Mit 2:0 konnte die SGE gegen den SC Freiburg gewinnen und mischt damit im Rennen um die internationalen Plätze weiterhin gut mit. Die Handschrift und Spielweise von Albert Riera wird von Spiel zu Spiel klarer. 2 Siege, 1 Unentschieden und 1 Niederlage in München stehen bislang auf dem Konto des Spaniers. In Hamburg steht für die Eintracht am Vereinsgeburtstag gegen St. Pauli das nächste Auswärtsspiel an. Die Kiezkicker konnten zuletzt in Hoffenheim gewinnen und Werder Bremen bezwingen. Trotz der Tabellensituation wird es keine einfache Aufgabe für die Adler, die nach dem Unentschieden zwischen dem SC Freiburg und Bayer Leverkusen weitere wichtige Punkte sammeln können. Mit 34 Punkten steht die Eintracht aktuell auf Platz sieben, zehn Punkte hinter der Werkself.
Anpfiff der Partie ist am Sonntag, 8. März um 15:30 im Millerntor-Stadion. Die Leitung der Partie übernimmt Schiedsrichter Felix Zwayer. „DAZN“ und „Eintracht FM“ übertragen live.
Das sagen die Trainer
Albert Riera: „Jedes Spiel ist anders, jeder Moment ist anders. Ich habe zu meinem Team zu Wochenbeginn gesagt, dass wir jedes Spiel mit der gleichen Energie und Leidenschaft spielen müssen. Das erwarte ich. In jedem Spiel geht es um drei Punkte. St. Pauli steht in der Tabelle zwar hinter uns, das ist aber egal. Ob gegen den FC Bayern oder gegen den FC St. Pauli, ob vor 70.000 Zuschauern oder in der Atmosphäre auf St. Pauli: Ich sehe in diesen beiden Auswärtsspielen keinen Unterschied. Es geht eben um drei Punkte, und die sind wichtig. Also bereiten wir uns genauso vor, wir müssen genauso motiviert sein, wir müssen genauso agieren – mit dem Ball und gegen den Ball. Das fordere ich bereits in der Trainingswoche. Wir respektieren jeden Gegner auf dieselbe Art.“ (Quelle: Eintracht Frankfurt)
Alexander Blessin: „Wir müssen auf dem Gaspedal bleiben. Es ist eine Momentaufnahme, die wir nüchtern einordnen. Wir wollen an die guten Leistungen anknüpfen und dürfen dabei nicht an Intensität und Aggressivität nachlassen. Wir müssen die Räume gut abdecken, weil sie individuell viel Qualität und auch Speed haben. Da sind wir gewarnt. In den Räumen, wo sie richtig gefährlich sind, müssen wir sehr wach sein. Darauf werden wir uns gut einstellen. Sie haben zuletzt wenig Gegentore bekommen, das war lange ihr größtes Problem.“ (Quelle: FC St. Pauli)
Fakten zum Spiel
Die SGE ist seit fünf Bundesligaduellen mit dem FC St. Pauli ungeschlagen: vier Siege, ein Remis. Insgesamt verlor die Eintracht nur eines der vergangenen zwölf Bundesligaduelle gegen die Kiezkicker. Von 23 Begegnungen konnte die SGE 10 für sich entscheiden.
Formkurve
Eintracht Frankfurt: S N S U N
FC St. Pauli: S S N S N
Wer fällt aus?
Eintracht Frankfurt: Mishy Batshuayi (Mittelfußbruch), Younes Ebnoutalib (Innenbandanriss im Knie), Ansgar Knauff (Darm-OP), Rasmus Kristensen (Sprunggelenk-OP), Kaua Santos (Innenbandanriss im Knie), Arthur Theate (Knie-OP) und Can Uzun (Muskelverletzung im Oberschenkel) fehlen der SGE.
FC St. Pauli: Andreas Hountondji (Haarriss im Sprunggelenk), Ricky-Jade Jones (Sprunggelenk-OP), Karol Mets (Wadenverletzung), David Nemeth (Muskelsehnenverletzung in den Adduktoren) und Simon Spari (Sprunggelenk-OP) fehlen den Kiezkickern.
Die Offensive der Kiezkicker ist die schwächste der gesamten Liga. Mit vier Toren und drei Vorlagen ist Daniel Sinani der Topscorer der Hamburger und ein echter Schlüsselspieler im System von Alexander Blessin. Sinani ist eigentlich Zehner, kommt zuletzt aber Stürmer zum Einsatz. Seine Schlüsselpässe in der Offensive kann er dennoch spielen und sorgt mit einer starken Abschlussqualität für Gefahr. Außerdem geht Sinani als Führungsspieler voran.
Aussicht: Auf Freiburg aufbauen – mit Änderungen?
Die Defensivreihe aus Nnamdi Collins, Robin Koch, Aurele Amenda und Nathaniel Brown zeigte gegen Freiburg ein gutes Spiel und wird aufgrund mangelnden Personals in dieser Konstellation weiterspielen. Hugo Larsson ist unter Riera gesetzt und wird als Sechser das Spiel kontrollieren. Gegen den SCF agierten Mario Götze und Oscar Højlund als offensive Zentrumsspieler. Gut möglich, dass einer von beiden von Farés Chaibi ersetzt wird, der nach Einwechslung ein Tor erzielte und ein weiteres vorlegte. Im Sturm wird Jonathan Burkardt auf Torejagd gehen. Auf den Flügeln dürfte Riera keine Veränderungen vornehmen, denn Jean-Matteo Bahoya und Arnaud Kalimuendo zeigten zuletzt starke Leistungen.
Mögliche Aufstellungen
Eintracht Frankfurt: Zetterer – Collins, Koch, Amenda, Brown – Larsson – Kalimuendo, Chaibi, Götze, Bahoya – Burkardt
FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Ando – Saliakas, Sands, Irvine, Pyrka – Fujita, Pereira Lage – Sinani






3 Kommentare
Gestern wusste ich gar nicht ob ich Freiburg oder Leverkusen / Leipzig oder Augsburg die Daumen drücken soll.
Bei aller Euphorie sehe ich realistisch Platz 7 . Dass einer oder 2 der oberen Vereine 3-4 Mal verlieren, während wir gewinnen klingt aber trotzdem schön 😀
Heute könnte man auf 7 Punkte auf Leverkusen rankommen, ist trotzdem noch ein langer schwieriger Weg auf Platz 6. Leider hat man zu lange auf den falschen Torwart gesetzt. Santos hat uns mind. 6 Punkte gekostet, wenn nicht mehr. Klar hat es auch nicht besonders in den Reihen vor dem Kasten geklappt, deshalb kann man es nicht nur auf den Torwart reduzieren, aber seine Patzer waren zum Teil schon eklatant und er eben nicht bundesligatauglich, aber bei den erzielten Toren sind wir immerhin auf Platz 5 in der Liga.
Also Tore können wir, somit heute Auswärtssieg, denn die Abwehr hat sich stabilisiert.
Ich fände es schön, wenn wir mal aufhören, die Schuld auf einzelne Spieler oder den Ex-Trainer zu schieben.
Jeder hat seinen Anteil daran zu tragen, dass wir den Anschluss an die Spitzengruppe verloren habe.
Man gewinnt zusammen und verliert zusammen.
Ab jetzt wird nach vorne geschaut.
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