Winter-Neuzugang Arnaud Kalimuendo brauchte keine lange Anlaufzeit, um in Frankfurt sportlich anzukommen. Seit seiner Verpflichtung im Januar ist der Franzose unumstrittener Stammspieler und konnte bisher in acht Bundesliga-Spielen drei Tore sowie eine Torvorlage erzielen. Kein Wunder, dass die Eintracht Interesse an einer festen Verpflichtung des 24-Jährigen, der aktuell von Nottingham Forest ausgeliehen ist, hat.
Kalimuendo fühlt sich in Frankfurt wohl
Nicht nur auf dem Platz konnte der Neuzugang durch seine Torgefährlichkeit, Spielstärke und Fleiß überzeugen, sondern auch abseits des Platzes wird er als professionell und bodenständig beschrieben. Die Verantwortlichen rund um Sportvorstand Markus Krösche und Trainer Albert Riera sind mit ihm daher sehr zufrieden, weshalb es laut „Bild“ intern den Wunsch gibt, ihn im Sommer fest zu verpflichten. Auch der Stürmer selbst zeigt Interesse, über die Saison hinaus bei der SGE zu bleiben. Schließlich kommt Kalimuendo in Frankfurt nun zu regelmäßigen Einsätzen und Torbeteiligungen. In der Hinrunde absolvierte der Franzose für Nottingham Forest lediglich 14 Partien, meist als Einwechselspieler, in denen er zwei Tore in der UEFA Europa League erzielen konnte. Jegliche Spekulationen um eine feste Verpflichtung weist er zurück. „Das ist eine komplexe Situation. Es liegt auch nicht in meinen Händen“, erklärte er gegenüber der „Bild“.
Kauf vom sportlichen Erfolg abhängig
Laut dem Boulevardblatt fällt die endgültige Entscheidung über eine feste Verpflichtung jedoch erst zum Saisonende. Bei einem möglichen Kauf wurde bereits eine Summe im Bereich von 27 Millionen Euro und ein Vertrag bis 2031 ausgehandelt. Kalimuendos Grundgehalt würde dann drei Millionen Euro betragen. Doch ob die Kaufoption auch gezogen wird, hängt vom sportlichen Erfolg der SGE in der Bundesliga und einer Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb in der nächsten Saison ab. Das Erreichen der Play-Offs für die UEFA Conference League, für die Platz sechs qualifizieren würde, wäre also das Minimum, um einen Kauf des Stürmers möglich zu machen. Die Eintracht liegt mit 31 Punkten aktuell auf dem achten Tabellenplatz der Bundesliga. In Abhängigkeit des weiteren Verlaufs des DFB-Pokals und des europäischen Erfolgs der verbliebenen deutschen Teilnehmer in Champions, Europa und Conference League könnte sogar der siebte und achte Tabellenplatz für eine Europapokal-Teilnahme ausreichen.
Nachverhandlungen im Sommer möglich
Sobald am Saisonende feststeht, welchen Tabellenplatz die Eintracht belegt und ob sie in der Spielzeit 2026/27 europäisch vertreten ist, ist es durchaus wahrscheinlich, dass sich die Verantwortlichen erneut mit Vertretern von Nottingham Forest an den Verhandlungstisch setzen. Wie bereits bei vergangenen Transfers könnte nämlich Sportvorstand Krösche um eine geringere Ablösesumme pokern, denn als aktuell Tabellen-17. ist der englische Klub momentan akut abstiegsgefährdet. Dies könnte den Hessen finanziell zugutekommen.






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