Seit mittlerweile einer Woche ist Younes Ebnoutalib offiziell Spieler der Frankfurter Eintracht. Der Angreifer wechselte für rund acht Millionen Euro aus der zweiten Liga von der SV Elversberg zur SGE, laut Medienberichten kann diese Summe noch um rund zwei Millionen wachsen.
Am heutigen Montag betonte der 22-Jährige, dass er sich noch immer sehr freue jetzt in seiner Heimstadt zu sein: „Ich bin einfach nur stolz und es ist mir eine Ehre für die eigene Stadt zu spielen. Ich versuche alles reinzuhauen, was geht!“ Er gab zu, dass er in seinen ersten Tagen „sehr aufgeregt“ gewesen sei. „Die ersten Trainings waren sehr anstrengend aber ich bin sehr dankbar. Die Jungs sind alle sehr korrekt“, gab er an. Besonderen Druck verspüre er nicht: „Druck gehört zum Leistungssport dazu, damit muss man umgehen können. Aber ich genießen einfach die Zeit und will Gas geben.“ Als er gehört habe, dass sich die Eintracht für ihn interessiere, habe ihn das sehr gefreut. „Daher wollte ich unbedingt nach Frankfurt. Hier ist mein Zuhause und das ist ein Luxus. Da war es schwer nein zu sagen“, so der Angreifer.
„Die Jungs und das Trainerteam haben mich gut aufgenommen. Ich bin erst drei Tage hier, aber man merkt schon, dass es ein Sprung ist. Ich versuche mich jetzt Best möglichst anzupassen und Gas zu geben“, blickte er auf seine ersten Tage in Frankfurt zurück. Helfen könnten ihm seine Erlebnisse in der zweiten Liga in Elversberg, wo er im vergangenen Winter ebenfalls eine Winterverpflichtung war. „Die Zeit in Elversberg hat mir sehr gut getan. Die Mitspieler und das Trainerteam haben immer an mich geglaubt und sich auch um mich gekümmert, wenn ich nicht gespielt habe. Ich bin im Winter letztes Jahr nach Elversberg gekommen, als die Mannschaft sehr gut war. Ich habe dann versucht hart an mir zu arbeiten und zu lernen. Dafür wurde ich belohnt“, erinnert er sich. Er betonte aber auch, dass er in Frankfurt kein spezifisches Ziel habe: „Ich will Schritt für Schritt gehen. Ich will mich auf mich fokussieren und meine Qualitäten zeigen. Dann ist es die Entscheidung vom Trainer, wer von Beginn an spielt.“ Dabei sei er auch für verschiedene Spielsysteme offen: „Ich will mich da anpassen und nicht ausschließen, dass ich nur alleine oder zu zweit spielen kann.“
Auf den Spuren von Aymen Barkok
Ebnoutalib bezeichnete sein Tempo, seine Physis und seine Abschlüsse als seine Stärken und gab sich hier durchaus selbstbewusst: „Man kann nie genug lernen und sich immer weiter verbessern. Aber ich fühle mich bereit für die erste Liga und will auch bereit sein.“ Dass er jetzt in der ersten Liga spielt und die Gegenspieler noch eine Nummer größer seien, sei „krass“ für ihn. „Innerhalb eines Jahres einen solchen Sprung zu machen ist sehr besonders. Da bin ich auch stolz auf mich“, betonte er, sagte aber auch: „Klar geht man mit Respekt an alles, aber man muss auch an sich glauben.“ Er bezeichnete Ronaldo, aber auch einen ehemaligen SGE-Spieler als seine Vorbilder: „Aymen Barkok kommt aus der gleichen Gegend wie ich, er war sehr inspirierend für mich. Er hat die gleiche Vergangenheit wie ich. Zu ihm habe ich aufgeschaut.“ Er habe von Kindesbeinen an immer den Fußball im Kopf gehabt. „Am Ende hat es sich ausgezahlt. Ich war immer fleißig und das hat sich am Ende ausgezahlt“, sagte er. Schon früh habe er dieses auch in Amateurbereichen gezeigt, wo er sich sehr professionell gegeben hatte. „Es lag sicher auch an meinem Vater und auch an Ronaldo, der das absolute Mindset hatte. Ich denke ich habe es von den beiden“, erklärte er. Sein Vater, der selbst bei Olympia eine Medaille im Kampfsport gewonnen hat, sei einer seiner größten Unterstützer: „Ich versuche wie er immer das Beste zu geben und mich dadurch selbst zu pushen.“ Daher sei auch die Reaktion seines Vaters sehr schön gewesen: „Er war schon sehr stolz und hat sich sehr gefreut. Ich war immer zuhause weg und bin jetzt wieder daheim.“
Kurz vor dem Transfer gab es auch den Versuch des VfL Wolfsburg den 22-Jährigen zu verpflichten. „Es war schon sehr ernst und ich habe mir alles gut mit meinem Berater und meiner Familie überlegt“, verriet Ebnoutalib. Es sei aber dann schnell klar gewesen: „Als Eintracht richtig kam, dann musste ich nach Frankfurt.“






5 Kommentare
Younes wirkt sehr geerdet und ruhig. Richtig angenehm ihm zuzuhören. Freu mich richtig auf ihn und für ihn. Das er mit einem Heimspiel gegen Dortmund beginnt ist natürlich ein Traum, aber vielleicht zeigt er schon, was man erwarten kann. An Einsatz und Motivation wirds ihm sicherlich nicht mangeln. Lustig das er viele Sätze mit -ja genau- beendet. Ja genau
Hat zwar nichts mit den Neuzugängen zu tun aber ich muss leider mal sagen, dass die Seite hier massiv abgebaut hat…
Letzter Bericht zum „Tracking“ von Safari:
Sge4ever ist Spitzenreiter mit 62 Anfragen zum erstellen eines Profils für Werbung etc.
Die Seite der Eintracht hatte 1/5 davon…12 Anfragen. Vor lauter Werbebanner und Popup Fenstern kommst du kaum zum lesen, die meisten haben das „Schließen“ so gut versteckt, dass du erst einmal denkst, du wärst Blind oder blöd…
Klar braucht ihr Werbung und müsst Geld generieren (Thema Server etc.) aber so macht es keinen Spaß.. Dann zahle ich lieber pro Monat 1€ oder auch 2€ aber habe ein flüssiges Leseerlebnis.
Wenn ich es richtig im Kopf habe kannst du als vip Supporter für 5€ im Monat ohne Werbung lesen 🤔
Dieser Transfer produziert Artikel ohne Ende 😂
Sein Vater war übrigens auch Europameister und 7 oder 8 Mal Deutscher Meister by the way
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