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Kann die SGE auch beim FC Bayern jubeln? Foto: IMAGO / HMB-Media

Auch Koch fällt aus: Mit welcher Elf knackt die SGE den Rekordmeister?

Das Verletzungspech hält an. Der Sieg gegen Gladbach hat Ansgar Knauff und Rasmus Kristensen gekostet, die beide ausfallen werden. Letzterer wird möglicherweise die restliche Saison fehlen. Dazu fehlen weiterhin Mishy Batshuayi (Mittelfußbruch), Younes Ebnoutalib (Innenbandverletzung im Knie), Arthur Theate (Meniskusverletzung) und Can Uzun (muskuläre Oberschenkelverletzung). Jonathan Burkardt ist nach überstandener Muskelverletzung wieder zurück. Nun geht es für die SGE zum FC Bayern, wo auch Kapitän Robin Koch krankheitsbedingt ebenfalls ausfällt. Sowohl in Berlin, als auch gegen Gladbach schickte Riera seine Elf mit einer Viererkette auf den Platz. Dennoch ist davon auszugehen, dass die SGE beim deutschen Meister einen defensiveren Ansatz wählt und mit einer Dreierkette in das Spiel geht. Welche Elf schickt Albert Riera gegen den Rekordmeister auf den Platz und wie kann die Eintracht etwas Zählbares vom Tabellenführer mitnehmen?

Collins wird wichtig – Skhiri in der Innenverteidigung?

Die Defensivschwäche – nur Heidenheim kassierte bislang mehr Tore als die SGE – konnte Riera in seinen zwei Spielen zunächst abstellen. Ein Gegentreffer aus zwei Partien und vier Punkte stehen auf dem Konto des Spaniers. Bei den Bayern wären Spieler wie Theate und Kristensen wichtig gewesen, die mit ihrer Mentalität und Führungsstärke immer vorangehen. Doch beide fehlen verletzt. Und auch Kapitän Koch wird schmerzlich vermisst. Aurele Amenda wird demnach starten, der gegen Gladbach eine gute Partie zeigte. Der Schweizer sollte die SGE im Winter verlassen. Umso wichtiger, dass der Innenverteidiger noch da ist und auch ordentliche Leistungen zeigt. Jüngst weniger auf dem Platz stand Nnamdi Collins. Nach einer guten Europameisterschaft mit der deutschen U21 und der Nominierung für die A-Nationalmannschaft macht der 22-Jährige viele Fehler und wirkt unsicher. Während der Abstinenz von Kristensen wird der schnelle Verteidiger allerdings zu einer wichtigen Personalie werden, und das direkt beim Rekordmeister.

Durch den Ausfall von Koch muss Riera kreativ werden. Ein weiterer Innenverteidiger steht dem Spanier nicht zur Verfügung. Fousseny Doumbia ist noch ohne Profieinsatz. Demnach müsste die SGE mit einem positionsfremden Spieler in der Innenverteidigung starten. Kandidaten dafür wären Ellyes Skhiri oder Oscar Højlund. Zentrale Mittelfeldspieler werden im modernen Fußball häufig immer weiter nach hinten gezogen, wie es auch mit Makoto Hasebe geschah. Dass es genau beim FC Bayern geschieht, ist sehr unglücklich. Die SGE braucht Collins aufgrund seiner Schnelligkeit als Außenverteidiger. Sollte Riera Collins dennoch in die Innenverteidigung, muss er sich nach einem alternativen Ersatz für die rechte Innenverteidigerposition umsehen. Elias Baum wäre hier vermutlich die erste Wahl, auch wenn er aus einer Verletzung kommt und unerfahren ist. Keita Kosugi absolvierte noch keine Minute und ist Linksfuß, demnach wahrscheinlich keine Option.

Viel spricht für Amaimouni-Echghouyab

Auf der linken Außenbahn ist Nathaniel Brown gesetzt. Der 22-Jährige traf zuletzt zweimal in Folge. Ritsu Doan wird auf der rechten Seite agieren, was er unter Dino Toppmöller häufig tat. Unter Riera wurde der Japaner bislang offensiver eingesetzt. Im Zentrum sollte Hugo Larsson die Nase vorn haben. Der Schwede durfte in Berlin und gegen Gladbach starten und zeigte zwei ordentliche Spiele. Neben ihm streiten sich mit Farés Chaibi, Mo Dahoud, Oscar Højlund und Ellyes Skhiri gleich vier Spieler um einen Startelfeinsatz. Riera zog zuletzt Brown in die Mitte, wodurch gegen Gladbach Mario Götze nominell neben Larsson spielte. Gegen die Bayern darf die Eintracht nicht viel Ballbesitz erwarten, Højlund dürfte den Vorzug erhalten.

In der Offensive überzeugte zuletzt Ayoube Amaimouni-Echghouyab, der befreit aufspielte und zwei Treffer aus bisher drei Abschlüssen in der Bundesliga erzielte, zuletzt auch gegen Gladbach. Für Riera gibt es wenig Gründe, ihn auf die Bank zu setzen. Da Knauff ausfällt, wird auch Jean-Matteo Bahoya starten dürfen. Die SGE wird viel auf Umschaltmomente setzen und braucht dafür Schnelligkeit, was gegen Götze spricht. Bahoya hatte zudem eine besondere Rolle, indem er für Brown auf die linke Seite rutschte, wenn dieser im Zentrum agierte. Gegen die Borussia agierte der Franzose ordentlich und bereitete zwei Treffer vor. Nach einer schwierigen Phase, inklusive Abgangsgerüchten, wittert Bahoya die Chance auf einen Startelfeinsatz bei den Bayern.

Vergangenes Wochenende wurde Arnaud Kalimuendo bereits nach einer knappen Viertelstunde verletzt ausgewechselt. Die Schulterverletzung erwies sich aber als nicht allzu schlimm, deshalb dürfte der Franzose starten. Burkardt ist nur fit genug für einen Joker-Einsatz. Sollte das bei Kalimuendo ebenfalls so sein, muss Riera auch im Sturm kreativ werden. Gegen die Borussia brachte der Spanier Dahoud ins Spiel, der abwechselnd mit Götze in der Spitze agierte.

Sicher stehen und effizient sein

In den vergangenen fünf Jahren punktete die SGE in der Hälfte der zehn Bundesliga-Duelle gegen den Rekordmeister (drei Siege, zwei Unentschieden). Zweimal wurden dabei in München Punkte mitgenommen. Klar ist, dass vom Ergebnis auch die Tagesform der Bayern abhängig ist. Und bei der Eintracht muss nahezu alles stimmen. Die Adler sollten sich keinesfalls einschüchtern lassen, so wie es der FC Augsburg und der Hamburger SV vorbildlich zeigten und Punkte gegen den Rekordmeister holten. Der FCA siegte sogar in der Allianz Arena, hatte nach 90 Minuten mehr Torschüsse auf dem Konto.

Harry Kane zieht aktuell die Strippen im Spiel der Bayern. Nicht nur als torgefährlicher Stürmer glänzt der Engländer, der sich häufig tief fallen lässt und die Bälle verteilt. Dabei wird es für die Eintracht wichtig sein, die Ordnung nicht zu verlieren und keine Wege zu machen, die große Löcher in der Defensive öffnen. Spieler wie Michael Olise, Luis Díaz oder Lennart Karl können diese mit ihrer überragenden Technik ausnutzen. Eine hohe Effizienz sollte die Eintracht ebenfalls haben. Gegen Gladbach erzielte die SGE aus 1,03 x-Goals drei Tore. Ähnliches braucht es auch gegen den FCB. Mut wird in der Offensive entscheidend sein, sich den Abschluss zu nehmen, und zu zeigen, dass man keine Angst hat. In der Allianz Arena wird man jedenfalls sehen können, wie gefestigt die Frankfurter unter Riera bereits sind und wie der Sieg gegen Gladbach für Selbstbewusstsein gesorgt hat.

Mögliche Aufstellung: Santos – Collins, Skhiri, Amenda – Doan, Larsson, Højlund, Brown – Amaimouni-Echghouyab, Bahoya – Kalimuendo

7 Kommentare

Avatar 1. Darkwatch_X 20. Februar 26, 16:29 Uhr

am besten morgen nicht antreten, gibt glaube ich nur ein 3:0 ,+ alle Spieler in Watte packen für ab Freiburg.....
oh man

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Fallback Avatar 2. JannisGE 20. Februar 26, 16:40 Uhr

Kaua macht den Oka. 0:0

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Avatar 3. Darkwatch_X 20. Februar 26, 16:53 Uhr Zitat - Darkwatch_X am besten morgen nicht antreten, gibt glaube ich nur ein 3:0 ,+ alle Spieler in Watte packen für ab Freiburg..... oh man Path

Das nennt man Galgenhumor.......

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Fallback Avatar 4. JonBorno 20. Februar 26, 17:36 Uhr

Götze hat die Falsche 9 "erfunden". Erfinden Wir morgen ohne Koch/Theate/Kristensen die "falsche 4"? Mal schauen wozu es reicht - Hauptsache alle geben Alles!

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Fallback Avatar 5. zicobindewald 20. Februar 26, 17:37 Uhr Zitat - Darkwatch_X Das nennt man Galgenhumor....... Path

Bleibt uns ja nix anderes übrig.

Bin übrigens im Team „Oka“. Zico sowieso 💪🏼💪🏼💪🏼

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Fallback Avatar 6. PeKa 20. Februar 26, 17:59 Uhr

Muss gerade an Katja Eppstein denken.

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Fallback Avatar 7. 718s 20. Februar 26, 18:22 Uhr

Unfassbar ,was stimmt denn in Frankfurt nicht
Das ist doch kein Pech mehr!!!
Und auch nicht mehr normal!
Topmöller in den Arsch treten im Nachhinein,wegen katastrphlaen Zustand der Mannschaft ,oder die medizinische Abteilung im hohen Bogen feuern???.

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