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Auch Ansgar Knauff hätte gegen die Tottenham Hotspur lieber ein Endspiel um das Weiterkommen gehabt. Foto: IMAGO / STEINSIEK.CH

Knauff analysiert vor Spurs-Duell: „Zu viele und zu einfache Gegentore“

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Das Endspiel bleibt aus. Das ist schon seit der letzten Woche gewiss. Durch die 2:3-Niederlage der Frankfurter in Baku ist man bereits jetzt sicher aus der Champions League ausgeschieden. Im Umfeld scheint das Interesse am Spiel daher verhalten zu sein: In Online-Ticketbörsen sind ungewohnt viele Angebote für abzugebende Karten für das Spiel am morgigen Mittwoch gegen die Tottenham Hotspur zu finden. Für Ansgar Knauff (sechs Saisontore), der wieder eine Option für die Sturmspitze sein könnte, ist die Partie dennoch besonders: „Es sind immer besondere Spiele. Natürlich hätten wir alle lieber ein Endspiel gehabt, aber wir werden alles dransetzen, morgen ein gutes Ergebnis holen zu können.“

Unter Interimstrainer Dennis Schmitt kassierte man erst die Pleite gegen Qarabag, die das Aus in der Königsklasse besiegelte und dann am vergangenen Wochenende die nächste Klatsche gegen die TSG 1899 Hoffenheim (1:3). Auffällig war dabei: Als sich die Niederlage abzeichnete, verließen bereits große Massen Fans den Deutsche Bank Park, die sonst so stimmungsvolle Nordwestkurve verstummte. Vereinzelt wurde die Leistung der Mannschaft sogar mit Pfiffen quittiert.

Knauff zeigt Verständnis für Fan-Unmut

Für Knauff eine verständliche Reaktion nach den schwierigen Wochen, die jüngst in der Entlassung von Dino Toppmöller mündeten: „Es ist natürlich schade, aber es ist in der Situation, wo wir gerade sind, verständlich. Die letzten Wochen waren nicht gut und nicht so, wie wir uns das vorstellen. Es liegt an uns das schleunigst zu ändern und diese Energie wieder auf den Platz zu bekommen und dann wird das Stadion in den nächsten Wochen auch wieder voller.“ Der 24-Jährige betonte, dass die Fans immer Leistung honorierten, wenn das Team auf dem Platz alles gebe. Dass nicht nur die Fans von der aktuellen Situation enttäuscht sind, sondern auch die Hessen selbst, ist klar. Die letzten Wochen seien nicht einfach für die Mannschaft gewesen, doch man müsse sich gemeinsam dort herausarbeiten, so der Rechtsaußen weiter.

Die Defensive ist die größte Baustelle bei der Eintracht. Im neuen Jahr in allen fünf Spielen genau drei Gegentore, insgesamt 42 Gegentreffer in der Bundesliga und schon 19 in der Champions League. Das sind Zahlen eines Abstiegskandidaten und nicht eines Aspiranten um die internationalen Plätze. Für Knauff liegt darin auch der Hauptgrund für das aktuelle Verfehlen der eigenen Ansprüche: „Am Ende haben wir zu viele und einfache Gegentore bekommen. Das haben wir analysiert und auch versucht, abzustellen. Das hat nicht funktioniert. Wir haben zu oft einfache Fehler gemacht. Es ist ein laufender Prozess, an dem wir täglich arbeiten“, fand der flinke Offensivspieler eine Erklärung. Immer wieder betonten Spieler und Verantwortliche, man werde an der Defensivproblematik arbeiten. Bisher auch unter Schmitt ohne Erfolg.

Wiedersehen mit altem Bekannten

Bald dürfte ein neuer Cheftrainer vorgestellt werden. Freilich brodelt die Gerüchteküche schon heftig. Wer der neue Mann an der Seitenlinie wird, ist noch nicht sicher. Vorstandssprecher Axel Hellmann verkündete jedenfalls auf der Mitgliederversammlung, dass man „auf der Zielgeraden“ mit dem neuen Coach sei. Für die Mannschaft scheint das aktuell keine große Priorität zu haben, wie Knauff behauptete: „Uns beschäftigt das aktuell nicht viel. Wir haben mit Dennis jetzt hier unseren Trainer, mit dem arbeiten wir jeden Tag zusammen und haben einen klaren Plan. Wir wollen einfach erfolgreich sein. Was dann alles drumherum passiert, ist nicht unsere Sache.“

Auch wenn das Spiel am Mittwochabend (21 Uhr) im Umfeld der Frankfurter fast schon zur Nebensache wird, wartet mit den Spurs zum Abschluss der Königsklasse also nochmal ein Topgegner, gegen den die SGE in den letzten Jahren schon öfter spielen durfte. Geht es für die Frankfurter also nicht mehr um das Weiterkommen, stecken die Nordlondoner noch mitten im Kampf um die besten Tabellenplätze in Europas höchstem Vereinswettbewerb. Aktuell rangieren sie auf Rang 5, könnten sich mit einem Sieg also direkt für das Achtelfinale qualifizieren. Für die Engländer geht es also noch um viel. Auch vom Sportlichen abgesehen, birgt das Duell noch ein brisantes Wiedersehen: Bis zum Sommer ist Ex-Adler Randal Kolo Muani, der 2023 einen unrühmlichen Abgang aus der Mainmetropole machte, noch an die Londoner ausgeliehen. „Da bei seinem Abgang medial viel drumherum passiert ist, wird es von den Fans kein so herzliches Willkommen sein“, hatte Knauff dahingehend schon eine Vorahnung. Dennoch freue er sich den ehemaligen Kollegen wiederzusehen.

11 Kommentare

Fallback Avatar 1. pfalzadler11 27. Januar 26, 18:27 Uhr

https://www.fussballtransfers.com/a3804962510256681964-fast-fix-frankfurt-findet-neuen-trainer

Gehört nicht zum Thema aber schon sehr überraschend...hatten wir schon einen Spanier als Trainer?

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Wenn das stimmt, dass die den Trainer von NK Celje verpflichten, muss man sich fragen, ob Hellmann und Krösche den Verstand verloren haben. 2. Liga wir kommen.

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Den hatte definitiv keiner auf dem Radar. Sollte das wirklich stimmen würde MK ein extremes, in meinen Augen völlig unnötiges persönliches Risiko eingehen - sollte Albert Riera nicht funktionieren, würde es auch für ihn eng.

Aber bleiben wir optimistisch …

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Fallback Avatar 4. pfalzadler11 27. Januar 26, 18:47 Uhr Zitat - frognal Den hatte definitiv keiner auf dem Radar. Sollte das wirklich stimmen würde MK ein extremes, in meinen Augen völlig unnötiges persönliches Risiko eingehen - sollte Albert Riera nicht funktionieren, würde es auch für ihn eng. Aber bleiben wir optimistisch … Path

Dino hatte auch keiner auf dem Radar...wieso nicht, hat in mehreren Vereinen als Spieler Erfahrung gesammelt. Ist trainer einer Spitzenmannschaft in dem jeweiligen Land. Irgendetwas werden die bei ihm gesehen haben.

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Fallback Avatar 5. moenchi 27. Januar 26, 18:52 Uhr

Hmmm jetzt gibt es non Stop Dolmetscher PKs. Hab schon damit gerechnet das es ein Trainer wird ,der deutsch kann . Oder kann er deutsch ? Kenne ihn noch von früher aus FIFA 😜 glaube der war doch mal ein Liverpool spieler.(Linksfuss)
Hatte Albert Riera nicht auf dem Radar . Viel Phantasie Herr Krösche. Sehr mutig wenn es so kommt . Aber hier in Frankfurt sollte der Trainer schon deutsch können,meiner Meinung nach. Bei Spielern ist es nicht so wichtig ,der Spieler ist ja nicht so oft in einer PK vertreten aber ein Trainer schon öfters .Er muss die Fans für sich gewinnen und das geht nun mal besser wenn man der Sprache mächtig ist . Bin halt jemand der da schnell abschaltet 😄Lass mich gerne überraschen

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Avatar 6. windstorm 27. Januar 26, 19:03 Uhr Zitat - moenchi Hmmm jetzt gibt es non Stop Dolmetscher PKs. Hab schon damit gerechnet das es ein Trainer wird ,der deutsch kann . Oder kann er deutsch ? Kenne ihn noch von früher aus FIFA 😜 glaube der war doch mal ein Liverpool spieler.(Linksfuss) Hatte Albert Riera nicht auf dem Radar . Viel Phantasie Herr Krösche. Sehr mutig wenn es so kommt . Aber hier in Frankfurt sollte der Trainer schon deutsch können,meiner Meinung nach. Bei Spielern ist es nicht so wichtig ,der Spieler ist ja nicht so oft in einer PK vertreten aber ein Trainer schon öfters .Er muss die Fans für sich gewinnen und das geht nun mal besser wenn man der Sprache mächtig ist . Bin halt jemand der da schnell abschaltet 😄Lass mich gerne überraschen Path

Ganz ehrlich, diese PK talks sind jede woche das Gleiche.
Ich bevorzuge einen Trainer der sich mit der Art und Weise wie unsere Eintracht zukünftig Fußball spielt und gewinnt identifiziert, nicht mit den schönen PK Aussagen.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 7. Handballer85 27. Januar 26, 19:07 Uhr

Wahnsinn wie schnell hier ein noch nicht mal vorgestellter Trainer schlecht geredet wird, aber naja meistens sind es immer die selben Leute die das machen.

Würde gerne mal wissen wer von den genannten Personen den Trainer wirklich kennen und ob sie den Verein NK Celje und deren Spielweise täglich verfolgt haben ? Wenn ja gerne Infos !

Markus wird ihn sicherlich beobachtet haben und wenn der Trainer zu unserem Spielstil passt und uns wieder die nötige Kompaktheit gibt, dann gerne her mit ihm.

Er hat eine faire Chance verdient. Denn er kann nichts für unsere aktuelle Lage. Und zaubern wird er auch nicht können denke ich.

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Fallback Avatar 8. frankfurter jung 27. Januar 26, 19:07 Uhr

Albert Riera wird als großes Trainer-Talent bezeichnet. Ob gerade bei Eintracht die richtige Zeit für Talente ist, Krösche hat ihn geholt.
Riera wird herzlich willkommen geheissen und bekommt seine Chance.
Gutes Omen, gleicher Geburtsort wie Rafael Nadal und der hatte es bekanntlich drauf, als Mensch und als Spieler.

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Fallback Avatar 9. skyeagle 27. Januar 26, 19:12 Uhr

Lass und doch überraschen. Man wird sich Gedanken gemacht haben und hat das ganze mit Sicherheit analysiert. Mir egal welche Sprache er spricht, wenn er die Sprache des Fussballs spricht und die Spieler ihn verstehen ist es doch genau das was es braucht.

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Avatar 10. 1899international 27. Januar 26, 19:45 Uhr Zitat - Handballer85 Wahnsinn wie schnell hier ein noch nicht mal vorgestellter Trainer schlecht geredet wird, aber naja meistens sind es immer die selben Leute die das machen. Würde gerne mal wissen wer von den genannten Personen den Trainer wirklich kennen und ob sie den Verein NK Celje und deren Spielweise täglich verfolgt haben ? Wenn ja gerne Infos ! Markus wird ihn sicherlich beobachtet haben und wenn der Trainer zu unserem Spielstil passt und uns wieder die nötige Kompaktheit gibt, dann gerne her mit ihm. Er hat eine faire Chance verdient. Denn er kann nichts für unsere aktuelle Lage. Und zaubern wird er auch nicht können denke ich. Path

Finde ich übertrieben. Unter den ersten sechs Kommentaren (vor Dir) ist tatsächlich ein einziger, der ihn schlecht redet.
Die Voreingenommenheit, die Du den Leuten vorwirfst, hast Du vielleicht auch ein wenig selbst.

Was den Trainer anbelangt, bin ich ganz bei Dir. Irgendwas wird sich Krösche dabei gedacht haben, egal wer kommt. Erstmal schauen, ob er es überhaupt wird.

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Fallback Avatar 11. PeKa 27. Januar 26, 20:05 Uhr

Tja, Ansi, ist wie bei so vielem in Deutschland. Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem.

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