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Erwischte wieder einen sehr unglücklichen Arbeitstag und bekam die Note 4,5: Kaua Santos Foto: IMAGO / Sportfoto Rudel

Santos, Skhiri und Bahoya mit der Note 4,5

Die 2:3-Niederlage beim VfB Stuttgart hinterlässt sehr durchmischte Gefühle. Trotz ordentlicher Phasen und eigener Offensivmomente gelang es der SGE nicht, dem Spiel über 90 Minuten die nötige Stabilität zu geben. Nach der Verletzung von Younes Ebnoutalib und dem Patzer von Kaua Santos verlor die Mannschaft die komplette Kontrolle und wirkte zeitweise arg angeschlagen. Die Gastgeber vergaben hier noch eine Reihe weiterer Chancen und hielten die Gäste damit im Spiel. Zwar kam Frankfurt nochmal zum Ausgleich, doch ein erneuter Gegentreffer besiegelte die Niederlage. In dieser Verfassung ist in der Bundesliga nirgendwo etwas zu holen.

Bereits vor dem Spiel gab es einen großen Nackenschlag. Hugo Larsson und Nathaniel Brown fielen mit Erkältung aus. Can Uzun hatte Zehprobleme und stand ebenfalls nicht im Kader. Dino Toppmöller entschied sich derweil für einen Doppelsturm aus Ebnoutalib und Arnaud Kalimuendo. Aurelé Amenda und Afrika-Cup Rückkehrer Ellyes Skhiri bekamen ein Startelf-Ticket.

An der Leser-Bewertung gemessen, betrug die durchschnittliche Mannschaftsleistung gegen VfB Stuttgart der elf zensierten Spieler den Wert 3,87. Die Leistungen innerhalb einer Kategorie sind von oben nach unten zu bewerten. Der erste Spieler einer Kategorie hatte das beste Gesamtergebnis, der letzte Spieler das Schlechteste innerhalb der Kategorie.

Die Einzelnoten der über 640 abstimmenden SGE4EVER.de-User im Überblick:

Rasmus Kristensen: Kristensen war mit gewohnt hoher Intensität unterwegs und versuchte ständig über seine Druck aufzubauen. Die einstudierte Eckball-Variante fand per Kopf von ihm zum Erfolg. Defensiv aber auch immer wieder mit Problemen, vor allen in der Rückwärtsbewegung. Winkte dann auch regelmäßig bei misslungenen Szenen oder Gegentoren ab. Da muss auch von einem Führungsspieler wie ihm Verantwortung übernommen werden.

Arnaud Kalimuendo: Bemühte sich im Angriffsspiel präsent zu sein und bot sich überall an. Arbeite sehr viel für die Mannschaft, war nach der Verletzung von Ebnoutalib aber auch sehr auf sich allein gestellt. Sehr ordentlicher Auftritt, aber ohne wirklich zum Erfolg zu kommen.

Arthur Theate: Gewann viele Zweikämpfe, ließ sich aber abermals aus vielen Räumen rausziehen, die dann offen waren. Das passierte auch schon in dieser Form gegen Dortmund. Die Abläufe und Abstimmungen in der Defensive sind immer noch extrem vulnerabel. Daher viel Licht, aber auch ordentliche Schattenphasen.

Oscar Hojlund: Solider Auftritt, ohne natürlich herauszuragen. Bekam in der Crunchtime der Stuttgarter auch keine Kontrolle und Ruhe ins Spiel. Auch er ist leider kein gestandener Sechser, der vermutlich aktuell bitter notwendig wäre.

Ritsu Doan: Eine ordentliche, aber nicht entscheidende Leistung. Dafür musste er auch wieder viel zu oft in einer Fünferkette agieren. Wirklich bedauernswert, dass ein Spieler seines Formats hier wirklich über Wochen als Aushilfsverteidiger agieren muss.

Robin Koch: Hatte in der Innenverteidigung einen schweren Stand gegen das Stuttgarter Tempo. Gewann wichtige Duelle, offenbarte aber auch Abstimmungsprobleme in der Defensive. Bei den Gegentoren nicht immer mit letzter Konsequenz. Insgesamt ein durchwachsener Auftritt in einer wackeligen Abwehr.

Ansgar Knauff: Defensiv mit viel Laufarbeit, offensiv jedoch ohne den entscheidenden Ertrag. Pech, dass sein strammer Schuss nur die Latte drauf. Etwas tiefer und es wäre ein Traumtor gewesen. So leider ohne wirklichen Ertrag.

Aurelé Amenda: Stand vor einer anspruchsvollen Aufgabe und zeigte phasenweise ordentliche Ansätze. Im Zweikampf präsent, im Stellungsspiel aber nicht immer sattelfest. Hatte Probleme mit der Dynamik des Stuttgarter Angriffsspiels. Sammelt weiter Spielpraxis und die Richtung stimmt eigentlich.

Ellyes Skhiri: Spielte ein gutes Turnier beim Afrika-Cup. Gegen Stuttgart bekam er dann aber gleich wieder die Bundesliga-Schnelligkeit und Härte zu spüren. Fälschte den Schuss zum 1:2 ab. Bekam auch sonst nur wenig Kontrolle und ließ sich erstaunlich oft zu einfach überspielen.

Kaua Santos: Selten gab es wohl einen Torhüter, der so verunsichert wirkte wie Santos. Fing sich dann in der zweiten Hälfte und konnte sich dort zumindest auszeichnen. Dennoch wieder ein Spiel zum Vergessen für den Torwart. Eine Pille, die es wohl nun zu schlucken gilt.

Jean-Matteo Bahoya: Blieb abermals stark unter den Erwartungen zurück. Sein letztes ordentliches Spiel liegt nun wohl schon ein paar Monate zurück und es darf die Frage gestellt werden, ob der Push nach vorne bei ihm nochmal kommt oder ausbleibt.

Tor: K. Santos40
∅ 4,5
Abwehr: A. Theate3
∅ 3,5
Abwehr: A. Amenda5
∅ 4,0
Abwehr: R. Kristensen13
∅ 3,0
Mittelfeld: A. Knauff7
∅ 4,0
Mittelfeld: O. Hojlund6
∅ 3,5
Mittelfeld: E. Skhiri15
∅ 4,5
Mittelfeld: R. Doan20
∅ 4,0
Sturm: Y. Ebnoutalib11
Sturm: A. Kalimuendo25
∅ 3,0
BANK
: M. Zetterer23
: M. Dahoud18
: J. Bahoya19
∅ 4,5
: A. Buta24
: K. Kosugi26
: M. Götze27
: A. Amaimouni-Echghouyab29
: N. Collins34
: F. Doumbia
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Gib hier deine Benotung zum aktuellen Spiel ab:

Bundesliga 2025/26 - 17. Spieltag

VfB Stuttgart – Eintracht Frankfurt 3:2 (2:1)
647 Teilnehmende
ToreEigentorVorlagenGelbGelb-RotRotEin-/Auswechslung
Santos, Kaua∅ 4,5
123456-
Theate, Arthur∅ 3,5
123456-
Koch, Robin∅ 4,0
123456-
Amenda, Aurèle∅ 4,0
123456-
Kristensen, Rasmus∅ 3,0
1x
123456-
Knauff, Ansgar∅ 4,0
66.
123456-
Hojlund, Oscar∅ 3,5
66.
123456-
Skhiri, Ellyes∅ 4,5
77.
123456-
Doan, Ritsu∅ 4,0
77. 1x
123456-
Ebnoutalib, Younes
20.
123456-
Kalimuendo, Arnaud∅ 3,0
123456-
Bahoya, Jean-Matteo∅ 4,5
20.
123456-
Götze, Mario
66.
123456-
Dahoud, Mo
66. 1x
123456-
Amaimouni-Echghouyab, Ayoube
77. 1x
123456-
Collins, Nnamdi
77.
123456-

4 Kommentare

Fallback Avatar 1. Oakstarr 15. Januar 26, 18:55 Uhr

Schade, wie die anderen einteilen da oben.
Nicht auszudenken, wenn wir nicht das internationale Geschäft packen, bei den Ausgaben 🫣
Und in dieser Saison spielen 7 Teams halt sehr stabil.

Stuttgart ist eine gute Mannschaft, alles gut, aber: Dass Undav gefühlt 8 mal alleine auf das Tor zuläuft, ist ein systemtaktisches Problem. Wäre das Spiel 7:3 ausgegangen, hätte sich auch niemand beschweren können. Manchmal muss man auch Potenziale sehen, um zu begreifen, was los ist...

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Fallback Avatar 2. zauberhuf 15. Januar 26, 20:25 Uhr

Ich denke Leistungsbedingt sollte Bahoya garnicht im Kader stehen. Klingt hart, aber so kann man nicht über den Platz schleichen. Vielleicht hilft der Weckruf. Das reicht nicht mal für die Landesliga aktuell.

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Fallback Avatar 3. pfalzadler11 15. Januar 26, 20:41 Uhr Zitat - Oakstarr Schade, wie die anderen einteilen da oben. Nicht auszudenken, wenn wir nicht das internationale Geschäft packen, bei den Ausgaben 🫣 Und in dieser Saison spielen 7 Teams halt sehr stabil. Stuttgart ist eine gute Mannschaft, alles gut, aber: Dass Undav gefühlt 8 mal alleine auf das Tor zuläuft, ist ein systemtaktisches Problem. Wäre das Spiel 7:3 ausgegangen, hätte sich auch niemand beschweren können. Manchmal muss man auch Potenziale sehen, um zu begreifen, was los ist... Path

schau Dir das heutige Video mit Erwin Skela an! Es verbittet sich hier über systemtaktisches Problem zu schwadronieren. Es ist ganz klar zu sehen das einzelne Spieler patzen, und das nicht nur einmal. Wenn ich mir die Note von Amenda anschaue, der kommt mir zu gut weg...
Wenn ein Stürmer wie Undav so oft alleine auf den Torhüter zuläuft obwohl RK und Amenda neben dran pennen da kann man keine 4 verteilen....

1
Fallback Avatar 4. Oakstarr 15. Januar 26, 21:31 Uhr

Dann also generelle Frage der Mentalität?

Wir haben wieder zu viele Nulpen, was den Biss angeht.
Shkiri, Bahoya, Hojlund, Amenda, Koch, Kaua Santos, Götze, Uzun, Doan, Knauff (mit Abstrichen) etc....alle Talent und Können....
Wo liegt aber im Moment der Unterschied, wenn wir uns Theate, Kristensen, Kalimuendo, Ebnoutalib, Dahoud anschauen...?
Findet den Fehler...

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