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SGE gegen den FCB - ein Traditionsduell in der Bundesliga. Foto: IMAGO / Jan Huebner

Ersatzgeschwächter Außenseiter: SGE in München gefordert

Mit 3:0 konnte sich die Frankfurter Eintracht gegen Borussia Mönchengladbach durchsetzen. Der erste Sieg seit Dezember und ein erfolgreiches Heimdebüt hatten nach effizienten 90 Minuten auf dem Papier gestanden. Nun geht es für die SGE zum FC Bayern, die seit dem ersten Spieltag an der Spitze stehen und Punkte brauchen, um den BVB auf Distanz zu halten. Aber auch die Eintracht ist auf Punkte angewiesen, um den Abstand zu den internationalen Plätzen nicht zu verlieren. Für die Hessen wird es eine wahre Mammutaufgabe, denn es fehlen viele nominelle Stammspieler. Vor allem defensiv ist die Eintracht personell dünn besetzt. Das Hinspiel konnte der FCB souverän mit 3:0 für sich entscheiden. Erst zwei Spiele hat der Rekordmeister wettbewerbsübergreifend in dieser Saison verloren. Auch wenn die Eintracht in der jüngsten Vergangenheit gerne für eine Überraschung gegen die Münchener sorgte, sind die Adler der klare Außenseiter. 

Anpfiff der Partie ist am Samstag, 21. Februar um 15:30 in der Allianz Arena. Die Leitung der Partie übernimmt Schiedsrichter Tobias Reichel. „Sky“, „DAZN“ (nur in der Konferenz) und „Eintracht FM“ übertragen live.

Das sagen die Trainer

Albert Riera: „Wir bereiten uns auf jeden Gegner gleich vor. Ich will gewinnen und darauf bereite ich mein Team vor. Natürlich ist es ein sehr starker Gegner, aber es gibt keine Perfektion. Wir werden Lücken suchen. Wir haben nicht viel zu verlieren, aber vieles zu gewinnen. Es wird sicherlich schwer. Es ist keine Ausrede, sondern ein Fakt, dass uns viele Spieler fehlen. Aber wir haben einen Plan, mit und ohne den Ball, um sie zu nerven und sie auch laufen zu lassen. Ich bin überzeugt von unserem Plan. Ich erwarte morgen Charakter, wenn wir den Ball haben. Wir müssen ein Team sein, das viele Dinge ausprobiert, weil Bayern lieber mit dem Ball spielt, als zu laufen. Wir werden unsere Chancen bekommen und müssen sie nutzen.“

Vincent Kompany: „Wir haben gerade gegen Werder gespielt, da war auch ein Trainerwechsel. Man muss mit dem planen, was man sehen kann. Wir haben gesehen, was Frankfurt in den letzten beiden Spielen und was der Trainer bei seinen vorherigen Mannschaften gemacht hat. Wir müssen darauf vorbereitet sein, dass wir flexibel sind im Spiel. Es gibt keine Hierarchie, alle Spiele sind wichtig. Ab nächster Woche können wir alle gemeinsam das Klassiker-Gefühl genießen. Aber jetzt geht es nur um Frankfurt.“ (Quelle: FC Bayern)

Fakten zum Spiel

Kein Team gewann seit der Saison 2019/20 öfter gegen die Bayern als die SGE (viermal) – und keines erzielte in diesem Zeitraum mehr Tore gegen den FCB (22 in 13 Spielen). Von 121 Begegnungen konnte die SGE 30 für sich entscheiden.

Formkurve

Eintracht Frankfurt: S U N N N

FC Bayern München: S S S U S

Wer fällt aus?

Eintracht Frankfurt: Mishy Batshuayi (Mittelfußbruch), Younes Ebnoutalib (Innenbandverletzung im Knie), Ansgar Knauff (Bauch-OP), Rasmus Kristensen (Syndesmose-OP), Arthur Theate (Meniskusverletzung), Can Uzun (muskuläre Oberschenkelverletzung) und Robin Koch (krank) fehlen der SGE.

FC Bayern München: Manuel Neuer (Faserriss) fehlt den Bayern.

Player to watch

Im aktuellen Höhenflug des FC Bayern überfliegt Harry Kane weiter seine Mitspieler und die Bundesliga. Nach 22 Spielen steht der Engländer bei 26 Treffern und hat den Torrekord von Robert Lewandowski (41) weiter im Blick. Kane überzeugt nicht nur mit seinem starken Abschluss, mit dem er auch außerhalb des Sechzehners gefährlich ist. Auch als Spielmacher sorgt der 32-Jährige für Unruhe beim Gegner, indem er sich als eigentlicher Stürmer die Bälle tief abholt und sie dann verteilt. Seine präzisen Verlagerungen und hohen Anspiele bringen den FCB in aussichtsreiche Aktionen und zu Torchancen. Vom Punkt ist Kane eine Macht und in der Bundesliga bei 23 Versuchen bislang makellos.

Aussicht: Riera muss auf Verletzungsflut reagieren

Riera muss etwas kreativ werden, denn auch Robin Koch fällt aus. Der Kapitän fehlte unter der Woche krankheitsbedingt und wird das Spiel gegen den Rekordmeister verpassen. Die beiden anderen Führungsspieler Theate und Kristensen fehlen ebenfalls. Eine Einschätzung über eine mögliche Aufstellung und wie die Eintracht das Spiel angehen dürfte, könnt ihr auf unserer Seite lesen.

Mögliche Aufstellungen

Eintracht Frankfurt: Santos – Collins, Skhiri, Amenda – Doan, Højlund, Larsson, Brown – Bahoya, Amaimouni-Echghouyab – Kalimuendo

FC Bayern München: Urbig – Stanisic, Upamecano, M.-J. Kim, Davies – Pavlovic, Kimmich – Olise, Musiala, Luis Diaz – Kane

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11 Kommentare

Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Der User ist ein Dauersupporter und drückt seine Wertschätzung gegenüber SGE4EVER.de durch einen monatlichen oder jährlichen Betrag aus - der Bembel ist also stets gefüllt - Prost! 1. zeno 21. Februar 26, 08:42 Uhr

Puh ganz harte Nummer - Du brauchst ja eh schon einen Sahne-Tag um die Bayern zu schlagen und mit fast allen Stammspielern ausgefallen wird das ultra hard.

Unentschieden wäre für mich schon eine Sensation!

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Fallback Avatar 2. mainesge 21. Februar 26, 09:38 Uhr

Jupp schiesst die Bayern kaputt 💪 😉

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Fallback Avatar 3. dribbelgnom 21. Februar 26, 09:47 Uhr

Naja Verletzungen hin oder her .
Manchmal braucht es nur Einsatz Disziplin und Spieleglück .
Wer hat denn gegen Bayern gewonnen oder Punkte geholt dieses Jahr ?!
Hamburg und Augsburg .
Und bei aller Liebe schlechter besetzt sind wir selbst mit unserer Ersatztruppe nicht als die .
Im Gegenteil .- oft ist es besser von Bayern unterschätzt zu werden als wenn vorher jeder sagt Topspiel - siehe Hoffenheim …

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Avatar 4. imherzenvoneuropa 21. Februar 26, 09:53 Uhr

Hauptsache der Einsatz und Wille stimmen heute und davon gehe ich aus. Es startet bei 0:0 und die Bauern sind auch nicht unfehlbar. Wenn wir lange die Null halten können geht auch dort etwas. Grade unter den aktuellen Umständen haben wir nur was zu gewinnen dort. Wenn trotz Kampf nichts geht, dann ist das halt so und man kann mit erhobenem Haupt vom Platz gehen. Mein Tipp: 2-2

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Fallback Avatar 5. ffm71 21. Februar 26, 10:05 Uhr

Ich will niemandem die Zuversicht nehmen, aber über die Chancen der Eintracht entscheiden heute nur die Bayern selbst. Wenn die einen normalen Tag haben....

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 6. Boris 21. Februar 26, 10:21 Uhr

Ich glaub's zwar kaum, aber vielleicht lässt sich Kane von dem Gerede eines neuen Barca-Präsidenten ein wenig raus bringen, der seine Verpflichtung fordert. Das ist zwar nur heiße Luft und Kane überhaupt kein wankelmütiger Typ, der sich bestimmt nicht leicht blenden lässt, aber wer weiß, mediale Unruhe beim Gegner ist immer gut. Trotzdem müsste gegen die Bayern alles passen, auch mit voller Besetzung ist da kaum was zu holen.

Von Riera finde ich es gut, direkt das eigene Spiel mit Ball zu betonen. Bei den Gegnern der Bayern in der Bundesliga hat man oft den Eindruck, wenn sie den Favoriten den Ball überlassen, so dass die kombinieren und sich warm und schießen können, dass die scheinbar sofort aufgegeben haben. Da zappt man in die Zusammenfassung und denkt gleich "ah ja, das wird ein entspanntes 3:0 für die Bayern". Dann geht halt mal einer daneben, einer drüber, einer auf den Torwart und dann sind sie drin und dann rollt die Lawine. Wenn man dagegen den eigenen Ballbesitz möglichst lang ausspielt, anstatt auf einen langen Abschlag und 3 Stationen zum Tor zu hoffen, dann kann man diesen Zeitpunkt eventuell hinaus zögern 15, 30, 45 Minuten und dann ist schon Halbzeit und die kommen unter Zugzwang. Dann gehen vielleicht auch mehr Räume auf. Wenn man dagegen zu hastig nach vorne spielt, ohne einen ordentlichen Spielaufbau zu haben, dann sind da vorne 2 gegen 5 und der Angriff ist schnell vorbei. So kommen die eigenen Spieler gar nicht zum durchatmen und die nächste Welle rollt gegen das eigene Tor. Dann dauert es auch teils wieder 10 Minuten, bis man überhaupt wieder einen eigenen Angriff aufbauen kann. Wie soll man so selbst ins Spiel kommen und sich Selbstbewusstsein holen? So wird man nur körperlich und geistig ausgelaugt, bis einer wackelt. Dann lieber den Gegner beschäftigen, den Ball nach vorne transportieren, Meter über die Außen machen, Gegner angespielt, egal, Einwurf, Ecke, so ist man weiter am Ball und kann selbst Zielschießen üben. Zumindest richtig gefordert sollten die Bayern und jeder Gegner schon sein, um die Eintracht schlagen zu können. Und mit ein bisschen Glück reicht es dann auch mal zu mehr.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 50 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 7. keineahnungvieldavon 21. Februar 26, 10:36 Uhr

Ich freue mich auf das Spiel, egal was da passieren wird und bin gespannt wie Riera die Defensive aufstellt.
Insgeheim hoffe ich auf Baum und Keito , Amenda,Collins....
Was soll schon großartig negativ passieren, mehr als verlieren geht nicht.
Megaspannend wird sein wie die Mannschaft heute auftreten wird im 3. Spiel unter Albert, da geht es nicht hauptsächlich um das reine Endergebnis .

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 8. Boris 21. Februar 26, 10:37 Uhr

Wenn man sie oft anrennen lässt, kommen die Bayern auch oft in den Bereich, um Elfmeter schinden zu können, denn Schiris weltweit pfeifen ja eh immer für den Favoriten, vor allem in den höchsten Spielklassen, das ist psychologisch ein interessantes Phänomen. Da musst du als Stürmer nur den eigenen Fuß zwischen Ball und Gegnerfuß bringen und stehen bleiben, der Gegner hat dich also getreten, "eindeutiger" Strafstoß. Sowas würden die Schiris in der Stadtoberliga fast nie pfeifen. Jeder sieht doch die Absicht des Hinfallers. Nur weil man berührt wurde, heißt das ja nicht automatisch, dass es keine Schwalbe war. Die ist dann vielleicht nicht gelbwürdig, sondern in einem Graubereich, aber dennoch kein Elfmeter. Schiris unterstellen immer den berühmten Profi-Spielern, dass die sowas nicht machen würden, da haben die viel zu viel Respekt bzw. die Hosen voll wegen dem möglichen Shitstorm. Dem vermeintlich schwächeren Spieler zu unterstellen, dass der den Schritt zu spät war, das lässt sich leicht vertreten. Kaum einer von denen hat den Mumm, die mediale Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Wenn dann ein Kollege bereits einen Präzedenzfall geschaffen hat, dann stellt das auch das nächste Mal keiner in Frage und es ist noch "unstrittiger". Wie viele Elfmeter hat Bayern diese Saison zugesprochen gekriegt, 10? Gefühlt jeden Spieltag einen. Die schaffen die 100 Tore diese Saison so oder so, sie brauchen nicht noch Extra-Geschenke. Die Eintracht hat dagegen 3 Elfmeter verweigert gekriegt und wurde bereits in den Jahren davor oft benachteiligt. Die Verantwortlichen sollten sich nach solchen Aktionen vor die Mannschaft stellen und das öffentlich ankreiden, ohne respektlos zu sein. Ich kann die Denkweise der Schiris dahingehend nachvollziehen, akzeptabel ist sie trotzdem nicht.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Ob Stehblock, VIP-Loge, Currywurst oder Handkäs-Häppchen - Hauptsache SGE4EVER.de! Denn der User unterstützt das Onlinemagazin mit einem monatlichen oder jährlichen Betrag und genießt zudem besondere Vorteile: Werbefreiheit, Gewinnspiele etc. 9. sgeubin 21. Februar 26, 10:50 Uhr

Ich bin auch mal auf die Aufstellung gespannt. Überall liest man die abenteuerlichsten Prognosen diesbezüglich... es bleibt spannend! Und... yeah, oft ist es besser, psychologisch als "klarer Underdog" reinzugehen. Komischerweise habe ich ein gutes Bauchgefühl, auf dass ich mich gerne verlasse! :)

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Fallback Avatar 10. Barth 21. Februar 26, 10:55 Uhr

Es gibt zwei Spiele die ich mir nicht anschaue. In München und in Leverkusen. Ich hoffe sehr , das ich mich nachher tierisch ärgere, mir fehlt nur so recht der Glaube daran. Ich hoffe das wir nicht, wie andere Mannschaften in München, unser Torverhältnis noch mehr "kaputt" machen wie es sowieso schon ist.

Aber es ist unsere SGE die auch für Überraschungen gut sein kann. Augsburg hat es ja auch geschafft.

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Bin ja immer optimistisch, doch bei diesen extrem miesen Voraussetzungen mit den ganzen Verletzten und den Bauern in Top Besetzung kann man nur von einer Packung ausgehen. Ich glaube, alles unter 3 Gegentoren wäre heute schon ein Erfolg.

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