Beim 2:0-Heimsieg über den SC Freiburg bewies SGE-Cheftrainer Albert Riera ein glückliches Händchen: In der 63. Spielminute wechselte er Farès Chaïbi ein. Kurz danach spielte Freiburg-Innenverteidiger Matthias Ginter einen Pass ins Zentrum, der beim 23-Jährigen landete. Einen Doppelpass mit Nnamdi Collins später netzte der Algerier – exakt 42 Sekunden nach seiner Einwechslung – zum 1:0. Im Verlauf des Spiels legte er auch noch den Treffer zum 2:0 (81.) von Jean-Mattéo Bahoya auf.
Nicht zum ersten Mal änderten die Wechsel des spanischen Cheftrainers das Ergebnis auf der Anzeigentafel. Bis zum Torerfolg Bahoyas hatte die Frankfurter Eintracht einen Lauf von vier Jokertoren in Folge. Gegen Borussia Mönchengladbach (22. Spieltag) traf Ansgar Knauff zum 3:0, gegen den FC Bayern München (23. Spieltag) trafen Jonathan Burkardt (3:1) und Arnaud Kalimuendo (3:2) nach Einwechslung. Diesmal war Chaïbi der Glückliche.
Eintracht Frankfurt knackt Vereinsrekord
Für Eintracht Frankfurt steht in dieser Saison damit schon das zehnte Bundesliga-Tor nach Einwechslung zu Buche. Der vereinsinterne Rekord wurde somit geknackt – nie schoss die SGE mehr Jokertore in einer Saison. Als Jokertor-König kann sich in dieser Saison bisher der 24-jährige Knauff mit drei Treffern krönen. Seinen Vorsprung wird er allerdings erst einmal nicht ausbauen können, denn Knauff erholt sich derzeit von einem Eingriff im Bauchbereich. Burkardt ist ihm mit zwei Jokertoren dicht auf den Fersen.
In der Bundesliga teilen sich die Hessen den dritten Platz mit dem 1. FC Köln, wenn es darum geht, wer die meisten Tore nach Einwechslung schießt. Auf dem zweiten Platz steht der VfB Stuttgart mit elf Toren. Auch in dieser Statistik ist der Rekordmeister aus München jedoch das Maß aller Dinge. Nach Einwechslungen von Cheftrainer Vincent Kompany schoss der FC Bayern München insgesamt 14 Tore. Den Spieler mit den meisten Jokertoren stellt mit Stefan Schimmer das Schlusslicht aus Heidenheim. Schimmer traf fünfmal nach Einwechslung.
- FC Bayern München (14 Jokertore)
- VfB Stuttgart (11 Jokertore)
- Eintracht Frankfurt (10 Jokertore)
- 1. FC Köln (10 Jokertore)
- Borussia Dortmund (9 Jokertore)
- SC Freiburg (9 Jokertore)
Eintracht-Jokertore im internationalen Vergleich
Selbst internationale Größen wie der FC Arsenal (9 Jokertore), Manchester City (1) oder Real Madrid (2) schossen in ihren nationalen Ligen nicht so viele Jokertore wie die Adlerträger. Ohnehin gibt es in Europas Top-Fünf-Ligen nur sechs weitere Teams, bei denen mindestens zehn Tore nach Einwechslung auf dem Konto stehen. Aus der Premier League schafft es tatsächlich keine Mannschaft, mit der Eintracht gleichzuziehen. Arsenal führt gemeinsam mit Aston Villa und Brighton & Hove Albion das Feld an. Aus der spanischen La Liga traf Atlético Madrid zwölfmal, Celta Vigo sowie der FC Barcelona 14-mal nach Einwechslung. In Italien hat nur Inter Mailand ein Wörtchen mitzureden. Den „Nerazzurri“ gelang es elfmal. Torgleich mit Eintracht Frankfurt ist der französische Rekordmeister Paris Saint-Germain. Vor ihnen liegt LOSC Lille mit zwölf Jokertoren. Die AS Monaco rangiert in dieser Statistik auf Platz eins der Top-fünf-Ligen. Besonders die fünf Jokertore von Barcelona-Leihgabe Ansu Fati bringen die Monegassen auf insgesamt 15 Tore nach Einwechslung.


Ein Kommentar
Übrigens haben wir auch mit 23,7 % die meisten Personen mit Geburtsmonat November auf den Business-Seats, ein Wert den nicht mal der Reykjavík Football Club schafft. Dieser Wert hat sich unter dem neuen Trainer jedoch nicht geändert und bleibt trotz des Trainerwechsels unverändert.
😉
Gruß SCOPE
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