Makoto Hasebe geht voran und will vor allem als Vorbild für die jüngeren Kollegen agieren

Er ist wie ein guter Wein – er wird mit jedem Jahr besser! Mit 35 Jahren hat Makoto Hasebe die wohl beste Saison seiner Karriere gespielt. Zum Ende der letzten Winterpause ehrte ihn die Asiatische Fußball-Konföderation (AFC) zu Asiens internationalem Spieler des Jahres. Der „kicker“ wählte ihn zum besten Innenverteidiger der Hinrunde. Man könnte meinen, dass der Japaner das Ende seiner Karriere nun erreicht hat und auf dem Zenit abdankt. Doch weit gefehlt, denn „Hase“, wie er von vielen nur genannt wird, hat noch große Ziele, die er in der Zukunft verwirklichen möchte.

Der Traum von der Champions-League

Im Interview mit der „Hessenschau“ am Rande des Trainingslagers im schweizerischen Thun erklärte er, dass er gerne noch einmal die Champions-League spielen wolle und das selbstverständlich mit der Eintracht. „Doch erst einmal müssen wir für diese Saison bereit sein. Wir haben die Europa-League Qualifikation und wollen in die Gruppenphase.“ Aktuell also noch ein weit entferntes Ziel für den derzeit viertältesten Spieler in der Bundesliga. Lediglich Paul Verhaegh (auch 35 und ein Monat älter), Oliver Fink (36) und ein gewisser Claudio Pizarro (40) sind als aktive Fußballer noch ein Stück älter als Hasebe. Letzterer ist sogar für ihn ein gewisses Vorbild. „Ich kann auch noch mit 40 Jahren in der Bundesliga spielen“, versprach er.

Hasebe als Cheftrainer bei Eintracht Frankfurt?

Doch am Ende wolle er einfach so lange spielen, wie es nur geht. Und danach? „Ich würde gerne den Trainerschein haben und das in Deutschland!“ Womöglich könne er sich sogar ein Engagement an der Seitenlinie bei Eintracht Frankfurt vorstellen. Hasebe als Cheftrainer bei Eintracht Frankfurt? Das könnte passen. Nehmt an unserer aktuellen Umfrage teil und sagt uns, was ihr von dieser Idee haltet –> Zur Umfrage!

Dort wo es drückt, ist Hasebe da

Damit er seine persönlich sportlichen Ziele erreichen kann, will er vor allem seinen jüngeren Teamkollegen unter die Arme greifen: „Meine Aufgabe ist es, nicht nur einfach Fußball zu spielen. Ich muss ein Vorbild sein für die jungen Spieler.“ Angst und bange ist ihm dabei nicht. Vor allem die Neuzugänge haben viel Qualität, Persönlichkeit und können der Mannschaft sofort helfen, glaubt er. Zuletzt wechselte er häufig die Position auf dem Platz. Libero, Innenverteidiger, der klassische Sechser. Hasebe spielte dort, wo er am meisten gebraucht wird. Am liebsten, so gibt er ehrlich zu, spielt er mittlerweile in der Verteidigung. Doch er weiß: „Ich muss bereit sein, als Sechser oder Libero zu spielen.“ Vorzeige- und Identifikationsfigur, absoluter Musterprofi und ein von Grund auf ehrlicher und sympathischer Mensch. Und wenn es wirklich so ist, dass er mit jedem Jahr besser wird, dann kann man in der kommenden Saison noch viel Spaß an ihm haben.

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7 Kommentare

  1. Einfach ein geiler Typ, absolutes Vorbild! Ich trau ihm zu noch einige Jahre auf höchstem Niveau zu spielen. Ich drücke alle Daumen, dass er verletzungsfrei bleibt!

    Der ist so clever und abgezockt, so mental stark, so voller Übersicht. Darüber hinaus höchst professionell und mit jeder Faser seines Körpers Fußballer.

    Er als Fußballtrainer? Auf jeden Fall! Sozialkompetenz, dass es zu den Ohren raus quillt, zu jeder Minute des Tages und bestimmt auch nachts professionell, handlungssicher und -schnell, der wird ein wahrer Taktikfuchs! Ich habe gar keine Zweifel.

    *Lobgesang Ende (den Gesang hat er sich mal verdient)

  2. Hasebe ist ein Musterprofi , und trotz 35 Jahren immer noch hungrig. Gegen Hoffe als wir das 2:2 gemacht haben schnappt er sich den Ball und scheucht alle nach hinten, Mentalität pur

  3. Und zu Manga: so einen Mist verzapft er nicht , und eine rb webseite nehme ich nicht ernst . Alles was da steht sind Vermutungen und Unterstellungen . Die Verhandlung wird zeigen , was wahr ist

  4. @5
    An sich bin ich bei dir. Jedoch ist das ganze schon etwas komisch. Irgendwie muss die ganze Schweinerei ja aufgeflogen sein. Und laut dem Artikel wurde ein Mitarbeiter von RB angeblich durch manga darauf aufmerksam.
    Wenn nicht RB, wer soll sonst wissen wie sie davon mitbekommen haben? Und es wäre schon eine krasse Verleumdung der Webseite, wenn diese Anschuldigungen frei erfunden sind. Sollte es so sein, müsste manga meiner Meinung nach rechtliche Schritte dagegen unternehmen.

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