Erneut gab es ein Spitzenspiel mit Frankfurter Beteiligung. Am vergangenen Samstag-Nachmittag setzte sich allerdings der aktuelle Deutsche Meister durch, weshalb es für Frankfurt ohne Punkte zurück nach Hause ging. Damit blieb auch das elfte Spiel hintereinander bei der Werkself ohne Punktgewinn. Fakt ist aber auch, dass die Niederlage zumindest aufgrund der hanebüchenen Schiedsrichterleistung von Dr. Felix Brych fragwürdig war und, dass die Hessen nach langer Zeit bei Bayer wieder ein ordentliches Spiel ablieferten und sich nicht chancenlos aufgaben.
Nach der Länderspielpause kehrte Kevin Trapp für den stark aufspielenden Kaua Santos ins Tor zurück. Niels Nkounkou, Junior Dina Ebimbe und Mario Götze verdrängten derweil Ellyes Skhiri und Fares Chaibi auf die Bank. Ansgar Knauff fehlte erkältungsbedingt ganz im Kader der SGE.
An der Leser-Bewertung gemessen, betrug die durchschnittliche Mannschaftsleistung gegen Bayer Leverkusen der elf zensierten Spieler den Wert 2,91. Die Leistungen innerhalb einer Kategorie sind von oben nach unten zu bewerten. Der erste Spieler einer Kategorie hatte das beste Gesamtergebnis, der letzte Spieler das Schlechteste innerhalb der Kategorie.
Die Einzelnoten der über 230 abstimmenden SGE4EVER.de-User im Überblick:
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– Spieler des Spiels – Omar Marmoush: Bereits nach 12 Minuten glänzte er mit einem gefährlichen Schuss, der leider nur das Lattenkreuz erwischte. Drei Minuten später holte er mit Willen und Durchsetzungsvermögen einen Strafstoß rein, den er selbst anschließend verwandelte. Bleibt damit weiter auf Platz 1 der Torjägerliste. Marmoush war beinahe an jedem gefährlichen Angriff der Frankfurter beteiligt und ist in manchen Situationen auch von zwei bis drei Gegenspielern nicht zu stoppen. So schafft er immer wieder Räume für seine Mitspieler.
Artur Theate: Sicherlich defensiv der stärkste Frankfurter an jenem Nachmittag. So möchte man beinahe meinen, dass Bayer es teilweise versucht hat, ihm persönlich aus dem Weg zu gehen. Immer wieder gab es Ballverlagerungen, sobald Theate zugreifen wollte.
Hugo Ekitiké: Kein wirklicher Sahnetag von Ekitiké, aber bei weitem auch kein schlechter. Sein sehenswertes Tor kurz vor der Halbzeit wurde aufgrund einer Abseitssituation zurückgenommen. Den nicht gegebenen Elfmeter in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte an ihm, bringt ihn wohl heute noch auf Temperatur.
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Robin Koch: Mal mit dem Kopf, dem Knie oder dem Fuß: Irgendwo warf sich immer ein Körperteil von Koch in den Weg der Gegner. Sehr konzentriert und abgeklärt auf dem Feld. In der Defensive ist er einfach ein Routinier. Bei eigenen Standards aber weiter zu ungefährlich unterwegs.
Tuta: Nach Geburt seines Kindes eine weitere sehr reife und erwachsene Vorstellung des Brasilianers. Spielte im defensiven Mittelfeld und gab eine gute Figur als Bindesglied zwischen Defensive und Offensive ab.
Hugo Larsson: Larsson schaffte es im Vergleich zu Götze, zumindest in einigen Situationen sich spielerisch zu befreien und Räume zu erkennen. Nach vorne ging in Summe zwar nicht so viel, dafür war er defensiv aber immer im Geschehen auf der Höhe.
Niels Nkounkou: Die Frage war: Wie stabil steht Nkounkou gegen den Meister? Am Ende darf zumindest zu Protokoll gebracht werden, dass er sehr ordentlich dagegenhielt und zu keiner Minute zu Aussetzern neigte. Versuchte auf links auch immer wieder den Turbo nach vorne zu zünden. Dieser Auftritt dürfte Toppmöller gefallen haben.
Junior Dina Ebimbe: Verursache einen Elfmeter, für den im Grunde nichts konnte. Offensive ohne Fortune. Hinten ließ er Kristensen zu oft alleine. Rückwärtsbewegung klappte zuletzt deutlich besser als gegen Leverkusen.
Rasmus Kristensen: Kampfgeist und die Eigenschaft niemals aufzugeben, so kann Kristensen charaktiersiert werden. Bei Spielern auf höchstem Niveau und hoher Pace, bekommt er aber zu oft die Grenzen aufgezeigt. Alejandro Grimaldo und Armine Adli kamen zu einfach am Dänen vorbei. Für solche Spiel-Situationen muss er sich Werkzeuge einfallen lassen.
Mario Götze: Ganz schwacher Auftritt vom Weltmeister. Kam überhaupt nicht in die Zweikämpfe und wurd durch geschicktes Pressing der Leverkusener frühzeitig gestört. Bekam überhaupt keine Räume und konnte keine Lösungen anbieten. Leider werden Spiele auf gutem Niveau von Götze gegen spielstarke und schnelle Gegner immer seltener.
Kevin Trapp: Alle Augen waren auf Trapp nach dessen Rückkehr gerichtet. Und bereits nach fünf Minuten durfte er sich beweisen. Schiedsrichter Brych entscheidet bei einer Aktion von Ebimbe an Victor Boniface auf Strafstoß. Der Gefoulte trat selbst an und Trapp ahnte die richtige Ecke und entschärfte den Schuss. In der stärksten Phase der Gastgeber nach gut einer Stunde, hielt er seine Mannschaft mit starken Paraden gegen Boniface und Florian Wirtz im Spiel. Beim Lucky-Punch des Meisters fälschte er einen Schuss unglücklich in den Lauf von Boniface ab. So musste sich Frankfurt am Ende geschlagen geben.






2 Kommentare
Götze auf Außen macht einfach keinen Sinn.
Bin zwar santos Fan aber trapp kommt mir mir bissi zu schlecht weg.
Was solls habe auch mal in Chemie ne 5gehabt und bin chemikant...
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