6.500 Eintracht-Fans dürfen am Samstag ins Waldstadion. (Foto: Heiko Rhode)

Rechtzeitig zum Start der Bundesliga-Saison haben sich die Bundesländer auf einheitliche Regeln zur Rückkehr der Fans in die Stadien geeinigt. 20 Prozent der Zuschauerkapazitäten dürfen genutzt werden. Die Eintracht belässt es aufgrund der Genehmigungslage zum Auftakt gegen Bielefeld (Samstag, 15.30 Uhr) aber bei den vorher kommunizierten 6.500 Zuschauern, teilte der Verein am Donnerstagabend mit. Aber wie kommen Fans an Tickets? Und wie sieht der Ablauf im Stadion im Deutsche Bank Park aus? Wir geben Antworten auf die wichtigsten Fragen vor der Fan-Rückkehr. 

Wie kommen Fans an ihre Tickets?

Die Eintracht gab am Donnerstagabend bekannt, dass der Versand der ersten Tickets im sogenannten Print@Home-Verfahren bereits begonnen hat. 31.000 Dauerkarteninhaber hatten die Chance, an der Verlosung um die zur Verfügung stehenden 6.500 Plätze teilzunehmen. Dauerkartenkunden, die kein Losglück hatten und nicht berücksichtigt werden konnten, erhalten eine Mitteilung mit einer Absage. 

Wie sieht das Hygienekonzept des Vereins aus?

Karteninhaber erhalten einen Gesundheitsfragebogen, der einem Kontaktformular im Restaurant gleicht. Dieser muss ausgefüllt und unterschrieben mit ins Stadion gebracht werden und an den Eingangsbereichen abgegeben werden. Ohne kann kein Zutritt gewährt werden. Auf ihren Tickets erhalten die Zuschauer ein Eingangsbereich und eines Eingangszeitfenster, dem zu folgen ist. 

Wichtiger Hinweis: bei Erkältungssymptomen unbedingt zuhause bleiben. 

Muss ich die ganze Zeit meine Mund-Nase-Schutz-Maske tragen? Und welche Regeln gelten für den Mindestabstand?

Nein, die Mund-Nase-Schutz-Maske darf am Sitzplatz abgenommen werden. Aber eben nur da. An den Eingangsbereichen und auf dem gesamten Stadiongelände gilt eine uneingeschränkte Mund-Nase-Schutz-Pflicht. Die Eintracht macht deutlich: Schlauchschals erfüllen diese Anforderungen. Gewöhnliche Schals, Tücher oder andere Abdeckungen, auch „Face Shields“, hingegen nicht. Rauchen ist auf dem Stadiongelände einzig auf den Sitzplätzen im Stadion erlaubt. Das gleiche gilt für den Verzehr von Speisen und Getränken, die an Verkaufsständen erhältlich sind. 

Im Stadion gilt wie überall im öffentlichen Raum die Abstand-Regel von mindestens 1,5 Metern. Der Verein betont, dass daher unbedingt die auf den Karten aufgedruckten Plätze eingenommen werden müssen, da sie einem Belegungsplan folgen, der den Mindestabstand durchgehend sicherstellt.

Was muss ich bei An- und Abreise beachten?

Die Eintracht empfiehlt die Anreise mit dem Fahrrad oder Auto. Die Abreise nach Spielende soll gestaffelt erfolgen. Um das Ganze zu entzerren, bietet die SGE die Möglichkeit, die Highlights des Bundesligaspieltags auf dem neuen Videowürfel zu verfolgen. So soll eine Knäuelbildung auf dem Nachhauseweg verhindert werden. Wer per S-Bahn abreist, dem empfiehlt die Eintracht folgendes: Besucher mit Rückreise per S-Bahn stadtauswärts (Richtung Mainz, Wiesbaden, etc.) sollen die Haltestelle Niederrad nutzen. Besucher mit Rückreise per S-Bahn stadteinwärts (Richtung Frankfurt Innenstadt) werden wie gewohnt in Richtung Haltestelle Stadion geleitet. Für alle S-Bahnen stadtauswärts entfällt der Halt Stadion unmittelbar nach Veranstaltungsende.

Was sonst noch wichtig ist…

Der gesamte Ablauf des Spieltags und die Einhaltung und Effizienz des Hygienekonzepts werden in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Frankfurt beobachtet und gemeinsam mit dem Frankfurter Gesundheitsamt analysiert. Dabei setzt der Verein auf die Unterstützung der Besucher. „Alle Besucher sind herzlich eingeladen, durch das Einhalten der Regeln und vor allem durch geduldigen Umgang mit den gewöhnungsbedürftigen Rahmenumständen gemeinsam daran mitzuwirken, die Rückkehr von Fans in die Stadien erfolgreich fortzusetzen“, so die Eintracht in ihrem Statement.

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14 Kommentare

  1. bin mal gespannt wie sich das in der Liga durchsetzt.
    Abstand an den Plätzen und ggf bei der Anreise halte ich für machbar.
    Aber wie denn auf der Pipibox und Abstand? Oder ist wildpinkeln erlaubt (mir ist klar das das nicht der Fall ist)

  2. Im Waldstadion wird regelmäßig wild gepinkelt, muß man nicht, kann aber
    Forza SGE !

  3. Das verteilt sich schon extrem. Hocke sonst im 40er und habe Karten für den K- Block bekommen. Oh je was ein Frevel 😉 Da kann ich fast die Ultras schon etwas verstehen. Mal sehen wie es wird, an große Stimmung glaube ich auf jeden Fall nicht. Trotzdem ein kleiner kleiner Schritt in die richtige Richtung. Aber zum richtigen Fußball fehlt schon leider noch einiges.

  4. Nee, lass mal bitte, mir hat der Transfer von Gonzalo schon gereicht ;-)!

    Wenn wir Kevin nicht mehr halten können, dann sei nach den Transfererlösen aus dem Verkauf der Büffel, der Einnahmen aus der Europa League und dem Pokal, den steigenden Erlösen aus der Vermarktung, der -wenn auch nur leicht- verringerten Stadionmiete, den Transfer von Rebic, […] die Frage erlaubt, sein, warum Mannschaften wie Augsburg ihren Kader zusammen halten können…?
    Selbst wenn das ganze Geld schon ausgegeben worden ist, was ich nicht hoffe, können auch günstige Finanzierungen zur Überbrückung aufgenommen werden, sodass man die Leistungsträger unseres Kaders halten kann und nicht günstig verscherbeln muss!

    Ich glaube nicht, dass Kevin die Eintracht verlassen wird und schon gar nicht für einen französischen Verein! Daneben werden gerade die französischen Vereine -neben PSG- in den Corona Zeiten den Marktwert von Kevin auch sicherlich nicht zahlen können. Daher bin ich trotz der unschönen Nachrichten zu dem Transfer von Gonzalo in diesem Fall sehr entspannt!

  5. Ich zähle die Tage bis zum 5. Oktober.
    Selten hat mich eine Transferperiode so unglaublich genervt, wie in diesem Jahr.

    Irgendwie habe ich zwar einerseits das Vertrauen in Fredi Bobic und sein Team, dass es keinen Ausverkauf geben wird, wir unsere Mannschaft zusammenhalten können und noch ein oder zwei Spieler hinzu bekommen, die unsere Mannschaft qualitativ stärken.

    Andererseits jedoch machen mich diese ständigen Transfergerüchte verrückt, weil es ja auch immer wieder heißt, dass man nichts ausschließen kann, was den Abgang wichtiger Spieler betrifft.

    Dieses Transferfenster ist so unendlich lang und durch Corona scheint alles möglich.

    Ich finde, unsere Verantwortlichen machen gute Arbeit, aber dennoch geht es mir so, dass ich mich gerade noch über die feste Verpflichtung von Silva gefreut habe, da wird Paciencia verkauft und ich bin traurig. Dann kommt die gute Nachricht der Kamada – Vertragsverlängerung und schon steht da wieder das Gerücht, dass Trapp geht.
    In gewisser Weise ein stetes Wechselbad der Gefühle, ohne dass überhaupt ein einziges Bundesligaspiel gespielt wurde.

    Im Moment tue ich mich schwer, unsere Mannschaft im Vergleich zu anderen Mannschaften einzuschätzen.
    In all den Jahren vorher hatte ich ein Gefühl, wie es werden könnte.
    Dieses Jahr geht es mir nicht so.

    Gehen wir jetzt wirklich nur mit Silva, Dost und Ache im Sturm in die neue Saison? Oder kommt noch jemand, der qualitativ besser ist, als Gonco?

    Bleibt Kostic? Oder kommt gar noch ein adäquater Spieler für die rechte Seite, sodass wir links und rechts hohes Tempo haben?

    Finden unsere Verantwortlichen endlich noch den lang ersehnten Mittelfeldspieler, der das Tempo bestimmt und entscheidende Pässe in die Schnittstellen spielen kann? Sucht man überhaupt nach einem solchen Spieler?

    Bleibt Trapp oder geht er? Sollte es wirklich so sein, dass wir mit Rönnow und Wiedwald in die Saison gehen, oder sind die Trapp – Gerüchte eine Ente?

    Eigentlich war ich sehr stolz darauf, dass es unseren Verantwortlichen trotz Corona gelungen ist, die Mannschaft zumindest zusammenzuhalten, gepaart mit der Hoffnung, dass die Eingespieltheit ein Vorteil sein kann.
    Aber wird das wirklich so sein, dass wir unser Team halten können?

    Wie gesagt, ich habe Vertrauen in Bobic, Hübner, Manga und Co., dass sie eine gute Strategie und einen guten Plan haben und dass vielleicht wirklich eine gute Saison bevorsteht.

    Aber ich bin heilfroh, wenn das Transferfenster geschlossen ist und wir endgültig wissen, wer für unsere Eintracht antritt.

    Ich bin froh, dass ich kein Trainer bin. Wenn mich als Fan schon so nervt, dass ich nicht weiß, wer bleibt oder geht…

    Noch 18 Tage bis zum 5. Oktober.
    Gott sei Dank!

    Forza SGE!

  6. Ich muss sagen, dass ich diese Transferperiode echt total entspannt bin. Das war die letzten Male ganz und gar nicht der Fall.
    Kamada finde ich schon mal gut.
    Mit Paciencia ist es ähnlich. Er ist ein klasse Kerl. Mag ihn und auch sein Fußballspiel. Aber unterm Strich ne gute Sache. Denn drei gleiche Stürmer ist nicht das schönste/beste.
    Ich gehe schon davon aus, dass noch einer zusätzlich kommt, welcher abweichend ist.
    Da vertraue ich den Verantwortlichen voll und ganz.
    Da ich ein richtiger Barkok Fan bin (wünsche ihm von ganzem Herzen den Durchbruch bei uns), würde ich dieses Jahr gerne mit ihm und Kamada agieren.
    (Kruse war seit langen eigentlich mein Favorit)
    Wenn zuber tatsächlich als kostic Ersatz/ Backup eingesetzt werden sollte, dann wäre mein Wunsch auf jeden Fall noch einen weiteren Kostic für rechts. Das ist echt ne Schwachstelle.

    Ansonsten spannung was noch alles in den nächsten 3 Wochen passiert 🙂

  7. @10, Sashman:

    Danke für deine Sicht. Du hast das alles nochmal positiv erklärt und mir geholfen, meine kleine Transferdepression zu vergessen und die positiven Seiten zu sehen- trotz der quälend langen Zeit. 🙂

  8. Zu Thema Trapp. Wenn Trapp über 4 Mio verdient, wäre der Abgang wirtschaftlich jedenfalls sinnvoll. Rönnow ist nicht viel schlechter (in meinen Augen besser) als Trapp und verdient deutlich weniger.

    Aber mal was anderes: Was zur Hölle reizt euch denn ins Stadion zu gehen? Bei diesen Auflagen?
    Ich bin seit 2011 Alles/Vielfahrer, aber bis zum Normalbetrieb kriegt mich wohl nix ins Waldstadion. Keine Besserfandiskussion bitte 😉

  9. @sge61137, #13,

    es ist doch gut, wenn nicht alle gleich empfinden oder denken.
    Ich bin zwar weit weg von einem Dauerkartenbesitz, aber hätte ich die Möglichkeit, würde ich ins Stadion gehen:
    – An Einschränkungen verschiedenster Art hat man sich im letzten halben Jahr gewöhnt.
    – Es hilft Verein und Spielern, die sich ja auch selbst auf die wenigen Fans freuen.
    – Man nun die Möglichkeit, ein Konzept für Fans im Stadion zu testen, um dieses dann ggf. erweitern zu können.
    – Sehnsucht.
    – Neugierde.

    Es ist natürlich keine Autobahn, auf der wir uns, umgeben von Corona, bewegen, aber auch kein schmaler Grat. Das heißt, wie haben die Möglichkeit, Dinge in Richtung „Normalität“ – mit Augenmaß – ausprobieren zu können. Das hat in D bisher sehr gut geklappt. Wenn wir weiter so arbeiten, wird es auch gelingen, dass die meisten von uns Einschränkungen wie Lockerungen respektieren.

    Wer’s noch nicht gelesen hat, dem empfehle ich auch den Kommentar #11 von frankfurter jungs unter
    https://www.sge4ever.de/sge-kompakt-fischer-aeussert-bedenken-bei-fan-rueckkehr/

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