosophie auch nur bedingt aber lieber Geld generieren und sinnvoll investieren wie ablösfrei gehen lassen (bestes Beispiel Gladbach).
Es garantiert uns ja auch niemand, das wenn alle bleiben (geblieben wären) wir uns dauerhaft für die CL qualifizieren, die anderen Vereine schlafen nicht. Ja, die Wahrscheinlichkeit wäre deutlich höher gewesen.
Wahi wird wohl ein Fehlkauf gewesen sein, aber so ganz abgeschrieben hab ich den noch nicht. Der muss halt mal treffen.
P.S.: Ich hasse die Pausen wegen der N11.
1-6 alles tolle Kommentare. Macht Freude euch zu lesen.
Bis jetzt haben wir unsere teuer verkauften Spieler "meist" ebenbürtig ersetzt mit enormen Profit.
Letztes Beispiel : Ekitiké / Burkardt
Also, weiter so und wenn es schmerzt diese Traumspieler nur kurz bejubeln zu können.
So darfst du nicht denken. Überlege mal was Dortmund für eine Mannschaft hätte,Bellingham,haaland etc.
Die Spieler müssen auch wollen.
Es gibt ganz wenige die einem Verein die Treue halten, selbst wenn die Insel ruft.
Bevor sie streiken lieber gehen lassen und viel Geld verdienen.
Aber krösche sagt auch das er hier was aufbauen will, da ist halt Überzeugungskraft gefragt.
Hätte, Hätte, Fa.........
Dortmund, sowas nehme ich nicht in den MUND.
Die EINTRACHT Hatte den Weltbesten Verteidiger in ihren Reihen : PACHO
Geht nah Paris und nach x Versuchen endlich die Championsleague gewonnen.
Marmoush, Kolo Muani, Rebic, Kostic, Ekitiké, Jovic etc...
Diese Nahmen darfst du in den Mund nehmen.
Spieler kommen und gehen in allen Vereinen der Welt.
Bei uns etwas schneller als bei den stinkreichen.
Dafür haben wir den stolz ein Traditionsverein zu seien der nicht irgend einen Multimillionär gehört.
Ich kann den Spruch: „Wenn sich ein Spieler schneller entwickelt als der Verein..“ nicht mehr hören.
Natürlich können wir solche Spieler nicht über Jahre halten, aber eine Halbsaison oder gar eine Ganze sollte mal drin sein.
Betrachtet man die Tabelle und die Art und Weise wie die Mannschaft in letzter Zeit spielt, kann man nicht von einer Entwicklung reden. Vielmehr handelt es sich um Stagnation oder gar eine Entwicklung in die falsche Richtung.
Eine positive Entwicklung ist nur mit entsprechenden Spielern möglich. Man kann nicht bei jeder Verpflichtung automatisch auf Volltreffer hoffen.
Entwicklungen sieht man nicht über einer halben Saison oder ein Jahr, sondern über mehrere Jahre oder Jahrzehnte, selbst in unser schnell lebenden Gesellschaft.
Als Kind kommst du ins Waldstadion mit Grabi, Holz und Charly, spielst UEFA.
Als alter Mann darfst du, mit Burkhardt, Brown, Koch, Collins (4 Deutsche Nationalspieler), Champions league geniessen.
Das ist mir positive Entwicklung genug.
Traurig seien weil man nie am absolutesten Zenith war, bringt nichts.
Ich liebe und hasse meine Eintracht wie sie ist.
Was habe ich geweint in Liga 2. Heute bin ich glücklich trotz Mistspiel gegen Mainz und ausscheiden in Pokal.
Wir sollten im Auge behalten, dass die Eintracht ihr Geschäftsmodell bereits erweitert hat. Koch, Burkhard, Christensen, Theate, Doan, Zetterer, alles Spieler, die nicht ganz so hoch veranlagt sind, die nicht mehr so viel Potenzial nach oben haben, die aber mit einer wesentlich größeren Wahrscheinlichkeit lange bei uns bleiben. So ganz ohne Verkäufe wird es nicht gehen.
Ich bin voll bei dieser Philosophie von MK.
Solange das hinhaut, dass wir nach einem Abgang einen Spieler ranführen der sich ähnlich oder besser entwickelt ist doch alles gut. Das Fußball-Romantikmäntelchen hab ich mittlerweile abgelegt. Spieler die wissen was sie wert sind pochen auf mehr Gehalt…und wehe wenn es dann nicht läuft.., Marktwerte einbrechen und der Spieler noch eine lange Vertragslaufzeit hat..
schaut auch die Bilanzen und Finanzzahlen mal an.., trotz großer Transfererlöse schwimmen wir nicht im Geld…aber es ist solide und Weitsichtig , weiter so ..
Genau so isses - Du sprichst, bzw. schreibst mir aus der Adlerseele !!! Danke dafür :-)
Es ist nicht so, dass man Verkäufe braucht, um den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Dank stark prämienbasierter, langfristiger Verträge und einer klaren Gehaltsstaffelung wäre es auch mit einkalkuliert, wenn man zweimal in Folge das internationale Geschäft verpassen sollte, was man ja einplanen muss als Puffer. Man weiß ja nicht, wann mal wieder ein Lockdown, ein Sonnensturm oder ein Vulkanausbruch kommt. Die Eintracht geht nicht über 5 Mio. beim Gehalt inklusive Prämien, da fängt es beim durchschnittlichen Premier League Clubs erst an. Wenn andere Vereine den Spielern das 5-20fache anbieten, da kannste halt kaum was machen. Man kann ein paar wie Koch, Kristensen, Doan und Götze Rentenverträge geben und wenn dem Spieler die Nationalmannschaft wichtig ist, ist das vermutlich von Vorteil, wenn er seinen Stammplatz behalten will.
Doch um zu investieren, um neue Talente und verdiente Spieler anzulocken, braucht man Mehrkapital. Die Marktwertentwicklung geht mit dem Potential seit zig Jahren bergauf und das auf viele Spieler verteilt, so dass ein Wegfall einzelner Spieler kein so großer Einbruch wäre. Man muss sie auch gehen lassen, wenn sie Spitzenangebote kriegen, sonst kommen keine nach.
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