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Vergangene Saison konnte die SGE um Hugo Larsson beide Duelle gegen den VfB gewinnen. Foto: IMAGO / Jan Huebner

Reifeprüfung in Stuttgart: Kann die SGE die vielversprechende BVB-Leistung bestätigen?

Mit 3:3 trennte sich die Eintracht zum Jahresauftakt von Borussia Dortmund. Es geht Schlag auf Schlag weiter im vollen Januar. In der Bundesliga wartet zunächst das nächste Topspiel. Beim VfB Stuttgart steht die SGE vor einer anspruchsvollen Aufgabe. Die Schwaben konnten am Samstag mit 4:1 in Leverkusen gewinnen und ihre Topform bestätigen. Die Hessen konnten gegen den BVB überzeugender auftreten als am Jahresende, aber nur einen Punkt mitnehmen. Der später Ausgleichsgegentreffer dämpfte die Euphorie, die nach dem Debüttreffer von Younes Ebnoutalib und dem vermeintlichen Siegtreffer von Mo Dahoud im Stadion herrschte. Ein Sieg beim VfB wäre ein großes Ausrufezeichen an die Konkurrenz!

Anpfiff der Partie ist am Dienstag, 13. Januar 2026 um 18:30 in der MHP-Arena. Die Leitung der Partie übernimmt Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck. „Sky“ und „Eintracht FM“ übertragen live.

Das sagen die Trainer

Dino Toppmöller:  „Ich erwarte ein sehr umkämpftes und intensives Spiel. Stuttgart ist eine Mannschaft, die eine tolle fußballerische Klasse hat und das mit einer sehr guten Körperlichkeit paart. Sie sind gut im Pressing und aggressiv in der letzten Linie. Wir stimmen uns auf ein heißes Duell ein, in dem wir dagegenhalten müssen. Es wird auch ein Thema sein, zweite Bälle einzusammeln und dann unsere Nadelstiche nach vorn setzen zu können.“

Sebastian Hoeneß: „Ich erwarte eine sehr intensive Begegnung von zwei Teams, die nach vorn spielen wollen und Lösungen suchen. Es steckt einiges drin, auf das das Prädikat ‚Top-Spiel‘ zutrifft. Wir möchten erneut mutig auftreten und die richtige Haltung zeigen, wissen aber zugleich um die Schwere der Aufgabe. Frankfurt hat trotz der Zusatzbelastung in der Champions League ordentlich gepunktet. Sie haben zuletzt gegen Dortmund gezeigt, dass sie im Angriff brandgefährlich sind. Trotzdem möchten wir eine sehr gute Hinrunde stark abschließen. Die SGE hatte mehr Zeit zur Regeneration, aber wir werden fit sein und sind bereit für die Aufgabe.“ (Quelle: vfb.de)

Fakten zum Spiel

In der Bundesliga erzielte die SGE die meisten Treffer gegen Stuttgart (176) und der VfB gegen die Eintracht (188). Von 109 Spielen konnte die Eintracht 39 für sich entscheiden.

Formkurve

Eintracht Frankfurt: U U S N N

VfB Stuttgart: S U S S N

Wer fällt aus?

Eintracht Frankfurt: Mishy Batshuayi (Mittelfußbruch), Elias Baum (Innenbandverletzung im Knie), Jonathan Burkardt (Muskelverletzung in der Wade), Farés Chaibi (Sonderurlaub nach Afrika-Cup) und Timothy Chandler (muskuläre Probleme) fehlen der SGE.

VfB Stuttgart: Noah Darvich (Aufbautraining nach Oberschenkelverletzung), Bilal El Khannouss (Afrika-Cup), Luca Jaquez (Oberschenkelverletzung), Lazar Jovanovic (Rückenprobleme), Tiago Tomas (Muskelverletzung) und Dan-Axel Zagadou (Sehnenverletzung im Oberschenkel) fehlen dem VfB.

Player to watch

Beim 4:1 gegen Leverkusen überzeugte vor allem die Offensive. Herausgestochen hat Jamie Leweling, der erneut eine starke Saison beim VfB spielt. Er ist ein schneller und dynamischer Flügelspieler, der mit seinem Tempo konstant Druck über die Außenbahnen erzeugt. Leweling sucht häufig das Eins-gegen-Eins, ist dribbelstark und sorgt so immer wieder für offensive Durchbrüche. Besonders gefährlich sind seine Flanken und Hereingaben, mit denen er regelmäßig Torchancen vorbereitet. Torgefährlich ist er auch, bereits drei Treffer erzielte Leweling diese Saison. Zusätzlich bringt er eine gute körperliche Präsenz und hohen Einsatzwillen mit, auch gegen den Ball.

Aussicht: Ebnoutalib und Kalimuendo nach starkem Debüt als Doppelspitze?

Das Spiel gegen Dortmund liegt nicht weit zurück und auch das Spiel nach Stuttgart liegt nicht in weiter Ferne, denn es geht bereits am Freitag bei Werder Bremen weiter. Abzuwarten gilt es, inwiefern Toppmöller einigen Spielern Pausen gönnt. Beim VfB sollte die SGE aber auf die beste Elf setzen, denn es ist das zweite Spiel des Jahres, die Tanks müssten voll sein. Viele Veränderungen sind trotz der Rückkehr von Ellyes Skhiri nicht zu erwarten. Spannend wird zu sehen sein, ob Toppmöller tatsächlich Ebnoutalib und Arnaud Kalimuendo von Beginn an gemeinsam auf den Platz stellt. „Es ist erfreulich, dass die beiden in der kurzen Zeit auf dem Feld sehr gut harmoniert haben. Auch von den Profilen her könnte es gut passen. Aber grundsätzlich ist es immer eine Möglichkeit, mit den beiden zu spielen“, erklärt Toppmöller.

Sollte die Eintracht mit beiden Neuzugängen starten, müsste ein anderer Offensivspieler weichen. Ritsu Doan sollte es nicht treffen, der auf der rechten Außenbahn viele wichtige defensive Wege macht. Da die Eintracht mit den beiden Stürmern ausreichend Tempo auf dem Platz hätte, könnte Ansgar Knauff auf die Bank rutschen, der schon bessere Auftritte als gegen den BVB hinlegte. Chaibi wird erst gegen Bremen wieder in den Kader zurückkehren, weshalb Hugo Larsson gesetzt sein wird. Gegen den BVB durfte Oscar Højlund starten und absolvierte eine ordentliche Partie. Mit seinem Treffer hat aber auch Dahoud Argumente für einen Startelfeinsatz.

Mögliche Aufstellungen

Eintracht Frankfurt: Santos – Kristensen, Koch, Theate, Brown – Larsson, Højlund – Doan, Uzun – Ebnoutalib, Kalimuendo

VfB Stuttgart: Nübel – Assignon, Hendriks, Chabot, Mittelstädt – Karazor, Stiller – Leweling, Nartey, Führich – Undav

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4 Kommentare

Fallback Avatar 1. imherzenvoneuropa 13. Januar 26, 12:00 Uhr

Hartes Brett, Stuttgart hat nen mega Lauf und spielt zu Hause. Hätten wir nicht schon in 16 Spielen fünf Unentschieden gesammelt, wäre ich in dieser Konstellation mit einem Punkt zufrieden. Da wir aber nicht immer nur Unentschieden spielen können wäre es schön heute mal wieder eine Mannschaft zu schlagen die in der Tabelle über uns steht.

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Fallback Avatar 2. frankfurter jung 13. Januar 26, 12:18 Uhr

Bitte heute nicht diese Flankenflut wie gegen Lüdenscheid-Dingsbums zulassen. Nach vorne bieten sich lange Bälle zum Kontern an, klar. Aber bitte auch endlich mehr Struktur im Aufbau und nicht nur Langholz.
Auf dem Papier zwar nominell mit zwei Spitzen, denke aber, dass diese nicht auf einer Linie spielen und sich Kali mehr fallen lässt. Oder Toppmöller überrascht uns mit einer anderen Aufstellung, obwohl die hier genannte durchaus denkbar ist. Dass sich unsere Jungs heute genauso wie am Freitag reinhängen, sollte eigentlich selbstverständlich sein.

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Fallback Avatar 3. JayJayDany 13. Januar 26, 14:01 Uhr

Bin ganz bei 1 & 2. Es muss am Ende auch mal für einen Sieg reichen gegen Teams die vor einem stehen, denn sonst kann man nächste Saison international zuschauen. Auch die Einstellung sollte immer so sein wie gegen den BVB und nicht noch jedes Mal vom Coach neu beschworen werden müssen. Reichen wird aber auch das nicht die Gegentorflut einzudämmen, wenn man offensiv wie defensiv nicht mit mehr Struktur auftritt, Stichworte "Spiel ohne Ball", "Passgenauigkeit". Gerne auch mal aus der zweiten Reihe abfeuern und nicht noch einen (Quer)Pass am 16er spielen.
Ich denke nicht, dass unsere beiden Stürmer in einer möglichen Startelf als klares Sturmduo (9er) fungieren würden. Kalimuendo sehe ich da eher als hängende Spitze, also eher für Uzun. Denke aber, dass DT nicht das Risiko eingeht, beide direkt aufzustellen, weil ihn das auch einer starken Wechseloption beraubt (wir haben sonst keinen gelernten Stürmer). Mal abwarten...

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Fallback Avatar 4. ruhrpottler 13. Januar 26, 14:43 Uhr

Bin ja mal gespannt was heute Abend passiert bzw wie die Mannschaft taktisch eingestellt wird und ob sie wieder kämpft oder ob es ein Spiel zum vergessen wird.
Leistung am Freitag war okay in meinen Augen, aber die Abwehr war immer noch nicht stabil. Es kann auch nicht immer Pech sein, denn das hat ja schon System das wir uns ein frühes Gegentor einfangen und der Trainer bekommt es nicht abgestellt.
Ich hoffe auf ein schönes Fußballspiel mit einer super Mannschaftsleistung und vernünftiger Aufstellung und Coaching, aber befürchte uns wird die Realität wieder auf den Boden der Tatsachen bringen.

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