Nächstes Spiel in der Bundesliga und tabellarisch das nächste Spitzenuell. Nach dem wichtigen und sehr zähen Heimsieg in der Europa League geht es für die Frankfurter Eintracht in die deutsche Hauptstadt. Gegner Union Berlin kommt mit einem richtigen Aufschwung in die Partie: Die Köpenicker katapultierten sich mit drei Siegen in den letzten vier Bundesligaspielen auf den fünften Tabellenplatz. Unter dem neuen Trainer Bo Svensson erinnern die „Eisernen“ an die gute Saison unter Urs Fischer. Dino Toppmöller hat nach dem Spiel gegen Riga vollständig den kommenden Gegner im Kopf und weiß, wie er seine Mannschaft auf das Berliner Bollwerk vorbereiten muss.
„Wir wissen, was wir für ein Spiel vor der Brust haben. Union ist wieder Union. Es wird ein intensives Spiel. Es geht darum, in jedem Spiel eine gute Mannschaft auf den Platz zu bringen. Das können wir. Es wird intensiv und wir müssen die Zweikämpfe annehmen. Mich hat mehr überrascht, dass sie in der letzten Saison nicht gut waren. Sie haben eine gute Stabilität in der Defensive, eine gute Aggressivität gegen den Ball und sind gefährlich bei Standards. Dort gibt es einen guten Teamspirit. Jede Mannschaft, die einen internationalen Platz im Visier hat, sollte mit Union rechnen.“ Dennoch versucht man bei der SGE die Mannschaft auch mental fit zu halten. Dafür sei die richtige Mischung zwischen der Trainingsintensität und der Freude in den Einheiten wichtig, führte Toppmöller aus. Das sei aber die Aufgabe der Trainer, die in diesem Drei-Tages-Rhythmus auch auf den Konkurrenzkampf setzen. Dieser treibe die Spieler immer weiter an und könne auch in der mentalen Fitness weiterhelfen. Gute Neuigkeiten in Sachen Fitness hatte Toppmöller für Oscar Höjlund bereit. Der zentrale Mittelfeldspieler, der der SGE seit seiner Verletzung fehlt, ist wieder auf dem Platz und das mit dem Ball am Fuß. „Da kann ich etwas zu sagen: Er wird in der Länderspielpause wieder teilintegriert und ist dann zehn Tage später bereit für einen Kaderplatz.“
„Ein Spiel auf Augenhöhe“
Auch das Pokalspiel am kommenden Mittwoch, wenn die SGE die Borussia aus Mönchengladbach empfängt, muss in den Überlegungen des Cheftrainers berücksichtigt werden. Die Belastungssteuerung ist in einer Zeit von vielen englischen Wochen wichtiger denn je. So wurde Hugo Larsson gegen Riga eine Pause gegönnt, ehe er neuen Schwung in die Partie brachte und auch den Siegtreffer erzielte. Dieser Laufweg, den er zum Treffer zurücklegte, war geplant: „Hugo sollte viele Läufe machen und uns diese Boxpräsenz geben. Wir haben aufgrund seiner Einwechslung eine andere Energie auf dem Platz gehabt. Dass er dann das Tor macht, lag auch daran, dass er einen guten Tag hatte.“
Toppmöller erwartet ein sehr schwieriges Spiel an der Alten Försterei. Hohes Pressing, harte Zweikämpfe, eine gute Stimmung und ein bissiger Gegner erwarten die Frankfurter. „Dann wird es Momente geben, wo wir gegen einen tiefen Block Lösungen finden müssen. Man bekommt immer seine Momente im Umschalten und die muss man nutzen. Es ist ein Spiel auf Augenhöhe. Wir treffen nicht auf einen Gegner, der sich hinten reinstellt. Wir werden unsere Räume bekommen.“






3 Kommentare
Also für das Spiel gegen Union habe ich ein gutes Gefühl! Es wird sicher schwer, aber wir packen das heute!
Von mir aus können wir es auch gerne am Sonntag packen 😏😏😏
Ja hast ja recht... 😂
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