Knauff aus Krankenhaus entlassen: Vergangene Woche musste Ansgar Knauff überraschend im Bauchbereich operiert werden. Laut „Bild-Zeitung“ wird der 24-Jährige nun länger ausfallen, seine Rückkehr sei demnach nicht planbar. Cheftrainer Albert Riera teilte auf der Pressekonferenz vor der 2:3-Niederlage gegen den FC Bayern München mit, dass Knauff bei sich zu Hause auf der Couch einen Schmerz gefühlt habe. Medienberichte gehen mittlerweile von einer anschließenden Darm-OP aus. Bei der SGE rechne derzeit niemand mit einer schnellen sportlichen Rückkehr des Europa-League-Siegers von 2022. Dennoch sei der Spieler wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden und befinde sich auf dem Weg der Besserung.
SGE bei Matanović mit Vorkaufsrecht: Beim SC Freiburg blüht Igor Matanović derzeit richtig auf. Allein im Kalenderjahr 2026 schoss der 22-jährige kroatische Nationalspieler vier Tore. Dass in dem Mittelstürmer ein gewisses Talent steckt, wussten die sportlichen Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt vermutlich schon länger. Bereits im Sommer 2021 überwies die SGE fast zwei Millionen Euro an den FC St. Pauli. Danach wurde der Spieler gleich für zwei Jahre an seinen abgebenden Verein verliehen. Matanović sollte eine Investition in die Zukunft sein, und obwohl er mittlerweile in Freiburg fest unter Vertrag steht, ließen sich die Frankfurter wohl eine Hintertür offen. Die „Bild-Zeitung“ habe erfahren, dass Eintracht Frankfurt eine Weiterverkaufsgebühr von 15 Prozent für ihren Ex-Spieler besitzen soll. Außerdem soll es eine Klausel geben, die eine Rückkehr an den Main nicht vollständig ausschließt. Sollte sich der SC Freiburg nämlich mit einem anderen Verein über einen Matanović-Transfer einig sein, müsse der SC den Spieler für denselben Preis auch an die SGE anbieten. So oder so würde wohl ein Abgang Matanovićs aus Freiburg noch einen positiven Effekt auf die Eintracht haben: sei es für das Frankfurter Bankkonto oder dafür, dass der Spieler doch noch einmal mit dem Adler auf der Brust auflaufen wird.
Nebel im Sommer mit Mainz-Abgang?: Schon im Sommer 2025 soll es Bemühungen gegeben haben, Paul Nebel von Mainz 05 zur Frankfurter Eintracht zu holen. Christian Heidel, Sportvorstand der Mainzer, habe damals sein Veto eingelegt, da er nach Jonathan Burkardt nicht noch einen weiteren Leistungsträger nach Frankfurt abgeben wollte. Nun berichtet die „Allgemeine Zeitung“, dass Paul Nebel jedoch für den kommenden Sommer intensiver über einen Abgang nachdenke. Weiterhin sollen mehrere deutsche Top-Klubs den 23-Jährigen auf dem Zettel haben. Im Vergleich zur letzten Saison sammelt Nebel deutlich weniger Scoring-Punkte: In 19 Einsätzen in der Bundesliga schoss er nur ein Tor und legte keins auf. Dem gegenüber stehen zehn Treffer und vier Vorlagen aus der Vorsaison.
Serie A verliert weiter an Boden: Auch im Rückspiel der Champions-League-Zwischenrunde am gestrigen Dienstagabend traf Ex-Adler Jens Petter Hauge für Bodø/Glimt. Mit einem 2:1-Sieg warfen die Norweger somit Inter Mailand aus dem Wettbewerb. Das Gesamtergebnis nach Hin- und Rückspiel lautet 5:2. Atalanta Bergamo und Juventus Turin bleiben damit in dieser Saison die letzten übrig gebliebenen Vertreter Italiens in Europas wichtigstem Turnier. Doch die Eintracht-Freunde aus Bergamo liegen nach dem Hinspiel gegen Borussia Dortmund mit 0:2 hinten. Auch Juventus müsste im Rückspiel ein 2:5 gegen Galatasaray Istanbul aufholen. Das insgesamt schlechte Abschneiden der italienischen Mannschaften hat allerdings positive Auswirkungen auf die Bundesliga. Die Analyse-Plattform „Football Meets Data“ berechnet derzeit eine Chance von 63,54 Prozent, dass Deutschland in der nächsten Saison gleich fünf Vereine in die Champions League schicken darf. Auch für Eintracht Frankfurt wäre das positiv: Wird der fünfte Tabellenplatz der Bundesliga nämlich zu einem Ticket für die Champions League, darf Platz sechs in der Europa League spielen und Platz sieben in der Conference League. Zudem besteht weiterhin die Chance, dass sich auch der achte Platz für den europäischen Wettbewerb qualifiziert. Dafür müsste eine Mannschaft den DFB-Pokal gewinnen, die am Ende der Saison ohnehin schon mindestens Platz sechs erreicht hat.
Traditionself geht wieder auf Tour: Die SGE hat die nächsten Termine ihrer Traditionsmannschaft im Rahmen der Kampagne „Eintracht in der Region“ veröffentlicht. Los geht es am 8. Mai beim VfR Groß-Gerau 1916. Weitere Partien folgen bei der TSV KEWA Wachenbuchen (13. Mai), der FSG Dipperz/Dirlos (22. Mai), dem TSV Himmelstadt 1891 (29. Mai) und der SG 1919 Sontra (4. Juni). Nach der Sommerpause stehen Begegnungen gegen den FC 1946 Reiskirchen (21. August), den FC 1920 Nieder-Florstadt (28. August), den FSV 1926 Cappel (4. September), den VfB 06 Großauheim (11. September) und den TuS Bad Arolsen 1919 (26. September) auf dem Programm. Eine Premiere gibt es am 29. Mai: Mit der Partie beim TSV Himmelstadt 1891 bestreitet die Traditionsmannschaft von Eintracht Frankfurt erstmals ein Spiel im Rahmen der Kampagne in Bayern. Der jeweilige „Eintracht- Tag“ bietet den Gastgebervereinen außerdem eine Trainingseinheit der Fußballschule sowie eine Eventfläche und ein Rahmenprogramm. Informationen zu Tickets folgen rechtzeitig über die SGE und die ausrichtenden Vereine.






5 Kommentare
Juve ist neben Atalanta auch noch im Wettbewerb, muss aber heute Abend einen 2-5 Rückstand gegen Gala aufholen....
Confrence League wäre schon eine tolle Sache und nach dem Saisonverlauf ein versöhnliches Ende. Und im Gegensatz zur CL sind die Chancen weit zu kommen oder den Pokal sogar zu gewinnen relativ groß! Und beides wird CL abgekürzt- macht also keinen Unterschied. 😉
Ich hoffe Knauff wird wieder schnell gesund. Das klingt nach einer größeren Sache... Gute Besserung!!!
Oh bitte keine Conference League.
Der Wettbewerb hat mich damals völlig nicht-angezündet, obwohl auch gerne gegen weniger bekannte europäische Vereine spiele.
Mit dem Hintergrund, dass man rein theoretisch in der kommenden Saison ein EL-Finale im eigenen Stadion haben könnte, wäre die Qualifikation für die Conference League einfach eine Enttäuschung.
Wenn durch das gute Abschneiden in den europäischen Wettbewerben etwas rausspringt, dann wird der 7. Platz ein EL-Platz sein, da durch den DFB-Pokal höchstwahrscheinlich nochmal alles nach unten rutscht.
Und Platz 7 ist nicht nur realistisch, sondern muss in diesem Fall dann auch das erklärte Ziel sein. Nicht mehr und nicht weniger.
Das mit Knauff ist schon blöd, die OP war wohl dringend notwendig. Gegen Gladbach hat er aber noch gespielt und das dritte Tor gemacht. Muss also die PK vor Bayern gewesen sein, wo dies unser Trainer gesagt hat.
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