Zum Inhalt Zum Hauptmenü

Eintracht Frankfurt liegt 14,27 Millionen Euro hinter Bayern, aber 4,26 Millionen Euro vor RB Leipzig. Foto: IMAGO / Jan Huebner

Eintracht kassiert über 77 Millionen Euro: So hoch fallen die TV-Gelder für die SGE aus

Die Verteilung der Fernsehgelder für die Saison 2026/27 steht fest. Nach den Zahlen der „SportBild“ erhält Eintracht Frankfurt 77.122.161 Euro aus dem nationalen Medienvertrag der DFL. Damit belegt die SGE im Bundesliga-Vergleich den vierten Platz hinter Bayern München, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen.

Mit der Summe liegt die Eintracht erneut vor Konkurrenten wie RB Leipzig (72,86 Millionen Euro), dem SC Freiburg (71,84 Millionen Euro) und dem VfB Stuttgart (66,00 Millionen Euro). Die Frankfurter profitieren dabei weiterhin von ihren konstant starken Leistungen der vergangenen Jahre und der regelmäßigen Teilnahme am internationalen Wettbewerb.

Bayern bleibt an der Spitze – Elversberg bildet das Schlusslicht

Spitzenreiter bei den Ausschüttungen ist erneut der FC Bayern München mit 92.306.774 Euro. Dahinter folgen Borussia Dortmund (83.726.917 Euro) und Bayer Leverkusen (81.333.331 Euro). Schlusslicht der Bundesliga ist Aufsteiger SV Elversberg mit 31.174.826 Euro.

Laut dem Medium verteilen sich die Fernsehgelder der Bundesliga für die Saison 2026/27 wie folgt:

1. Bayern München 92.306.774 €
2. Borussia Dortmund 83.726.917 €
3. Bayer Leverkusen 81.333.331 €
4. Eintracht Frankfurt 77.122.161 €
5. RB Leipzig 72.859.030 €
6. SC Freiburg 71.837.500 €
7. VfB Stuttgart 66.001.941 €
8. TSG Hoffenheim 62.045.254 €
9. FSV Mainz 05 61.302.880 €
10. Union Berlin 59.620.972 €
11. Borussia Mönchengladbach 52.339.720 €
12. FC Augsburg 52.052.245 €
13. 1. FC Köln 47.988.022 €
14. Werder Bremen 47.574.284 €
15. Hamburger SV 40.050.187 €
16. SC Paderborn 07 37.224.459 €
17. Schalke 04 35.708.626 €
18. SV Elversberg 31.174.826 €

So werden die TV-Gelder verteilt

Insgesamt schüttet die DFL für die Saison 2026/27 rund 1,121 Milliarden Euro an die 36 Erst- und Zweitligisten aus. Davon entfallen 80 Prozent auf die Bundesliga und 20 Prozent auf die 2. Bundesliga. Die Verteilung erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel. 50 Prozent werden gleichmäßig auf alle Erstligisten aufgeteilt, 43 Prozent richten sich nach der Fünfjahreswertung („Leistung“), 4 Prozent nach der sogenannten Nachwuchswertung und drei Prozent nach dem Faninteresse beziehungsweise der medialen Reichweite.

Bei den genannten Beträgen handelt es sich ausschließlich um die Ausschüttungen aus den nationalen Medienrechten der DFL. Hinzu kommen für die Vereine grundsätzlich noch Einnahmen aus den internationalen TV-Rechten, die nach einem separaten Verteilungsschlüssel ausgeschüttet werden. Klubs, die regelmäßig international vertreten sind, wie zuletzt auch Eintracht Frankfurt, profitieren dadurch zusätzlich von weiteren Fernsehgeldern.

2 Kommentare

Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 1. Adlersieg 09. Juli 26, 11:53 Uhr

OT

Weiß jemand, wie man an Tickets für das Spiel am 1.8. bei Waldhof Mannheim kommt?

Ich finde weder bei der Eintracht noch bei Waldhof was.

0
Fallback Avatar 2. frankfurter jung 09. Juli 26, 12:33 Uhr

Tolle Summe für unsere Eintracht.
Es ist jedoch Wahnsinn, wie viel Geld heute in den Profifußball gepumpt wird...und es trotzdem (oder gerade deshalb?) Finanzlücken gibt. Bitte nicht falsch verstehen, ehrenamtlich im Management und mit Lizenzspielern (mit gedeckeltem Einkommen) könnte der Fussball heute nicht mehr stattfinden. Aber, die Selbstverständlichkeit, die Eigendynamik der ständigen Einnahmensteigerungen, mit welcher der Fussball immer teurer, für immer mehr "normale" Fans unbezahlbar wird, ist schon erschreckend. Man werfe nur einen Blick auf die WM in Amerika und bekanntlich kommen solche Auswüchse auch dann in Europa an.
In den 70er Jahren (mit unseren tollen Spielern) finanzierten sich die Bundesliga-Klubs zu mehr als 80% aus den Einnahmen der Eintrittskarten, heute sind es noch ca. 15%.
Die Abhängigkeit von Sky, DAZN, Sponsoren wird bedenklich. Die 50 plus 1 Regel sollte deshalb nicht verhandelbar sein, sondern unbedingt bestehen bleiben. Ein Blick nach England auf die PL, wo sich der "normale" Fan den Stadionbesuch nicht mehr leisten kann, sollte Abschreckung genug sein.

1

Du musst eingeloggt sein, um einen Kommentar zu schreiben.