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Ex-Eintrachtler Sebastian Rode hält große Stücke auf den Angreifer. Foto: Imago / Ulrich Wagner

SGE-Legende schwärmt von Burkardt: „Würde es mir wünschen, dass er mein Nachfolger wird“

Die 2:3-Niederlage der Frankfurter Eintracht gegen den FC Bayern München gab in mehreren Gründen Grund zur Hoffnung. Der größte dieser Gründe war sicherlich die Rückkehr von Jonathan Burkardt. Obwohl der Angreifer erst vor der Saison vom 1. FSV Mainz 05 nach Frankfurt wechselte, merkte man während seiner Verletzung, dass der Nationalstürmer schon jetzt unverzichtbar für die Mannschaft ist. Nach seiner Einwechslung ging offensichtlich ein Ruck durch die Mannschaft, die nun deutlich mutiger spielte und in Person Burkardts einen echten Zielspieler auf dem Platz hatte.

Kein Wunder, dass sich der 25-Jährige in kürzester Zeit zu einem der Publikumslieblinge in Frankfurt gemacht hat. Auf dem Platz gibt er immer alles, ist erster Verteidiger bei gegnerischem Ballbesitz und im SGE-Angriff Zielspieler und Vollstrecker. Seine Zahlen in dieser Spielzeit sprechen dabei für ihn: Zwölf Tore und eine Vorlage in wettbewerbsübergreifend 18 Spielen. Auch Neu-Trainer Albert Riera zeigte sich begeistert: „Er ist ein Stürmer, der alles kann. Er ist komplett. Und gute Spieler, die alles können, sind in meiner Gruppe immer dabei.“ Es spricht viel dafür, dass der ehemalige Mainzer auch am kommenden Sonntag, beim Heimspiel gegen den direkten Tabellennachbarn SC Freiburg eine wichtige Rolle spielt. Laut „Bild“ steht sogar zur Debatte, dass Burkardt hier in der Startelf der SGE steht. Nach zuletzt 30 Minuten gegen die Bayern könnten hier also einige Minuten mehr dazukommen. Burkardt trainiert seit rund drei Wochen mit dem Team und betonte nach dem München-Spiel seine Einsatzbereitschaft: „Von der Spritzigkeit und Fitness her, fühle ich mich sehr gut.“ Nur eine kleinere Erkältung bremste ihn auf seinem Weg zum Comeback aus, ansonsten wirkt er sehr fit.

Eine weitere Neuerung von Neu-Trainer Riera in Frankfurt ist der Kreis der Kapitäne, in dem gleich sechs Spieler sind. Selbstredend ist Burkardt hier auch dabei, er wurde laut einem „Sport Bild“-Bericht von den Teamkollegen hier gewählt. Und hat der 25-Jährige auch das Zeug für noch mehr in Frankfurt? Geht es nach Ex-Kapitän Sebastian Rode, dann auf jeden Fall! Der sieht im Angreifer einen potentiellen Anführer: „Ich würde es mir definitiv wünschen, dass er mein Nachfolger bei Eintracht wird. Er ist auch ein Junge aus der Region, der ja schon als kleines Kind Eintracht-Fan war und immer noch ist. Und er ist einfach auch ein super Mensch, super Typ.“ Außerdem sei er für das Team bereits jetzt sehr wichtig und „die Mannschaft braucht ihn unheimlich“, betonte Rode, der die SGE als Kapitän unter anderem zum Sieg in der Europa League führte.

Eine Sache gibt es dann doch, bei der sich Burkardt den Europacup-Helden nicht zum Vorbild nehmen sollte. „Er kann mich in vielem beerben, aber die Verletzungen darf er auslassen“, sagte Rode scherzhaft. Die Eintracht-Legende musste aufgrund von anhaltenden Knieproblemen ihre Karriere 2024 beenden. Seitdem verfolgt Rode die Entwicklung seiner ehemaligen Mannschaft und identifiziert sich weiterhin mit ihr. Ob Burkardt in Rodes Fußstapfen treten wird, wird der Ex-Profi sicherlich besonders draufschauen.

 

 

2 Kommentare

Fallback Avatar 1. kryszalowicz9 25. Februar 26, 14:40 Uhr

Hallo Florian, danke für den Artikel. Ein kleiner liebgemeinter Hinweis: Zwischen "SGE-Legende" und "schwärmt" wäre in der Überschrift noch Platz für das Wörtchen "Rode".
Bitte kein Bild/Sport1-Clickbait-Niveau ;-)
Das habt ihr nicht nötig - wir Fans klicken sowieso jeden eurer Artikel an.

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Fallback Avatar 2. Jay-Jay83 25. Februar 26, 15:32 Uhr

Für die Info, dass Burkardt von der Mannschaft gewählt wurde, braucht es die Sportbild nicht wirklich, Riera erwähnte das selbst auf der Vorstellungs-Pressekonferenz, nachdem er die Kapitäne 1-3 ernannt hatte:
"(...) die Gruppe hat einen weiteren Kapitän gewählt, Johnny, und in 2 Wochen wähle ich meinen Kapitän."

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