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SGE-Cheftrainer Albert Riera befürwortet Regeln, „die der Show helfen". Foto: IMAGO / MIS

SGE kompakt: Riera befürwortet neue Regeln

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Riera spricht sich gegen Zeitspiel aus: Ab der kommenden Spielzeit gibt es einige Neuerungen, die das Zeitspiel bei Einwürfen, Abstößen und Auswechslungen unterbinden sollen. Das International Football Association Board (IFAB), welches für die Änderung und Weiterentwicklung der offiziellen Fußballregeln zuständig ist, plant laut „ESPN“ ab dem Sommer eine leichte Anpassung. Künftig sollen nämlich Einwürfe und Abstöße innerhalb einer festgelegten Frist ausgeführt werden, ähnlich wie bei der bereits bekannten Acht-Sekunden-Regel bei Abschlägen. Zudem sorgt bei Auswechslungen ein neues Zehn-Sekunden-Fenster für zusätzlichen Druck und soll Verzögerungen reduzieren. SGE-Trainer Albert Riera wurde auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg hierzu befragt und begrüßt die neuen Regeln: „Zeit zu verplempern mit vielen Unterbrechungen, das habe ich immer gehasst.“ Er ergänzt: „Ich bin generell für Dinge, die der Show helfen. Wir sind in der Show und die Spieler sind Akteure. Es ist eine Show, es ist Unterhaltung. Deshalb lieben es die Leute, zuzuschauen. Und ja, wenn es ständig unterbrochen wird, dann ist das nicht schön.“ 

U19 verliert Neun-Tore-Spektakel: Nach der knappen 0:1 Niederlage der U19 am Dienstag gegen Sporting Lissabon und dem damit verbundenen Ausscheiden aus der UEFA Youth League blieb für die Jungadler die erhoffte Wiedergutmachung in der DFB-Nachwuchsliga aus. Bei der U19-Mannschaft des TSV 1860 München setzte es eine 3:6 Auswärtsniederlage. Nach der frühen Führung durch einen Konter von Benjamin Dzanovic (14.) konnten die Münchner Löwen durch eine Foulelfmeter ausgleichen (22.), bevor der Kapitän der Frankfurter mit seinem zweiten Tor für die erneute Führung sorgte (28.). Eine Schlüsselszene ereignete sich in der 35. Minute, als SGE-Spieler Nicolas Peter nach einem Foul mit gestrecktem Bein die Rote Karte sah. Infolgedessen konnte Sechszig durch drei Tore (39., 45.+4, 52.) das Spiel drehen und auf 2:4 erhöhen. Der Frankfurter Lean Husterer verkürzte durch ein Kopfballtor noch einmal auf 3:4 (61.), bevor 1860 München durch zwei weitere Tore den Schlusspunkt setzte (78., 85.).

Freigang über ihr Coming-out: Eintracht-Kapitänin Laura Freigang wollte ihre Sexualität nie an die große Glocke hängen. Dass die 28-Jährige in einer Partnerschaft mit einer anderen Frau lebt, machte sie nach eigenen Angaben versehentlich öffentlich. Freigang veröffentlichte nämlich ein Video auf der Plattform TikTok, das die Offensivspielerin im Urlaub mit ihrer vermeintlichen Partnerin zeigte. Doch eigentlich wollte sie das Video lediglich in der privaten Galerie der App speichern. Nun gab die gebürtige Kielerin ein Interview mit dem „Tagesspiegel“, in dem sie über ihre sexuelle Identität sprach: „Ich habe mich immer mit Queerness und der queeren Bubble identifiziert“, sagte Freigang. Des Weiteren freut sie sich über die weitgehend positive Resonanz auf das unabsichtlich veröffentlichte Urlaubsvideo: „Wenn es andere Menschen ermutigt, sie selbst zu sein und keine Angst zu haben, dann finde ich das sehr schön.“ Mit Bezug auf die oft diskutierte Frage, ob Sport und Politik getrennt gehörten, fand Freigang deutliche Worte: „Sport und Politik sind für mich auch nicht trennbar. Sport ist ein Ort für Menschen, und alle sollten sich dort sicher und akzeptiert fühlen. Wenn das nicht so ist, muss man etwas ändern.

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3 Kommentare

Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 1. Handballer85 28. Februar 26, 21:50 Uhr

Apropo Zeitspiel…
Was Kaua da hinten mit den Abstößen macht nervt auch ziemlich. Das hat er unter Dino schon gemacht. Ist wohl seine Art aber mich nervt das natürlich bei einem Rückstand mehr als bei einer Führung.

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Fallback Avatar 2. loddo 28. Februar 26, 22:34 Uhr

Ich finde sowieso dass seitdem die abstossregeln geändert wurden hat sich zu viel Schauspiel eingefunden- egal bei welcher Mannschaft! Dieses „Ich spiele im Strafraum“ „und dann doch nicht“ „und dann doch“ „och dann doch nicht“ „ Oder doch?“
Da war es früher schneller und schöner. Der Ball musste den Strafraum verlassen… und Ende!

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Fallback Avatar 3. loddo 28. Februar 26, 22:37 Uhr Zitat - loddo Ich finde sowieso dass seitdem die abstossregeln geändert wurden hat sich zu viel Schauspiel eingefunden- egal bei welcher Mannschaft! Dieses „Ich spiele im Strafraum“ „und dann doch nicht“ „und dann doch“ „och dann doch nicht“ „ Oder doch?“ Da war es früher schneller und schöner. Der Ball musste den Strafraum verlassen… und Ende! Path

Nicht zu vergessen …

Der Torwart spielt den Ball.
Nein der linke Verteidiger.
Doch der rechte Verteidiger.
Mir fällt gerade ein- der Torwart spielt bessere Pässe …

Der pure SINNLOSE KINDERGARTEN!

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