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Jonathan Burkardt gab nach elf Liga-Spielen, die er verletzungsbedingt verpasste, gegen den FC Bayern München sein Comeback. Dabei traf er prompt vom Punkt. Foto: IMAGO / MIS

SGE kompakt: Burkardt will mit der Eintracht nach Europa!

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Burkardt ist bereit für Freiburg und will nach Europa: Sehnsüchtig wurde die Rückkehr von Eintracht-Toptorjäger Jonathan Burkardt erwartet. Gegen den FC Bayern am vergangenen Wochenende (2:3) war es dann soweit und direkt netzte der Stürmer wieder. Mittlerweile steht Burkardt bei neun Saisontoren. Geht es nach ihm, könnte es damit gegen den SC Freiburg am kommenden Sonntag schon weitergehen. Gegenüber der „Bild“-Zeitung sagte der 25-Jährige: „Ich wäre bereit! Ich wurde wirklich sehr gut aufgebaut und sehr sorgfältig auf meine Rückkehr vorbereitet. In den 30 Minuten in München habe ich mich richtig gut gefühlt. Ob es aber dazu kommt, ist natürlich nicht meine Entscheidung.“ Ein Einsatz des Spielers ist überaus wahrscheinlich. Trainer Albert Riera ließ sich auf der Pressekonferenz zumindest ein bisschen in die Karten blicken: „Er ist in einer sehr guten Form und hat zuletzt sehr gut gearbeitet. Wir werden erst am Samstag entscheiden, wer von Beginn an spielt, aber er ist auf jeden Fall dazu in der Lage.“ Für Burkardt ist klar: Frankfurt darf nur auf Sieg spielen: „Heimspiel gegen einen direkten Konkurrenten um die europäischen Plätze, da wäre ein Sieg sehr wichtig. Jetzt können wir unsere kleine positive Tendenz in den Leistungen bestätigen.“

Hellmann vor Verlängerung?: Mindestens bis 2027 ist Vorstandssprecher Axel Hellmann an Eintracht Frankfurt gebunden. Doch die „Bild-Zeitung“ möchte nun erfahren haben, dass auch eine Zusammenarbeit darüber hinaus denkbar ist. So sollen Gespräche über einen ab 2027 bestehenden Fünfjahresvertrag rund um die Ostertage beginnen. Hellmann würde demnach insgesamt 15 Millionen Euro verdienen. Außerdem äußerte er wohl den Wunsch, dass Vereinspräsident und Aufsichtsratschef Mathias Beck 2027 wiedergewählt werden soll.

Über 50 Millionen Euro durch Zuschauereinnahmen: Die Frankfurter Eintracht landete 2025 unter den Top 25 europaweit was die Zuschauereinnahmen anbelangt. Wie aus dem  „The European Club Finance and Investment Landscape“-Bericht der UEFA hervorgeht, nahm die SGE im Jahr 2025 insgesamt 58 Millionen Euro durch Zuschauer bei den Heimspielen ein, was ein Plus zum Vorjahr von rund acht Millionen Euro bedeutet. Damit belegten die Hessen Platz 22 im Europa-Vergleich. In die Bewertung werden Spieltagseinnahmen wie unter anderem Dauer- und Tageskarten, Bewirtung oder „Hospitality-Angebote“ eingerechnet. Von den deutschen Vereinen nahmen nur der VfB Stuttgart (68 Millionen Euro) und der FC Bayern München (147) durch Zuschauer mehr Geld ein. Mit Borussia Dortmund (55) lag ein weiterer deutscher Verein knapp hinter der Eintracht. Angeführt wird das Ranking von den Königlichen aus Madrid (222).

Schmerzhafte Pyro-Strafe für SGE: Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat gegen Eintracht Frankfurt eine Geldstrafe in Höhe von 440.250 Euro verhängt. Grund dafür sind zehn Fälle unsportlichen Verhaltens und ein Fall diskriminierenden unsportlichen Verhaltens der Frankfurter Fans. Vorfälle in insgesamt sieben Spielen der Bundesliga und eines im DFB-Pokal wurden bewertet. Die größte Strafensumme stammt von Ausschreitungen vom Auswärtsspiel in Köln. Das Sportgericht verurteilte 94 bengalische Feuer, sieben Raketen und sechs Böller, weshalb die Partie für zwei Minuten unterbrochen werden musste. Zudem wurde während der Partie ein diskriminierender Gesang angestimmt. Nach Abpfiff verbrannten Eintracht-Fans im Gästeblock einen Banner. Allein dafür gab es 171.000 Euro Strafe. Weitere Strafen beziehen sich auf die Partien gegen Borussia Dortmund, den Hamburger SV, den SC Freiburg, Bayer Leverkusen, Union Berlin, 1. FC Heidenheim und bei Borussia Mönchengladbach. Dabei können die Hessen bis zu 146.500 Euro für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und präventive Eigenmaßnahmen verwenden.

Schmitt will mit U21 weiter Gas geben: Nachdem der ehemalige Cheftrainer Dino Toppmöller bei den Frankfurtern entlassen wurde, standen Dennis Schmitt und Alexander Meier interimsweise für vier Pflichtspiele an der Seitenlinie bei den Profis. „Ich durfte mit tollen Spielern arbeiten, für einen tollen Verein“, sagte Schmitt im Nachgang gegenüber dem „kicker“. Mittlerweile ist bekanntlich Albert Riera Cheftrainer bei der ersten Mannschaft und Schmitt zurück als Trainer bei der U21, die in der Hessenliga antritt. Aktuell belegt der 32-Jährige mit seinem Team den ersten Platz in der Tabelle und will weiter auf den Aufstieg hinarbeiten: „Wir wollen weiter Gas geben.“ Mit 51 Punkten und sieben Punkten Abstand auf den ersten Verfolger aus Eddersheim grüßt man recht komfortabel von der Spitze. Nach erst einer Niederlage in der Saison sagte Schmitt: „Wir sind nach der Niederlage in Waldgirmes cool geblieben und wir sind auch nach dem letzten Spiel gegen Eddersheim ruhig geblieben. So wollen wir es auch weiter angehen.“ Die weiterhin hohe Erwartungshaltung an ihn selbst und seine Jungs ist der gebürtige Aschaffenburger gewohnt: „Wenn man den Adler auf der Brust trägt muss man damit klarkommen, dass es immer eine hohe Erwartungshaltung gibt.“ Das dürfte der Trainer, der seit neustem die UEFA-Pro-Lizenz als Trainer besitzt, besonders während seiner kurzen Zeit bei den Profis gespürt haben.

Klausel bei Hauge: Ex-Eintracht-Mittelfeldmann Jens Petter Hauge überrascht mit seinem derzeitigen Klub Bodo/Glimt derzeit ganz Europa. In dieser Woche setzten sich die Norweger gegen Favorit Inter Mailand in den Playoffs der Champions League durch und machten damit weiter von sich reden. Die „Bild“ berichtet nun, dass die SGE eine Weiterverkaufsklausel bei Hauges Transfer nach Norwegen in den Vertrag hat schreiben lassen. Demnach würden die Hessen 20% der Transfersumme, die für Hauge bezahlt werden würde, einstreichen. Aufgrund dieses Fakts dürfte die SGE mit Begeisterung auf die aktuellen Leistungen Hauges schauen.

Ex-Adler im Barcelona-Fokus? Wie die spanische Zeitung „Sport“ berichtete soll sich der FC Barcelona nach einem Sturm-Nachfolger für Robert Lewandowski umschauen. Demnach würden sich die Katalanen auch für den ehemaligen Eintracht-Star Omar Marmoush interessieren. Der 27-jährige Ägypter verließ die SGE im Januar 2025 für kolportierte 75 Millionen Euro. Bei seinem neuen Verein Manchester City konnte Marmoush ein gutes erstes halbes Jahr hinlegen, netzte in 25 Spielen achtmal und legte drei weitere Treffer auf. Seit der neuen Saison läuft es für den flinken Mittelstürmer allerdings nicht mehr so rund: Nach 24 Pflichtspielen stehen lediglich vier Tore und zwei Vorlagen zu Buche. Nur selten stand er zuletzt in der Startelf, zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass er einige Spiele früher in der Saison wegen einer Knieverletzung verpasste und danach nur schwer in Gang kam.

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2 Kommentare

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Das trifft sich gut. Ich will auch mit Burkardt und der Eintracht nach Europa. 😀

Zu den Pyrostrafen ist alles gesagt und ich sehe da keine positive Entwicklung in unserem Verein oder sie wird schlecht nach außen kommuniziert. Sehr schade, weil vieles geht ansonsten in die richtige Richtung.

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Fallback Avatar 2. sgeimherz 27. Februar 26, 22:05 Uhr

Hallo liebe Eintracht-Gemeinde,

Das sind Aussagen die wir lange vermisst haben. Klare Kante zum gewünschten Ziel.

Nix mit schwerer Gegner, nix mit Ausreden, Europa wird nur über einen Sieg zu realisieren sein. Oh das ist Musik in meinen Ohren.

Nun holt euch auch diesen Bigpoint und startet ne richtig geile Serie. Auf geht's Forza SGE

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