Neuer Job für Toppmöller? Dino Toppmöller könnte nach seiner Entlassung bei Eintracht Frankfurt vor mehr als einem Monat wieder an der Seitenlinie stehen. Bei den Hessen hinterließ er in 2,5 Jahren einen bleibenden Eindruck, erreichte u. a. mit der SGE Platz drei in der Liga und entwickelte Spieler wie Nene Brown, Omar Marmoush und Hugo Ekitiké zu Top-Stars. Es dürfte somit nicht überraschen, wenn der ehemalige Coach der Eintracht mit Bundesliga-Clubs in Verbindung gebracht wird. Der VfL Wolfsburg ist mit 20 Punkten und einem enttäuschenden 15. Platz akut abstiegsgefährdet. Zudem warten die Wölfe seit sechs Spielen auf ein Erfolgserlebnis. Trainer Daniel Bauer dürfte aus diesem Grund längst nicht mehr fest im Sattel sitzen. Das Fachmagazin „Kicker“ bringt in diesem Zusammenhang mögliche Nachfolger ins Spiel. Toppmöller ist dabei einer von drei Kandidaten. Entscheidend könnte dabei Pirmin Schwegler, die sich bereits aus einer kurzen gemeinsamen Zeit bei der Eintracht kennen, sein.
Adler-Keeper zu Gast bei Ex-Klub: Im hohen Norden hat der FC St. Pauli sogenannte „Big Points“ im Abstiegskampf geholt. Die Kiezkicker setzten sich mit 2:1 gegen Tabellenkeller-Nachbarn Werder Bremen durch. Damit rutschten die Bremer auf den 17. Tabellenplatz ab. Das dürfte einem Zuschauer gar nicht gefallen haben: Michael Zetterer, seit dieser Saison mit dem Adler auf der Brust, schaute seinem Ex-Klub live vor Ort zu. Besonders bitte dürfte für ihn die 55. Minute gewesen sein, als sein Nachfolger der Grün-Weißen, Mio Backhaus, ein schwerwiegender Torwartfehler unterlief. Pauli-Verteidiger Hauke Wahl traf somit ins Tor. In der letzten Woche waren Gerüchte aufgetaucht, nach denen Zetterer mit einer Rückkehr nach Bremen liebäugelt. Der 30-Jährige Keeper soll unzufrieden mit seiner Rolle bei Eintracht Frankfurt sein. Sein Besuch beim Auswärtsspiel seines Ex-Vereins dürfte die Gerüchte nicht gerade kleiner werden lassen.
Kalimuendo ausgezeichnet: Eintracht-Angreifer Arnaud Kalimuendo ist trotz der 2:3-Niederlage der Frankfurter Eintracht beim deutschen Rekordmeister FC Bayern München in die „Elf des Tages“ des „Kicker“ berufen worden. Verdient hat sich der Franzose die Berufung mit seiner guten Leistung nach seiner Einwechslung. Er erzielte das 2:3 selbst und sorgte immer wieder für Gefahr im FCB-Strafraum, unter anderem als er eine Großchance von Jonathan Burkardt vorbereitete.
Ex-Coach Glasner reagiert auf Fanreaktionen: In der vergangenen Saison trumpfte Oliver Glasner mit Crystal Palace in England noch groß auf und gewann den FA Cup. In diesem Jahr läuft es aber alles als rund für die „Eagles“. Der Europacup-Sieger der SGE steht seit längerem in der Kritik und bekam nun auch den Gegenwind der eigenen Fans über Sprechchöre und Banner zu spüren. Sein Klub gewann das Spiel gegen die Wolverhampton Wanderers am Ende mit 1:0. „Das ist in Ordnung. Die Fans sind genauso enttäuscht wie wir und können nicht direkt mit uns sprechen, daher ist dies ihre Gelegenheit, ihrer Stimmung Ausdruck zu verleihen. Andererseits haben sie die Mannschaft bis zum Schluss unterstützt, und deshalb denke ich, dass sie uns zum Sieg verholfen haben“, erklärte er „Sky Sports“. Der Österreicher wird den Klub spätestens im Sommer verlassen, so heißt es.
Lührßen aus England umworben: Wie die Plattform „soccerdonna“ berichtet, soll Eintracht Linksverteidigerin Nina Lührßen auf dem Zettel vom FC Liverpool und West Ham United stehen. Die Verteidigerin ist Stammspielerin unter Niko Arnautis und besitzt in Frankfurt noch einen Vertrag bis 2027. Die 26-Jährige wechselte 2024 zu der SGE und hat ihren Marktwert von 50 Tausend Euro mittlerweile fast verdoppelt (aktuell 90 Tausend Euro).






8 Kommentare
Wäre schön wenn Wolfsburg absteigen würde…gegen Augsburg waren nur etwa 15.000 Zuschauer im Stadion und das in der schwierigen Situation in einem Stadion wo ohnehin nur knapp 30.000 Zuschauer rein passen…
Für uns wäre es gut, wenn Toppmöller den Job übernehmen würde, oder einen anderen, dann würden wir ihn von der Gehaltsliste bekommen und könnten ggf. noch ne kleine Ablöse verlangen so wie es Leipzig bei Rose ja angeblich auch vor hat.
Toppi zu Wolfsburg, kann nicht sein
Wenn ich nicht irre ist Lührssen erst seit 2024 bei uns.
Ich sehe Dino nicht als Feuerwehrmann, der benötigt ein intaktes Umfeld mit Vertrauen.
Wohin es mit einer verunsicherten Mannschaft gehen kann, sollte Pirmin sicher mitbekommen haben.
Ich würde es im Gönnen, schließlich war nicht alles schlecht auch wenn das einige hier anders sehen.
Ich wünsche Toppmöller einen gescheiten, soliden und guten Traditionsverein und nicht so ein "Verein" wie VWBurg...
Wolfsburg würde passen. Uninteressanter Verein + unattraktiver Fußball vom Toppi. Vielleicht bringt er den VfL dann mal in die 2. Liga :)
Gladbach zb passt besser zu ihm
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