Neues Jahr, neues Glück! Am Ende eines langen Bundesliga-Jahres bleibt mehr als nur eine Tabelle. Es sind die Leistungen über Monate hinweg, die Konstanz in schwierigen Phasen und die Momente, in denen einzelne Spieler Verantwortung übernommen haben, wenn es darauf ankam. Wie in jedem Jahr küren wir auch 2025 wieder den „Adler des Jahres“ – auf Basis unserer durchgängigen Spielerbenotungen. Dabei zählt nicht der eine große Auftritt, sondern die Summe aller Spiele, Eindrücke und Bewertungen. Wer Woche für Woche überzeugt, wer Stabilität bringt und wer sinnbildlich für das Frankfurter Jahr steht, setzt sich am Ende durch. Der „Adler des Jahres 2025“ ist damit nicht nur eine Auszeichnung, sondern ein Spiegelbild eines gesamten Bundesliga-Jahres der Eintracht.
Im Jahr 2023 konnte Robin Koch die Auszeichnung für sich beanspruchen. Ein Jahr später schaffte es mit Arthur Theate der nächste Innenverteidiger an die Spitze. Trotz Konkurrenz um Omar Marmoush. Und in diesem Jahr? Wie sollte es anders sein, trifft es erneut einen Verteidiger! Rasmus Kristensen landete mit einem Notendurchschnitt von 2,64 auf Platz 1. Gefolgt von Jonathan Burkardt (2,79) und Vorjahressieger Arthur Theae (2,86). Omar Marmoush war zwar in 2025 auch noch für die SGE im Einsatz und erwischte einen Notenschnitt von 1,75, seine Spielausbeute reicht aber logischerweise nicht mehr für die Auszeichnung. Ähnlich zu Paxten Aaronson, der im Sommer den Verein verließ und ein Spiel mit der Note 2,5 absolvierte.
Erster Platz und „Adler des Jahres“:
Rasmus Kristensen: Durchschnittsnote 2,64
Rasmus Kristensen ist der verdiente Adler des Jahres 2025. Der Däne verkörperte wie kaum ein anderer Einsatz, Mentalität und Verlässlichkeit über das gesamte Jahr hinweg. Ob defensiv kompromisslos, laufstark auf der rechten Seite oder als emotionaler Leader auf dem Platz – Kristensen war Woche für Woche ein Fixpunkt im Spiel der Eintracht. Seine konstant starken Leistungen spiegeln sich folgerichtig in den besten Durchschnittsnoten wider. Wie wichtig Kristensen für den Teamspirit ist, zeigte sich, während seiner Abwesenheit durch die Muskelverletzung. 17 Gegentore in fünf Spielen musste das Team ohne ihn schlucken. Ein Spieler, der voranging, wenn es schwierig wurde und damit sinnbildlich für das Frankfurter Bundesliga-Jahr 2025 steht.
Zweiter Platz:
Jonathan Burkardt: Durchschnittsnote 2,79
Jonathan Burkardt sichert sich Platz zwei beim Adler des Jahres 2025. Der Angreifer überzeugte nicht nur mit wichtigen Treffern, sondern vor allem mit seiner enormen Laufbereitschaft, Spielintelligenz und Präsenz im Offensivspiel. Elf Treffer in 17 Pflichtspielen sprechen eine eindeutige Sprache. Immer wieder war er Anspielstation, Unruheherd und Abschlussstärke in einer Person. Er benötigte eine gewisse Anlaufphase, doch im Verlauf fand er immer besser ins Spiel der Hessen. Seine Wadenverletzung war für das Team ein ganz großer Bruch, da er nicht annähernd ersetzt werden konnte.
Dritter Platz:
Arthur Theate: Durchschnittsnote 2,86
Arthur Theate komplettiert das Podium als Dritter beim Adler des Jahres 2025. Der Belgier überzeugte mit Zweikampfstärke, Antizipation und einer bemerkenswerten Konstanz in der Defensive. Auch er erwischte eine etwas schwächere Phase in der aktuellen Hinrunde, doch über das Jahr gesehen war Theate der stabilisierende Faktor für die Verteidigung. Er ist ein unverzichtbarer Teil der Abwehr und übernahm immer Verantwortung im Spiel der Hessen. Der Vorjahressieger schaffte es damit erneut auf das Podium.
Der Notendurchschnitt aller bewerteten SGE-Spieler in 2025:
Omar Marmoush: 1.75 (2 Spiele)
Paxten Aaronson: 2.5 (1 Spiel)
Rasmus Kristensen: 2.64 (39 Spiele)
Jonathan Burkardt: 2.79 (17 Spiele)
Arthur Theate: 2.86 (44 Spiele)
Hugo Ekitiké: 2.88 (25 Spiele)
Michael Zetterer: 2.91 (17 Spiele)
Nathaniel Brown: 2.93 (41 Spiele)
Can Uzun: 2.94 (25 Spiele)
Kaua Santos: 2.96 (12 Spiele)
Mario Götze: 2.98 (28 Spiele)
Jens Grahl: 3.0 (1 Spiel)
Robin Koch: 3.06 (42 Spiele)
Kevin Trapp: 3.08 (18 Spiele)
Ritsu Doan: 3.15 (23 Spiele)
Hugo Larsson: 3.16 (40 Spiele)
Ellyes Skhiri: 3.23 (32 Spiele)
Tuta: 3.28 (20 Spiele)
Oscar Hojlund: 3.30 (15 Spiele)
Nnamdi Collins: 3.48 (32 Spiele)
Fares Chaibi: 3.55 (29 Spiele)
Mo Dahoud: 3.63 (8 Spiele)
Jean- Matteo Bahoya: 3.69 (29 Spiele)
Ansgar Knauff: 3.71 (34 Spiele)
Niels Nkounkou: 3.75 (2 Spiele)
Michy Batshuayi: 3.78 (7 Spiele)
Elye Wahi: 3.79 (7 Spiele)
Aurele Amenda: 3.80 (5 Spiele)
Aurelio Buta: 4.25 (2 Spiele)
Jessic Ngankam: 5.0 (1 Spiel)






6 Kommentare
Wer sonst...
Ist ja auch die Körper Sprache, er lebt die eintracht.
Ohne Frage geht das in Ordnung, aber Nene Brown kommt hier zu schlecht weg,,müsste in meinen Augen hinter Burkhard kommen.
Brown kommt absolut zu schlecht weg, Chaibi auch(kaum besser als Nkounkou), Amenda auch. Das ist hier ja nicht objektiv wie beim Kicker. Wenn einer einmal scheiße gespielt hat, kriegt er mindestens in den nächsten 5 Partien eine Note schlechter. Viele versuchen ja nicht mal, objektiv zu sein
Auch wenn ich nachvollziehen kann, weshalb ihr Nene Brown weiter oben vermisst, müsst ihr bedenken, dass das Kalenderjahr 2025 zählt. Seinen wirklichen Durchbruch mit Höchstleistungen hat er vor allem seit der aktuellen Saison. Seine Rückrunde war noch nicht ganz so brillant (gut war die auch, aber eben nicht herausragend wie jetzt). Vielleicht nimmt euch das etwas die Empörung/Verwirrung über das Ergebnis. :-)
LG
Das kann ich in dieser Deutung nicht so bestätigen.
Tendenziell sind die Durchschnittsnoten auf unserem Portal einen Tick oberhalb der Durchschnittsnoten anderer Portale. Zudem: Dass beim "kicker" die Note dann "objektiv" sein soll, wenn ein Redakteur jene entscheidet und bei uns im Mittel um die 400 Abstimmende zusammenkommen für die Note, halte ich dann für vage :) Objektivität entsteht nicht durch Absicht, sondern durch Ausgleich. Einzelbewertungen sind immer subjektiv, egal ob von Fans oder von Redakteuren. Der Unterschied: Viele Stimmen gleichen sich aus, einzelne nicht.
Ansgar Knauff: 3.71 (34 Spiele)
Krass, hätte nicht gedacht, dass Ansgar der am schlechtesten bewertetste "Stammspieler" 2025 werden würde
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