Wenige Stunden vor dem Start in das Jahr 2026 mit dem Spiel gegen Borussia Dortmund verkündete Eintracht Frankfurt einen großartigen Stadion-Deal: Der Klub und die Deutsche Bank AG setzen ihre langjährige Zusammenarbeit mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung bis 2035 fort – und schaffen damit Planungssicherheit auf mehreren Ebenen. Die Vereinbarung rund um den Deutsche Bank Park gilt jetzt für die gleiche Laufzeit wie der bestehende Stadionmietvertrag mit der Stadt Frankfurt und bildet nach Klub-Angaben die umfassendste Kooperation in der Geschichte des Vereins.
Die Vertragsverlängerung um acht Jahre ist nicht nur eine Verlängerung von Namensrechten: Sie steht für Vertrauen, Weitsicht und gemeinsame Werte in einer Partnerschaft, die sowohl für Eintracht Frankfurt als auch für die Region Rhein-Main eine große Bedeutung hat. „Die Verbindung mit der Deutschen Bank ist für uns in vielerlei Hinsicht besonders – sie steht für Vertrauen, Weitsicht und gemeinsame Werte“, betonte Vorstandssprecher Axel Hellmann und unterstrich damit die strategische Tragweite des Deals.Auch Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, brachte die Motivation hinter dem Engagement zum Ausdruck: Die Partnerschaft gehe „weit über reines Sponsoring hinaus“ und sei ein Ausdruck des langfristigen Bekenntnisses der Bank zum Standort Frankfurt sowie zu den Werten, die auch den Sport definieren – wie Leistungsbereitschaft, Fairness und Zusammenhalt.
Finanzieller Quantensprung – über 100 Millionen Euro in den nächsten neun Jahren
Damit wird die Mannschaft also über die Jahre hinaus ihre Heimspiele im Deutsche Bank Park bestreiten. Dabei war das im Herbst zumindest medial noch nicht ganz offensichtlich. Denn zwischenzeitlich flatterte das Gerücht herein, der chinesische Automobilhersteller BYD soll großes Interesse an den Namensrechten der Frankfurter Traditionsklub bekunden und dafür ca. 90 Millionen Euro geboten haben. Wie die „FR“ nun übereinstimmend mit der „SportBild“ berichtet, sei zum damaligen Zeitpunkt bereits klar, dass die Partnerschaft zwischen beiden verlängert wird. Und die Hessen dafür nun 100 Millionen Euro über die nächsten neun Jahre kassieren werden. Bisher lag die jährliche Aufwendung für das Sponsoring bei knapp 5,5 Millionen Euro per annum.
Sewing: „Eintracht Frankfurt ist ein außergewöhnlicher Verein mit internationalem Anspruch“
Beide Partner zählen zu den prägenden Institutionen der Wirtschafts- und Kulturlandschaft in Hessen. Während Eintracht Frankfurt mit seiner emotionalen Fanbasis, der medialen Reichweite und sportlichen Ambitionen punktet, bringt die Deutsche Bank als führende deutsche Bank globale Finanzexpertise und internationales Netzwerk ein. Dieses Zusammenspiel schafft wechselseitigen Mehrwert. „Eintracht Frankfurt ist ein außergewöhnlicher Verein mit internationalem Anspruch, regionaler Stärke und klarer Haltung – das passt hervorragend zu uns“ – ein perfect match, wie man so schön sagt.


5 Kommentare
Wahnsinn in was für Sphären wir uns mittlerweile bewegen. Erinnere mich noch gut dran wie wir die Werbebanden in der Funkel/Bruchhagen-Ära teils „verschenken“ mussten…Hut ab vor der Arbeit!
Ein guter Deal für Eintracht, aber für mich wird es weiterhin das Waldstadion sein !
Ich werde in Zukunft auch kein Konto bei der DB haben, hat ganz persönliche Gründe,
es gibt nun einmal sympatische und unsympatische.
Ich habe noch die Zeiten gut im Kopf, als Eintracht um ihr Existenz kämpfte. Die Bankenmetropole Frankfurt wollte von Eintracht nichts wissen, hat sie als eher assozial behandelt. Keiner der Oberbänker hat sich im Stadion sehen lassen, war doch alles Pöpelvolk für die gewesen.
Jetzt wo Erfolg da ist und Eintracht mit Hilfe einer Bürgschaft unseres ehemaligen Landesvater Koch, in vielen Jahren des kämpfens die Kurve bekommen hat, da will man sich mit der Eintracht schmücken. Schickimicki und ab in die Lounge. Zum Glück darf DB darfür viel Geld liegen lassen und den chinesischen E-Autobauer BYD, die "Beeweidee Arena" in Frankfurt, klingt noch dämlicher.
Jetzt sollte noch Geld für einen guten Abräumer hinten da sein.
Die Marketingexperten bei der Deutschen Bank müssten mal darüber nachdenken das Stadion offiziell „Waldstadion im Deutsche Bank Park“ zu nennen. Das würde viele Sympathien bringen….Dann noch den Schriftzug am Stadion in weiß statt blau und es wäre perfekt.Aber auch so eine gute Sache. Waldstadion heißt es ja trotzdem.
Komisch, waren auch meine Gedanken. @ G-Block, Hauptsache die Kohle fließt und ich denke nicht das sich das Sponsoring positiv auf mehr Kontonehmer auswirkt.
100 pro, es ist mir unbegreiflich, wie es dafür Dislikes geben kann. Es ist das Waldstadion und das wird es immer sein, die Deutsche Bank würde definitiv trotz zahlreicher Steuerhinterziehungs-und-Geldwäsche-Skandale unter Joe Ackermann und seinen Nachfolgern und der Finanzierung von Despoten durch die deutsche Bank viel mehr Sympathien bei Eintracht-Fans haben, wenn sie nur ihr Sponsoring dafür verwenden würden, das Waldstadion im Namen zu behalten, notfalls auch "Deutsche-Bank-Waldstadion", aber dein Vorschlag "Waldstation im Deutsche-Bank-Park" wäre natürlich noch besser.
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