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Es war nicht der Jahresstart, den sich Dino Toppmöller erhofft hat. Foto: Imago / Sven Simon

Kommentar: Zwischen Anspruch und Realität: Ist Toppmöller noch der richtige?

und

Es läuft sehr unrund bei der Frankfurter Eintracht. Der sportliche Erfolg bleibt mehr und mehr aus. Die kritischen Stimmen werden lauter und die Situation angespannter. Raue Wogen schwappen über den Main und im Himmel über der Frankfurter Skyline braut es sich zusammen. Zwei unserer Redakteure äußern ihre Bedenken am derzeitigen Kurs der SGE.

Folke: „Der Teamspirit wirft Fragen und Sorgen auf“

Nach dem Abpfiff stellte sich Kapitän Robin Koch den TV-Mikrofonen und sagte, dass es „kein Problem in der Truppe“ gäbe. Die Zuschauerperspektive sagt hingegen etwas anderes. Bezeichnend waren dabei einige Punkte. Rasmus Kristensen hatte die SGE noch mit 1:0 in Front gebracht. Nach dem 2:1 der Stuttgarter winkte der Däne einfach nur noch ab. Nachdem Kaua Santos (erneut) patzte und somit einen Bruch in das bis dahin ordentliche Auswärtsspiel der SGE brachte stand er mutterseelenallein in seinem Kasten. Ein junger Torwart braucht genau in so einem Moment seine Mitspieler, die auf ihn zugehen, ihm aufmunternd über den Kopf rubbeln, ihn freundschaftlich an die Brust stoßen. Kurzum: Der Fehler des jungen und völlig verunsicherten Keepers muss von der Hintermannschaft getragen werden. Der Teamspirit muss das auffangen. Ja, es ist nervig. Es ist sehr frustrierend. Aber Santos vollkommen alleine im Regen stehen zu lassen, den Kopf zu schütteln und betreten den Boden anzustarren, macht die Lage nur schlimmer. In einer weiteren Situation kam es zum lautstarken Streit zwischen Arthur Theate und Santos. Koch sagte nach dem Spiel, dass es wichtig sei, Differenzen auf dem Platz zu klären. Recht hat er! Gerade bei Abstimmungsproblemen muss man sich zusammenraufen, sprechen und analysieren was schief lag. Das kann dann in der Hitze des Gefechts auch mal lauter und emotionaler werden. Es scheint aber derzeit, als gäbe es nur die „laute“ und „emotionale“ Seite der Medaille. Man kann „draufhauen“, wenn der Teamgeist besteht und das auch aushält. Derzeit sieht es aber nicht immer so aus, als bestünde dieser Spirit auch wirklich.

Jede Mannschaft im Leistungssport ist in ihrer Stimmung ein Stückweit vom Erfolg abhängig. Der letzte Sieg der Hessen ist einige Wochen her. Es war das 1:0 gegen den FC Augsburg Mitte Dezember. Zudem konnte die SGE wettbewerbsübergreifend nur eines der letzten acht(!) Spiele für sich entscheiden. Das ist eine Bilanz, die einem Absteiger ähnelt. Alarmierend. Der letzte wirklich überzeugende Sieg ist je nach „Zudrücken des Auges“ entweder das 2:0 gegen den FC St. Pauli am 19. Oktober oder gar das 5:1 gegen Galatasaray Istanbul am 18. September. Seitdem spielt die SGE weder „Fisch“ noch „Fleisch“, auch wenn hin und wieder drei Punkte geholt wurden. Kein Wunder, dass die Nerven blank liegen. Es ist an den Führungsspielern auch in den unangenehmen Momenten den Teamgeist hochzuhalten. Fehler sind okay und man bügelt sie als Kollektiv aus. Auch wenn Koch sagt, dass es keinen Stress im Team gibt, so spricht die Körpersprache einiger Akteure und auch deren Aktionen im Spiel eine ganz, ganz andere Sprache.

Und hier ist schlussendlich auch der Trainer gefragt. Wenn er es nicht schafft, Teamgeist zu etablieren, dann läuft etwas falsch. Und zwar gehörig! Fußball ist ein Teamsport. Gerade gegen den VfB Stuttgart stand phasenweise aber kein „Team“ auf dem Platz, sondern ein Kollektiv an Einzelspielern. Zumindest wirkte es so. Ja, gegen Stuttgart fehlten mit Can Uzun, Nene Brown und Hugo Larsson drei absolute Leistungsträger. Daher kann man im Stuttgarter Kessel auch verlieren. Es ist zwar ärgerlich, aber theoretisch in Ordnung. Dass sich dabei allerdings augenscheinliche Risse im Teamgefüge auftaten, ruft Sorgenfalten hervor. Toppmöller ist nun gefordert. Nicht nur bleibt er nach all der Zeit als SGE-Trainer immer noch ein Stückweit schuldig in der Frage nach dem teilweise nicht erkennbaren Spielsystem. Gerade defensiv funktioniert das Team derzeit überhaupt nicht. Zudem bricht die SGE nach (zu häufigen) Gegentoren oft vollkommen ein und stellt die Offensive völlig ein. Warum? Wo ist das Aufbäumen? Jetzt bekommt es der Cheftrainer gegebenenfalls auch noch mit einem Teamgeist-Problem zu tun. Schafft er den Umbruch? Verfehlt die SGE ihre sportlichen Ziele, so kann sie schnell in Teufels Küche kommen. Der Kader ist hochwertig und teuer. Die Europa League ist das Mindestziel, um keine Qualität einzubüßen. Ich beginne, ernsthaft zu zweifeln.

Emre: „Luft für Toppmöller wird dünner“

Die Pleite am vergangenen Dienstag beim direkten Konkurrenten ist dabei nicht nur nach der 0:6-Schmach in Leipzig ein weiterer Tiefpunkt, sondern auch die Spitze des Eisbergs. Nicht nur ist der Fehlstart ins neue Bundesligajahr 2026 perfekt, sondern er spiegelt die Probleme, die den Champions League-Teilnehmer seit vielen Wochen begleiten, wider. Sowohl individuelle Fehler als auch die daraus resultierenden Gegentore häufen sich zu sehr. „Man kann sagen, dass das Spiel ein Spiegelbild unserer Hinrunde war“, traf ein frustrierter Markus Krösche im Anschluss den Nagel auf den Kopf.  „Wir haben offensiv Qualität und strahlen Gefahr aus; defensiv müssen wir eine gewisse Kompaktheit hinbekommen, als Mannschaft gegen den Ball besser agieren, gewisse Prinzipien einhalten und ein Bewusstsein dafür haben, was in bestimmten Situationen passieren kann – wir dürfen nicht zu viel Risiko gehen“, legte der Sportvorstand nach. Zudem monierte der Eintracht-Macher fehlende Struktur im Defensivverbund. Logisch, nach so vielen Gegentoren und zuletzt sechs in zwei Spielen. Alles andere wäre auch verwunderlich. Krösche hat sicherlich seinen Anteil daran, hat er sich im Sommer bei der Kaderplanung komplett verschätzt. Im Sturm auf den Durchbruch von Elye Wahi gehofft, auf der Sechs hat er nicht nachgelegt und im Abwehrzentrum hat der Boss die Tuta-Lücke nicht geschlossen.

Legitime Kritikpunkte, doch es liegt auch an Toppmöller, mit dem vorhandenen Personal dafür zu sorgen, die wackelige Defensive wieder in den Griff zu bekommen und die Stabilität zwischen den Mannschaftsteilen wiederherzustellen. Kapitän Robin Koch, Routinier Arthur Theate, Senkrechtstarter Nene Brown, Leader Rasmus Kristensen sind auf dem Papier Spieler mit Bundesliga-Format, die normalerweise zu den besten Verteidigern der Liga gehören. Sie alle haben nicht plötzlich das Verteidigen verlernt. Es ist die Aufgabe des Cheftrainers, dafür zu sorgen, dass alle seine Spieler wieder an ihre Leistungsgrenzen kommen, doch davon sind sie alle meilenweit entfernt. Viel auffälliger ist das vor allem bei Nnamdi Collins, der seit seinem suboptimalen Debüt für die DFB-Auswahl seiner herausragenden Form hinterherhinkt. Zudem fällt der Fußballlehrer auch in neuem Jahr mit fragwürdigen Personalentscheidungen auf. Warum hat Toppmöller Michael Zetterer erneut aus dem Tor genommen? Klar, auch der Zugang von Werder Bremen ließ sich im Dezember von der fragilen Abwehr anstecken, patzte zu oft und strahlte die nicht gewünschte Sicherheit aus, gerade bei langen Bällen agierte er zu zaghaft. Und ja, es ist löblich, Kaua Santos eine zweite Chance zu geben, schließlich ist er jung, weist enormes Potenzial auf und ihm soll eigentlich die Zukunft gehören, auch das sind legitime Aspekte. Wo aber Licht ist, ist oft auch Schatten. Ein erneuter Torwartwechsel verunsichert nur das Team, das sich wieder auf einen anderen Keeper einstellen muss. Das Ergebnis: Santos schoss vor dem 1:1 den Bock und wirkte über die gesamte erste Hälfte verunsichert.

Collins hatte ich bereits angesprochen, warum wurde er gegen den BVB eingewechselt? Warum nicht ein Aurèle Amenda, der nach mehr Spielzeit lechzt? Zumal der Gegner natürlich nach dem Rückstand aufs Gaspedal drückt und reihenweise lange Bälle in die Box segeln, wäre der Abwehrhüne mit einem Gardemaß von fast zwei Metern die bessere Antwort auf die Spielweise gewesen. „Es steht eine Weltmeisterschaft vor der Tür. Es ist doch ganz normal, dass ein Spieler kommt und fragt, wie seine Situation ist“, zeigte Toppmöller im Vorfeld der Partie Verständnis und gestand, einen Fehler im Umgang mit dem Schweizer gemacht zu haben: „Aurèle hat vielleicht das ein oder andere Spiel in der Hinrunde zu wenig gemacht. 100 Prozent“, zumal er in wenigen Einsätzen nicht wesentlich schlechter gespielt hat als seine Mitspieler, wie der Coach selbst feststellte: „In den Spielen, in denen er auf dem Platz gestanden ist, hat man gesehen, dass er ein sehr guter Spieler ist. Er ist für mich ein sehr wichtiger Spieler.“

Mo Dahoud, neben Ellyes Skhiri, der einzige mehr oder weniger wirkliche Sechser, der sich wieder mehr oder weniger zu einer wichtigen Stütze gemausert hat, durfte gestern nicht von Beginn an spielen, und das, obwohl er nach Einwechslung gegen den BVB sehenswert den vermeintlichen Siegtreffer erzielte. Nach seiner Einwechslung gestern bereitete er den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer von Ayoube Amaimouni-Echghouyab vor. Zwar waren die Leistungen des Deutsch-Syrers eher wechselhaft, doch seine Positionskollegen machen es scheinbar nicht besser. Jedenfalls muss der Fußballlehrer endlich Lösungen finden. Auf den Erfolg der letzten Saison und der immer wieder hervorgehobenen Punkteausbeute darf sich der ehemalige Co-Trainer von Julian Nagelsmann nicht mehr ausruhen. Er muss schlicht und ergreifend liefern. Bei sehr vielen Fans hat Toppmöller offensichtlich jeglichen Kredit verloren, sein Rauswurf wird in den sozialen Netzwerken vehement gefordert. „Ja“, antwortete hingegen Markus Krösche auf die Frage nach der Stuttgart-Schlappe, ob er Toppmöller weiterhin zutraut, das Gebilde zu stabilisieren. Krösche wird auch seine Hausaufgaben machen und dem Chefcoach noch einige Spieler besorgen müssen, und dennoch dürfte Toppmöller nicht mehr bedingungslos fest im Sattel sitzen. Sollten keine Veränderungen zu sehen sein, muss die Personalie Dino Toppmöller kritisch beäugt sowie hinterfragt werden.

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51 Kommentare

Fallback Avatar 1. Meintracht 15. Januar 26, 07:54 Uhr

Für die notwendigen Veränderungen, die ja nicht erst seit dem Stuttgart- Spiel bekannt sind, sondern schon seit Monaten, hatte der Fußballlehrer wirklich schon mehr als genug Zeit und wenn überhaupt, mit für viele nicht nachvollziehbaren Maßnahmen reagiert.
Jede weitere Woche mit dem Übungsleiter kann als verloren gelten, will man Europa für die nächste Saison noch erreichen. Die Bilanz ist vernichtend aus meiner unbedeutenden Sicht.

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Fallback Avatar 2. bercho 15. Januar 26, 07:56 Uhr

Zur Szene zwischen Theate und Santos, war auf dem Bildschirm zu sehen dass, sie kurz nachdem es zur lautstarken Kommunikation, sich auch noch mal ruhig und aufmunternd begegnet sind. Theate hat sich im Anschluss wie wild in die Bälle reingeworfen. In diesen Szenen konnte ich auf jeden Fall etwas Zusammenhalt sehen. Aber muss ja nicht für alle Manschaftsteile stehen.

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Avatar 3. francoforte1899 15. Januar 26, 08:00 Uhr

Definitiv pro Trainerwechsel- besser jetzt als zu spät!!!!!!! Nur die SGE 🦅

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Fallback Avatar 4. bessom89 15. Januar 26, 08:02 Uhr

Sehr guter Beitrag...Ich habe nur die Befürchtung dass Markus in diesem Transferfenster NICHT mehr einige Spieler holt. Das Problem ist, dass wir schon einen sehr großen Kader haben der uns auch finanziell auf der Tasche liegt. Irgendwie müssten wir auch mal Spieler aus der zweiten Reihe loswerden - nicht nur per Leihen - sondern auch fest. Die stehen sonst fast alle wieder auf der Matte. Ihr hattet hier kürzlich einen Beitrag über unsere Leihspieler. Da kam das Gefühl auf dass von denen keiner richtig überzeugt bei den Leihvereinen. Dann haben wir die im Sommer alle wieder an Bord.
Ich würde mir sehr wünschen, dass jetzt noch ein Stürmer für Ebnoutalib kommt. Die nächsten Wochen sind einfach zu wichtig. Dazu müsste zwingend was im Mittelfeld und in der Defensive passieren. Befürchte aber dass dies Wunschdenken ist...kann mir nur schwer vorstellen dass Markus jetzt noch 2-3 Spieler verpflichtet. Vielleicht täusche ich mich aber auch...

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Fallback Avatar 5. kryszalowicz9 15. Januar 26, 08:07 Uhr

Danke für den Artikel.
Ich finde einfach, dass wir trotz Qualität eine komplett falsche Kaderzusammenstellung haben - kaschiert durch Überleistungen von Marmoush und Ekitiké.
- Bahoya: 20 Tore und Stammspieler bei Arsenal? Eher die größte Enttäuschung der Saison
- Götze/Doan: Zufrieden mit einem Lichtblick alle 5 Spiele
- Burkardt: Klasse Stürmer, hat aber anscheinend keinen Körper für Profifußball
- Collins: Nagelsmann hin oder her, KEIN Erstligaspieler. Er wäre perfekt für die zweite Liga.
- Koch: Mitläufer, aber kein Leistungsträger und noch weniger Nationalspieler oder Kapitän
- Wahi: Nur in Frankreich konkurrenzfähig
- Knauff, Larsson, Hojlund, Chaibi, Amenda, Dahoud, Skhiri, Zetterer: liebe und nette Kerle, die zwischen ok und mittelmäßig performen

- Brown, Uzun, Santos, Kristensen, Theate: KÖNNEN die einzigen Unterschiedsspieler sein, wenn sie ein funktionierendes Team um sich haben.
Es gibt aber keinen Anführer und keinen Spieler, der das Team zusammenhält.
Deshalb ist es für Toppmöller nicht einfach und auch wenn er Fehler macht, ist er nicht der Schuldige an dieser Situation. "Trainer raus" zu rufen ist immer sehr einfach.
Wir brauchen einen Innenverteidiger (Format Chabot), einen neuen Kostic für links und einen erfahrenen, technisch starken, defensiv denkenden Sechser.

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Fallback Avatar 6. JayJayDany 15. Januar 26, 08:33 Uhr

Mit Saisonstart war ich zum einen froh, dass wir keinen größeren Umbruch mit 5-6 Abgängen von Stammspielern hatten, war aber ziemlich entsetzt, dass man mit nur drei Stürmern in die Saison geht, wobei Batshuayi eh schon kaum eine Rolle spielte, Wahi seine Tauglichkeit noch nicht einmal unter Beweis gestellt hatte und Burkardt durchaus als verletzungsanfällig galt. Man stelle sich mal vor, Jonny wäre früher in der Saison ausgefallen...!
In der jetzigen Betrachtung war es mit Sicherheit auch ein Fehler, mit nur vier IV in die Saison zu gehen, auch weil man mit Tuta einen gestandenen 1:1-Ersatz für Koch und Theate nicht gleichwertig ersetzt hat.
Im DM kann ich noch nachvollziehen das man keinen weitern Spieler verpflichtet hat, da mehrere Spieler dort agieren können, allerdings war dies in der vergangenen Saison auch schon nicht wirklich überzeugend. In diesen Punkten muss sich Krösche verantworten und da fällt das Zeugnis diesmal eher negativ aus.
Für alles andere ist aber Dino verantwortlich. Eine fehlende Spielstruktur, ein löchriges Mittelfeld, etc. Wenn man in 25 Pflichtspielen 11 mal mindestens drei Gegentreffer schlucken muss und die Mannschaft immer wieder Auflösungserscheinungen zeigt, dann kann etwas definitiv nicht stimmen! Dies ist ein wiederkehrendes Muster und kann auch nicht mit den gestiegenen Verletzungszahlen erklärt werden.
Die Stimmung kippt zurecht und wäre es vielleicht auch bei einigen Verantwortlichen bereits, hätte man die Spiele gegen Mainz & Augsburg nicht doch noch gewonnen, denn dann würde man sich mit Union um Platz 9 duellieren.
Frische Ideen und eine neue Kompaktheit müssen her! Mit oder ohne Toppmöller...

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Fallback Avatar 7. ffm71 15. Januar 26, 08:47 Uhr

"Ist Toppmöller noch der richtige?"
Ja !!

Warum ja ? Die Antwort auf diese Frage verbirgt sich hinter den Antworten auf diese beiden Fragen:
"Warum hat Toppmöller Michael Zetterer erneut aus dem Tor genommen?"
"Collins hatte ich bereits angesprochen, warum wurde er gegen den BVB eingewechselt?"

Die Antwort ist: Weil der Trainer jenen Spielern die Einsatzzeiten gibt, die hohe Priorität im Business Plan des Sportvorstandes haben. MK toleriert das Rumpeln und Knacken im Sportbetrieb ganz offensichtlich bis zu einem gewissen Grad, aber das Business am Transfermarkt hat bis dahin Priorität. Man muss immer den Beef mit Glasner im Hinterkopf behalten, weil das zum Kernproblem mit MK wurde. Glasner wollte den sportlichen Erfolg priorisieren. Mit DT wurde eine Trainer geholt, der von Beginn an auf Linie war.

Daher muss man immer auf die Perspektive achten, um so eine wichtige Frage zu beantworten. Ja, DT ist noch immer der richtige. Er macht das, was er soll. Klar ist aber auch: Etwas mehr sportlicher Erfolg wäre auch nit schlecht^^. Auch hier wird es eine Grenze geben, aber von dieser sind wir noch weit entfernt.

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Fallback Avatar 8. Rebelheart 15. Januar 26, 08:48 Uhr

Dieser Kader ist trotz der Verletzten, die andere Clubs ja auch haben, qualitativ gut genug, um Platz 5-7 zu erreichen. Die direkten Konkurrenten VfB, TSG oder SCF sind m.E. definitiv nicht besser besetzt. Und mit den TOP4 können wir sowieso nur mithalten, wenn einer von ihnen mal schwächelt (wie letzte Saison).
Wenn es aber mit dem Kader nicht zu Platz 5-7 reichen sollte, liegt das Problem woanders, d.h. der Trainer muss hinterfragt werden, da führt m.E. kein Weg dran vorbei, ist bekanntlich professioneller Leistungssport...
Und diese Analyse muss ergebnisoffen im Sinne des Vereins gemacht werden, das ist die Aufgabe der Verantwortlichen, spätestens am Saisonende!

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Fallback Avatar 9. skyeagle 15. Januar 26, 08:52 Uhr

Eine gute Zusammenfassung. Bezüglich der Kaderzusammenstellung die hier ab und an bemängelt wird, ja, es ist vielleicht nicht alles optimal, aber wenn man ehrlich ist liegt das nicht nur daran. Seit Dino hier ist kann ich keine Entwicklung sehen, keine Spielidee, es geht Spielerisch eher bergab als bergauf. Grade bei KO Spielen wie DFB Pokal oder besonderen Spielen wie Champions League sind wir weit weg von dem was vor Dino war.
Auch hat man das Gefühl das er seine Lieblinge hat sowie auch Spieler die er total ignoriert. (Chaibi, Collins vs Baum). Den einen gibt er Chance um Chance, den anderen lässt er links liegen. Wir haben einen starken Kader mit welchen wir guten Fussball spielen könnten, unser Fussball sieht aber oftmals aus wie bei einer unterdurchschnittlichen Bundesliga Mannschaft. Ab und an ein paar höhepunkte, viel mittelmaß und ab und an grauenvoll. Damit wird es nix mit Europa.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Der User ist ein Dauersupporter und drückt seine Wertschätzung gegenüber SGE4EVER.de durch einen monatlichen oder jährlichen Betrag aus - der Bembel ist also stets gefüllt - Prost! 10. Fozzi 15. Januar 26, 09:20 Uhr

Toppi raus!!

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Fallback Avatar 11. Thomas66 15. Januar 26, 09:31 Uhr

Gute Zusammenfassung und es entspricht im Wesentlichen dem, was ich schon seit Monaten schreibe. Ich möchte aber ausdrücklich erwähnen, dass ich immer meine Bereitschaft gezeigt habe einen Fehler zuzugeben, wenn ich mich eben geirrt hätte. Es geht nicht darum DT grundsätzlich als schlechten Trainer hinzustellen. Am Ende muss natürlich die Mannschaft die Ergebnisse einfahren, aber als Zuschauer mit einem entsprechenden Fußballverständnis möchte ich aber auch irgendwann mal erkennen können, dass sich diese Mannschaft weiter entwickelt und DT eine klare Spielidee vermittelt. Das sehe ich nicht und das sah ich noch nie. Vieles wurde retuschiert durch Omar und Ekitike. Ihre individuelle Klasse wurde viel zu oft als Mannschaftsleistung hingestellt. Da stimmte es meiner Meinung nach nicht.
Außerdem kommt hinzu, dass du mit einem gewissen Flow und positiven Ergebnissen im Rücken auch mental anders auftrittst. Hier ist die Mannschaft komplett abgeschmiert.

DT passt einfach nicht zu uns und da ändere ich meine Meinung wahrscheinlich auch nicht mehr.
Oliver Glasner forderte vehement neues Personal für eine erfolgreichere Spielweise, was man ihm wohl nicht geben wollte oder konnte, ich weiß es nicht. Da stimmte es dann auch nicht mehr zwischen Trainer und Chefetage. Deshalb trennte man sich wohl dann auch. Bei ihm hat man aber direkt seine Handschrift erkannt und wie er spielen wollte.

Es ist ehrenwert, wenn hier einige Viele immer wieder an DT festhalten wollen, weil sie glauben, er hätte uns bisher erfolgreich trainiert. Ich sehe das anders, aber ich will mich jetzt nicht ständig wiederholen.

Insgesamt glaube ich, dass wir keine so schlechte Mannschaft haben, aber sie ist meiner Meinung nach zu aufgeblasen. Wir haben wirklich gute Nachwuchskicker und die sollte man jetzt endlich mal mit Mut heranführen. Dazu braucht es aber einen Trainer, der dazu in der Lage ist, Spieler besser machen kann und zudem eine Spielidee vermittelt.

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Avatar 12. okocha4life 15. Januar 26, 10:25 Uhr

Ehm, leider nein.

Bitte die Rückrunde dafür nutzen, in aller Ruhe einen gescheiten Übungsleiter zu finden, der dann im Sommer übernehmen kann. Da wir nächste Saison voraussichtlich nicht international spielen, hat ein fähiger Trainer dann die Gelegenheit ein System zu implementieren. Gerne jemanden, der etwas Zug reinbringt und die Toppmöllersche Kuschelpädagogik abräumt

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Fallback Avatar 13. elber 15. Januar 26, 10:32 Uhr

Eins verstehe ich nicht. Man holt gewisse Spieler um gewisse Positionen zu besetzen. ( Siehe Doan ) der wird hin und her geschoben und bringt nichts mehr.
Braun war am Freitag krank, warum wird dann der Suzuki nicht eingesetzt?
Nein, dann wird der ganze Block umgestellt. Das ist einfach Mist.

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Fallback Avatar 14. sge_michel59 15. Januar 26, 10:40 Uhr Zitat - Thomas66 Gute Zusammenfassung und es entspricht im Wesentlichen dem, was ich schon seit Monaten schreibe. Ich möchte aber ausdrücklich erwähnen, dass ich immer meine Bereitschaft gezeigt habe einen Fehler zuzugeben, wenn ich mich eben geirrt hätte. Es geht nicht darum DT grundsätzlich als schlechten Trainer hinzustellen. Am Ende muss natürlich die Mannschaft die Ergebnisse einfahren, aber als Zuschauer mit einem entsprechenden Fußballverständnis möchte ich aber auch irgendwann mal erkennen können, dass sich diese Mannschaft weiter entwickelt und DT eine klare Spielidee vermittelt. Das sehe ich nicht und das sah ich noch nie. Vieles wurde retuschiert durch Omar und Ekitike. Ihre individuelle Klasse wurde viel zu oft als Mannschaftsleistung hingestellt. Da stimmte es meiner Meinung nach nicht. Außerdem kommt hinzu, dass du mit einem gewissen Flow und positiven Ergebnissen im Rücken auch mental anders auftrittst. Hier ist die Mannschaft komplett abgeschmiert. DT passt einfach nicht zu uns und da ändere ich meine Meinung wahrscheinlich auch nicht mehr. Oliver Glasner forderte vehement neues Personal für eine erfolgreichere Spielweise, was man ihm wohl nicht geben wollte oder konnte, ich weiß es nicht. Da stimmte es dann auch nicht mehr zwischen Trainer und Chefetage. Deshalb trennte man sich wohl dann auch. Bei ihm hat man aber direkt seine Handschrift erkannt und wie er spielen wollte. Es ist ehrenwert, wenn hier einige Viele immer wieder an DT festhalten wollen, weil sie glauben, er hätte uns bisher erfolgreich trainiert. Ich sehe das anders, aber ich will mich jetzt nicht ständig wiederholen. Insgesamt glaube ich, dass wir keine so schlechte Mannschaft haben, aber sie ist meiner Meinung nach zu aufgeblasen. Wir haben wirklich gute Nachwuchskicker und die sollte man jetzt endlich mal mit Mut heranführen. Dazu braucht es aber einen Trainer, der dazu in der Lage ist, Spieler besser machen kann und zudem eine Spielidee vermittelt. Path

@Thomas66
Respekt vor deiner Meinung!
Aber Du sagt es ja selbst -keine so schlechte Mannschaft haben-. Keine so schlechte Mannschaft
ist eben nur Mittelmaß und das entspricht einem Mittelfeldplatz. Dort stehen wir auch zurecht.
Vergessen wird aber konkret zum VFB Spiel nicht das wir 3 Ausfälle und YE am Anfang verlieren.
Bayern und der vfb sind derzeit die spielstärksten Teams der Liga, da kann man schon mal verlieren. Entscheidend für DT wird das Ergebnis in Bremen sein.
Wie auch immer es weitergeht, in "EINTRACHT" muss es weitergehen.

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Fallback Avatar 15. vex 15. Januar 26, 10:41 Uhr

Ich bin eher irritiert, dass Zembrod hier irgendwie keinen positiven Effekt hat.

Das irritiert mich viel mehr. Er müsste irgendwann ja mit seiner Erfahrung eingreifen.

Wieso tut er es nicht?

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Avatar 16. imherzenvoneuropa 15. Januar 26, 10:42 Uhr

Hmmm.. mir stellt sich die Frage wer es denn machen könnte wenn Toppi gehen muss. Einen Neuen ohne viel Erfahrung brauchen wir nicht holen, dann können wir auch mit Toppi weitermachen. Und der Markt an guten, erfahrenen Trainern ist klein. Alonso habe ich hier und da schon gelesen in den Kommentaren, aber ehrlicherweise sind wir dem schon lange entwachsen. 0% Chance. Ich bin im Zwiespalt, Toppi muss jetzt liefern. In den nächsten drei Partien brauchen wir 6-7 Punkte und weniger Gegentore, dann kann es weitergehen. Wenn wir nicht gut Punkten und uns von Leverkusen wie immer abschießen lassen, ist Toppis Zeit vorbei.

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Fallback Avatar 17. 61118_adler 15. Januar 26, 10:57 Uhr

Nein

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Fallback Avatar 18. frankfurter jung 15. Januar 26, 11:03 Uhr

Ich mache jetzt keine neue Kaderdiskussion auf, auch nicht, in wie weit möglicherweise Toppmöllers Wünsche nicht berücksichtigt wurden.
Wir sind gespickt mit Nationalspielern, insgesamt mit überdurchschnittlichem Potenzial.
Wenn MK von Chaos, von anfängerhaften Fehlern spricht, hat er dies eindeutig an den Trainerstab adressiert. Auch mit den vorhandenen Spielern ist ein besseres Defensiverhalten zu erreichen. Es ist kein "kann", es ist ein "muss".

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Fallback Avatar 19. braumerganedruebberedde 15. Januar 26, 11:10 Uhr

'Im Sturm auf den Durchbruch von Elye Wahi gehofft'
Nein! Hat er nicht. Wahi wurde NIE fest für die Startelf eingeplant.
Oh, moment, einmal hat er (innerhalb eines Jahres) mit ihm geplant.
In der Rückrunde der letzten Saison, bei der 1:4-Heimniederlage gg Leverkusen hat er ihn mit Ekitiké Doppelspitze spielen lassen.
Der einzige Startelfeinsatz der letzten Saison.

In dieser Saison plante Dino NIE mit Wahi. Er war Burkardt-Ersatz und sollte dessen Rolle spielen, wenn Johnny ausfällt.
Wahi war bei Marseille Bankspieler und bei uns Bankspieler, da reicht ein Blick auf seine Einsatzzeiten.

Für mich klingt der Satz fast ein bißchen nach 'Dino hat mit Baum, Batshuayi und Dahoud geplant.'
Doch, genau nachgeschaut, kamen diese Spieler nur zum Einsatz, als alle Anderen ausfielen. Mit denen wurde nie geplant, das zeigen die Einsatzzeiten sehr, sehr deutlich.

Zwar stell ich mich gegen diesen Wahi-Satz, aber die Grundthese „Der Teamspirit wirft Fragen und Sorgen auf“ ist seit Monaten meiner.

Bei derart vielen Spielen sooo wenig den Kader und damit ja frische Spieler zu nutzen, das muss man erstmal hinbekommen..ohne dass sich Alle(!) verletzen.
Dino hat es hinbekommen, mit ein paar Schwerverletzten, aber: er hat es hinbekommen.
Die 'Bankspieler' sind jetzt halt Alle unzufrieden. Und Stammspieler wie Theate bangen um ihren Platz im Team, wenn die Nebenspieler patzen...die gerade das zweite Mal seit ewiger Zeit auf dem Platz standen und immer noch am Reinkommen sind.
Denn: entweder bist du drinnen, oder draußen. Dazwischen gibts nix.

Diese mangelnde Rotation, gerade was die Startelf betrifft, laste ich ihm an, denn so macht man die 'Eintracht' im Team kaputt. Und das ist vorraussichtlich passiert.
Dass die Spieler, die immer spielen, sagen: 'Alles gut bei uns' .. das ist jetzt auch kein wirklich neues Phänomen.

Das Problem, was Dino hat, ist die mangelnde Spielpraxis seiner Bank. Es wird immer Zeiten geben, in denen sich der Eine oder Andere 1-2 Monate auf der Bank wiederfindet, und die dann völlig aus dem Spielrhythmus sind.
Und hier geht meine Kritik an Krösche. Um diese Spieler fitzuhalten und auch bei Laune zu halten, brauchts mehr Freundschaftsspiele. Jeder Spieler sollte sofort einsatzfähig sein bzw 'im Saft stehen'.
Vielleicht nie perfekt, mit einem Spiel alle 10 Tage, aber halt so, dass man sie ohne große Sorgenfalten bringen kann.
Wo war denn das Freundschaftsspiel, in dem Wahi 4 Tore schoss und sich aufdrängte? Es existiert nicht.
Und in welchem Spiel ohne Erfolgsdruck kam Amenda genau zum Einsatz?
Tja, und wenn sich diese Spieler halt am End in gar keinem Spiel mal beweisen dürfen, dann wirds auf Dauer auch schwer, dass der Trainer ein Gefühl für sie bekommt.
Die einzigen Freundschaftsspiele sind bei uns doch in der Vorbereitung. Nicht mal nach der Winterpause war was. Und so wird man auf Dauer vermehrt unfitte und unzufriedene Spieler haben, bei denen der Trainer sich nicht traut, sie zu bringen.
Die sind teilweise so unfit, dass sie sich direkt beim ersten Einsatz verletzen.

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Fallback Avatar 20. braumerganedruebberedde 15. Januar 26, 11:28 Uhr Zitat - ffm71 "Ist Toppmöller noch der richtige?" Ja !! Warum ja ? Die Antwort auf diese Frage verbirgt sich hinter den Antworten auf diese beiden Fragen: "Warum hat Toppmöller Michael Zetterer erneut aus dem Tor genommen?" "Collins hatte ich bereits angesprochen, warum wurde er gegen den BVB eingewechselt?" Die Antwort ist: Weil der Trainer jenen Spielern die Einsatzzeiten gibt, die hohe Priorität im Business Plan des Sportvorstandes haben. MK toleriert das Rumpeln und Knacken im Sportbetrieb ganz offensichtlich bis zu einem gewissen Grad, aber das Business am Transfermarkt hat bis dahin Priorität. Man muss immer den Beef mit Glasner im Hinterkopf behalten, weil das zum Kernproblem mit MK wurde. Glasner wollte den sportlichen Erfolg priorisieren. Mit DT wurde eine Trainer geholt, der von Beginn an auf Linie war. Daher muss man immer auf die Perspektive achten, um so eine wichtige Frage zu beantworten. Ja, DT ist noch immer der richtige. Er macht das, was er soll. Klar ist aber auch: Etwas mehr sportlicher Erfolg wäre auch nit schlecht^^. Auch hier wird es eine Grenze geben, aber von dieser sind wir noch weit entfernt. Path

Brutal guter Kommentar! Ich bin 100% bei dir :)
Doch:
Wenn Krösche Dino die Startelf diktieren würde, dann hätte Wahi doch nen festen Startplatz gehabt. Also das passt nicht.
Aber ansonsten passt das schon so.. :)

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Avatar 21. vinniejones 15. Januar 26, 11:30 Uhr

Hab jetzt 1-2x gelesen, dass OM und HE über Defizite hinweggetäuscht haben bzw. diese kaschiert haben. Dem Stimme ich zu 100% zu. Mit dem durch beide einhergegangenen sportlichen Erfolge sind unsere Ansprüche in den letzten Jahren rasant gestiegen. Beide sind nun weg. Wir (oder viele) glauben nun, dass unsere Ambitionen trotzdem auf dem damaligen Level liegen und das ist doch der Fehler an dem Ganzen. Unser Kader ist es in der Spitze und Breite aber einfach nicht! RK ist nicht Deutschlands bester IV, RK ist nicht der beste rechte Schienenspieler der Buli und Uzun nicht Musiala oder Wirtz. Was despektierlich anmutet ist nicht so gemeint, es ist lediglich eine Auseinandersetzung mit den harten Fakten, die schmerzhaft sind als Fan, aber von Realitätssinn zeugen.

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Fallback Avatar 22. Busenkumpel 15. Januar 26, 11:42 Uhr

Nun ist für mich auch mal wieder der Zeitpunkt gekommen, etwas mitzuteilen.

Dass sich diese Diskussion allein um die Frage dreht, ob Dino noch der richtige Trainer ist, geht aus meiner Sicht völlig an den Problemen vorbei.

Partiell werden die Probleme amS schon ganz richtig benannt, aber wie wir diese Probleme lösen oder ob es überhaupt in der Macht der Verantwortlichen der Eintracht liegt, diese zu lösen, darum sollten sich mMn die Diskussion drehen.

So wird ein Problem an einer Person (oder dem Trainerstab an sich) festgemacht.

Gerade solche Kommentare wie „Ja, gegen Stuttgart fehlten mit Can Uzun, Nene Brown und Hugo Larsson drei absolute Leistungsträger.“, um dann in den Folgesätzen zu relativieren, dass sich Risse im Mannschaftsgefüge auftun und nun der Trainer gefordert ist - soll er ab jetzt jeden Spieler abends zu Bett bringen und prophylaktisch Wik MediNight einflößen, damit niemand mehr krank wird?

Auch wenn die Kaderzusammenstellung kritisiert wird, lese ich immer wieder Dinge, das wir dennoch den teuersten Kader aller Zeiten haben und wir doch ausreichend Qualität im Kader hätten (teilweise werden die Fabel-Marktwerte auf TM herangezogen) und Dino nicht das Maximum daraus macht. Was hat denn Axel Hellmann im Winter gesagt - das vielleicht auch die Qualität von einigen Spielern überschätzt wurde!?

Wenn wir ständig diese Diskussionen über Dino führen, schafft dies das perfekte Alibi für die Spieler - das ist mMn die Konsequenz daraus.

Wir sollten aufhören, uns in Pro und Kontra „Dino“ zu kategorisieren, sondern wieder in Eintracht sein - jeder Entscheidungsträger sollte das Vertrauen bekommen, dass er verdient hat. Und wer so viel dafür gibt (ja, sie bekommen auch was dafür, keine Frage), wie zB Dino, Markus oder Axel, der sollte mMn auch in Ruhe arbeiten können.

Busenkumpel

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Fallback Avatar 23. Adlermacht 15. Januar 26, 11:45 Uhr Zitat - vex Ich bin eher irritiert, dass Zembrod hier irgendwie keinen positiven Effekt hat. Das irritiert mich viel mehr. Er müsste irgendwann ja mit seiner Erfahrung eingreifen. Wieso tut er es nicht? Path

Ich befürchte, er ist ruhig gestellt worden. Nachdem er kam waren diese Taktikklöpse weniger, das ist dann wieder mehr geworden.

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Fallback Avatar 24. dieseeledesadlers 15. Januar 26, 11:46 Uhr

Trainer Wechsel.

Wenn, dann nach der Saison.

Einiges läuft zur Zeit gegen ihn.

So ehrlich muss mann auch seien.

Wenn er mit dieser Mannschaft Europa nicht Schaft, dann raus mit ihm.

Wenn er es Schaft, liegt die Entscheidung bei Krösche.

So wird es kommen.

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Avatar 25. vinniejones 15. Januar 26, 11:57 Uhr Zitat - ffm71 "Ist Toppmöller noch der richtige?" Ja !! Warum ja ? Die Antwort auf diese Frage verbirgt sich hinter den Antworten auf diese beiden Fragen: "Warum hat Toppmöller Michael Zetterer erneut aus dem Tor genommen?" "Collins hatte ich bereits angesprochen, warum wurde er gegen den BVB eingewechselt?" Die Antwort ist: Weil der Trainer jenen Spielern die Einsatzzeiten gibt, die hohe Priorität im Business Plan des Sportvorstandes haben. MK toleriert das Rumpeln und Knacken im Sportbetrieb ganz offensichtlich bis zu einem gewissen Grad, aber das Business am Transfermarkt hat bis dahin Priorität. Man muss immer den Beef mit Glasner im Hinterkopf behalten, weil das zum Kernproblem mit MK wurde. Glasner wollte den sportlichen Erfolg priorisieren. Mit DT wurde eine Trainer geholt, der von Beginn an auf Linie war. Daher muss man immer auf die Perspektive achten, um so eine wichtige Frage zu beantworten. Ja, DT ist noch immer der richtige. Er macht das, was er soll. Klar ist aber auch: Etwas mehr sportlicher Erfolg wäre auch nit schlecht^^. Auch hier wird es eine Grenze geben, aber von dieser sind wir noch weit entfernt. Path

Eine durchdachte, nachhaltige Vorgehensweise für langfristig einfach zu besseren Ergebnissen. Wenn dir das nicht bewusst ist, dann hilft vielleicht ein Anruf bei Union Berlin, auf Schalke oder beim HSV. Und ich traue Krösche durchaus zu, dass er weiß, was wirtschaftlich Sinn macht und wo das Risiko zu groß ist.

Wenn die EL das diesjährige Ziel ist, dann stehen wir doch gar nicht so weit weg davon. Und macht es dann Sinn nochmal 30-40 Mio (Ablöse + Gehalt) zu investieren? Mal abgesehen davon, dass das eine Stange Geld ist, die Refinanzierung durch EL ist kein Selbstläufer.

Oliver Glasner ist unausweichlich mit dem Erfolg der letzten Jahre verknüpft. Am Ende ist er aber auch “nur” ein Trainer, der sportlichen Erfolg sucht/suchte und dem es am Ende egal ist, wenn 2-3 Leute mehr für fünf Jahre auf der Payroll stehen. Denn im Zweifel ist der Trainer dann ohnehin nicht mehr da.

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Fallback Avatar 26. Berlinadler84 15. Januar 26, 12:10 Uhr

Ich bin erstmal noch pro Toppmöller. Wir haben so viele junge Spieler und der Toppmöller traut sich diese auch zu bringen. Das war bei Adi zum Beispiel anders. Junge Spieler machen Fehler und die sind Helfer. Momentan fällt uns das auf die Füße aber ich denke es sich nächstes Jahr ändern wird und muss. Wir haben ja nun auch nicht gegen Heidenheim verloren sondern Stuttgart, die in super Form sind. 3:3 gegen Dortmund ist auch nicht verkehrt. Man sieht ja auch gegen Dortmund und die zweite Hälfte gegen Stuttgart, dass die Mannschaft will. Das ist wichtig. Das Theate in der Emotion Kaua zusammenfaltet kann ich auch nachvollziehen und spornt den Jungen im optimalfall ja auch an.
Ich bin NOCH zuversichtlich.
Forza SGE

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Fallback Avatar 27. dina069 15. Januar 26, 12:13 Uhr

Ich hab viele Kommentare hier gelesen, dass Dino nicht die Schuld daran trägt. Ich sehe das aber ganz anders. Wer selbst Fußball spielt, gespielt hat oder auch als Trainer schon mal gearbeitet hat, weiß genau wie viel Kraft am Ende Ansprachen, taktische Vorgehensweisen oder auch Einzelgespräche mit Spielern, hat.

Ich kann es beispielsweise nicht nachvollziehen, wieso manche Spiele wirklich alles dafür tun und Tore zu verteidigen wie beispielsweise Theate, der Versuch, die Flanke vor dem 3:2 gegen Stuttgart zu verteidigen und andere Verteidiger wie beispielsweise Amenda einfach nur in der Nähe des Gegenspieler stehen, weder eingreifen noch eng, enger Mann stehen noch irgendwie versuchen, den Ball zu blocken. Das kann ich einfach nicht nachvollziehen.
Und genau das hat am Ende auch was mit dem Trainer zu tun, der mit Spielern spricht. Am Ende geht es um Vertrauen und wenn ich als Spieler das Vertrauen des Trainers nicht habe, dann ist es oftmals so, dass ich die nötigen Meter dann auch nicht mache.

Ist denn bisher ein Spielsystem unserer Jungs erkennbar? Wie soll Eintracht Frankfurt denn spielen? Ich sehe hier kein Aufbauspiel wie Dino das im Training oder in Vorbesprechung vorgibt!
Es kann ja nicht sein, dass jedes Mal irgendwelche glücklichen Situationen vorne entstehen ohne Sinn und Verstand.

Wo ist Doan? Wieso wird er nicht als perfekter Techniker mit in das Spiel nach vorne eingebunden? Er bekommt den Ball, und dann weiß er nicht, wo er hin spielen soll.

Wenn ein Spieler ausfällt, wie beispielsweise Braun, wieso wird die Mannschaft komplett umgebaut? Wir haben neue Spieler geholt und auch andere Spieler, die diese Position spielen können.

Ich sehe leider momentan, dass die Jungs nicht für den Trainer spielen.
Was bringt es nach einem schlechten Spiel in der Pressekonferenz zu sagen, dass die Jungs alles gegeben haben? Wieso kann man da nicht einfach mal die Jungs in die Pflicht nehmen und einfach mal ernster sprechen?
Diese Monotonie von Dino ist wirklich nicht erträglich.

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Fallback Avatar 28. PeKa 15. Januar 26, 12:25 Uhr

Die Frage kann ja nur rhetorisch gemeint sein. Wie kann denn jemand ernsthaft glauben, dass das mit diesem Trainer noch etwas wird?

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Fallback Avatar 29. meanone 15. Januar 26, 12:29 Uhr

Ganz rational betrachtet ist Fußball mittlerweile größtenteils ein Geschäft. Der Vorstand gibt eine Strategie vor, die lautet Transferüberschuss erwirtschaften. Und genau da liefert Dino das was von ihm erwartet wird. Die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb sollte zwar auch rausspringen, das ist aber nicht als Muss ausgegeben. Entgegen der Trainer zuvor werden durch Dino viele junge Talente ein und aufgebaut und teuer verkauft.
Das bei einem solchen Konzept die Konstanz nicht da ist, ist sicher mit eingeplant. Dieses Jahr haben wir auch nicht das Glück, dass die anderen Vereine genau so schlecht sind.
Ja, als Fan ist das Mist. Ich finde auch das unter Glasner der Fußball schöner anzusehen war. Zumindest da sehe ich minimale Verbesserung. Die erste Saison konnte ich mir gar nicht ansehen zu einfallslos und langweilig war das.
Es fehlt eben das funktionierende Gerüst in das die jungen Spieler eingebaut werden. Aber gute Spieler, die das liefern würden und länger bei der Eintracht bleiben, kosten viel Geld und können nur selten mit Überschuss verkauft werden. Daher gibt es diese nicht, bzw. die da sind, sind aktuell auch keine Hilfe. Koch, Götze…
Ich glaube mit einem guten erfahrenen Sechser könnte da viel in die richtige Richtung gehen.

Zusammengefasst Dino macht was er soll, daher wird sich da nichts tun. Sollte man am Ende der Saison weit von Eiropa entfernt sein könnte das neu bewertet werden. Aktuell ist er aber fest im Sattel.

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Fallback Avatar 30. ffm71 15. Januar 26, 12:36 Uhr

@ 20 Braumer

Naja, ich habe ja nicht geschrieben, dass Krösche die Aufstellung diktiert. Ich habe nur geschrieben, dass der Trainer von Beginn an auf Linie war, weil er das sollte.

Es ist auch nicht so, dass ich meine persönliche Meinung darüber geäußert hätte, ob der Trainer noch der richtige ist. Ich habe lediglich geschrieben aus wessen Perspektive der Trainer noch der richtige ist.

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Fallback Avatar 31. Adlermacht 15. Januar 26, 12:41 Uhr

Ich bin mal gespannt. Bremen ist noch nicht gewonnen und dann kommt Hoffenheim. Wenn wirndas verlieren ist der Anschluss erstmal weg und wir befinden uns in einer Gruppe mit Freiburg und Union Berlin....

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Fallback Avatar 32. Rebelheart 15. Januar 26, 12:43 Uhr Zitat - dina069 Ich hab viele Kommentare hier gelesen, dass Dino nicht die Schuld daran trägt. Ich sehe das aber ganz anders. Wer selbst Fußball spielt, gespielt hat oder auch als Trainer schon mal gearbeitet hat, weiß genau wie viel Kraft am Ende Ansprachen, taktische Vorgehensweisen oder auch Einzelgespräche mit Spielern, hat. Ich kann es beispielsweise nicht nachvollziehen, wieso manche Spiele wirklich alles dafür tun und Tore zu verteidigen wie beispielsweise Theate, der Versuch, die Flanke vor dem 3:2 gegen Stuttgart zu verteidigen und andere Verteidiger wie beispielsweise Amenda einfach nur in der Nähe des Gegenspieler stehen, weder eingreifen noch eng, enger Mann stehen noch irgendwie versuchen, den Ball zu blocken. Das kann ich einfach nicht nachvollziehen. Und genau das hat am Ende auch was mit dem Trainer zu tun, der mit Spielern spricht. Am Ende geht es um Vertrauen und wenn ich als Spieler das Vertrauen des Trainers nicht habe, dann ist es oftmals so, dass ich die nötigen Meter dann auch nicht mache. Ist denn bisher ein Spielsystem unserer Jungs erkennbar? Wie soll Eintracht Frankfurt denn spielen? Ich sehe hier kein Aufbauspiel wie Dino das im Training oder in Vorbesprechung vorgibt! Es kann ja nicht sein, dass jedes Mal irgendwelche glücklichen Situationen vorne entstehen ohne Sinn und Verstand. Wo ist Doan? Wieso wird er nicht als perfekter Techniker mit in das Spiel nach vorne eingebunden? Er bekommt den Ball, und dann weiß er nicht, wo er hin spielen soll. Wenn ein Spieler ausfällt, wie beispielsweise Braun, wieso wird die Mannschaft komplett umgebaut? Wir haben neue Spieler geholt und auch andere Spieler, die diese Position spielen können. Ich sehe leider momentan, dass die Jungs nicht für den Trainer spielen. Was bringt es nach einem schlechten Spiel in der Pressekonferenz zu sagen, dass die Jungs alles gegeben haben? Wieso kann man da nicht einfach mal die Jungs in die Pflicht nehmen und einfach mal ernster sprechen? Diese Monotonie von Dino ist wirklich nicht erträglich. Path

Ich befürchte, diese "Monotonie", Weichspülerei und immergleichen inhaltslosen Erklärungen sind auch für die Spieler nicht mehr erträglich.... wie sonst sind diese oft lethargischen Auftritte mit stets den gleichen defensiven Aussetzern seit Monaten zu erklären? Feuer, Motivation und Teamgeist sieht jedenfalls anders aus als das was hier seit August abgeht.
Und dabei ist es noch gar nicht solange her, dass selbst "neutrale" Reporter von Sky und DAZN super gerne unsere Spiele kommentiert haben....

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Fallback Avatar 33. pfalzadler11 15. Januar 26, 12:50 Uhr Zitat - vinniejones Eine durchdachte, nachhaltige Vorgehensweise für langfristig einfach zu besseren Ergebnissen. Wenn dir das nicht bewusst ist, dann hilft vielleicht ein Anruf bei Union Berlin, auf Schalke oder beim HSV. Und ich traue Krösche durchaus zu, dass er weiß, was wirtschaftlich Sinn macht und wo das Risiko zu groß ist. Wenn die EL das diesjährige Ziel ist, dann stehen wir doch gar nicht so weit weg davon. Und macht es dann Sinn nochmal 30-40 Mio (Ablöse + Gehalt) zu investieren? Mal abgesehen davon, dass das eine Stange Geld ist, die Refinanzierung durch EL ist kein Selbstläufer. Oliver Glasner ist unausweichlich mit dem Erfolg der letzten Jahre verknüpft. Am Ende ist er aber auch “nur” ein Trainer, der sportlichen Erfolg sucht/suchte und dem es am Ende egal ist, wenn 2-3 Leute mehr für fünf Jahre auf der Payroll stehen. Denn im Zweifel ist der Trainer dann ohnehin nicht mehr da. Path

Das mit Oliver Glasner ist komplett richtig, den kümmert es am Ende nicht ob der Verein keine Transfererlöse generieren kann um die laufenden Kosten der Belegschaft in Zukunft weiterzufinanzieren und schielt einzig auf den gegenwärtigen Erfolg.

Die jetzige Trainer-Diskussion erinnert mich an die von vor 1,5 Jahren. Wir haben gerade Halbzeit der Saison und haben vlt. 3 Punkte (Union) liegen lassen und es wird so getan als ob man gegen den Abstieg spielen würde. Dino hat am Ende des Saison als sportlicher Leiter das Ergebnis und die sportliche Entwicklung zu verantworten und wird dann dementsprechend bewertet werden. Das ein Uzun mit einem Marktwert von 12 Mio zu uns kam und aktuell mit 45 Mio bewertet wird - wird auch dem Trainerteam als Erfolg mit angerechnet. Die reine CL Teilnahme verursacht erst mal auch Kosten (Prämien) natürlich macht es Sinn auch dort sportlich erfolgreich zu agieren . Man sieht es aktuell bei Hoffenheim , es macht schon Sinn am Trainer langfristig festzuhalten. War zum Ende der Vorsaison nicht Sandro Wagner bei denen im Gespräch :-)

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Fallback Avatar 34. kryszalowicz9 15. Januar 26, 13:15 Uhr Zitat - pfalzadler11 Das mit Oliver Glasner ist komplett richtig, den kümmert es am Ende nicht ob der Verein keine Transfererlöse generieren kann um die laufenden Kosten der Belegschaft in Zukunft weiterzufinanzieren und schielt einzig auf den gegenwärtigen Erfolg. Die jetzige Trainer-Diskussion erinnert mich an die von vor 1,5 Jahren. Wir haben gerade Halbzeit der Saison und haben vlt. 3 Punkte (Union) liegen lassen und es wird so getan als ob man gegen den Abstieg spielen würde. Dino hat am Ende des Saison als sportlicher Leiter das Ergebnis und die sportliche Entwicklung zu verantworten und wird dann dementsprechend bewertet werden. Das ein Uzun mit einem Marktwert von 12 Mio zu uns kam und aktuell mit 45 Mio bewertet wird - wird auch dem Trainerteam als Erfolg mit angerechnet. Die reine CL Teilnahme verursacht erst mal auch Kosten (Prämien) natürlich macht es Sinn auch dort sportlich erfolgreich zu agieren . Man sieht es aktuell bei Hoffenheim , es macht schon Sinn am Trainer langfristig festzuhalten. War zum Ende der Vorsaison nicht Sandro Wagner bei denen im Gespräch :-) Path

Natürlich ist nicht alles schlecht. Aber die Erwartungen steigen bei Erfolg nun einmal.
Widersprechen muss ich dir bei den liegengelassenen Punkten. Wir haben nichts überraschendes (evtl. Punkt gg BVB und Sieg in Hoffenheim) geholt. Mann kann ruhig gegen die Top 4 (+ Stuttgart) alles verlieren, aber dann DARFST du nicht Unentschieden gg Heidenheim, VW zu Hause und HSV spielen. Nimmt man dann Union dazu, haben wir 9 Punkte verschenkt! Zieht man jetzt den "Bonuspunkt" gg BVB ab, haben wir 8 Punkte zu wenig.

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Fallback Avatar 35. Block17 15. Januar 26, 13:29 Uhr

Es gibt mehrere Arten von Anspruch: Man kann darüber diskutieren, ob es richtig ist, zu erwarten, dass wir zwei Drittel der Tabelle schlagen müssten und mit den anderen
wenigstens mithalten können. Vielleicht berechtigt, vielleicht auch nicht.
Eine andere Art von Anspruch wird aber viel zu wenig angesprochen.
Krösche holt einen guten Spieler nach dem anderen. Und es ist erlaubt zu fragen,
was passiert damit?
Wie werden sie eingebaut, wie spielt das Team, welche Entwicklungen und Fortschritte
gibt es?
Man muss keinen Trainerschein haben, um eklatante und unerklärliche DEfizite
zu sehen. Fußball ist ein Mannschaftssport. Das Verhalten der Spieler ohne Ball
ist dabei das A und O.
Bei allen Topteams bewegen sich die Spieler und schaffen nach dem Abspiel
sofort neue Anspielmöglichkeiten. Bei uns "steht" die ganze Mannschaft.
Nach zwei Pässen ist niemand mehr frei und wir verlieren den Ball.
Genau so wichtig ist das Positionsspiel, Es gibt strategische Punkte auf dem
PLatz, die bei Angriff und Abwehr besetzt sein müssen. Das erfordert aber
harte Trainingsarbeit.
Warum erden unsere Hereingaben in den Strafraum in der Regel abgefangen,
die Gegner stehen aber frei vor unserem Tor. Manchmal gelingt die Abwehr
noch durch brutalen Einsatz, aber die Abwehr wäre durch richtige taktische Schulung
viel einfacher.
Wo gibt es bei uns einfachste spielerische Ansätze wie Doppelpässe, Hinterlaufen
am Flügel, Doppeln der Angreifer?
Wir decken im Raum, aber zu weit weg vom Gegner. Unser Mittelfeld wird
mühelos überspielt.
Einfaches Fazit: Toppmöller kann das offensichtlich nicht vermitteln.
Die Spieler sind doch nicht dumm. Sie spüren, dass man es besser machen
könnte, werden aber in ein Primitivsystem gepresst.
Kein Wunder, dass die Stimmung gereizter wird.
Meine größte Enttäuschung ist hier Krösche, Er sieht doch das alles auch.
Woran klammert er sich immer wieder?

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Fallback Avatar 36. pfalzadler11 15. Januar 26, 13:33 Uhr Zitat - kryszalowicz9 Natürlich ist nicht alles schlecht. Aber die Erwartungen steigen bei Erfolg nun einmal. Widersprechen muss ich dir bei den liegengelassenen Punkten. Wir haben nichts überraschendes (evtl. Punkt gg BVB und Sieg in Hoffenheim) geholt. Mann kann ruhig gegen die Top 4 (+ Stuttgart) alles verlieren, aber dann DARFST du nicht Unentschieden gg Heidenheim, VW zu Hause und HSV spielen. Nimmt man dann Union dazu, haben wir 9 Punkte verschenkt! Zieht man jetzt den "Bonuspunkt" gg BVB ab, haben wir 8 Punkte zu wenig. Path

Dann hätten wir nach Deiner Rechnung jetzt 34 Pkt. . Schau mal in den Büchern nach wann wir das letzte mal 34 Punkte nach der Hinrunde geholt haben. Antwort: Noch nie!

Es sind aktuell einfach überzogene Erwartungen ungeachtet dessen, dass man kaum Stürmer zur Verfügung hat.

Hellmann hat doch selbst bei der Neujahrsansprache zugegeben das man einige Spieler überschätzt hat (z.B. mir fällt komischerweise sofort Bahoya ein, übrigens mit Marktwert 25 Mio gelistet).

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Avatar 37. vor11 15. Januar 26, 14:26 Uhr Zitat - pfalzadler11 Dann hätten wir nach Deiner Rechnung jetzt 34 Pkt. . Schau mal in den Büchern nach wann wir das letzte mal 34 Punkte nach der Hinrunde geholt haben. Antwort: Noch nie! Es sind aktuell einfach überzogene Erwartungen ungeachtet dessen, dass man kaum Stürmer zur Verfügung hat. Hellmann hat doch selbst bei der Neujahrsansprache zugegeben das man einige Spieler überschätzt hat (z.B. mir fällt komischerweise sofort Bahoya ein, übrigens mit Marktwert 25 Mio gelistet). Path

Ich glaube für die meisten geht es überhaupt nicht um eine überzogene Erwartungshaltung!
"Block 17" hat es in seinem Beitrag (35) sehr gut beschrieben. Es geht um die Art und Weise, wie wir Fußball spielen bzw. nicht spielen. Keine Ballstafetten, mäßiges Spiel ohne den Ball, der ballführende Spieler ist bei uns oftmals die ärmste Sau. Schaut euch auch mal die Einwürfe an, da bewegt sich fast keiner und fordert den Ball. Ich zähle jetzt nicht wieder alles auf was mir ein- und auffällt und das nicht erst seit gestern! Es geht schlicht und einfach um die Art und Weise und nicht um die Erwartungshaltung. Wenn wir gegen Augsburg, den HSV, VW, Heidenheim etc. nicht alles gewinnen, dann ist das für mich kein Beinbruch. Aber wenn ich mir die Art und Weise ansehe, wie wir spielen, kannst du in einigen Spielen froh sein, dass wir da überhaupt gepunktet haben. Da war kein eines souveränes Spiel dabei!

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 50 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 38. keineahnungvieldavon 15. Januar 26, 14:45 Uhr

Meine Fazit bisher:
25 Pflichtspiele diese Saison und es ändert sich Defensiv nichts an den Problemen.
Keine richtige Spielidee ist zu erkennen von Tag 1 an.
Mangelnde Rotation der Spieler und eine Vielzahl von muskulären Verletzungen seit dieser Saison. (Liegt vielleicht auch an Veränderungen im medizinischen Stab!?)
Ein sehr langes Festhalten an Spielern die ungenügende Leistungen bzw. fehlerbehaftet waren.
Alternativen dazu werden wenig bis überhaupt nicht beachtet.
Spieler werden sehr häufig positionsfremd eingesetzt und ihrer Stärken beraubt.
Grundsätzlich wird der Gegner stark geredet und zwar jeder und nicht nur die Spitzenteams.
Der junge Kader wird gerne herangeführt , dabei sind Leibzig, Leverkusen und VfB da vor uns auch wenn wir sicherlich bei den Startaufstellungen vorne liegen.
Wir liegen vom Marktwert und Gehalt vor dem VfB , aber wenn ich mir den Fußball dort anschaue, selbst letzte Woche mit 8 Ausfällen gegen Leverkusen beim 4:1 oder bei Niederlagen und Punktverlusten , sehe ich eine strukturierte Spielidee mit ansehnlichem Offensivfußball in jedem Spiel mit Biss und Leidenschaft.
Ich bin SGE Fan keine Sorge und ich brauche auch nicht unbedingt CL oder SchnickSchnack , nur auf dem Rasen will ich abgeholt werden von den Basics mit Leidenschaft und Mut nach vorne.
Ich weiß ich ob DT das Ruder diese Saison noch herumbekommt, aber wer könnte uns kurzfristig weiterhelfen?

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Fallback Avatar 39. braumerganedruebberedde 15. Januar 26, 15:00 Uhr Zitat - ffm71 @ 20 Braumer Naja, ich habe ja nicht geschrieben, dass Krösche die Aufstellung diktiert. Ich habe nur geschrieben, dass der Trainer von Beginn an auf Linie war, weil er das sollte. Es ist auch nicht so, dass ich meine persönliche Meinung darüber geäußert hätte, ob der Trainer noch der richtige ist. Ich habe lediglich geschrieben aus wessen Perspektive der Trainer noch der richtige ist. Path

'"Ist Toppmöller noch der richtige?"
Ja !!

Warum ja ? Die Antwort auf diese Frage verbirgt sich hinter den Antworten auf diese beiden Fragen:
"Warum hat Toppmöller Michael Zetterer erneut aus dem Tor genommen?"
"Collins hatte ich bereits angesprochen, warum wurde er gegen den BVB eingewechselt?"

Die Antwort ist: Weil der Trainer jenen Spielern die Einsatzzeiten gibt, die hohe Priorität im Business Plan des Sportvorstandes haben.'

Und dann:
'Naja, ich habe ja nicht geschrieben, dass Krösche die Aufstellung diktiert.'

Dino, bist du es? Oder irgendein Politiker oder zumindest Berater?
Nicht ernst nehmen bitte....ist mit nem Augenzwinkern gemeint.

'Es ist auch nicht so, dass ich meine persönliche Meinung darüber geäußert hätte, ob der Trainer noch der richtige ist. Ich habe lediglich geschrieben aus wessen Perspektive der Trainer noch der richtige ist.'

Das hab ich auch nicht behauptet, alles tutti.
Tatsächlich würd ich persönlich nen Abgang zum Ende der Saison befürworten. Aus diversen Gründen.
Unsere Haltbarkeit bei Trainern war zuletzt 3 Jahre (Kovac, Hütter), beim ehrgeizigen Glasner warens nur zwei. Und ich denke, das macht dann auch Sinn so.
Alle drei genannten Trainer wollten weiterziehen. Doch dieses Mal sollte es am Vorstand sein, nen Cut zu machen.
Und auch beim Vorstand war es für uns gut, als Bobic nach fünf Jahren weiterzog und mit Krösche ein frischer Wind reinkam. 5-6 Jahre Verantwortung, dann ein Wechsel. Für mich sieht das gesund aus. Und damit ist das für mich auch ein Grund, warum es grundsätzlich so gut läuft bei der SGE. Weil frischer Wind reinkam..
Doch: alle durften ihre Amtszeit beenden. Vielleicht nicht die Vertragszeit, aber die Saisons. Bei uns werden keine verantwortlichen Personen während der Saison gewechselt. Und auch das ist m.E. ein Erfolgsfaktor.
Von daher will ich jetzt keinen Trainerwechsel und hoffe, dass Dino schnellstmöglich Erfolg hat..trotz aller Kritik. In Eintracht.

Und wenn die nächsten Spiele in den Sand gesetzt werden, dann gelten halt 'die Mechanismen des Marktes'. Und dann isses halt so. Doch das wünsche ich mir nicht.

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Fallback Avatar 40. JayJayDany 15. Januar 26, 15:36 Uhr Zitat - vinniejones Hab jetzt 1-2x gelesen, dass OM und HE über Defizite hinweggetäuscht haben bzw. diese kaschiert haben. Dem Stimme ich zu 100% zu. Mit dem durch beide einhergegangenen sportlichen Erfolge sind unsere Ansprüche in den letzten Jahren rasant gestiegen. Beide sind nun weg. Wir (oder viele) glauben nun, dass unsere Ambitionen trotzdem auf dem damaligen Level liegen und das ist doch der Fehler an dem Ganzen. Unser Kader ist es in der Spitze und Breite aber einfach nicht! RK ist nicht Deutschlands bester IV, RK ist nicht der beste rechte Schienenspieler der Buli und Uzun nicht Musiala oder Wirtz. Was despektierlich anmutet ist nicht so gemeint, es ist lediglich eine Auseinandersetzung mit den harten Fakten, die schmerzhaft sind als Fan, aber von Realitätssinn zeugen. Path

Sorry, aber ich kann dir da nicht voll zustimmen. Kolo, Omar, Heki und auch Jonny sind alles einzigartige Stürmer, aber diese schießen die Tore ja auch alle nicht im Alleingang (siehe akt. Vereine), da gehört schon noch auch der Rest des Teams dazu.
Auch diese Saison haben wir mit dem Tore schießen jetzt nicht aufgehört und selbst ohne Burkardt läuft es einigermaßen. Da muss auch keiner Wirtz, Musiala, Messi, oder Ronaldo im Kader heißen. Für die Bundesliga würde ein kompaktes Team mit einer klaren Spiel-/Taktikordnung völlig ausreichen, um um die vordersten Plätze mitspielen zu können. Das ist es eher was uns aktuell fehlt und das sind keine überzogenen Ansprüche.

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Fallback Avatar 41. JayJayDany 15. Januar 26, 15:38 Uhr Zitat - Block17 Es gibt mehrere Arten von Anspruch: Man kann darüber diskutieren, ob es richtig ist, zu erwarten, dass wir zwei Drittel der Tabelle schlagen müssten und mit den anderen wenigstens mithalten können. Vielleicht berechtigt, vielleicht auch nicht. Eine andere Art von Anspruch wird aber viel zu wenig angesprochen. Krösche holt einen guten Spieler nach dem anderen. Und es ist erlaubt zu fragen, was passiert damit? Wie werden sie eingebaut, wie spielt das Team, welche Entwicklungen und Fortschritte gibt es? Man muss keinen Trainerschein haben, um eklatante und unerklärliche DEfizite zu sehen. Fußball ist ein Mannschaftssport. Das Verhalten der Spieler ohne Ball ist dabei das A und O. Bei allen Topteams bewegen sich die Spieler und schaffen nach dem Abspiel sofort neue Anspielmöglichkeiten. Bei uns "steht" die ganze Mannschaft. Nach zwei Pässen ist niemand mehr frei und wir verlieren den Ball. Genau so wichtig ist das Positionsspiel, Es gibt strategische Punkte auf dem PLatz, die bei Angriff und Abwehr besetzt sein müssen. Das erfordert aber harte Trainingsarbeit. Warum erden unsere Hereingaben in den Strafraum in der Regel abgefangen, die Gegner stehen aber frei vor unserem Tor. Manchmal gelingt die Abwehr noch durch brutalen Einsatz, aber die Abwehr wäre durch richtige taktische Schulung viel einfacher. Wo gibt es bei uns einfachste spielerische Ansätze wie Doppelpässe, Hinterlaufen am Flügel, Doppeln der Angreifer? Wir decken im Raum, aber zu weit weg vom Gegner. Unser Mittelfeld wird mühelos überspielt. Einfaches Fazit: Toppmöller kann das offensichtlich nicht vermitteln. Die Spieler sind doch nicht dumm. Sie spüren, dass man es besser machen könnte, werden aber in ein Primitivsystem gepresst. Kein Wunder, dass die Stimmung gereizter wird. Meine größte Enttäuschung ist hier Krösche, Er sieht doch das alles auch. Woran klammert er sich immer wieder? Path

Volle Zustimmung hier! Das ist spielerisch genau das, was ich ebenfalls seit Monaten beobachte.

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Fallback Avatar 42. hinterlaender 15. Januar 26, 15:39 Uhr

Die Verunsicherung der Defensive ist nach der ersten Länderspielpause enstanden.

Der bis dahin souveräne Zetterer wurde durch die VIEL ZU FRÜHE Rückkehr von Santos degradiert. Die Verunsicherung von Santos hat sich auf die gesamte Defensive übertragen. Dann hat die Defensive die Verunsicherung auf den zurückgehrten und vormals degradierten Zetterer übertragen, so dass man nun zwei verunsicherte Torleute und ein komplett verunsicherte Abwehr hat.

Da hat sich das gesamte Trainerteam einen gehörigen Bolzen geleistet.

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Fallback Avatar 43. alwama 15. Januar 26, 15:55 Uhr

Ich für meinen Teil kann nur sagen, es wird mir immer langweiliger Eintracht Fußball anzuschauen. Und das bereits seit letzter Saison. Da waren Spiele dabei, die waren furchtbar. Ich erinnere nur an Saarbrücken und die letzten 3 Spiele wo man 2 von 3 Matchbällen zum Einzug in die CM kläglich liegen gelassen hat. Ich hab auch den Eindruck, dass fast alle Spieler schlechter werden. Für mich ist das der falsche Trainer

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Avatar Ob Stehblock, VIP-Loge, Currywurst oder Handkäs-Häppchen - Hauptsache SGE4EVER.de! Denn der User unterstützt das Onlinemagazin mit einem monatlichen oder jährlichen Betrag und genießt zudem besondere Vorteile: Werbefreiheit, Gewinnspiele etc. 44. Frankyfurter 15. Januar 26, 16:30 Uhr

Eines vorweg, wir haben erst die Hinrunde gespielt, daher ist das internationale Geschäft durchaus noch erreichbar. Nur, und davon bin ich überzeugt, nicht mit Dino. Der größte Fehler wäre jetzt ein einfaches weiter so, denn es sind noch 17 Spiele! Frischer Wind und neue Impulse sind von Nöten. Bloß nicht die Saison jetzt schon abschenken. Das wäre fatal.

Ich hoffe auf einen neuen Trainer. Und das muss nicht unbedingt ein großer Name sein. Kovac, Hütter, Glasner waren auch noch relativ unbeschriebene Blätter als sie bei uns anheuerten. Und viele haben sich gefragt, wer isn datt?

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Fallback Avatar 45. ffm71 15. Januar 26, 17:12 Uhr

@40 Braumer...

haha, alles ok.
Ich mache halt schon einen Unterschied zwischen "auf Linie sein" und "diktieren".
Ich gehe mal davon aus, dass Dino den Kurs von MK mit unterstützt, also auf seiner Linie ist.
Diktieren müsste MK ja erst gegen den Willen des Trainers. Daran glaube ich nicht.

Wer weiß, was DT in seinem Vertrag stehen hat. Es würde mich jetzt nicht überraschen, wenn er auch von erfolgreichen Transfers dieser Spieler monetär profitiert.

Also nein.. von diktieren mag ich da nicht reden.

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Fallback Avatar 46. Oakstarr 15. Januar 26, 18:52 Uhr

Schade, wie die anderen einteilen da oben.
Nicht auszudenken, wenn wir nicht das internationale Geschäft packen, bei den Ausgaben 🫣
Und in dieser Saison spielen 7 Teams halt sehr stabil.

Stuttgart ist eine gute Mannschaft, alles gut, aber: Dass Undav gefühlt 8 mal alleine auf das Tor zuläuft, ist ein systemtaktisches Problem. Wäre das Spiel 7:3 ausgegangen, hätte sich auch niemand beschweren können. Manchmal muss man auch Potenziale sehen, um zu begreifen, was los ist...

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Mit dem Folgenden will ich Dino weder kritisieren noch verteidigen:

Hier wird fast ausschließlich von DEM Trainer gesprochen. DER Trainer stellt die Mannschaft auf, DER Trainer bestimmt die Taktik, DER Trainer muss raus etc.
Dabei fällt ganz unter den Tisch, dass die Zeiten eines Max Merkel, eines Otto Rehagel etc. längst vorbei sind, die fast als Alleinherrscher bezeichnet werden konnten.

Schon seit langem gibt es ein TrainerTEAM. Es gibt viele Aufgabenbereiche in denen spezielle Trainer verantwortlich sind, wie z.B. Torwarttrainer (der gerade im Stuttgart-Spiel keine gute Figur abgegeben hat, wie ich trotz seiner Erklärungen finde), Analysten, Athletiktrainer, Standard-Trainer etc. Andere hier wissen wahrscheinlich besser als ich, wie viele Leute insgesamt zum Trainer-Team gehören (wenn einer da eine Zahl weiß: her damit).
Der hauptamtliche Trainer trägt am Ende die Verantwortung, klar. Er ist der, der das letzte Wort hat. Er steht an der Linie. Er steht in der Öffentlichkeit. Aber er ist kein Diktator. Er wird sich mit seinem Team zusammensetzen, beraten, abwägen etc. - und dann eine Entscheidung treffen. Das wird er bestimmt nicht gegen alle Ratschläge und Meinungen tun.

Deshalb finde ich es etwas billig, wenn hier der Rausschmiss von DT als ultima ratio gefordert wird. Wenn, dann müssten noch eine Menge anderer Leute mitgehen. Es ist also, meine ich, nicht alles nur schwarz und weiß. Dino raus, Schalter umlegen, alles klappt wieder wunderbar. Die Sache ist, um es mit einem Wort auszudrücken, das in letzter Zeit häufiger bei anderen Anlässen benutzt wurde - es ist komplex. Ein Rauswurf von DT alleine wird vielleicht ein Strohfeuer entfachen, das dann aber nach wenigen Monaten in Normalität und späteren neuen Trainer-raus-Rufen enden könnte.
Ich denke da z.B. an Mainz: Bo Henriksen wurde anfangs als der Heilsbringer und der große Motivator gefeiert. Nach 1 Jahr und 10 Monaten wurde er gefeuert.

Zur Sicherheit: Ich bin mit der Performance seit langem oft nicht einverstanden. Und es macht für mich den Eindruck, dass an mehreren Stellen Sand im Getriebe ist. Dass es auch, im Gegensatz zu den öffentlichen Beteuerungen, in der Mannschaft Unstimmigkeiten geben könnte.
Und da hat mich am Dienstag vor allem die Tatsache gestört, dass nach einer tollen Parade von Kaua keiner, kein einziger! der Mannschaft zu ihm hingegangen ist und ihn gelobt und aufgebaut hat. Didi Hamann hat genau das auch bei Sky angesprochen. Über seine Einschätzungen kann man ja manchmal kräftig diskutieren, aber hier gebe ich ihm eindeutig Recht.

Manchmal kann ja trotzdem ein neuer Hauptverantwortlicher alleine und mit dem gleichen Team eine Menge bewirken. Wer weiß das schon (im Voraus)? Und wie lange hält das dann? Trotz gründlicher Überlegungen könnte der eine Neue Heilsbringer, Sternschnuppe oder Niete sein (fragt mal bei Real Madrid nach). Aus meiner Sicht gibt es deshab mehrere Stellschrauben, an denen (gleichzeitig) gedreht werden müsste - und da sollte man jeden mit einbeziehen: Mannschaft, Trainerstab und Führungsetage.
Es ist übrigens auch keine Schande, einen Fehler einzugestehen (Paradebeispiel: Streich). Das vermisse ich bei uns auch das ein oder andere Mal.

PS: Mit dem bisherigen rein zahlenmäßigen Zwischenergebnis bin ich bisher noch nicht mal so ganz unzufrieden. Da habe ich in meinem gut 65-jährigen Adler-Fan-Dasein schon ganz andere Situationen erlebt.

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Fallback Avatar 48. braumerganedruebberedde 15. Januar 26, 21:38 Uhr Zitat - ffm71 @40 Braumer... haha, alles ok. Ich mache halt schon einen Unterschied zwischen "auf Linie sein" und "diktieren". Ich gehe mal davon aus, dass Dino den Kurs von MK mit unterstützt, also auf seiner Linie ist. Diktieren müsste MK ja erst gegen den Willen des Trainers. Daran glaube ich nicht. Wer weiß, was DT in seinem Vertrag stehen hat. Es würde mich jetzt nicht überraschen, wenn er auch von erfolgreichen Transfers dieser Spieler monetär profitiert. Also nein.. von diktieren mag ich da nicht reden. Path

'Es würde mich jetzt nicht überraschen, wenn (Dino) auch von erfolgreichen Transfers dieser Spieler monetär profitiert.'

Geil! :) Darauf bin ich noch nicht gekommen.
Wir sind halt die Bankenstadt, da haben die Verträge manchmal besondere Noten :-D

Ernsthaft: daran glaub ich nicht.
Auch ernsthaft: wundern würds mich in dem Business auch nicht mehr ;)
herrlich :)

@48
Guter Punkt huiwaeller, find ich.

Es sind 14 Leute im Trainerteam.
Cheftrainer
Co-Trainer: Fießer, Zembrod, Buck
Co-Trainer-Analyse: Morgado
Torwarttrainer: Zimmermann
Leitung Athletik: Bigdeki
Athletiktrainer: Beck, Pitzke, Spohrer
Potentialtrainer: Daxl
Übergangstrainer: Gunesch
Reha-Trainer: Mitchell, Trittel

Dann gibt es noch das Funktionsteam. Bestehend aus Team-Management und Integration (4), Equipment Management (5),
und Spielanalyse (6), also 15 insg.

Die Lizenzspielerabteilung (Busfahrer, Scouting, Datenanalyse, Küche, Sporttechnologie,..), das sind 16 Mitarbeiter.

Und halt die medizinische Abteilung (Physios, Ernährungswissenschaftler, Ärzte, Heilmediziner, wissensch. Mitarbeiter,..) mit 15 Mitarbeitern.
Quelle: eintracht.de/Kader/

Am End is an allem der Akupunkteur Kurokawa Schuld, wer weiß das schon? ;)
Sorry Koichi, war nur n dummer Spaß.

Ich hoffe, ich konnte mit der Auflistung helfen. Mich hats selbst interessiert.

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Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 250 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Ob Stehblock, VIP-Loge, Currywurst oder Handkäs-Häppchen - Hauptsache SGE4EVER.de! Denn der User unterstützt das Onlinemagazin mit einem monatlichen oder jährlichen Betrag und genießt zudem besondere Vorteile: Werbefreiheit, Gewinnspiele etc. 49. huiwaeller50 15. Januar 26, 22:34 Uhr Zitat - braumerganedruebberedde 'Es würde mich jetzt nicht überraschen, wenn (Dino) auch von erfolgreichen Transfers dieser Spieler monetär profitiert.' Geil! :) Darauf bin ich noch nicht gekommen. Wir sind halt die Bankenstadt, da haben die Verträge manchmal besondere Noten :-D Ernsthaft: daran glaub ich nicht. Auch ernsthaft: wundern würds mich in dem Business auch nicht mehr ;) herrlich :) @48 Guter Punkt huiwaeller, find ich. Es sind 14 Leute im Trainerteam. Cheftrainer Co-Trainer: Fießer, Zembrod, Buck Co-Trainer-Analyse: Morgado Torwarttrainer: Zimmermann Leitung Athletik: Bigdeki Athletiktrainer: Beck, Pitzke, Spohrer Potentialtrainer: Daxl Übergangstrainer: Gunesch Reha-Trainer: Mitchell, Trittel Dann gibt es noch das Funktionsteam. Bestehend aus Team-Management und Integration (4), Equipment Management (5), und Spielanalyse (6), also 15 insg. Die Lizenzspielerabteilung (Busfahrer, Scouting, Datenanalyse, Küche, Sporttechnologie,..), das sind 16 Mitarbeiter. Und halt die medizinische Abteilung (Physios, Ernährungswissenschaftler, Ärzte, Heilmediziner, wissensch. Mitarbeiter,..) mit 15 Mitarbeitern. Quelle: eintracht.de/Kader/ Am End is an allem der Akupunkteur Kurokawa Schuld, wer weiß das schon? ;) Sorry Koichi, war nur n dummer Spaß. Ich hoffe, ich konnte mit der Auflistung helfen. Mich hats selbst interessiert. Path

Danke!
…für‘s Lob und vor allem für die detaillierte Auflistung.
Da kommt ja ne Menge zusammen - natürlich mit unterschiedlicher Verantwortung und Einflussnahme. Andererseits muss ja jede dieser Aufgaben einen Teil zum Ganzen beitragen, sonst gäbe es sie ja nicht.
btw: Dolmetscher fallen mir da gerade noch ein (wobei Dino ja den französischen Teil in Personalunion übernimmt)

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Fallback Avatar 50. braumerganedruebberedde 15. Januar 26, 23:44 Uhr

Ich glaub, die Dolmetscher sind bei 'Team-Management und Integration' dabei.

Hab mal schnell Google gefragt:
'Bei Eintracht Frankfurt ist das
"Teammanagement und Integration" eine zentrale Abteilung, die sich um die Betreuung und reibungslose Eingliederung neuer (oft internationaler) Spieler kümmert, angeführt von Patrick Zeilmann; es geht dabei um eine enge Begleitung in den ersten Wochen, sprachliche und kulturelle Unterstützung sowie die Koordination aller logistischen und administrativen Belange rund um die Profi-Mannschaft, um eine schnelle und erfolgreiche Integration ins Team und den Verein zu gewährleisten.'

Also, da sind sie, deine Dolmetscher :)
Jetzt die Gretchenfrage:
Wer war für Wahi zuständig?
Und: kümmert der sich jetzt um Kalimuendo? ;) ..aus dem Kapitel 'fiese Journalistenfragen' :-D

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