Stefan Ilsanker kam in der Winterpause von Leipzig zur SGE. (Foto: imago images / Sven Simon)

Ilsanker geht gegen Internet-Hass vor: Eintracht-Defensivmann Stefan Ilsanker hat sich auf Instagram gegen heftige Beleidigungen gewehrt. Der Österreicher schrieb nach dem 3:3-Unentschieden der SGE gegen den SC Freiburg: „Ich bin es satt. Das ist eine nicht hinnehmbare Zumutung. Hassparolen und Beleidigungen dieser Art sollten weder in den sozialen Medien noch auf der Straße geduldet werden. Das ist menschenverachtend.“ Zuvor wurde der 30-Jährige und seine Familie von einem User heftigst beleidigt („Wie kannst du nur mit dir selbst im Reinen sein. Komm nie wieder nach Frankfurt um hier zu spielen […] Ich werde auf Deine Großeltern pissen und auf Deinen Vater scheißen, du Hure.“) Anschließend bedankte er sich über die vielen Zusprüche für sein Kampf gegen den Internet-Hass: „Danke für die vielen, vielen positiven Rückmeldungen. Ich weiß, das ist keiner von Euch gewesen. Eintracht steht für Vielfalt, ich genauso. Ich fühle mich hier mega-wohl. Bin stolz, Teil der Eintracht-Familie zu sein.“

Eintracht-Interesse an Sturmtalent? Laut eines Berichts der „Frankfurter Neue Presse“ ist die Eintracht an Adrian Grbic interessiert. Der 23-Jährige, der unter anderem in der Jugend des VfB Stuttgart aktiv war, steht derzeit beim französischen Zweitligisten Clermont Foot 63 unter Vertrag. In der zweiten französischen Liga kommt der U21-Nationalspieler Österreichs in dieser Spielzeit auf 17 Tore in 27 Pflichtspieleinsätzen. Sein Vertrag in Frankreich läuft noch bis 2022, Grbic hat einen Marktwert von zwei Millionen Euro.

Anderlecht mit Interesse an Tuta? Seit August 2019 ist der brasilianische Innenverteidiger Tuta von der Eintracht nach Belgien in die Jupiler Pro League zu KV Kortrijk ausgeliehen. Nachdem er sich zuvor in Frankfurt nicht durchsetzen konnte, absolvierte der Brasilianer seit November hier 14 Spiele, in denen er ein Tor erzielte. Diese Leistungen blieben nicht unentdeckt, daher berichtet der Chefredakteur der Zeitung „La Dernière Heure“, Christophe Franken, in der Talksendung „Le Grand Debrief“ von einem Interesse des belgischen Rekordmeister RSC Anderlecht an Tuta. Ob die Überlegungen Anderlechts in Richtung einer erneuten Leihe oder einer festen Verpflichtung gehen, ist nicht bekannt.

Halbfinale terminiert: Der DFB hat das Halbfinale im DFB-Pokal zwischen dem FC Bayern München und Eintracht Frankfurt terminiert. Das Spiel wird am 10. Juni um 20:45 Uhr in der Münchener Allianz Arena angepfiffen. Das Spiel wird wie alle restlichen Partien der aktuellen Saison als Geisterspiel durchgeführt. Im anderen Halbfinale stehen sich der 1. FC Saarbrücken und Bayer 04 Leverkusen gegenüber. Die TV-Sender „Sky“ und „ARD“ übertragen beide Spiele.

Streich lobt Schwolow: Der Trainer des SC Freiburg, Christian Streich, hat seinen Keeper Alexander Schwolow nach dem 3:3-Unentschieden gegen die SGE in den höchsten Tönen gelobt. „Alexander Schwolow war der beste Mann bei uns, keine Frage. Er hat herausragend gehalten“, so der Coach. Mit der Leistung seines restlichen Teams sei er nicht ganz einverstanden gewesen: „Frankfurt hatte viel zu viele Chancen gehabt, das war extrem. Am Ende muss man sagen, dass es ein glücklicher Punkt war.“

Amazon sichert sich weitere TV-Rechte: Amazon hat sich weitere TV-Übertragungsrechte an der Fußball-Bundesliga geschnappt. Wie das Unternehmen jetzt gegenüber der „Deutsche Presseagentur“ bestätigte, werden sieben Partien sowie alle vier Relegationsspiele per Livestream übertragen. „Wir freuen uns, nach dem außerordentlich positiven Feedback weitere Bundesligaspiele live auf Prime Video zu übertragen“, sagte Alex Green, Geschäftsführer Sport bei Prime Video. Unter anderem überträgt Amazon auch das Heimspiel der SGE gegen Schalke am 32. Spieltag.

Jugendwettbewerbe abgebrochen: Am gestrigen Montag wurde auf dem außerordentlichen DFB-Bundestag der Abbruch der Saison 2019/20 der Junioren-Wettbewerbe beschlossen. Diese Entscheidung betrifft auch die U19- und U17-Jugendmannschaften der Frankfurter Eintracht. Beide Mannschaften standen zuletzt auf dem sechsten Tabellenplatz. Die Delegierten des Bundestags folgten damit dem Antrag des DFB-Jugendausschusses und der Stellungnahme des DFB-Bundesjugendtages, zuvor wurden die Vereine gefragt und hatten sich eindeutig für einen Abbruch ausgesprochen.

Wolfsburg ohne Klaus gegen die SGE: Felix Klaus vom Bundesligisten VfL Wolfsburg ist vom Sportgericht des DFB wegen rohen Spiels für zwei Spiele gesperrt worden. Das Urteil ist bereits rechtskräftig. Klaus war am vergangenen Samstag in der 80. Minute des Bundesligaspiels gegen Borussia Dortmund nach einem Foul an Dortmunds Manuel Akanji von Schiedsrichter Daniel Siebert per Roter Karte des Feldes verwiesen worden. Somit verpasst der Mittelfeldspieler der Niedersachsen auch das Spiel am kommenden Samstag (15:30 Uhr) gegen die Frankfurter Eintracht.

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52 Kommentare

  1. @ FPS Paul
    Klick Dich mal selbst also Deinen Nickname, man landet bei Deiner Firma. Nichts für ungut, ist ja vielleicht nicht gewünscht von Dir, also unbewusst.

  2. @45 sge2785: Jetzt auch noch Rechthaberei, das nenn ich schlechten Stil. Da wird ein Spieler auf mieseste Weise attackiert, und du schreibst, aber schlecht spielt er doch… Selbst wenn Ilse ein sog. „Söldner“ sein sollte, ist seine Menschenwürde unantastbar. Im übrigen liegst du voll daneben, wenn du Sportlern, die mit harter Arbeit in unserem Marktwirtschaft genannten System bestehen müssen, vorwirfst, von einem Verein zum nächsten zu ziehen. Es bleibt ihnen angesichts der herrschenden Verhältnisse meist gar nichts anderes übrig und die Unsympathen verstärken es ja noch mit der üblen Angewohnheit, alle paar Tage jemanden für ligauntauglich zu erklären. Ich möchte mal wissen, was dir in deinem eigenen (sportlichen) Leben alles gelungen ist, dass du hier den Oberlehrer raushängst. Nein, sowas mag ich nicht, geh doch zu Magath mit deiner sogenannten „sachlichen Kritik“.

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