Details um Kalimuendo-Deal enthüllt? Wie „Sky Sport“ am heutigen Samstag berichtet, soll die SGE 1,5 Millionen Euro an Leihgebühr an Nottingham Forest zahlen für das Leihgeschäft von Arnaud Kalimuendo. Des Weiteren besteht eine Kaufoption, die im Bereich der 27 Millionen Euro liegen soll. Summiert man beides, so würde die Eintracht knapp 30 Millionen Euro für den Stürmer zahlen – etwa der Wert, den Nottingham Forest im Sommer an Stade Rennes überwies. Zum Vergleich: Für Elye Wahi zahlte die Eintracht dem Vernehmen nach 26 Millionen Euro. Beim heutigen Premier League-Spiel bei Aston Villa (1:3 verloren) stand Kalimuendo übrigens im Spieltagskader und wurde sogar in der 84. Minute eingewechselt.
Nächster Stürmer in Anflug? Die Eintracht soll verschiedenen Medienberichten zufolge großes Interesse an einem dritten Zugang im Sturm haben. Es geht um Sidiki Chérif vom SCO Angers. Die Rede ist von einer Leihe mit Kaufpflicht im Sommer. Solche Deals haben oft steuerliche Gründe, da das Geschäftsjahr im Profifußball nach der Saison endet. Jetzt hat der Trainer von Angers, Alexandre Dujeux, bestätigt, dass Chérif den Verein wohl verlassen wird: „Angesichts der Angebote, die wir erhalten haben, müssen wir davon ausgehen, dass er den Verein verlässt. So ist es nun mal, ich habe das akzeptiert. Wann das sein wird? Das ist eine andere Frage.“ Der 19-jährige Stürmer gilt als großes Talent und hat in 16 Spielen bereits vier Tore für Angers erzielt.
Bolivianisches Talent unter Beobachtung: Die Frankfurter Eintracht befindet sich gerade im Kaufrausch. Nachdem bereits mit Love Arrhov, Keita Kosugi, Keito Kumashiro, Younes Ebnoutalib und höchstwahrscheinlich Arnaud Kalimuendo die ersten Winter-Transfers eingetütet wurden, scheint sich das nächste junge Talent in den Fokus gespielt zu haben. Das Onlineportal „fußballeuropa.com“ bringt den Namen Moises Paniagua ins Spiel. Der Bolivianer steht bei Club Always Ready in seinem Heimatland unter Vertrag und ist bereits bolivianischer Nationalspieler. Auch Inter Miami um Weltstar Lionel Messi zeige Interesse und soll bereits mit einem ersten Angebot abgeblitzt sein. Soweit sei die SGE nicht, die aber die Situation um Paniagua beobachte. Auch der FC Brügge, RSC Anderlecht und andere Vereine aus der Major League Soccer hätten den 18-Jährigen ins Auge gefasst. Always Ready fordere eine Ablöse von vier Millionen Euro plus eine Weiterverkaufsbeteiligung von 20 Prozent. Außerdem könne der Rechtsfuß nur im Doppelpack mit seinem älteren Bruder, Emanuel, verpflichtet werden. Paniagua kommt über die Flügel und kann auf beiden Seiten agieren. Der Spieler sei bereit, den nächsten Karriereschritt zu gehen. Auf welchem Kontinent dieser stattfindet, wird sich zeigen.
Glasner bei Spitzenclub gehandelt: Nahezu immer wenn ein Topverein aus der Premier League in eine sportliche Krise gerät und der Trainer angezählt wird, fällt der Name Oliver Glasner als potenzieller Nachfolger. Passend dazu trennte sich der FC Chelsea völlig überraschend zum Jahresbeginn von Erfolgstrainer Enzo Maresca. Oliver Glasner, der laut Medienberichten seinen im Sommer auslaufenden Vertrag bei Crystal Palace definitiv nicht verlängern wird, soll auf einer Shortlist der Blues stehen. Das berichtet die englische Tageszeitung „The Sun“. Fraglich allerdings, ob es den ehemaligen Frankfurter tatsächlich innerhalb Londons zum zweifachen Champions League-Sieger zieht, zumal Liam Rosenier von RC Straßburg englischen Medien zufolge als Favorit auserkoren wurde. Der belgische Journalist Sacha Tavolieri berichtete sogar von einer Einigung zwischen dem amtierenden Conference League-Sieger und dem Club aus Elsass.
Abgänge bei der U19: Wie die Frankfurter Eintracht heute vermeldet, verlassen mit Maurice Schossee und Jonah Geike zwei Spieler mit sofortiger Wirkung die U19. Schossee schließt sich seinem Heimatverein, dem FC Würzburger Kickers an, während sich der SV Rot-Weiß Walldorf über die Dienste von Geike freuen darf. Geike begann seine fußballerische Laufbahn beim VfR Bockenheim, bevor er nach einer Station bei FSV Frankfurt 2022 zur U16 der SGE wechselte. Er bestritt 50 Pflichtspiele im Trikot der Adler und erzielte vier Treffer. Zudem feierte er mit der U17 in der Saison 2023/2024 die Staffelmeisterschaft in der B-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest. Schossee kehrt zu dem Verein zurück, für den er vor seinem Wechsel 2023 zur U16 der Frankfurter bereits spielte. Der Verteidiger bestritt insgesamt 23 Pflichtspiele für die U17 und U19 in den DFB-Nachwuchsligen und erzielte ein Tor.






54 Kommentare
Naja du weißt einfach was Fingerspitzengefühl bedeutet und Adlermacht weiß das nicht, das erklärt natürlich auch teilweise seine Posts, denn er selbst hat das am allerwenigsten. Deswegen ist jeder Kommentar eher die Kategorie Trumpeltier.
Fingerspitzengefühl wird umgangssprachlich von jedem anderen Menschen außer Adlermacht so verstanden, dass es dabei um einen besonders feinfühligen Umgang mit seinen Mitmenschen geht. Das ist fie Definition davon. Da hat Adlermacht sich -mal wieder- vor allen lächerlich gemacht. Schreib dich nicht ab Adlermacht, lerne Deutsch.
Dein Wort in Gottes Ohr !
Danke für deinen Kommentar und du hast mindestens das Spiel gesehen.
Klar bete ich das wir soviel Geld wie möglich für ihn wieder einspielen.
Dafür fehlt mir einfach die Fantasie.
An das Durchstarten in Nizza glaube ich keine Sekunde.
Martin Fenin hatte auch irgendwas wie 4 Treffer am ersten Spieltag in Berlin für uns geschossen.
Und dann : Pustekuchen !
Der Junge ist träge, steiff , larm, behäbig und sonst noch was.
Ihr habt ihn einmal gesehen, zweimal gesehen, dreimal gesehen, viermal gesehen und so weiter.
Da war rein gar nichts !
Selbst bei Hauge oder Lammers sah das besser aus.
Das macht Sinn bei einer Transfersumme von wenigen bis vielleicht 10 Millionen.
Bei 25 bis 30 Millionen zuzüglich lang laufender Verträge mit hohen Gehältern ist das Risiko zu hoch. Da kommen wir bei Wahi schnell auf 42,5 Millionen! Ohne weitere mögliche Nebenkosten.
Wenn der Spieler dann nicht „zündet“ ist es auch äußerst schwierig ihn zu transferieren. Nicht nur das man deutlich weniger Ablöse erhält, sondern es entsteht auch möglicherweise das Problem das der Spieler nicht wechseln will, da es dann auch weniger Gehalt gibt. Somit bindet man viel Gehalt über viele Jahre.
Gerade bei den „Schnäppchen“ hatten wir oft Erfolg mit dieser Transferstrategie. Bei einigen für die Eintracht hohen Transfersummen haben die Spieler die in sie gesetzten Erwartungen (bisher) nicht erfüllt. Davon unter den Top 20 der teuersten Neuverpflichtungen Wahi, Hauge, Chaibi, Amenda, Kohr, Bahoya, Nkounkou und Dost.
Daher noch einmal 25-30 Millionen sind sehr riskant. Damit kann sich ein Verein wie die Eintracht bei wenigen Fehlgriffen ruinieren.
Klar ist das ein Risiko aber zu einem gewissen Maße auch einkalkuliert. Wie gesagt, wir kaufen manche Spieler bewusst bevor sie zünden.
Ob sie zünden weiß man nicht, wenn man nicht gerade dreistellige Millionensummen ausgibt (und selbst da gibt es ein Restrisiko).
Entscheidend ist die Endabrechnung.
Und bei den Top20 waren eben auch Spieler wie Ekitiké, Haller, Pacho, Lindström, Larsson und Uzun dabei, die ihre Marktwerte vervielfacht haben und entweder bereits zu hohen Summen transferiert wurden oder das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch werden.
Ein Pacho gleicht zwei Amendas locker aus, ein Ekitiké zwei Wahis.
Bahoya und Chaibi haben übrigens bereits höhere Marktwerte als wir damals gezahlt haben. Dost ist unter komplett anderen Vorzeichen gekommen (Haller und Jovic weg) und hat auch solide geliefert, wenn er fit war.
Kohr war ein kompletter Fehlgriff und bei Hauge und Nkounkou lag mal eben falsch.
Aber ich gebe dir grundsätzlich recht, dass das Risiko bei 20-30 Mio. natürlich steigt. Bei Kalimuendo deutet alles auf eine Deal mit KO hin, da könnte man dann erstmal testen und dann nachverhandeln oder den Spieler wieder abgeben. Aber auch hier lässt sich diese Option der abgebende Verein bezahlen, durch hohe Leihgebühren, KOs oder Weiterverkaufsbeteiligung. Holen wir Kalimuendo nach der Leihe, zahlen wir vermutlich um die 30 Mio. Würden wir ihn jetzt direkt kaufen, wären vermutlich 20-25 Mio. möglich, dann aber mit vollem Risiko.
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