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Die SGE ist gegen Leverkusen auf Punkte angewiesen. Foto: IMAGO / Brauer-Fotoagentur

Gegen Bayer unter Druck: Die sportlichen Ziele wackeln

Seit mittlerweile sieben Spielen ist die SGE sieglos, hat nur eine der vergangenen zwölf Partien gewonnen. Gegen Leverkusen sah die Eintracht in letzter Zeit überhaupt nicht gut aus. Die letzten sechs Duelle hat die Werkself mit 20:5 Toren für sich entscheiden können. Für die Adler geht es gegen Bayer darum nach den schwachen Auftritten und einer Flut an Gegentoren, primär die Defensive in den Griff zu bekommen und wieder mehr Mut mit ins Spiel zu nehmen. Mit 27 Punkten steht die Eintracht auf Platz acht, Leverkusen mit einem Spiel weniger und fünf Punkten mehr auf Rang sechs. Die Hessen sollten das Spiel also zwingend gewinnen, um nicht den Anschluss an die Top-Sechs vollends zu verlieren. Gegen die Spurs korrigierte Interimstrainer Dennis Schmitt die zuletzt hochstehende Abwehrkette und fokussierte die Kompaktheit im Zentrum. In der Liga kassierte die SGE acht Gegentreffer nach Kontern, was Liga-Höchstwert ist. Das sind bereits doppelt so viele wie im Jahr 2024/2025.

Anpfiff der Partie ist am Samstag, 31. Januar 2026 um 15:30 im Deutsche Bank Park. Die Leitung der Partie übernimmt Schiedsrichter Robert Schröder. „Sky“, „DAZN“ (nur in der Konferenz) und „Eintracht FM“ übertragen live.

Das sagen die Trainer

Dennis Schmitt: „Am Ende wollen wir ein Tor mehr schießen als Leverkusen. Deshalb haben wir alle Themen, die wir besser machen können, thematisiert und erwarten morgen aber auch den nächsten Schritt. Es bringt nichts, wenn wir emotional durch die Gegend springen und erzählen, wie wichtig dieses Spiel morgen ist. Wir können mit einem guten Spiel einen großen Schritt nach vorne machen und das steht im Vordergrund.“

Kasper Hjulmand: „Die beiden Siege zuletzt taten uns sehr gut, sie waren sehr wichtig. Jetzt wartet wieder ein wichtiges Spiel auf uns. Es ist immer ein schwieriges Spiel in Frankfurt. Es ist eine sehr wichtige Partie für uns, sie haben sehr gute Spieler. Wir haben Respekt vor der Mannschaft, aber wir fahren dorthin, um an unsere guten Leistungen anzuknüpfen und einen Sieg nach Leverkusen mitzubringen. Wir sind bereit.“ (Quellen: bundesliga.com, bayer04.de)

Fakten zum Spiel

Erstmals seit 15 Jahren gewann die Eintracht keines der ersten vier Bundesliga-Spiele nach der Winterpause. Von 83 Begegnungen konnte die SGE 28 für sich entscheiden.

Formkurve

Eintracht Frankfurt: N N N U N

Bayer Leverkusen: S S N N N

Wer fällt aus?

Eintracht Frankfurt: Mishy Batshuayi (Mittelfußbruch), Elias Baum (Innenbandverletzung im Knie), Jonathan Burkardt (Muskelverletzung in der Wade), Younes Ebnoutalib (Knieverletzung), Jessic Ngankam und Can Uzun (muskuläre Oberschenkelverletzung) fehlen der SGE.

Bayer Leverkusen: Loic Badé (5. Gelbe Karte), Eliesse Ben Seghir (Sprunggelenkverletzung), Mark Flekken (Innenbandverletzung im Knie) und Nathan Tella (Fußverletzung) fehlen der Werkself.

Player to watch

Nachdem Abgang von Granit Xhaka hat Aleix Garcia das Zepter im Mittelfeld übernommen. Er ist spielintelligent, und überzeugt vor allem durch seine enorme Übersicht und Ruhe am Ball. Seine größte Stärke liegt im sehr präzisen Passspiel, mit dem er das Tempo kontrolliert und das Spiel aus der Tiefe lenkt. Als Taktgeber verbindet er Defensive und Offensive, beteiligt sich intensiv am Spielaufbau und arbeitet zuverlässig nach hinten mit. Zudem ist der Spanier torgefährlich und wird das SGE-Zentrum vor harte Aufgaben stellen.

Aussicht: Schmitt lässt sich nicht in die Karten gucken

Welchen Ansatz Schmitt gegen die Werkself wählt, wollte er noch nicht verraten. Vergangenes Wochenende agierte die SGE mit hoher Kette und setzte die Hoffenheimer früh unter Druck, gegen die Spurs waren die Adler defensiver eingestellt und hielten das Zentrum kompakt. „Wir müssen in allen Phasen kompakt und aggressiv sein und dann wird es schwierig gegen uns sein. Es besteht die Möglichkeit, dass wir es personell offensiver angehen, es besteht aber auch die Möglichkeit, dass wir es so belassen“, betonte Schmitt. Rasmus Kristensen wird wieder in die Startelf zurückkehren und soll für den Unterschied sorgen: „Er ist in guter Verfassung und ich freue mich drauf, ihn morgen wieder zu sehen, weil er einfach ein wichtiger Spieler für uns ist. Er gibt den Mitspielern, aber auch dem ganzen Stadion das Gefühl, dass jetzt die Post abgeht.“

Oscar Højlund hat sich am Mittwoch gut präsentiert und könnte erneut starten. Neben ihn dürften Ellyes Skhiri und Hugo Larsson erste Wahl sein. Durch den Ausfall von Uzun sollte auch Mario Götze in der Startelf stehen. Auf den Flügeln sind Ritsu Doan und Ansgar Knauff derzeit gesetzt. Optionen wären Jean-Matteo Bahoya und Ayoube Amaimouni-Echghouyab. In der Sturmspitze ist Arnaud Kalimuendo unantastbar. Auch Aurele Amenda ist eine Option für die Startelf. Bereits gegen Hoffenheim setzte Schmitt auf den Schweizer und Arthur Theate auf die Bank.

Mögliche Aufstellungen

Eintracht Frankfurt: Santos – Kristensen, Koch, Theate, Brown – Højlund, Larsson – Doan, Götze, Knauff – Kalimuendo

Bayer Leverkusen: Blaswich – Quansah, Andrich, Tapsoba – Vazquez, E. Fernandez, Aleix Garcia, Grimaldo – M. Tillman, Maza – Schick

5 Kommentare

Avatar 1. imherzenvoneuropa 31. Januar 26, 09:46 Uhr

Schwer vorstellbar dass es ausgerechnet bei Leverkusen passiert und wir die Negativserie dort beenden. Aber warum nicht, unser Interimstrainer hat zum Abschluss nen Punkt verdient und den bekommt er auch denke ich. Mein Tipp 2:2

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Kann man so sehen. Ich hoffe bereits jetzt etwas auf den "Trainereffekt", also die Ankündigung/Gewissheit - und dass wir das "Aufbaugegnerimage" (Bayer in der Krise) ablegen und selbst den angeschlagenen Gegner "niederringen"... :)

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Avatar 3. super-adler 31. Januar 26, 10:31 Uhr

ich gehe ohne jegliche Hoffnung in das Spiel und lasse mich überraschen, wenn es ein Erfolg wird. Erfolg ist relativ: weniger als 3 Gegentore, gar ein Unentschieden oder ein Sieg. Kann man sich dann aussuchen. Ich bin fein mit der Saison, man hat sich zu spät von Toppmöller getrennt und die Folgen sind jetzt nicht mehr aufzuhalten.
13 Punkte bis zum sicheren Klassenerhalt, alles andere ist Wunschdenken.
Für Europa wird es diesmal nicht reichen, dann kann der neue Wundertrainer nächste Saison durchstarten. Wenn er es trotzdem packt, dann freu ich mich trotzdem. Das ist der Vorteil von Pessismismus: man kann sich freuen, wenn der worst-case nicht eintritt.

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Fallback Avatar 4. dieseeledesadlers 31. Januar 26, 10:49 Uhr Zitat - imherzenvoneuropa Schwer vorstellbar dass es ausgerechnet bei Leverkusen passiert und wir die Negativserie dort beenden. Aber warum nicht, unser Interimstrainer hat zum Abschluss nen Punkt verdient und den bekommt er auch denke ich. Mein Tipp 2:2 Path

"Bei Leverkusen"
Ich denke wir haben Heimspiel.
Macht es nicht noch schwerer als es schon ist.

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Fallback Avatar 5. frankfurter jung 31. Januar 26, 10:57 Uhr

Einfach mal machen. Das heißt nicht, dass dann auch automatisch gewonnen wird, aber eine geschlossene Mannschaftsleistung mit vollstem (ja vollstem) Einsatz ist die Grundlage für einen Erfolg. Dass sich die Mannschaft dafür als Team präsentiert und alles gibt, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Wenn es zutreffen sein sollte, dass aktuell und auch schon seit geraumer Zeit, so einige Spieler sich mehr auf ihren eigenen Marktwert fokussieren, als Teamplayer zu sein ( zum eigenen Nachteil und auch des Teams), dann hat der kommende Trainer hier schon einen wichtigen Ansatz.
Riera wurde hier schon mit viel Vorschusslorebeeren bedacht. Um in diesen Chor einzustimmen, kenne ich zu wenig, nur das jetzt in den Medien verbreitete. Die Herausforderung ist ihm bewusst. Alles Gute und viel Erfolg.
Und heute eine gute Leistung unserer Eintracht, die uns wieder in die Spur bringt und auch ein Abschiedsgeschenk für Schmitt/Meier sein könnte.

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